Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Drohnenproduktionsstätten in Europa legitime Ziele

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.

15.04.2026 20:09 Uhr

Medwedew: Drohnenproduktionsstätten in Europa legitime Ziele

Europäische Produktionsstätten, die für die Ukraine Drohnen herstellen, sind legitime Ziele für Russlands Streitkräfte, sagt der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrats, Dmitri Medwedew.

Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium eine Liste von insgesamt 21 Standorten ukrainischer und europäischer Unternehmen in acht europäischen Ländern, darunter Deutschland, veröffentlicht, die Drohnen oder deren Bauteile für das ukrainische Militär herstellen. Medwedew kommentierte die Meldung des Ministeriums auf X:

"Die Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums ist wörtlich zu verstehen: Die Liste der europäischen Unternehmen, die Drohnen und sonstige Ausrüstung herstellen, ist eine Liste potenzieller Ziele für die russischen Streitkräfte. Wann die Angriffe Realität werden, hängt davon ab, was als Nächstes kommt. Schlaft gut, europäische Partner!"

Russlands Verteidigungsministerium: Drohnenproduktion für Kiew zieht Europa in Krieg hinein

Das russische Verteidigungsministerium hat sich in einer offiziellen Erklärung zur Steigerung der Drohnenproduktion und Drohnenlieferungen für die Ukraine durch europäische Länder geäußert.

Die Behörde verwies darauf, dass die Steigerung der Drohnenproduktion durch zusätzliche Finanzierung von "ukrainischen" oder "gemeinsamen" Drohnenproduktionsstätten in europäischen Ländern ermöglicht werden soll, und veröffentlichte eine Liste mit elf Niederlassungen entsprechender ukrainischer Unternehmen in Europa und zehn europäischen Herstellern von Drohnenbauteilen. Insgesamt befinden sich drei dieser Standorte in Deutschland.

Das Ministerium betonte dazu:

"Wir bewerten diese Entscheidung als einen vorsätzlichen Schritt, der zur scharfen Eskalation der militärisch-politischen Lage auf dem gesamten europäischen Kontinent führt und diese Länder schleichend in das strategische Hinterland der Ukraine verwandelt.

Die Umsetzung der von Vertretern des Kiewer Regimes angekündigten Szenarien von Terrorangriffen gegen Russland unter Einsatz der von in Europa hergestellten, angeblich 'ukrainischen' Drohnen führt zu unvorhersehbaren Folgen.

Statt einer Festigung der Sicherheit von europäischen Staaten ziehen die Aktionen der europäischen Regierenden diese Länder immer tiefer in einen Krieg gegen Russland hinein."

Mehr zum Thema – "Diese Objekte gefährden Ihre Sicherheit" – Russisches Verteidigungsministerium warnt Europäer

Rada-Abgeordneter: Kiew hat keine Möglichkeit, Wehrdienstverweigerer zurückzuholen

Das Kiewer Regime hat keine Möglichkeit, Männer im wehrfähigen Alter gewaltsam aus dem Ausland in die Ukraine zurückzubringen, sagt der Rada-Abgeordnete Arseni Puschkarenko. In einer Sendung des ukrainischen Nachrichtenportals Novyny.LIVE sagte er:

"Wir können Menschen, die bewusst auswanderten, nicht zur Rückkehr zwingen. Leider können wir sie sicher nicht mit Gewalt zwingen, in die Ukraine zurückzukehren."

Puschkarenko fügte hinzu, dass Kiew keine Möglichkeit habe, eine genaue Anzahl der ausgewanderten Wehrpflichtigen zu ermitteln, weil ein Großteil der Männer das Land illegal verlassen habe.

Zuvor hatte der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij im Rahmen seines Besuchs in Berlin angekündigt, dass er Ukrainer im wehrfähigen Alter wegen des Personalmangels an der Front zurückbringen wolle.

Weitere ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

Russlands Luftabwehr hat im Verlauf des heutigen Mittwochs 19 ukrainische Drohnen abgeschossen. Das russische Verteidigungsministerium meldet dazu:

"Am 15. April 2026 haben die diensthabenden Luftabwehrkräfte zwischen 9:00 und 17:00 Uhr Moskauer Zeit 19 ukrainische Starrflügler-Drohnen über den Gebieten Belgorod, Kursk, Rostow, der Teilrepublik Baschkortostan und über dem Schwarzen Meer abgefangen und zerstört."

Ukraine intensiviert Angriffe bei AKW Saporoschje

Das ukrainische Militär hat seine Angriffe im Umland des Kernkraftwerks Saporoschje erneut intensiviert. Jewgenija Jaschina, die Pressesprecherin des Kraftwerks, erklärt dazu:

"Nach dem Oster-Waffenstillstand hat die Intensität der Angriffe unweit des Kernkraftwerks Saporoschje erneut zugenommen und bleibt genauso hoch, wie vor Ostern."

Zuvor hatte Jewgeni Balizki, der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, berichtet, dass jüngste ukrainische Angriffe in der vergangenen Nacht in der gesamten Region, darunter in der Trabantenstadt des Kraftwerks, Energodar, zu einem Stromausfall geführt hätten. Dazu kommentierte Jaschina:

"Der Blackout von Energodar schafft zwar alltägliche Unannehmlichkeiten für das Personal und die Bewohner der Stadt, beeinträchtigt aber die Sicherheit des Kraftwerks nicht."

Mehrere Verletzte nach Drohnenangriffen auf Gebiet Belgorod

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebietes Belgorod, erlitten vier Zvilisiten Verletzungen bei Drohnenangriffen auf die Region. 

Gladkow zufolge seien drei Männer bei einem Angriff einer FPV-Drohne auf einen Pkw verwundet worden. Der Zustand eines Verletzten werde als ernst eingeschätzt. Infolge der Verletzung mussten ihm Arm und Bein amputiert werden. Zwei weitere Opfer hätten Minenexplosionsverletzungen und Splitterwunden an Armen und Beinen erlitten. Das Fahrzeug sei ausgebrannt.

Eine weitere Drohne habe ein Privathaus in der Stadt Schebekino angegriffen, so Gladkow. Die Frau erlitt demnach ein Barotrauma und mehrere Schrapnellwunden.

Zwei Männer im Gebiet Jaroslawl wegen Spionage für Ukraine verurteilt

Zwei Bewohner des russischen Gebiets Jaroslawl sind zu Freiheitsstrafen von jeweils 13 Jahren verurteilt worden. Wie der Pressedienst des Gebietsgerichts mitteilt, wurde im Rahmen des Prozesses befunden, dass die beiden Männer Hochverrat in Form der Spionage zugunsten der Ukraine begangen haben. In der Meldung heißt es dazu:

"Im Jahr 2024 haben sie im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste Informationen zur Nutzung gegen die Sicherheit der Russischen Föderation gesammelt und weitergeleitet. Darüber hinaus verschickten sie Fotos von proukrainischen Losungen an Gebäuden."

Ukrainische Soldaten ließen bei Rückzug aus Dimitrow Waffen zurück

Bei ihrem Rückzug aus der Stadt Dimitrow in der Volksrepublik Donezk ließen ukrainische Truppen Waffen und Munition zurück. Das berichtet TASS unter Berufung auf den Pressedienst des russischen Innenministeriums in der DVR.

"Als die Kämpfer ihre Stellungen in aller Eile verlassen haben, haben sie eine riesige Menge an Munition und Waffen zurückgelassen."

Wie es heißt, hätten die ukrainischen Soldaten die Wohnhäuser der Einwohner von Dimitrow als Stützpunkte genutzt und dort beim Rückzug ihre Waffen zurückgelassen.

Dimitrow war Ende Dezember 2025 befreit worden.

Ukrainische Armee plante, Ortschaft Woltschanskije Chutora als Aufmarschgebiet zu nutzen

Das ukrainische Kommando plante, die unter russische Kontrolle gebrachte Siedlung Woltschanskije Chutora in der Region Charkow als Aufmarschgebiet für eine mögliche Offensive zu nutzen. Dies teilten russische Sicherheitsbehörden gegenüber TASS mit.

"Die heftigen Kämpfe um diese Ortschaft dauerten mehrere Monate an. Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte rechnete damit, Woltschanskije Chutora als Aufmarschgebiet für eine Offensive in Richtung der ehemaligen Kreisstadt zu nutzen."

Am Mittwoch meldete das Verteidigungsministerium in Moskau, dass die russischen Truppen die Siedlung Woltschanskije Chutora unter Kontrolle gebracht haben.

Militärexperte: Ukrainisches Militär bildet britische Saboteure gegen Russland aus

Im Rahmen des britischen Programms Interflex erhalten ukrainische Militärangehörige nicht nur selbst eine Ausbildung, sondern treten auch selbst als Ausbilder für die britische Marine auf und bereiten deren Angehörige für Sabotageaktionen zur See gegen Russland vor. Diese Ansicht äußert Alexander Stepanow, Militärexperte des Instituts für Recht und nationale Sicherheit an der Russischen Akademie für Volkswirtschaft und Öffentlichen Dienst. In einem Interview für die Nachrichtenagentur TASS führte er dazu aus:

"Gegenwärtig fungieren ukrainische Militärangehörige als Ausbilder für britische Spezialisten und Vertreter der Rüstungsindustrie. Es wurde ein Netzwerk zur Ausbildung von Drohnenpiloten für Einsätze zur See geschaffen. Ihre Aufgabe besteht darin, die Möglichkeiten für Handel und Logistik sowohl für Russland als auch für unsere Verbündeten – China, die Staaten der BRICS und des Globalen Südens – zu paralysieren."

Stepanows Angaben zufolge teilten ukrainische Militärangehörige im Rahmen des Interflex-Programms ihre Erfahrungen im Einsatz von FPV-Drohnen, Unterwasserdrohnen und unbemannten Schnellbooten mit britischen, australischen und schwedischen Soldaten. Der Experte betonte:

"Großbritannien als einer der Organisatoren der Ausbildung des ukrainischen Militärs nutzt den Ukraine-Konflikt als Testgelände für Technologien, die in der Perspektive die Logistik der Gegner des Westens unterminieren sollen."

Das von Großbritannien geleitete Interflex-Programm zur Ausbildung des ukrainischen Militärs war im Sommer 2022 eingerichtet worden und soll noch mindestens bis Ende des Jahres weiterlaufen. Bisher haben über 60.000 ukrainische Militärangehörige daran teilgenommen.

Weiterer Ort im Gebiet Charkow unter russischer Kontrolle

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Mittwoch mit, dass die russische Armee eine weitere Ortschaft unter Kontrolle gebracht habe.

"Infolge ihrer entschlossenen Handlungen haben die Einheiten des Truppenverbands Nord die Ortschaft Woltschanskije Chutora im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs während des vergangenen Tages bekannt.

Der Meldung zufolge hat Kiew im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Nord bis zu 175 Soldaten, einen gepanzerten Mannschaftstransporter, 17 Autos und sieben Materiallager verloren.

Die Einheiten des Truppenverbands West haben ihre Frontlage verbessert. Dabei verlor das ukrainische Militär bis zu 180 Kämpfer, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 12 Autos, zwei Geschütze und zwei Munitionslager.

Auch der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen, wobei die ukrainische Armee über 210 Soldaten verlor. Vier gepanzerte Mannschaftstransporter, ein US-produziertes gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Senator, 18 Autos, ein Geschütz, eine Eloka-Anlage und zwei Munitionslager wurden zerstört.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die ukrainischen Verluste auf über 300 Soldaten. Zwei gepanzerte Mannschaftstransporter, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, sechs Autos, vier Geschütze und ein Munitionslager wurden eliminiert.

Beim Vorrücken des Truppenverbands Ost verlor die Ukraine über 240 Kämpfer sowie vier gepanzerte Kampffahrzeuge und sieben Autos.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor Kiews Militär bis zu 40 Soldaten, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 18 Autos, eine RADA-Radaranlage aus israelischer Produktion, vier Eloka-Anlagen sowie zwei Lager.

Entlang der gesamten Frontlinie fingen Russlands Luftabwehrkräfte zwölf Lenkgleitbomben und 225 Starrflügler-Drohnen ab. Die Schwarzmeerflotte zerstörte zudem drei ukrainische unbemannte Schnellboote.

Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Schäden nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebietes Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 14 Orte in elf Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden 45 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 15 abgefangen wurden. 

