Liveticker Ukraine-Krieg: Russland greift weitere ukrainische Logistikzentren und Seehäfen an

28.08.2026 16:21 Uhr
16:21 Uhr
infoBRICS: SCALP-Produktionsstätten sind legitime Ziele Russlands
Die Lieferung von SCALP-Raketen durch Großbritannien an die Ukraine wird zu einer harten Reaktion Russlands führen, schreibt das Portal infoBRICS. Dieser Schritt deutet auf eine verstärkte Beteiligung Londons am bewaffneten Konflikt hin. Daher werden die Produktionsstätten für diese Waffen zu legitimen Zielen russischer Raketenangriffe, heißt es in dem Artikel:
"Dies gibt Moskau das legitime Recht, britische Streitkräfte und Einrichtungen anzugreifen, sollte es dies für notwendig erachten. Es scheint, als sei London bereit, dieses Risiko einzugehen, um in seinen vergeblichen Versuchen, den eurasischen Riesen zu schwächen […] Dieser Schritt markiert nicht nur eine neue Eskalationsstufe, sondern könnte auch zu einer direkten militärischen Konfrontation zwischen Großbritannien und Russland führen. Dabei wird er den Verlauf der Kampfhandlungen jedoch kaum wesentlich beeinflussen können. Um die Situation zu wenden, sind weitaus umfangreichere Anstrengungen erforderlich – nicht nur seitens Londons, sondern auch seitens Europas insgesamt."15:43 Uhr
Nach ukrainischer Attacke auf Energieobjekte – Teile der Volksrepublik Lugansk ohne Strom
Wie der Leiter der Republik, Leonid Pasetschnik, mitteilte, sind Teile der Gemeinden der Volksrepublik Lugansk nach einem massiven Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Energieanlagen der Region ohne Strom. Dabei wird die Arbeit der Energieversorger durch die Gefahr weiterer Angriffe erschwert. In seinen sozialen Netzwerken schrieb er:
"In der Nacht wurde die Energieinfrastruktur der Republik einem massiven Drohnenangriff ausgesetzt. Luftabwehrsysteme und mobile Feuergruppen wehrten den Angriff feindlicher Drohnen mehrere Stunden lang ab. Leider gelang es einigen Drohnen, ihre Ziele zu treffen. Aus diesem Grund ist in einer Reihe von Gemeinden der Republik die Stromversorgung unterbrochen. […] Die Gefahr eines erneuten Angriffs besteht auch jetzt noch, was die Reparaturarbeiten erschwert. Unsere Energieversorger tun alles in ihrer Macht Stehende, um die Stromversorgung wiederherzustellen."
14:58 Uhr
El Mundo: Russland legt Starlink der Ukrainer lahm
Wie die spanische Zeitung El Mundo berichtet, stören russische elektronische Kampfführungssysteme nun aktiv den Betrieb von Starlink. Wie Igor Luzenko, Mitbegründer des ukrainischen Zentrums für Luftaufklärung, gegenüber der Zeitung erklärte, schließt sich das "Fenster der Möglichkeiten" für Starlink, da russische Störsysteme dessen Wirksamkeit beeinträchtigen. In dem Zeitungsartikel heißt es:
"Der russische elektronische Störkomplex mit dem Namen Wolna-Kupol-Garant ist in der Lage, das Satellitennetzwerk Starlink, das vom ukrainischen Militär in großem Umfang genutzt wird, außer Betrieb zu setzen."
13:46 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem Bericht vom heutigen Freitag gibt Russlands Verteidigungsministerium die Geländegewinne der russischen Streitkräfte und die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen dem 22. und dem 28. August bekannt.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Im Laufe der Woche brachte das russische Militär sieben Ortschaften unter eigene Kontrolle. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 9.610 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- drei Panzer
- 594 Fahrzeuge
- 47 Artilleriegeschütze
- 63 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 41 Radargeräte.
Russlands Streitkräfte führten zwölf kombinierte Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 80 Lenkbomben, 15 Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, 14 Langstrecken-Marschflugkörper vom Typ Flamingo und 5.989 ukrainische Starrflüglerdrohnen. Es wurden acht Seeschiffe und ein Patrouillenboot, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte im Einsatz gewesen waren.