Gladkow meldet einen Verletzten. Infolge der Angriffe wurden drei Privathäuser, eine Kirche sowie acht Fahrzeuge beschädigt.

"Das bisher größte Drohnenpaket für die Ukraine": London kündigt Lieferung von 120.000 Drohnen an

Am Mittwoch hat das britische Verteidigungsministerium "das bisher größte Drohnenpaket für die Ukraine" bekannt gegeben. In diesem Jahr sollen mindestens 120.000 Drohnen geliefert werden, so die Behörde. 

Das neue Paket, "das größte seiner Art, das Großbritannien je geliefert hat," sehe die Bereitstellung von Langstrecken-Kampfdrohnen, Aufklärungsdrohnen, Logistikdrohnen sowie maritimen Drohnen vor. 

Nach Angaben der Behörde sei die Lieferung dieser neuen Drohnen bereits in diesem Monat begonnen worden.

Darüber hinaus werde London Hunderttausende Artilleriegeschosse und Tausende Luftverteidigungsraketen an die Ukraine liefern.

Gebiet Saporoschje nach ukrainischen Angriffen ohne Strom

Nach Angaben von Jewgeni Balizki, dem Gouverneur des Gebietes Saporoschje, ist die Region aktuell gänzlich ohne Stromversorgung. Dies meldete Balizki auf Telegram:

"In der Nacht wurde die Energieinfrastruktur unserer Region erneut massiven Terroranschlägen des Gegners ausgesetzt. Infolge der Beschüsse wurden mehrere Energieobjekte beschädigt, was zu einem vollständigen Stromausfall in der Region geführt hat."

Selenskij beklagt Engpässe bei Waffen

In einem Interview für das ZDF räumte Wladimir Selenskij ein, dass der Konflikt im Nahen Osten negative Auswirkungen auf die Lage in der Ukraine habe. Er sagte: 

"Wenn der Krieg länger dauert, wird es weniger Waffen für die Ukraine geben."

Mit Blick auf das Patriot-Luftawehrsystem fügte er hinzu: 

"Wir haben so ein Defizit gerade, schlimmer geht es nicht mehr." 

Außerdem betonte Selenskij, dass die USA der Ukraine wegen des Konflikts im Nahen Osten immer weniger Aufmerksamkeit schenkten. 

"Sie sind ständig in Kontakt mit Iran und haben keine Zeit für die Ukraine."

Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden Dutzende Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebietes Kursk, sind im Laufe des Tages 39 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 14. April bis 7:00 Uhr am 15. April wurden insgesamt 18 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Viermal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldete keine Opfer. Infolge der Angriffe seien ein Privathaus und eine medizinische Einrichtung beschädigt worden.

Lawrow: USA fördern Idee eines Militärblocks mit der Ukraine als führendem Mitglied

Washington fördere gemeinsam mit Europa die Idee der Bildung eines neuen Militärblocks mit der Ukraine als führendem Mitglied. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow während einer Pressekonferenz im Anschluss an seinen offiziellen Besuch in China.

"Herr Keith Kellogg, einer der Sonderbeauftragten Donald Trumps für die Ukraine, […] unterstützt nun aktiv die Idee der Schaffung eines neuen Militärbündnisses. Die Ukraine wird nicht in die NATO aufgenommen, da Präsident Trump und andere Mitglieder seiner Regierung dies offenbar bereits abgelehnt haben.

Kellogg […] wirbt zusammen mit den sogenannten europäischen Großländern für die Idee eines neuen Militärblocks, in dem die Ukraine nicht nur ein Mitglied, sondern ein führendes Mitglied sein wird. Selenskij unterstützt diese Idee aktiv."

Washington mache kein Geheimnis daraus, dass die USA auf diese Weise "die Hauptverantwortung für die Eindämmung Russlands nach Europa verlegen wollen", um sich auf China konzentrieren zu können, betonte Russlands Außenminister. 

"Sie versuchen, diesbezüglich nicht nur Diskussionen anzuregen, sondern auch praktische Schritte zur Schaffung eines bereits angekündigten antirussischen Militärblocks unter Beteiligung der Ukraine zu unternehmen."

Mehrere Gruppen ukrainischer Saboteure in Konstantinowka eliminiert

Die Antiterroreinheit "Gorynytsch" des FSB in der Volksrepublik Donezk hat mehrere Gruppen ukrainischer Saboteure eliminiert, die Hinterhalte für die russischen Streitkräfte vorbereiteten. Dies berichtet TASS unter Berufung auf die regionale Abteilung der Behörde. 

"FSB-Kämpfer entdeckten eine ukrainische Baba-Jaga-Drohne, die ukrainische Soldaten mit Nachschub versorgte. Die Operatoren von 'Gorynytsch' verfolgten die Flugroute und eliminierten drei gegnerische Saboteursgruppen, die Hinterhalte entlang der Route russischer Truppen in der Stadtbebauung vorbereiteten."

Energodar ohne Strom nach Angriff der ukrainischen Armee

Laut Bürgermeister Maxim Puchow ist Energodar, die Satellitenstadt des AKW Saporoschje, aufgrund eines Angriffs der ukrainischen Streitkräfte ohne Strom.

"Eine weitere Attacke der ukrainischen Streitkräfte hat zu einem Stromausfall in Energodar geführt. Derzeit werden alle kritischen Infrastrukturen und sozialen Einrichtungen mithilfe von dieselbetriebenen Notstromerzeugern mit Strom versorgt."

Er betonte, dass es genügend Treibstoffvorräte gibt. Energieversorger sind im Einsatz.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 85 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Woronesch, Rostow, Samara, Saratow, der Republik Krim sowie über den Gewässern des Asowschen und des Schwarzen Meeres zerstört.

14.04.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Pioniere räumen Minen im befreiten Krasnoarmeisk

Soldaten der Pioniertruppe, die als Teil des russischen Truppenverbands Mitte im Einsatz ist, entfernen Minen in Krasnoarmeisk in der Volksrepublik Donezk (DVR). Die Stadt wurde Anfang Dezember 2025 befreit. 

Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. "Die Drohne wurde abgeschossen, und es stellte sich heraus, dass der Sprengsatz nicht explodierte", berichtet ein Soldat im Video. "Wir entfernen den Zünder, und damit ist die Munition unschädlich gemacht."

Wie es heißt, kommt das Militär allen Anfragen der Einwohner nach, untersucht und entschärft die entdeckten Sprengkörper.

Erneute ukrainische Drohnenangriffe auf Ortschaften im Gebiet Belgorod

Das ukrainische Militär hat am Dienstagnachmittag (Ortszeit) mindestens fünf Siedlungen im Grenzgebiet Belgorod mit unbemannten Fluggeräten attackiert. Ein Zivilist im Dorf Meschkowo erlitt nach Angaben von Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow Splitterwunden und musste medizinisch versorgt werden.

Der Beamte meldet außerdem zahlreiche Sachschäden. Wie es heißt, entstanden bei den Drohnenattacken Schäden an fünf Fahrzeugen, zwei Eigenheimen, einem landwirtschaftlichen Betrieb sowie einem Nebengebäude.

EU-Kommissar Dombrovskis: Ukraine hat noch viel zu tun, um EU-Mitglied zu werden

"Wir haben deutlich gemacht, dass die Zukunft der Ukraine in der Europäischen Union liegt", sagte EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis auf einer IWF-Veranstaltung in Washington.

Die Ukraine müsse jedoch noch viel tun, um die Anforderungen für eine EU-Mitgliedschaft zu erfüllen, fügte Dombrovskis hinzu. "Und dafür sind noch viele Reformen nötig", betonte der EU-Wirtschaftskommissar.

Selenskij: Ukrainische Armee wünscht sich Rückkehr der Wehrpflichtigen, die sich im Ausland aufhalten

Berlin wird mit Kiew zusammenarbeiten, um ukrainische Flüchtlinge in ihre Heimat zurückzuführen. Bundeskanzler Friedrich Merz gab dies bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij bekannt.

Laut Merz will Berlin außerdem die Zahl der ukrainischen Männer, die im Land einen Flüchtlingsstatus erhalten, reduzieren.

Selenskij erklärte seinerseits, die ukrainischen Streitkräfte würden die Rückkehr derjenigen Ukrainer im wehrpflichtigen Alter begrüßen, die die Ukraine vorübergehend verlassen haben.

Die Geheimdienste der Ukraine und Deutschlands sollten Selenskij zufolge zusammenarbeiten, um die ukrainischen Staatsbürger zurückzuführen, die das Land illegal verlassen haben.

TASS: Zwangsrekrutierte Ukrainer in Ausbildungszentrum hinter Stacheldraht 

Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hält zwangsmobilisierte Soldaten wegen massenhafter Desertion hinter Stacheldraht fest. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.

Ein Beleg dafür seien Fotos und Videos aus einem Ausbildungszentrum in einem Waldgebiet, die jüngst in der Ukraine veröffentlicht worden seien. Das Material zeige deutlich einen Stacheldraht, hinter dem zwangsrekrutierte Soldaten zu sehen seien.

Die Verhöre von ukrainischen Kriegsgefangenen sowie öffentlich zugängliche Angaben zeugten davon, dass die Mehrheit der Ukrainer während ihrer Ausbildung desertiere, teilte die Quelle gegenüber TASS mit.

Im Februar 2022 wurde in der Ukraine die allgemeine Mobilmachung ausgerufen, die seither mehrfach verlängert wurde.

Magyar: Budapest bereit für pragmatische Zusammenarbeit mit Russland

Die neue ungarische Regierung ist zu einer pragmatischen Zusammenarbeit mit Russland bereit. Dies hat Péter Magyar angekündigt. Der Vorsitzende der ungarischen Partei Tisza, die am 12. April die Parlamentswahlen in Ungarn gewonnen hatte, widmete besondere Aufmerksamkeit den Energieträgern aus Russland. Laut Magyar bestehe die Aufgabe der Regierung darin, die Öl- und Gaslieferungen ins Land zu diversifizieren, um sichere Lieferungen zum günstigsten Preis zu beziehen, unabhängig davon, aus welcher Himmelsrichtung diese Lieferungen kommen.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit haben Russlands Flugabwehrkräfte insgesamt elf ukrainische unbemannte Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, über der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Dienstag Starrflüglerdrohnen ein.

TASS: Laut ukrainischen Soldaten helfen Zivilisten im von Kiew kontrollierten Teil der DVR russischer Armee

Einwohner in den Gebieten der Volksrepublik Donezk (DVR), die unter Kontrolle der Ukraine stehen, übermitteln den russischen Truppen regelmäßig Informationen über Aktivitäten der Stoßtrupps und Ausrüstung der ukrainischen Einheiten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.

Ukrainische Nationalisten beschwerten sich demnach in den sozialen Netzwerken, dass im Donbas nur noch prorussisch eingestellte Einwohner geblieben seien. Sie trauten sich, Staatssymbole Russlands auch in Konstantinowka zu zeigen, wo derzeit heftige Kämpfe stattfänden.

Berlin und Kiew vereinbaren Waffendeal in Milliardenhöhe

Nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums haben sich die Ukraine und Deutschland auf ein neues Militärpaket im Wert von vier Milliarden Euro geeinigt.

Dafür wird das Geld verwendet:

  • Berlin finanziert einen Vertrag über mehrere hundert Patriot-Raketen und liefert 36 IRIS-T-Raketensysteme an Kiew;
  • Deutschland investiert Mittel in Höhe von 300 Millionen Euro in die Entwicklung von Langstreckenwaffen, um die ukrainische Waffenproduktion auszubauen;
  • Beide Länder wollen eine gemeinsame Produktion von KI-gesteuerten Mid-Strike-Drohnen aufbauen. Zunächst sollen 5.000 unbemannte Luftfahrzeuge für die ukrainischen Streitkräfte produziert werden.

Gebiet Sumy: Vermisste ukrainische Kompanien und Rückzüge gemeldet

Im Gebiet Sumy gelten nach Angaben russischer Sicherheitskreise mehrere Kompanien der ukrainischen Streitkräfte als vermisst. Betroffen sei die 158. Separate mechanisierte Brigade. Ein Gesprächspartner sagte gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

"Aus Nachrufen geht hervor, dass in Waldgebieten nördlich von Pissarewka mehrere Kompanien der 158. Brigade als vermisst gelten."

Zudem habe sich die Lage für ukrainische Truppen im Südosten der Region verschlechtert, insbesondere im Raum Miropolje. Dort würden Angehörige über Probleme bei der Bergung gefallener Soldaten berichten. Weiter hieß es, ukrainische Einheiten hätten sich aus Stellungen nahe der Ortschaft Miropolskije zurückgezogen. Das Kommando des 14. Armeekorps habe demnach den Verlust der Ortschaft bestätigt.

Russische Soldaten eliminieren Ziele entlang der Front (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Panzersoldaten und Artilleristen des Truppenverbands Ost im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie mithilfe eines T-80BWM-Panzers und Haubitzen vom Typ D-30 gegnerische Stützpunkte in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Saporoschje.

RIA Nowosti: Keine weiteren Gespräche über Russland-Sanktionen in EU

Die ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten der Europäischen Union planen derzeit keine Wiederaufnahme der Beratungen über das 20. Sanktionspaket gegen Russland. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine eigene Quelle.

"Soweit ich weiß, steht ein solcher Punkt noch nicht auf der Tagesordnung", sagte die Quelle der Agentur.

Wie es heißt, machte die Quelle keine Angaben dazu, wann die EU das Thema wieder erörtern würde, angesichts der Tatsache, dass die Fidesz-Partei von Ministerpräsident Viktor Orbán die Parlamentswahl in Ungarn verloren hat.

Die Regierung unter Orbán hatte im Februar das 20. Sanktionspaket gegen Russland blockiert.

AKW Saporoschje erneut für einige Stunden ohne externe Stromversorgung

Das Kernkraftwerk Saporoschje hat am Dienstagmorgen erneut vorübergehend die externe Stromversorgung vollständig verloren. Die Ursache war der Ausfall einer Hochspannungsleitung. Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) teilte auf der Plattform X mit, dass Dieselgeneratoren automatisch angesprungen seien, um die sicherheitsrelevanten Systeme aufrechtzuerhalten. Demnach habe der Stromausfall 90 Minuten lang gedauert.  

IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi betonte in diesem Zusammenhang, dass der Verlust der externen Stromversorgung erneut die erheblichen Risiken für die nukleare Sicherheit unter Kriegsbedingungen verdeutliche. Das am AKW tätige IAEA-Team überwache weiterhin die Lage vor Ort.

Alexei Lichatschow, Leiter der russischen Atombehörde, bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti den Stromausfall. Er machte Kiew dafür verantwortlich, weil das ukrainische Militär die einzige betriebsfähige Hochspannungsleitung unter Beschuss genommen habe. Die zurückliegende Nacht sei unruhig gewesen, da der Gegner nach der Osterwaffenruhe wieder aktiv sei.

Es war bereits das 14. Mal, dass das von Russland kontrollierte AKW die externe Stromversorgung vollkommen verloren hat. Einmal dauerte der Stromausfall mehr als einen Monat. Das inzwischen stillgelegte AKW produziert keinen Strom mehr, braucht ihn aber für seine Kühlanlagen.

Ex-Sprecherin kritisiert Selenskijs Darstellung der Frontlage

Die ehemalige Pressesprecherin von Wladimir Selenskij, Julija Mendel, hat Zweifel an dessen Darstellungen über die Lage an der Front geäußert. In einem Beitrag auf X schrieb sie:

"Während hier Millionen Menschen erneut der gestrigen Rede Selenskijs über angebliche Erfolge an der Front applaudierten, sind russische Truppen in der Region Sumy weiter vorgerückt."

Mendel bezeichnete die Situation als "surreal". Täglich werde über verlorene Positionen und Opfer berichtet, während große Medien weiterhin von Erfolgen der Ukraine sprächen.

Zuvor hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärt, Rückschläge an der Front sollten Kiew dazu bewegen, sich bereits jetzt an den Verhandlungstisch zu setzen. Auch der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja verwies auf Verluste ukrainischer Einheiten und eine nachlassende Gefechtsfähigkeit.

Sicherheitskreise melden mehr europäische Drohnen im Einsatz

Europäische Staaten haben nach Angaben aus Sicherheitskreisen ihre Lieferungen an die Ukraine angepasst. Statt klassischer Munition würden zunehmend Drohnen bereitgestellt. Wie es heißt, setzten ukrainische Einheiten im Einsatzgebiet verstärkt auf sogenannte Kamikaze-Drohnen, vor allem vom Flugzeugtyp und aus europäischer Produktion. Ein Vertreter der Sicherheitsstrukturen erklärte:

"Zahlreiche Hinweise aus Trümmerteilen zeigen, dass Länder wie Großbritannien, Deutschland und Frankreich den Schwerpunkt auf die Produktion und Lieferung solcher Drohnen gelegt haben." 

Zuvor hätten vor allem Artilleriemunition, Raketen und Militärtechnik im Mittelpunkt gestanden. Nun würden vermehrt Drohnen geliefert, die laut Quelle auch bei Angriffen auf zivile Infrastruktur eingesetzt würden.

Merz und Selenskij kündigen "strategische Partnerschaft" an

Bundeskanzler Friedrich Merz und der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij haben nach deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen in Berlin eine strategische Partnerschaft zwischen ihren Ländern verkündet.

Berlin und Kiew wollen auch bei der Digitalisierung und wirtschaftlichen Entwicklung zusammenarbeiten. "Wir wünschen uns eine souveräne und demokratische Ukraine als einen kraftvollen Partner in einem freien, sicheren und wohlhabenden Europa", sagte Merz.

Peskow: Russische Fortschritte beeinflussen Verhandlungen mit Kiew

Kiew sei sich bewusst, dass sich die Verhandlungsbedingungen im Zuge der Entwicklungen an der Front verändern könnten. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow:

"In Kiew ist man sich darüber im Klaren, dass sich mit dem Fortschreiten und einer für uns positiven Dynamik auch die Verhandlungen verändern werden."

Zugleich betonte er, dass die militärische Sonderoperation aus russischer Sicht erfolgreich verlaufe und die ukrainische Führung darüber informiert sei.

Haubitzen zerstören Anlagen ukrainischer Armee im Raum Charkow (Video)

Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord griffen Stützpunkte, Befestigungen und Drohnenleitstellen der Ukraine im Gebiet Charkow an. Bei den Angriffen setzte das russische Militär Haubitzen vom Typ Msta-S ein. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Energieanlagen im Raum Saporoschje nach massiven ukrainischen Angriffen beschädigt

In der Nacht zum Dienstag hat das ukrainische Militär die Energieinfrastruktur im südlichen Teil des Gebiets Saporoschje mit Drohnen attackiert. Wie Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram bekanntgibt, wurden durch heftige Angriffe mehrere Energieanlagen beschädigt.

Laut dem Beamten ist es in der Region zu einem teilweisen Stromausfall gekommen. Hierbei teilt Balizki mit:

"Die Energietechniker arbeiten mit Hochdruck daran, die Schäden zu beheben und eine stabile Stromversorgung für die Verbraucher wiederherzustellen."

Gebiet Cherson: Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen gemeldet

Im Gebiet Cherson sind nach Angaben der Behörden mehrere Zivilisten durch Minenexplosionen und Drohnenangriffe getötet und verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wladimir Saldo mit.

In Aljoschki starb demnach ein Mann des Jahrgangs 1956 beim Auslösen einer Mine. In Radenks im Kreis Aljoschki kam ein weiterer Mann ums Leben, als sein Fahrzeug eine Mine überfuhr.

In Welikaja Lepeticha wurden zwei Männer durch einen Drohnenangriff verletzt, einer wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Zudem wurde in Tarassowka ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzministeriums durch den Abwurf eines Sprengkörpers verletzt.

Darüber hinaus wurden ein Lager für humanitäre Hilfe in Nowowladimirowka sowie ein Mehrfamilienhaus in Nowaja Kachowka beschädigt. Laut dem Gouverneur wurden insgesamt zwei Menschen getötet und drei verletzt.

In mehreren weiteren Ortschaften wurden zudem Sachschäden gemeldet, darunter beschädigte Fahrzeuge, Wohnhäuser sowie ein ungenutztes Kindergartengelände. Insgesamt seien rund 30 Siedlungen betroffen gewesen.

Über 180 Drohnenangriffe auf Gebiet Belgorod gemeldet – mehrere Verletzte

Im Gebiet Belgorod wurden innerhalb eines Tages mehr als 180 Drohnenangriffe aus der Ukraine registriert. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.

Demnach waren 15 Gemeinden direkt betroffen, 59 Ortschaften standen unter Beschuss. Insgesamt wurden 183 Drohnenangriffe verzeichnet, von denen 113 über dem Gebiet abgeschossen wurden.

Nach Angaben der Behörden wurden acht Zivilisten verletzt. Zudem kam es zu Sachschäden. Betroffen waren demnach Wohnhäuser, Fahrzeuge sowie landwirtschaftliche, soziale und industrielle Einrichtungen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.180 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • ein Panzer
  • 95 Fahrzeuge
  • zwölf Artilleriegeschütze
  • 20 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • elf Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • zehn Munitionslager
  • neun Lagerhallen für Ausrüstung.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 142 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 14 Lenkbomben, sechs Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 391 ukrainische Starrflüglerdrohnen. In Gewässern des Schwarzen Meeres wurden zwei Seedrohnen unschädlich gemacht.

Russisches Verteidigungsministerium meldet Einsatz im Hinterland

Das russische Verteidigungsministerium hat eine Operation im ukrainischen Hinterland gemeldet, bei der wichtige Dokumente und mehrere Gefangene erbeutet worden sein sollen. Laut dem Ministerium entdeckte eine Gruppe unter der Leitung von Garde-Leutnant Dmitri Birjukow einen temporären Stützpunkt der ukrainischen Streitkräfte. In dessen Nähe wurde ein Fahrzeug beobachtet, in das Dokumentenkisten verladen wurden.

"Unter dem Schutz von Rauchgranaten haben sich die Aufklärer auf verschiedene Flanken verteilt und ohne einen einzigen Schuss mehrere Kämpfer festgesetzt."

Demnach wurden drei Gefangene sowie die erbeuteten Unterlagen in die eigenen Stellungen gebracht. Auf Grundlage dieser Informationen habe das Kommando anschließend Ziele identifiziert und diese mit Raketen angegriffen. Das Ministerium erklärte zudem, die Operation habe zur "Befreiung eines Ortes im Rahmen der militärischen Sonderoperation" beigetragen.

Bericht: Kolumbianische Söldner kehren schwer verletzt aus Ukraine zurück

Nach ihrem Einsatz in der Ukraine sollen kolumbianische Söldner teilweise schwer verletzt in ihre Heimat zurückgekehrt sein. Dies berichtet eine mit dem Rekrutierungsumfeld vertraute Quelle gegenüber RIA Nowosti. Der Informant sagte:

"Mir sind drei Fälle bekannt, in denen Männer mit schweren Verletzungen zurückgekehrt und zu etwa 70 Prozent behindert sind."

Demnach habe ein Kämpfer ein Bein verloren, ein weiterer einen Arm sowie Splitterverletzungen erlitten. Ein dritter  Kämpfer sei durch Granatsplitter im Gesicht und am Körper schwer verletzt worden. Zugleich hieß es, über das Schicksal der Mehrheit der kolumbianischen Kämpfer in der Ukraine sei nichts bekannt.

Im März hatte Kolumbien vor dem Hintergrund der Rekrutierung seiner Staatsbürger für den Krieg in der Ukraine ein Gesetz zur Ratifizierung der UN-Konvention gegen Söldnertum beschlossen. Präsident Gustavo Petro bezeichnete Söldnertum zudem als "Plünderung des Landes".

FSB meldet vereitelten Anschlag auf hochrangigen Sicherheitsbeamten in Moskau

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat eigenen Angaben zufolge einen geplanten Anschlag auf einen hochrangigen Sicherheitsbeamten in Moskau verhindert und mehrere Verdächtige festgenommen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Laut der FSB-Zentralstelle habe einer der Verdächtigen, ein ukrainischer Staatsbürger aus Truskawez im Gebiet Lwow, in einem Video gestanden, im Dezember 2025 nach Russland eingeschleust worden zu sein. Ziel sei die Vorbereitung eines Attentats mit einem Sprengsatz gewesen. Später habe er einen gefälschten Pass sowie Sprengstoff erhalten und den Auftrag bekommen, den Sprengsatz in einem Elektroroller zu verstecken. Der Verdächtige erklärte:

"Ich wurde von einem SBU-Mitarbeiter namens Anton über WhatsApp angeworben. Später habe ich auf Anweisung des Koordinators einen Sprengsatz gebaut und ihn in eine Stromstation eingesetzt, die ich dann in einen Elektroroller gelegt habe. Den Roller habe ich dann am 2. April in der Nähe eines Einkaufszentrums abgestellt."