13:05 Uhr
Russischer Vizeaußenminister: Europa will Dialog mit Russland, um Kiew Atempause zu verschaffen
Die europäischen Staats- und Regierungschefs sind nicht bereit, Russlands Bedenken hinsichtlich der Ukraine ehrlich zu diskutieren. Dies erklärte der russische Vizeaußenminister Michail Galusin im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Zugleich verbreiteten europäische Politiker "auf zynische Weise Berichte über vermeintliche russische Bedrohung und die Unvermeidbarkeit einer direkten Konfrontation mit Russland in den kommenden Jahren", fügte Galusin hinzu.
Und weiter:
"Unter diesen Umständen zielen alle ihre Verhandlungsansätze darauf ab, eine einzige Aufgabe zu erfüllen, nämlich Kiew eine Atempause auf dem Schlachtfeld zu verschaffen."
Europa verfolge weiterhin das Ziel, die Ukraine zu instrumentalisieren, um Russland weiter unter Druck setzen zu können, betonte der Diplomat.
"Ein solcher Ansatz ist für Moskau inakzeptabel."
12:31 Uhr
Russische Drohnenpiloten Tag und Nacht im Einsatz (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen, wie Drohnenpiloten an der Frontlinie Ziele eliminieren.
11:57 Uhr
Kiew ruft Bewohner auf, Cherson zu verlassen
Die Behörden des Gebiets Cherson fordern die Einwohner des gleichnamigen Verwaltungszentrums dazu auf, die Stadt zu verlassen.
"Ich wende mich erneut an die Einwohner von Cherson, vor allem an Familien mit Kindern und ältere Menschen: Wenn Sie die Möglichkeit haben, bitte verlassen Sie die Stadt", teilte der von Kiew eingesetzte Verwaltungschef, Gouverneur Aleksandr Prokudin, mit.
Es werde erwartet, dass Wärmekraftwerke oder andere kritische Infrastruktureinrichtungen in Cherson im kommenden Winter nicht wie gewohnt funktionieren würden, fügte der Beamte hinzu. Die Stadt könne ohne Strom und Heizung dastehen, und zwar nicht nur für einige Stunden oder Tage, sondern für einen langen Zeitraum.
11:17 Uhr
Russischer Diplomat: Kiew trainiert KI-Drohnen für Angriffe auf zivile Ziele
Das ukrainische Militär setzt bei seinen Angriffen auf Russland KI-gestützte Drohnen ein. Diese sind ganz offensichtlich dafür trainiert, auch zivile Fahrzeuge anzugreifen, weshalb es so viele Opfer und Attacken, unter anderem auf Busse, gibt. Dies erklärte der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS.
Miroshnik hatte zuvor gegenüber der Agentur angegeben, seit Jahresbeginn seien fast 170 Busse von ukrainischen Streitkräften in russischen Gebieten angegriffen worden. Dabei seien 43 Menschen, darunter drei Kinder, ums Leben gekommen. Weitere 329 Menschen, darunter 17 Kinder, erlitten Verletzungen.
10:29 Uhr
Russisches Militär greift weiterhin Logistikzentren und Seehäfen an, die Kiew militärisch einsetzt
In der Nacht zum Freitag haben die Streitkräfte Russlands erneut kombinierte Angriffe auf logistische Knotenpunkte und Häfen in der Ukraine durchgeführt, die für die Truppenversorgung benutzt werden. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen.
Es wurden demnach folgende Ziele von Kampfdrohnen getroffen:
- ein Lagerkomplex (GmbH Stellar Jet) für die Aufbewahrung von Fertigprodukten der Flamingo-Marschflugkörper und Raketentreibstoff im Gebiet Kiew;
- sechs Lagerhallen mit militärischer Ausrüstung zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte im Hafen von Odessa.
09:42 Uhr
Flugabwehr zerstört Hunderte ukrainische Drohnen über russischen Gebieten
In der Nacht zum Freitag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 512 unbemannte Fluggeräte über 19 Gebieten und dem Schwarzen Meer abgefangen oder zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.
Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 20 Uhr am 27. August bis 8:30 Uhr am 28. August Moskauer Zeit setzte das ukrainische Militär Starrflüglerdrohnen ein.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.