Ein weiterer Festgenommener aus Russland berichtete, er habe über Telegram ein Angebot für eine "Nebenbeschäftigung" erhalten und sei gegen Bezahlung mit Aufklärungsaufgaben betraut worden. Für seine Videoaufnahmen habe er 5.000 Rubel (rund 55 Euro) erhalten. Auch ein dritter Verdächtiger aus Moldawien gab an, im Auftrag eines ukrainischsprachigen Kontaktmanns Videoaufnahmen von Objekten in Moskau erstellt zu haben. Er habe entsprechende Anweisungen befolgt.

Laut FSB waren insgesamt drei Personen aus der Ukraine, Moldawien und Russland in den Fall involviert. Der Sprengsatz sei in einem als Ladeeinheit getarnten Behälter in einem Elektroroller versteckt worden. Der Anschlag wurde im Vorfeld entdeckt und verhindert.

Regierungskonsultationen: Selenskij heute in Berlin

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij reist am Dienstag zu einem offiziellen Besuch nach Berlin. Dort sind deutsch-ukrainische Regierungskonsultationen sowie ein Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz geplant. Dies berichten ukrainische Regierungskreise gegenüber Euronews. Informationen zu den konkreten Themen liegen bislang nicht vor.

Parallel zu den politischen Gesprächen auf Regierungsebene finden in Berlin auch Treffen auf Verteidigungsebene statt. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius empfängt seinen ukrainischen Amtskollegen Michail Fjodorow. Für Mittwoch sind zudem Gespräche mit dem britischen Verteidigungsminister John Healey sowie NATO-Generalsekretär Mark Rutte vorgesehen.

Im Vorfeld seines Besuchs hatte Selenskij angekündigt, in den kommenden Tagen mit europäischen Staats- und Regierungschefs über eine gemeinsame europäisch-ukrainische Luftverteidigungsarchitektur zu sprechen. Eine solche Struktur könne nach seinen Worten zu einem zentralen Bestandteil der europäischen Sicherheitsarchitektur werden. Selenskij sagte wörtlich:

"Ich bin überzeugt, dass die Ukraine zu einem zentralen Bestandteil des europäischen Sicherheitssystems werden wird. Die Alternative liegt auf der Hand: Andernfalls laufen einige europäische Länder Gefahr, Teil des russischen Einflussbereichs zu werden."

85 ukrainische Drohnen innerhalb eines Tages über Kursk abgeschossen

Über dem Gebiet Kursk sind innerhalb von 24 Stunden insgesamt 85 ukrainische Drohnen verschiedener Typen abgeschossen worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinschtein auf der Plattform Max mit. Demnach habe es zudem 17 Artillerieangriffe auf evakuierte Gebiete gegeben. Siebenmal seien Sprengsätze per Drohne eingesetzt worden. Bei den Angriffen wurden mehrere Menschen verletzt. Alle Betroffenen wurden in das Regionalkrankenhaus in Kursk gebracht. Es gab keine Todesopfer.

Finnischer Politiker warnt nach Drohnenvorfällen vor Folgen für Kiew

Ein finnischer Politiker hat die Ukraine nach mehreren Drohnenvorfällen in Finnland gewarnt. Andernfalls könne das Land die Unterstützung Helsinkis verlieren. Armand Mema von der Partei "Allianz der Freiheit" schrieb im sozialen Netzwerk X:

"Selenskij kann sicher sein, die Unterstützung Finnlands zu verlieren, wenn noch mehr Drohnen auf finnischem Gebiet abstürzen."

Zuvor hatten finnische Medien berichtet, dass in der Gemeinde Iitti eine Drohne mit einer nicht detonierten Sprengladung gefunden worden war. Ende März wurden zudem mehrere ähnliche Vorfälle gemeldet, unter anderem nahe Kouvola sowie auf einem zugefrorenen See in Parikkala an der Grenze zu Russland. Laut Polizei sollen alle vier in diesem Zeitraum registrierten Luftraumverletzungen durch ukrainische Drohnen erfolgt sein.

Sicherheitskreise: Munition auf zivilem Flughafen in Charkow gelagert

Die ukrainischen Streitkräfte sollen den zivilen Flughafen in Charkow zur Lagerung von Munition nutzen. Dies berichten Vertreter der russischen Sicherheitsstrukturen gegenüber RIA Nowosti:

"Auf dem Gelände des Flughafens Charkow werden Munition und Ausrüstung gelagert. Sie werden getarnt, doch man nutzt bewusst ein ziviles Objekt als zusätzliche Absicherung."

Demnach sollen dort auch Waffen gelagert werden, die für Angriffe auf grenznahe Regionen Russlands vorgesehen sind.

Experte meldet Minenfelder und neue Befestigungen der Ukraine

Laut dem Militärexperten Andrei Marotschko haben ukrainische Truppen eine rund sieben Kilometer lange Uferlinie des Sewerski Donez in der Donezker Volksrepublik (DVR) vermint. Er erklärte unter Berufung auf eigene Quellen:

"Die ukrainischen Formationen haben die sieben Kilometer lange Uferlinie des Flusses in der Nähe von Starodubowka und Piskunowka vermint."

Zudem hätten ukrainische Einheiten östlich von Nikolajewka neue Befestigungsanlagen mit dauerhaften Feuerstellungen errichtet, so Marotschko.

"Sie reichen nahezu bis Kriwaja Luka und Koleniki. Alle Positionen sind durch ein Grabensystem verbunden. Die Versorgungswege sind mit Drohnenschutznetzen abgesichert."

Ukrainischer Drohnenangriff im Gebiet Lipezk: Frau getötet, mehrere Verletzte

Bei einem Drohnenangriff ukrainischer Streitkräfte auf die zweitgrößte Stadt Jelez im Gebiet Lipezk kam eine Zivilistin ums Leben. Dies teilte der Gouverneur des Gebiets Lipezk, Igor Artamonow, auf Telegram mit:

"Jelez wurde von Drohnen angegriffen. Leider gibt es Opfer. In einem Wohnhaus in der Tscherokmanow-Straße ist eine Frau gestorben. Weitere fünf Menschen wurden verletzt, vier von ihnen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden."

Zudem beschädigten Trümmer der Drohnen Fenster in mehreren Wohnhäusern. Auch das Dorf Dolgorukowo wurde angegriffen. Dort brach nach dem Absturz einer Drohne ein Feuer in einem Wohnhaus aus, das jedoch gelöscht werden konnte. Verletzte gab es laut Behördenangaben nicht.

Russische Truppen drängen ukrainische Kräfte aus Osernoje zurück

Russische Truppen drängen die ukrainischen Streitkräfte aus der Siedlung Osernoje in der Donezker Volksrepublik (DVR) zurück. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.  Demnach rücken die Einheiten südöstlich des Ortes entlang des Flusses Sewerski Donez vor und umgehen die Ortschaft.

"So drängen wir die ukrainischen Kämpfer auf das gegenüberliegende Ufer und zwingen sie, den Ort zu verlassen."

Ein Großteil von Osernoje befinde sich inzwischen in der "grauen Zone", da sich die ukrainischen Kräfte zurückgezogen hätten. Zugleich verwies Marotschko darauf, dass strategische Höhen weiterhin unter der Kontrolle der ukrainischen Seite stünden, was das Vorrücken verlangsame.

Experte wirft Kiew Beschuss eigener Gebiete vor

Während der von Russlands Präsident Wladimir Putin ausgerufenen Oster-Waffenruhe sollen ukrainische Truppen eigene rückwärtige Gebiete beschossen haben. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

"In den Gebieten Sumy, Charkow und Saporoschje wurden Fälle registriert, in denen ukrainische Einheiten ihre eigenen Hinterlandregionen beschossen haben."

Ziel sei es dabei gewesen, "die russischen Streitkräfte zu diskreditieren". Solche Vorfälle seien "keine Neuheit" und träten "bei nahezu jeder Waffenruhe" auf, so Marotschko. Das russische Verteidigungsministerium meldete während der Oster-Waffenruhe vom 11. bis 12. April insgesamt 6.558 Verstöße durch die Ukraine.

Durch ukrainische Angriffe binnen einer Woche 29 Zivilisten getötet, 170 verletzt 

Binnen einer Woche wurden fast 200 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer der Attacken der ukrainischen Armee. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.

"In der vergangenen Woche erlitten 170 Zivilisten, darunter 12 Minderjährige, bei dem Beschuss der Nazis Verletzungen. 29 Menschen, darunter drei Minderjährige, wurden getötet. Die größte Zahl von Opfern wurde in den Gebieten Belgorod, Cherson, Saporoschje und in der DVR verzeichnet."

Miroshnik stellte fest, dass die überwiegende Mehrheit der Zivilisten (174) durch ukrainische Drohnenangriffe verletzt wurde.

Insgesamt haben die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen sieben Tagen fast 2.900 Geschosse auf Russlands Territorium abgefeuert, so Miroschnik.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 100 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 97 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, Lipezk, Rostow, Tula, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.

13.04.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Drohnen treffen gegnerische Ausrüstung entlang der Front (Video)

Das russische Verteidigungsministerium zeigt Drohnenpiloten in der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie eine Drohnenleitstelle, unbemannte Luftfahrzeuge und Kampfgerät der ukrainischen Truppen samt Personal außer Gefecht.

Magyar: Ungarn sollte von Beteiligung an EU-Kredit an die Ukraine ausgeschlossen werden

Auf einer Pressekonferenz nach seinem Wahlsieg ging der künftige ungarische Premier Péter Magyar auf die Frage nach dem 90-Milliarden-Euro-Kredit ein, den die EU Kiew bereitstellen will. Bei einem Treffen des EU-Rates im Dezember vergangenen Jahres habe Viktor Orbán entschieden, dass Ungarn und möglicherweise auch die Slowakei und Tschechien nicht daran teilnehmen würden, sagte der Politiker.

Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert Magyar wie folgt:

"So wurde es entschieden. Ich verstehe es nicht ganz; ich werde mit den europäischen Staats- und Regierungschefs besprechen, warum dieses Thema erneut angesprochen werden muss. Ich persönlich bin der Meinung, dass Ungarn davon ausgenommen werden sollte."

Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 14 bis 20 Uhr Moskauer Zeit haben Russlands Flugabwehrkräfte insgesamt 23 ukrainische unbemannte Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wologda und Kursk zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Montag Starrflüglerdrohnen ein.

Erneute ukrainische Drohnenangriffe auf Ortschaften im Gebiet Belgorod

Das ukrainische Militär hat am Montagnachmittag (Ortszeit) mindestens elf Siedlungen im Grenzgebiet Belgorod mit Drohnen attackiert. Eine Zivilistin in der Stadt Schebekino erlitt nach Angaben von Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden.

Der Beamte meldet außerdem zahlreiche Sachschäden. Insgesamt seien sechs zivile Fahrzeuge, acht Eigenheime, zwei landwirtschaftliche Betriebe, ein Geschäft sowie mehrere Nebengebäude beschädigt worden. Ein Auto brannte aus.

Russischer UN-Botschafter: EU macht die Ukraine zur Drehscheibe für illegalen Waffenhandel

Die Waffen, die laut Papieren aus Europa an Kiew geliefert werden, tauchen anschließend in Afrika, Asien und Lateinamerika auf, was den betroffenen Ländern schadet. Dies erklärte Russlands Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebensja, auf einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates.

Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert den Diplomaten wie folgt:

"Dank der Bemühungen der EU hat sich die Ukraine zu einem wichtigen Umschlagplatz für illegalen Waffenhandel entwickelt. Schätzungen des US-amerikanischen 'Institute for the Study of War' (ISW) zufolge stammt jedes dritte Sturmgewehr, das weltweit in die Hände extremistischer und terroristischer Gruppen gelangt, aus der Ukraine."

Nebensja betonte außerdem, europäische Beamte lehnten die Idee einer diplomatischen Lösung des Ukraine-Konflikts an sich ab und propagierten offen den Krieg.

TASS: Ex-Stabschef des berüchtigten ukrainischen Asow-Regiments kritisiert Oberbefehlshaber Syrski öffentlich

Bogdan Krotewitsch, der ehemalige Stabschef der nationalistischen Asow-Brigade der ukrainischen Nationalgarde, hat überraschend öffentlich den Oberbefehlshaber Alexander Syrski kritisiert. Krotewitsch übte zudem Kritik am Kommando der ukrainischen Stoßtrupps. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet dies unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.

In einem Interview mit lokalen Journalisten habe Krotewitsch angegeben, dass monatlich Tausende Soldaten der Stoßtrupps vermisst würden. Der einzige wirksame Weg, die Situation zu ändern, wäre Syrskis Rücktritt.

Wie es heißt, kritisierte der frühere Asow-Stabschef auch zuvor die Militärführung der Ukraine öffentlich. Krotewitsch berichtete in diesem Zusammenhang, dass neu aufgestellte Einheiten aus zwangsmobilisierten Ukrainern beim ersten Beschuss geflüchtet seien und dabei westliche Waffen und Ausrüstung zurückgelassen hätten.

Russischer Diplomat: Ernsthaftigkeit der Ukraine bei Einhaltung der Abkommen am wichtigsten

Es gibt zahlreiche Beispiele in der Geschichte, in denen Abkommen durch einen entsprechenden Beschluss des UN-Sicherheitsrates bestätigt wurden. Es gibt aber auch Präzedenzfälle, in denen der Westen die Umsetzung verbindlicher, vom UN-Gremium verabschiedeter Dokumente umgangen hat. Kirill Logwinow, Direktor der Abteilung für Internationale Organisationen im russischen Außenministerium, äußerte sich zu dem Thema in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Die Minsker Abkommen und der Gemeinsame Umfassende Aktionsplan zum iranischen Atomprogramm (JCPOA) seien solche Fälle, meinte der russische Diplomat. Die USA zogen sich aus dem letztgenannten Abkommen zurück und ignorierten dabei die Resolution des UN-Sicherheitsrates, die den JCPOA verankerte.

Logwinow wörtlich im Interview:

"Für uns ist daher nicht die rechtliche Formalisierung möglicher Vereinbarungen [mit der Ukraine] wichtiger, sondern die Ernsthaftigkeit der Absicht der Teilnehmer am Verhandlungsprozess, alle Bestimmungen einzuhalten."

Ukrainische Truppen ziehen sich aus Miropolskoje im Raum Sumy zurück

Der Pressedienst des 14. Armeekorps der ukrainischen Streitkräfte berichtet in den sozialen Netzwerken über die Lage nahe der Ortschaft Miropolskoje im Gebiet Sumy.

Wie es heißt, seien die ukrainischen Einheiten aufgrund heftiger Kämpfe und der militärischen und materiellen Überlegenheit der russischen Truppen auf neu vorbereitete Linien verlegt worden. Diese Maßnahme musste ergriffen werden, "um das Personal am Leben zu erhalten".

Peskow: Ergebnisse der Parlamentswahlen in Ungarn werden Ukraine-Konflikt nicht beeinflussen

Die Ergebnisse der am Sonntag stattgefundenen Parlamentswahlen in Ungarn werden den Ukraine-Konflikt nicht beeinflussen, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern. Peskow wörtlich:

"Ich glaube nicht, dass dies mit der Perspektive der Entwicklung des russisch-ukrainischen Konflikts zu tun hat. Das sind unterschiedliche Prozesse. Deswegen sehe ich keinen Zusammenhang."

In Bezug auf die Zukunft des EU-Kredits an Kiew hat Peskow vorgeschlagen, die ersten Schritte der neuen ungarischen Behörden abzuwarten.

Russische Artillerie stets einsatzbereit (Video)

Die Besatzungen der Msta-S-Selbstfahrlafette, die als Teil des russischen Truppenverbands Mitte kämpfen, haben gegnerische Befestigungen und ein Munitionslager samt Personal außer Gefecht gesetzt. Das russische Verteidigungsministerium teilte Aufnahmen des Einsatzes bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk auf Telegram.

Péter Magyar will keinen beschleunigten EU-Beitritt der Ukraine unterstützen

Ungarns Oppositionsführer Péter Magyar erklärte bei einer Pressekonferenz in Budapest, seine Tisza-Partei lehne einen beschleunigten Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union ab. "Wir haben das von Anfang an gesagt", meinte der Politiker. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Weiter sagte er:

"Es geht um ein Land, das sich im Kriegszustand befindet, und für ein Land, das sich im Kriegszustand befindet, ist ein Beitritt zur Europäischen Union absolut unmöglich."

Wenn die Ukraine alle Verhandlungen abschließt, soll in Ungarn ein Referendum über den EU-Beitritt des Landes stattfinden, kündigte Magyar an.  

"Ich glaube aber, dass dies in naher Zukunft nicht passieren wird, und auch in den nächsten zehn Jahren nicht."

TASS: Ukrainische Armee in Belizkoje in der DVR in einer Feuerfalle

Das russische Militär greift die ukrainischen Einheiten, die in der Stadt Belizkoje in der Volksrepublik Donezk (DVR) stationiert sind, aus nördlicher, südlicher und östlicher Richtung an. Der Gegner sitzt in dem Frontabschnitt in einer Feuerfalle fest. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet dies unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.

Wie es heißt, sind die ukrainischen Truppen im Süden der Stadt den heftigsten Angriffen ausgesetzt.

Nach Orbáns Niederlage: Berlin hofft auf schnelle Freigabe von Milliardenkredit für Kiew

Die Bundesregierung hat ihre Hoffnung bekundet, dass nach der Niederlage von Viktor Orbán bei der Parlamentswahl am Sonntag der ausstehende Milliardenkredit an die Ukraine freigegeben werden kann.

Die deutsche Regierung arbeite daran und freue sich auf eine schnelle Regierungsbildung in Ungarn, hieß es in einer Mitteilung zum Thema. Budapest hatte den 90-Milliarden-Euro-Kredit bisher blockiert.

"Natürlich erwarten wir ​jetzt ein politisches Signal von ungarischer Seite", meinte die Sprecherin des Auswärtigen ‌Amtes, ⁠Kathrin Deschauer. Zur Freigabe des ​Kredits reiche eine Abstimmung über den EU-Rat oder unter ​den ständigen Vertretern in Brüssel.

Auf dem EU-Gipfel im Dezember 2025 wurde beschlossen, der Ukraine einen Milliardenkredit zu gewähren, der durch eingefrorene russische Vermögenswerte abgesichert ist.

Kiew verliert binnen einer Woche fast 8.500 Soldaten und Söldner 

Im Laufe der vergangenen Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte auf fast 8.500 Soldaten, darunter auch ausländische Söldner. Dies schrieb der Militärexperte Andrei Marotschko im sozialen Netzwerk Vkontakte unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners beliefen sich auf etwa 8.440 ukrainische Kämpfer und Söldner. Den größten Schaden haben dem Gegner die Soldaten des Truppenverbands Mitte zugefügt, der an den westlichen Grenzen der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert."

Darüber hinaus hat das russische Militär vier Panzer, 50 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr, 128 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager, mehr als 2.400 Drohnen sowie fast 700 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört.

Gebiet Saporoschje: Behörden melden Opfer binnen 24 Stunden

Nach Angaben von Jewgeni Balizki, dem Gouverneur der Region Saporoschje, kam ein Mensch ums Leben und fünf weitere wurden verletzt infolge von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf die Region.

"In den vergangenen 24 Stunden wurden neun gezielte Angriffe des Gegners auf zivile Ortschaften in der Region Saporoschje registriert. Leider wurden fünf Menschen verletzt und eine Person kam ums Leben."

Gebiet Belgorod meldet fast 100 ukrainische Drohnenangriffe binnen 24 Stunden

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 30 Orte in zehn Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 13 Geschosse abgefeuert und 99 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 54 abgefangen wurden. 

Gladkow meldet drei Verletzte. Infolge der Angriffe wurden neun Privathäuser, drei Betriebe sowie fünf Fahrzeuge beschädigt.

Luftabwehr schießt Dutzende ukrainische Drohnen ab

Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

"Zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 67 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wologda, Kursk, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres abgefangen und zerstört."

Peskow: Spezialoperation wird fortgesetzt, bis ihre Ziele erreicht sind

Russland ist entschlossen, seine Ziele hinsichtlich der Ukraine zu erreichen. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow bei einem Pressebriefing am Montag.

Und weiter:

"Es wäre uns lieber, unsere Ziele durch politische und diplomatische Verhandlungen zu erreichen, aber solange diese Verhandlungen keine Ergebnisse bringen, wird die militärische Spezialoperation fortgesetzt."

Verletzte im Gebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine

Die ukrainischen Einheiten haben am Montagvormittag (Ortszeit) zwei Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekanntgibt, wurden dabei vier Zivilisten verletzt.

Drei Betroffene sind laut dem Beamten ins Krankenhaus eingeliefert worden. Ein weiterer Verletzter konnte selbständig einen Arzt aufsuchen. Eine Einweisung in eine medizinische Einrichtung lehnte er ab.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Die Waffenruhe zum orthodoxen Osterfest, die Russlands Präsident Wladimir Putin angeordnet hatte, ist um Mitternacht abgelaufen. Die Streitkräfte der Russischen Föderation setzten danach die militärische Spezialoperation fort.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt.

Es wurden an allen Frontabschnitten rund 380 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 40 Fahrzeuge
  • zwei Panzer
  • 24 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • ein Radargerät.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 14 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 33 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

Puschilin: "Gorynytsch"-Einheit spürt Saboteure auf

Die Antiterroreinheit "Gorynytsch" des FSB in der Volksrepublik Donezk spürt ukrainische Saboteure im Raum Konstantinowka auf, meldete der DVR-Chef Denis Puschilin.

"Sie spüren Saboteure auf und zerstören Drohnenstartplätze im Raum Konstantinowka. Von dort aus führt der Gegner derzeit sehr aktive Operationen entlang der Autobahn durch, bei denen er Zivilfahrzeuge und auch verschiedene politische Infrastruktureinrichtungen ins Visier nimmt."

Moskau wirft Kiew mehr als 6.500 Verstöße gegen Osterwaffenruhe vor

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über zahlreiche Verstöße gegen den von Präsident Wladimir Putin ausgerufenen Osterwaffenstillstand durch die ukrainischen Truppen. 

"Gemäß dem Befehl des Oberbefehlshabers der Streitkräfte der Russischen Föderation hielten sich alle russischen Truppenverbände in der Zone der militärischen Sonderoperation vom 11. April, 16:00 Uhr, bis zum Ende des 12. April strikt an die Waffenruhe und sind an den bisher eingenommenen Stellungen stehen geblieben."

Nach Angaben der russischen Behörde setzten die ukrainischen Streitkräfte ihre Angriffe mit Drohnen und Artillerie gegen Stellungen russischer Truppen sowie gegen zivile Ziele in den Grenzregionen Belgorod und Kursk fort.

Insgesamt wurden 6.558 ukrainische Verstöße gegen die Waffenruhe registriert. 

Drei ukrainische Angriffe aus dem Raum der Siedlung Pokrowskoje in Richtung der Siedlungen Gai und Otradnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk wurden abgewehrt.

Zudem sind fünf Versuche des Gegners gescheitert, russische Truppen im Raum der Ortschaften Kondratowka und Nowaja Setsch im Gebiet Sumy sowie Kaleniki in der DVR anzugreifen. 

Während der Waffenruhe beschädigte eine gegnerische Drohne eine Rosneft-Tankstelle in der Ortschaft Lgow im Gebiet Kursk.

Darüber hinaus wurden elf ukrainische Starrflüglerdrohnen außerhalb der Zone der militärischen Sonderoperation im Luftraum der Gebiete Belgorod und Kursk zerstört.

Das ukrainische Militär führte 694 Angriffe auf Stellungen russischer Truppen unter dem Einsatz von Artillerie, Mehrfachraketenwerfern, Mörsern und Panzern durch.

Die ukrainischen Truppen führten außerdem 5.844 Attacken mit Quadcoptern durch.

Das Ministerium merkte jedoch an, dass insgesamt die Intensität der Kampfhandlungen seitens der ukrainischen Armee entlang der gesamten Frontlinie tagsüber zurückging.

DVR-Chef meldet heftige Kämpfe in Krasny Liman und Konstantinowka

Nach Angaben von Denis Puschilin, dem Chef der Volksrepublik Donezk, finden derzeit heftige Kampfhandlungen in der Stadt Krasny Liman statt.

"In Krasny Liman selbst, im nordöstlichen und östlichen Teil der Stadt, finden heftige Kämpfe statt."

Darüber hinaus wird auch in Konstantinowka gekämpft. Puschilin zufolge dauern die Kämpfe "im Industriegebiet, in der Nähe des Bahnhofs sowie in den südlichen und östlichen Teilen der Stadt" an.

Budanow gegen Selenskij

Offene Widersprüche, politische Intrigen und wachsender Druck: Neue Aussagen aus dem ukrainischen Machtapparat werfen Fragen zur tatsächlichen militärischen Stärke auf. Beobachter sehen dahinter einen eskalierenden Machtkampf innerhalb der Führung in Kiew.

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Luftverteidigung wehrt einen Luftangriff auf Sewastopol ab       

Russische Luftverteidigungskräfte schossen bei der Abwehr eines Angriffs der ukrainischen Streitkräfte mehrere Ziele in verschiedenen Bezirken der Stadt ab, berichtete Gouverneur Michail Raswoschajew auf Telegram.

"In Sewastopol wehren die Luftverteidigungskräfte und unsere Schwarzmeerflotte einen Angriff der ukrainischen Streitkräfte ab. Sieben Luftziele wurden über dem Meer im Gebiet der Omega-Bucht, des Kaps Chersones und des Bezirks Sewernaja Storona abgeschossen. Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Verletzten."

Gebiet Kursk: Mehrere Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages mehrere ukrainische Drohnen über der Region zerstört.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 12. April bis 7:00 Uhr am 13. April wurden insgesamt 27 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen."

Chinstein meldete keine Opfer oder Sachschäden.

Ukrainische Truppen verlegen Reserven nach Sumy wegen hoher Verluste

Aufgrund hoher Verluste hat das Kommando der ukrainischen Streitkräfte die sich in Reserve befindlichen 92. und 209. separaten Panzerabwehrbataillone in den Bezirk Sumy verlegt. Dies meldete TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

Wie es heißt, hänge "die Verlegung mit hohen Verlusten in den 47. und 156. separaten mechanisierten Brigaden, der 71. separaten Luftlandebrigade und den Territorialverteidigungskräften" zusammen.

"Der Gegner rechnete damit, mit dem Personal dieser Einheiten nicht nur die Offensive des Truppenverbandes Nord zu stoppen, sondern auch die im Vorjahr verlorenen Stellungen zurückzuerobern. Dies ist jedoch nicht geschehen."

Gebiet Belgorod: Zivilistin bei Drohnenangriff verletzt

Infolge der Detonation einer ukrainischen Drohne wurde eine zivile Einwohnerin der Stadt Graiworon im Gebiet Belgorod verwundet. Dies teilte Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur der Region, mit. Die Frau erlitt eine Splitterverletzung am Ohr und ein Barotrauma. Sie wurde medizinisch versorgt.

Gladkow zufolge wurden bei der Detonation auch zwei Privathäuser beschädigt.

Russische Armee eliminiert Kiews Truppen nahe Miropolje im Gebiet Sumy

Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko vernichten die russischen Streitkräfte die verbliebenen ukrainischen Truppen nahe der Ortschaft Miropolje im Gebiet Sumy. Gegenüber TASS sagte Marotschko:

"Meinen Informationen zufolge halten die ukrainischen Streitkräfte weiterhin ihre Stellungen nahe Miropolje. Sie verfügen über ein bedeutendes befestigtes Gebiet nahe der Siedlung Sapselje sowie an beiden Ufern des Flusses Psel. Jedoch setzt unser Militär die Vernichtung feindlichen Personals und Materials in diesem Abschnitt fort, wobei bereits einige Erfolge erzielt werden konnten.“

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 33 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Kursk, Rostow, Brjansk, Smolensk sowie der Republik Krim zerstört.

12.04.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Angriff verletzt

Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf das Gebiet Belgorod wurde ein Mann verletzt. Dies teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. In den sozialen Netzwerken schrieb Gladkow:

"Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf einem Abschnitt der Straße Jasnyje Sori – Oktjabrskij im Bezirk Belgorod wurde ein Zivilist verletzt. Der Mann begab sich selbstständig in das Zentralkrankenhaus der Ortschaft Rakitnoje. Bei ihm wurden Minen- und Explosionsverletzung sowie eine blinde Splitterverletzung im Brustkorb diagnostiziert. Er wurde medizinisch versorgt und zur ambulanten Behandlung entlassen."

Peskow: Mit Erreichen der Ziele der Militäroperation schützt Moskau seine Raffinerien vor Angriffen

Russland ergreift Maßnahmen, um seine Ölraffinerien und Betriebe vor Angriffen der ukrainischen Streitkräfte zu schützen. Allerdings sei der Feind ziemlich hinterhältig und die Technologie entwickle sich rasch, erklärte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow im Gespräch mit dem Korrespondenten der Sendung Westi, Pawel Sarubin. Genau deshalb sei es wichtig, betonte Peskow, alle Ziele der militärischen Sonderoperation zu erreichen – nur dann seien die Anlagen in Sicherheit. Peskow sagte:

"Selbstverständlich werden Maßnahmen ergriffen und optimiert, doch leider ist der Feind ziemlich raffiniert, die Technologien entwickeln sich rasant, und vor allem bleibt das Wesen des Kiewer Regimes bestehen, das für uns eine unmittelbare Gefahr darstellt. Genau deshalb werden wir uns, nachdem wir die Ziele der militärischen Sonderoperation erreicht haben, vor der Fortsetzung solcher Risiken schützen."

Russisches Gas zurück auf Rekordkurs – Europas Energiepolitik unter Druck

Trotz des EU-Ziels, russisches Gas ab 2027 vollständig zu verbieten, steigen die Importe aktuell deutlich – getrieben vor allem durch den Rückgang katarischer LNG-Lieferungen infolge der Eskalation im Nahen Osten und gestörter Infrastruktur. Europa steht damit erneut vor der Grundsatzfrage zwischen Abhängigkeit vom Weltmarkt und echter Energieunabhängigkeit durch eigene Produktion.

Gleichzeitig zeigt die Entwicklung, wie fragil die Sanktionspolitik ist: Wenn Energie knapp wird, kehren verdrängte Anbieter zurück.

Im Gespräch mit dem AfD-Bundestagsabgeordneten Steffen Kotré wird genau das kritisiert – die Politik sei widersprüchlich, steigende Preise und Versorgungsrisiken seien die Folge, und letztlich greife Europa aus ökonomischen Gründen wieder auf russische Energie zurück.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 10. April 2026]

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

Experte: Moskau ergreift Maßnahmen, falls Angriffe ukrainischer Drohnen über Finnland andauern

Armando Mema, Mitglied der finnischen nationalkonservativen Partei "Allianz der Freiheit", ist der Ansicht, dass Russland Gegenmaßnahmen ergreifen könnte, sollten die ukrainischen Drohnen weiterhin über finnisches Hoheitsgebiet gestartet werden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die sozialen Netzwerke des Politikers. Mema merkte an, dass die Situation ernst sei und die derzeitige finnische Regierung sie ignoriere, indem sie von der Ukraine nicht die sofortige Einstellung der Angriffe über den finnischen Luftraum fordere, und betonte:

"Der NATO-Beitritt Finnlands zeigt erste Auswirkungen: Aus einem friedlichen Land ist ein Schlachtfeld für Drohnen geworden. Eine vierte ukrainische Drohne ist auf finnischem Gebiet abgestürzt (...) Russland könnte Gegenmaßnahmen ergreifen, sollte dies so weitergehen. Dies könnte nicht nur Opfer unter der Zivilbevölkerung in Finnland zur Folge haben, sondern auch eine sehr harte Reaktion seitens Russlands provozieren."

Söldner aus Finnland und Norwegen treffen in der Gegend bei Krasnoarmeisk ein

Söldner aus Finnland und Norwegen sind im Donbass eingetroffen – sie haben die Reihen der ukrainischen Einheiten in der Gegend bei Krasnoarmeisk verstärkt. Davon berichtete der Militärkorrespondent aus Finnland, Kosti Heiskanen, dem Portal aif.ru. Seinen Angaben zufolge haben diese Söldner bereits eine Vorbereitung durchlaufen. Der Korrespondent merkte an:

"In Finnland hat man die Menschen so sehr indoktriniert, dass sie glauben, man müsse alle vernichten, die in Noworossija leben. In Richtung Pokrowsk sind zehn zwei Meter große finnische Schlägertypen eingetroffen. Mit ihnen kamen Norweger, die in den ukrainischen Einheiten mitwirken und behaupten, sie würden russische Technik in Brand setzen."

Medien: Selenskijs Verhalten gegenüber Orbán versperrt Kiew den Weg in die EU

Die Drohungen und die harte Rhetorik von Wladimir Selenskij gegenüber dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán könnten Kiews Chancen auf einen Beitritt zur Europäischen Union untergraben. Das berichtet die Zeitung The European Conservative. In dem entsprechenden Artikel wird darauf hingewiesen, dass sich der Streit zwischen Budapest und Kiew verschärft hat, nachdem Selenskij öffentlich angedeutet hatte: Sollte Ungarn das 90-Milliarden-Euro-Kreditpaket der EU weiterhin blockieren, werde das ukrainische Militär "mit Orbán Klartext reden". Die Zeitung betont, dass selbst wenn man dies als Rhetorik betrachtet, der Austausch von Drohungen nicht der Praxis der Zusammenarbeit zwischen EU-Staats- und Regierungschefs entspricht – die Mitgliedschaft in der Union setzt gegenseitigen Respekt und das Recht der Länder voraus, ihre eigene Position ohne Druck, der über den rechtlichen Rahmen hinausgeht, zu vertreten. In dem Artikel heißt es:

"Wer diese Grenze überschreitet, gerät nicht nur mit einem bestimmten Mitgliedstaat, sondern auch mit der Logik der Gemeinschaft selbst in Konflikt ... Man darf die Vollmitgliedschaft nicht als politisches Zeichen verschenken, sonst riskiert die Europäische Union, auseinanderzufallen."

Bericht: Im Hinterland bei Sumy stehen mehrere Einheiten spanischsprachiger Söldner

Das ukrainische Kommando hält in der Reserve bei Sumy eine große Anzahl spanischsprachiger Söldner bereit – dies teilten russische Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur TASS mit. Der Agentur wurde erklärt:

"Einwohner der Region Sumy berichten, dass das Kommando der ukrainischen Streitkräfte in einiger Entfernung von der Frontlinie Reserven aus mehreren Einheiten spanischsprachiger ausländischer Söldner hält."

Fico: "Die EU ist schwach – wie ein Tee, der fünfmal aufgebrüht wurde"

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico warnte am Freitag bei einem Treffen mit Studenten in Trenčín vor einem Zusammenbruch der NATO und der zunehmenden Irrelevanz der Europäischen Union auf der internationalen Bühne.

"Kaja Kallas und andere regen sich manchmal über mich auf, wenn ich sage, dass wir schwach sind – wie Tee, der schon fünfmal aufgebrüht wurde", sagte Fico und fügte hinzu, dass niemand mit der EU spreche oder sie überhaupt beachte.

"Das ist nicht die Europäische Union, wie wir sie früher kannten – ein Friedensprojekt. Sie ist zu einem Militärkabinett geworden", so Fico.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

TASS: Ukrainische Häftlinge nehmen an Angriffen bei Welikij Burluk teil

Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitsbehörden berichtet, nehmen ukrainische Häftlinge als Teil von Einheiten des ukrainischen Grenzschutzes an Angriffsoperationen in Richtung Welikij Burluk teil. Ein Gesprächspartner der Agentur erklärte insbesondere:

"Angehörige der ukrainischen Häftlinge berichten, dass ihre Familienmitglieder an Kampfhandlungen in der Richtung Welikij Burluk als Teil der Sturmtruppen des staatlichen Grenzschutzdienstes teilnehmen."

Mercouris: Kiew kann nach Ostern die letzten Gebiete im Donbass verlieren

Kiew läuft Gefahr, nach der Osterpause die Kontrolle über die letzten Gebiete im Donbass zu verlieren, erklärte der britische Militärexperte Alexander Mercouris auf seinem YouTube-Kanal. Seiner Meinung nach ist es an der Zeit, dass der Westen über die militärischen Realitäten nachdenkt und seine Herangehensweise an die Ukraine überprüft. Mercouris betonte:

"Nach Ostern werden wir im Konflikt weitaus mehr Bewegung sehen als in letzter Zeit. Und dann werden wir vielleicht beobachten, wie die Städte im Donbass eine nach der anderen fallen (...) Ich kann nur sagen, dass die Niederlage der ukrainischen Streitkräfte noch bitterer und vollständiger ausfallen wird. Und der Sieg Russlands wird noch eindrucksvoller und vielleicht unerwarteter sein, als alle gedacht hätten."

Orbán: Druschba-Pipeline werde sofort nach dem Wahlsieg geöffnet

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán geht davon aus, dass die Regierung in Kiew den Betrieb der Transit-Ölpipeline Druschba am Tag nach seinem möglichen Sieg bei den Parlamentswahlen wieder aufnehmen werde. Dies teilte der ungarische Regierungschef der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Auf die Frage nach dem Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Transits von russischem Öl nach Ungarn durch das Gebiet der Ukraine antwortete Orbán:

"Wir werden die Wahlen gewinnen, und am nächsten Morgen werden die Ukrainer sie wieder in Betrieb nehmen."

Orbán: Kiew wird Druschba-Ölpipeline nach Ungarn-Wahl wieder in Betrieb nehmen

Am heutigen Sonntag stimmen die ungarischen Bürger über das neue Parlament ab. Ministerpräsident Viktor Orbán hat bereits am Morgen in Budapest seine Stimme abgegeben. Im Falle seiner Wiederwahl werde er weiterhin weder Geld noch Waffen in die Ukraine schicken, damit Kiew den Konflikt mit Russland nicht fortsetzen könne, kündigte der Politiker gegenüber Medien an. Zugleich bekräftigte der Premier, Ungarn werde der Ukraine weiterhin humanitäre Hilfe leisten und Flüchtlinge aufnehmen.

In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti gab sich Orbán zuversichtlich, dass sein Land nach der Wahl wieder russische Ölimporte über die bisher durch Kiew gesperrte Pipeline Druschba erhalten werde. In dem Zusammenhang wird der Premier wie folgt zitiert: 

"Wir werden die Wahl gewinnen, und am nächsten Morgen werden die Ukrainer sie [die Pipeline] wieder in Betrieb nehmen."

Norwegen trainiert ukrainische Saboteure - Für Angriffe auf Russland in der Arktis

Ukrainische Soldaten sind zu gemeinsamen Übungen mit norwegischen Spezialeinheiten nach Norwegen gereist, um den Einsatz von Drohnen in den kalten Gewässern der Norwegischen See zu trainieren. Mögliche Ziele sind russische Handels- und Kriegsschiffe in den nördlichen Breiten. Experten gehen davon aus, dass Oslo und Kiew unter realen Bedingungen Sabotagepläne gegen Russland in der Arktis ausarbeiten könnten. Was sehen sie als ihre Ziele an und wie kann Moskau seine Interessen schützen?

Mehr dazu in dieser Analyse von Andrei Restschikow auf unserer Website.

Zwei Tote und neun Verletzte bei Angriffen auf 35 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 35 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 24 Geschosse abgefeuert und 115 Drohnen eingesetzt, von denen 50 abgeschossen worden seien.

In der Statistik beklagt der Politiker zwei Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. In der Stadt Schebekino sei ein Ehepaar ums Leben gekommen. Drei weitere Männer seien verletzt worden. Auf der Autostraße Sosuli – Grusskoje hätten eine Frau und zwei Männer Verletzungen erlitten, als eine Drohne ihr Auto angegriffen habe. Bei einer Drohnenattacke auf ein Auto in der Siedlung Samostje seien zwei Männer verletzt worden. In der Stadt Graiworon habe eine Einwohnerin ein Barotrauma erlitten, als in ihrer Nähe eine Drohne detoniert sei.

Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden 35 Einfamilienhäuser, eine Kirche, vier Geschäfte, ein Betriebsgebäude, zwei Stromleitungen, eine Gasleitung, ein Traktor, sechs Lkw, ein Bus, ein Minibus, 28 Autos und ein Motorrad zerstört oder beschädigt worden.

Kremlsprecher Peskow: Russland will stabilen Frieden in Ukraine

Anlässlich der Osterwaffenruhe hat der Kremlsprecher Dmitri Peskow erneut die Ziele der russischen Sonderoperation in der Ukraine kommentiert. Im Gespräch mit dem Westi-Reporter Pawel Sarubin sagte der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, dass Moskau einen stabilen Frieden im Nachbarland wolle. Peskow betonte dabei:

"Ein stabiler Frieden kann eintreten, wenn wir unsere Interessen gewährleisten und jene Ziele erreichen, die wir uns von Anfang an gesetzt haben. Das kann man buchstäblich im Heute-Modus lösen."

Damit dies möglich sei, müsse Wladimir Selenskij die ihm bestens bekannten Bedingungen akzeptieren. Die ukrainische Führung habe aber bislang nicht genug Mut, die Verantwortung für ihre Beschlüsse zu übernehmen. Eben deswegen werde die Sonderoperation fortgesetzt, fügte der Kremlsprecher hinzu.   

Peskow bestätigte zudem die Worte von US-Vizepräsident JD Vance, wonach sich der Streit momentan um "ein paar Quadratkilometer" drehe. Der Kremlsprecher sagte:  

"Das sind wirklich gezählte Kilometer. Grob gesagt, es geht um 17 oder 18 Prozent des Territoriums der Volksrepublik Donezk, die wir noch zu befreien haben."

Die USA hätten inzwischen eine Pause in den Verhandlungen eingelegt, da sie jetzt beschäftigt seien. Russland habe Verständnis dafür, erklärte Peskow.

JU-Chef Winkel plädiert für Rückkehr zur Wehrpflicht im nächsten Januar

Der Chef der Jungen Union, Johannes Winkel, hat eine Rückkehr zur Wehrpflicht schon im kommenden Januar gefordert. Den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte der Politiker:

"Wir diskutieren seit Jahren, dass der Bundeswehr zehntausende Soldaten fehlen. Ich glaube kaum, dass wir Putin damit beeindrucken, indem wir nun Fragebögen durch das Land schicken und mit einem irren bürokratischen Aufwand auswerten. Auch hier ist Mut zu Entscheidungen gefordert: Wiedereinführung der Wehrpflicht ab dem 1. Januar 2027."

Die CDU-geführte Koalition mit der SPD streitet darüber, ob eine Wehrpflicht zurückkommen soll. Die Fraktionsspitzen von Union und SPD haben aber eine grundsätzliche Einigung darüber erzielt, wie ein künftiger freiwilliger Wehrdienst in Deutschland aussehen soll. Seit dem 1. Januar 2026 erhalten alle jungen Männer, die das 18. Lebensjahr vollenden, Post von der Bundeswehr. Sie sind dazu verpflichtet, den Fragebogen auszufüllen und darin unter anderem Angaben zu Fitness, Hobbys, Qualifikationen und der generellen Bereitschaft zum Dienst an der Waffe zu machen. Wer den Fragebogen nicht an die Bundeswehr zurücksendet, riskiert ein Bußgeld. So will Verteidigungsminister Boris Pistorius nach offiziellen Angaben aus seinem Ministerium künftig bis zu 20.000 neue Rekruten pro Jahr für die Armee gewinnen.

Einblick in Kiews eskalierenden Drohnenkrieg gegen die russische Infrastruktur

Die Massenproduktion von Drohnen für Angriffe aus großer Entfernung und sich wandelnde Taktiken verändern das Schlachtfeld – und erzwingen ein Umdenken bei den Luftverteidigungsstrategien. Das zeigen die jüngsten ukrainischen Drohnenangriffe auf die Ölinfrastruktur tief im russischen Hinterland.

Mehr dazu in dieser Analyse von Dmitri Kornew auf unserer Website.

Abgestürzte Drohne in Finnland gefunden

In Finnland sind eine abgestürzte Drohne und ein nicht explodierter Sprengkopf entdeckt worden. Der Fund sei im Süden des Landes gemacht worden, teilte die Polizei am Samstag auf der Plattform X mit. Die Drohne sei den Angaben zufolge in einem unbewohnten Gebiet entdeckt worden. Die örtlichen Behörden meldeten keine Verletzten. Zur Herkunft der Drohne und zum mutmaßlichen Absturzdatum wurden keine Angaben gemacht. Allerdings erklärte die Polizei:

"Nach aktuellem Kenntnisstand ähnelt das in einem Wald bei Iitti gefundene unbemannte Fluggerät jenen, die Ende März in Südostfinnland entdeckt wurden."

Bereits am 29. März waren zwei Drohnen in Finnland abgestürzt. Eine dritte wurde zwei Tage später entdeckt. Zwei der Drohnen wurden damals als ukrainisch identifiziert. Kiew entschuldigte sich bei Helsinki für die Vorfälle und erklärte, die Drohnen seien vermutlich aufgrund russischer Einwirkung von ihren Flugrouten abgewichen und in Finnland abgestürzt.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Sonntag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine im Zeitraum vor dem Beginn der Osterwaffenruhe um 15 Uhr MESZ am 11. April. Wie die Militärbehörde auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Matschulischtscha, Batschewsk und Suchodol im Gebiet Sumy und Swetlitschnoje, Ternowaja und Grafskoje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 125 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, sieben Wagen, ein Geschütz und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

Der Truppenverband West habe Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Nowonikolajewka, Senkowo und Welikaja Schapkowka im Gebiet Charkow getroffen. Dabei seien mehr als 200 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem einen Transportpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Wagen, drei Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und vier Munitionslager verloren.  

Der Truppenverband Süd habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Konstantinowka, Kondratowka, Nowossjolowka und Kramatorsk in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 145 Soldaten. Dabei seien ein Transportpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 20 Wagen, zwei Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung, drei Materiallager und zwei Brennstoffdepots zerstört worden.

Der Truppenverband Mitte habe Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Fjodorowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Nowonikolajewka, Grischino, Belizkowo, Dobropolje, Lenina und Sergejewka in der DVR getroffen. Das ukrainische Militär habe mehr als 325 ukrainische Soldaten verloren. Zudem seien drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Wagen und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Dibrowa, Podgawrilowka und Malomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Dolinka, Wosdwischewka, Seljonoje und Rownoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 300 Armeeangehörige. Der Gegner habe darüber hinaus drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Wagen und ein Geschütz verloren.

Der Truppenverband Dnjepr habe Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Stadt Cherson getroffen. Dabei seien mehr als 50 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem 28 Wagen, zwei Geschütze, eine Radaranlage und ein Munitionslager zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf 38 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe dagegen im selben Zeitraum sechs Lenkbomben und 134 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 133.521 Drohnen, 656 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.838 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.699 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.408 Geschütze und Mörser verloren.

Russland wirft Ukraine 1.971 Verstöße gegen Osterwaffenruhe vor

Russlands Verteidigungsministerium berichtet über zahlreiche Verstöße gegen die von Präsident Wladimir Putin ausgerufene Waffenruhe durch die ukrainischen Streitkräfte. Die Militärbehörde in Moskau teilt in ihrem täglichen Frontbericht mit, dass alle russischen Truppengruppierungen seit 15 Uhr MESZ am Samstag und bis dato den Waffenstillstand strikt befolgt hätten und an den bisher eingenommenen Stellungen stehen geblieben seien. Dabei betont das Ministerium auf der Plattform MAX:    

"Trotz der ausgerufenen Osterwaffenruhe griffen Einheiten der Streitkräfte der Ukraine in der Nacht aus dem Raum der Ortschaft Pokrowskoje her dreimal russische Stellungen im Raum der Ortschaften Gai (zweimal) und Otradnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk an. Alle Attacken wurden abgeschlagen."

Darüber hinaus seien vier Versuche des Gegners gescheitert, eine Offensive gegen russische Truppen im Raum der Ortschaften Kondratowka und Nowaja Setsch im Gebiet Sumy sowie Kaleniki in der Volksrepublik Donezk zu unternehmen. Zudem habe das ukrainische Militär die russischen Grenzgebiete Kursk und Belgorod mit zwei unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Als Folge seien mehrere Zivilisten, darunter ein Kind, verletzt worden.

Insgesamt meldet das Ministerium im Zeitraum von 15 Uhr MESZ am 11. April bis 7 Uhr MESZ am 12. April 1.971 ukrainische Verstöße gegen die Waffenruhe. Unter anderem habe es 258 Angriffe mit Mehrfachraketenwerfern, Geschützen, Panzern und Mörsern und 1.329 Attacken mit FPV-Drohnen gegeben.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 50 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer, die das ukrainische Militär im Laufe des Samstags unternommen hat. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 11. April 28 Geschosse auf sieben Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Nowaja Kachowka — 7,
  • Kairy — 4,
  • Tawrijsk — 3,
  • Knjase-Grigorowka — 4,
  • Staraja Sburjewka — 2,
  • Ljubimowka — 3,
  • Kochany — 5.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Korsunka, Nowaja Kachowka, Kardaschinka und Dnjeprjany seien insgesamt 24 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Selenskij schlägt Russland dauerhafte Waffenruhe vor

Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat in seiner abendlichen Videobotschaft Russland erneut eine dauerhafte Waffenruhe vorgeschlagen. Er hoffe, dass die Waffenruhe dieses Mal funktioniere, sagte der Politiker auf der Plattform X.

"Ostern sollte eine Zeit der Sicherheit und des Friedens sein. Es wäre richtig, wenn der Waffenstillstand über die Feiertage hinaus andauern würde. Wir haben diesen Vorschlag an Russland weitergeleitet, und sollte Russland erneut den Krieg dem Frieden vorziehen, wird es der Welt und insbesondere den Vereinigten Staaten einmal mehr zeigen, wer wirklich wofür steht."

Gleichzeitig warnte Selenskij Russland vor Verstößen gegen die Waffenruhe:

"Die Ukraine wird symmetrisch reagieren. Wenn es keine russischen Raketen oder Drohnen gibt, werden wir auch im Luftraum eine Waffenruhe einhalten. Die gleiche Aufgabe gilt für die Frontlinie. Aber jede ukrainische Einheit behält sich das Recht auf eine Reaktion vor."

Drei Verletzte durch ukrainische Angriffe auf Grenzgebiet Kursk

Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region, die das ukrainische Militär im Laufe des Samstags unternommen hat. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 11. April bis 6 Uhr MESZ am 12. April neun ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Es habe darüber hinaus 15 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet drei Verletzte, darunter ein Kind. Die Attacke habe sich am Samstag in der Stadt Lgow ereignet. Dort habe eine ukrainische Drohne eine Tankstelle angegriffen. Die Verletzten seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Eine Tanksäule und drei Autos seien zu Schaden gekommen. Bei einer anderen Attacke seien ein Wohnhaus und mehrere Schuppen in der Siedlung Alexandrowka beschädigt worden. In der Siedlung Schtschokino sei ebenfalls ein Schuppen zu Schaden gekommen.

Orbán warnt am Wahlkampfende: "Frieden ist das wichtigste Ziel dieser Wahl"

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat am Vorabend der Parlamentswahl erneut betont, dass nur ein Sieg seiner Partei Fidesz verhindern könne, dass sein Land in den Ukraine-Krieg hineingezogen werde. Vor Tausenden Anhängern sagte der Regierungschef in Budapest:

"Frieden ist das wichtigste Ziel dieser Wahl. Wir werden unsere Kinder nicht in den Krieg ziehen lassen. Wir haben nichts mit diesem Krieg zu tun. Es ist ein Bruderkrieg zwischen zwei slawischen Völkern."

Orbán wies zugleich den von vielen Kritikern geäußerten Vorwurf zurück, eine russlandfreundliche Politik zu betreiben. Dass der Vorwurf nicht stimme, zeige sich auch daran, dass die derzeitige US-Regierung ihn unterstütze.

Der Oppositionschef Péter Magyar betonte dagegen in der ostungarischen Stadt Debrecen vor mehr als 10.000 Anhängern seiner bürgerlichen Partei Tisza, dass es darum gehe, der Korruption Einhalt zu gebieten. Während Orbán russische Agenten geholt habe und den Interessen Moskaus diene, werde seine künftige Regierung das Land wieder in Europa verankern.

"Der Platz Ungarns ist, war und wird in Europa sein."

DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik vier Geschosse abgefeuert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 11. April bis 0 Uhr am 12. April (Ortszeit) kamen zwei Zivilisten ums Leben. Sieben Menschen erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden acht Wohnhäuser beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk neun Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden zwei Zivilisten verletzt. Zu Schaden kamen acht Wohnhäuser und vier zivile Infrastrukturobjekte.

11.04.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Saldo: Kiew will Bevölkerung vom rechten Dnjepr-Ufer vertreiben

Die ukrainische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung zu vertreiben und das Gebiet am rechten Ufer des Dnjepr, das derzeit unter der Kontrolle ukrainischer Truppen steht, zu entvölkern. Einer der Gründe dafür seien die prorussischen Stimmungen der lokalen Bevölkerung. Dies erklärte der Gouverneur der Region Cherson, Wladimir Saldo, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Seinen Worten zufolge unternehme der Feind alles, um sowohl das Gebiet am rechten Ufer als auch das Gebiet am linken Ufer des Dnjepr "zu entvölkern". Saldo betonte:

"Das Kiewer Regime … tut alles, um die Bevölkerung, die in den Städten Cherson und Berislaw verblieben ist, zu vertreiben. Diese Ortschaften sind aus naturräumlicher Sicht sehr attraktiv, die klimatischen Bedingungen dort sind sehr gut zum Leben."

Selidowo: Unvergessene Verbrechen

Die Menschen wurden in ihren Häusern, Geschäften und sogar in Krankenhäusern aufgespürt und getötet. Hinrichtungskommandos patrouillierten durch die Straßen und nahmen Passanten ins Visier. Wer sich weigerte, in die Ukraine evakuiert zu werden, wurde sofort als Verräter eingestuft und zur Tötung freigegeben.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

Der von Putin verkündete Osterfrieden tritt in Kraft

Der Waffenstillstand gilt vom 11. April um 16:00 Uhr (Moskauer Zeit) bis zum Ende des 12. April. Die russischen Truppen wurden angewiesen, bereit zu sein, mögliche Provokationen seitens des Gegners zu unterbinden.

Zuvor hatte Wladimir Selenskij erklärt, dass die Ukraine den Waffenstillstand ebenfalls einhalten werde.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 11. April 2026]

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Gebiet Kursk: Kiew bricht Osterwaffenruhe – Kind unter den Opfern

Laut einer Mitteilung des Gouverneurs des Gebietes Kursk Alexander Chinschtein hat eine ukrainische Drohne nach 16 Uhr – dem offiziellen Beginn des von Präsident Wladimir Putin verkündeten Osterfriedens – eine Tankstelle in der Stadt Lgow im Gebiet Kursk angegriffen. Bei dem Angriff wurden Zivilisten verletzt, darunter ein kleines Kind. Auf seinem Social-Media-Account berichtet Chinschtein:

"Ein weiterer Beweis für das wahre Wesen des ukrainischen Regimes. Heute hat eine feindliche Drohne eine Tankstelle in der Stadt Lgow angegriffen. Nach vorläufigen Informationen wurden drei Menschen verletzt, darunter ein einjähriges Kind. Es erlitt eine Splitterverletzung am Kopf. Auch seine Mutter wurde verletzt: Die Frau erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma. Ein weiterer Verletzter ist ein Mann mit einer Hüftverletzung. Alle werden in das Regionalkrankenhaus von Kursk gebracht. Der hinterhältige Angriff des Feindes erfolgte nach 16 Uhr – bereits während des verkündeten Osterfriedens. Ein deutlicher Beweis dafür, dass den ukrainischen Unmenschen nichts heilig ist."

Le Point: Über 20.000 ukrainische Soldaten kehren nach Behandlung in Frankreich nicht zurück

Über 20.000 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte kehrten nach einer Behandlung in Frankreich im Jahr 2025 nicht in ihre Heimat zurück, berichtete die französische Zeitschrift Le Point. Diese Daten stützen sich laut der Zeitschrift auf eigene Recherchen. Wie in dem Artikel ausgeführt wird, entschied sich jeder dritte Patient aus den Reihen der ukrainischen Armee, der zur Rehabilitation nach Frankreich geschickt wurde, dort zu bleiben. Es scheint also, dass Zehntausende Menschen medizinische Programme genutzt haben, um legal aus der Armee auszutreten. Dabei könnten die psychisch traumatisierten ukrainischen Soldaten nach Ansicht der Autoren der Zeitschrift eine Gefahr für die Franzosen selbst darstellen.

175 für 175: Moskau und Kiew tauschen Kriegsgefangene aus

Russland und die Ukraine haben im Vorfeld des orthodoxen Osterfestes erneut Dutzende Kriegsgefangene ausgetauscht. Das russische Verteidigungsministerium spricht von jeweils 175 Armeeangehörigen, die demnächst in ihre jeweilige Heimat zurückkehren werden.

Derzeit befinden sich die russischen Armeeangehörigen in Weißrussland, wo sie vor der Heimkehr psychologische und ärztliche Unterstützung erhalten. Auch zu Hause steht ihnen nach Angaben der Militärbehörde in Moskau eine Rehabilitierung in medizinischen Einrichtungen bevor.

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Krim-Chef: Für Frieden muss Selenskij aus der Ukraine umgesiedelt werden


Der Parlamentspräsident der Republik Krim, Wladimir Konstantinow, hat vorgeschlagen, den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij aus dem Land umzusiedeln, damit es eine Chance auf eine Beilegung des Konflikts erhält. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Er fügte hinzu, dass die größte Gefahr für die Ukraine in Selenskijs manischem Wunsch liege, den Konflikt fortzusetzen, und sagte:

"Die Ukraine könnte noch eine Chance auf die Beendigung des militärischen Konflikts und die Herstellung eines langfristigen Friedens erhalten, wenn man Selenskij weit weg umsiedeln würde. Das wäre die größte Garantie für den Frieden."

Bericht: Kiewer Behörden wollen Arbeitspflicht für Bürger einführen

Wie ukrainische Medien berichten, plant die Militärverwaltung der Stadt Kiew, aufgrund von Arbeitskräftemangel eine Arbeitspflicht für die Einwohner der ukrainischen Hauptstadt einzuführen. In der Ukraine ist dies nicht das erste Mal – zuvor wurde die Arbeitspflicht bereits in Odessa eingeführt. Es wurde nicht näher angegeben, welche Arbeiten im Rahmen der Arbeitspflicht in Kiew ausgeführt werden sollen.

Mehrere Medien weisen jedoch darauf hin, dass "arbeitsfähige Personen, insbesondere diejenigen, die nicht zum Militärdienst einberufen werden können", dazu verpflichtet werden können. Geplant ist die Einbeziehung von Arbeitslosen und Binnenflüchtlingen, Kriegsveteranen und aus dem Militärdienst Entlassenen, Studenten an Hochschulen und berufsbildenden Einrichtungen, Selbstständigen sowie Rentnern bis zum Alter von 70 Jahren, sofern diese ihre Zustimmung geben und keine gesundheitlichen Bedenken bestehen. Die Stadtverwaltung kommentierte die Neuerung auf Anfrage des ukrainischen Portals Telegraf wie folgt:

"Derzeit wird von der Leitung der Militärverwaltung der Stadt Kiew gemeinsam mit dem Militärkommando die Frage geprüft, ob die Einführung einer Arbeitspflicht in der Stadt Kiew und der Einsatz arbeitsfähiger Personen für gemeinnützige Arbeiten sinnvoll ist."

Zwei Tote im Gebiet Cherson durch Drohnenattacke aus Ukraine

Im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson hat sich eine tödliche Drohnenattacke aus der Ukraine ereignet. Pawel Filiptschuk, der Leiter des Bezirks Kachowka, teilt auf Telegram mit, dass eine ukrainische Drohne in der Siedlung Ljubimowka ein Taxi angegriffen habe. Zwei Frauen seien dabei ums Leben gekommen. Der Taxifahrer habe Verletzungen erlitten. Der Fahrer eines anderen Autos sei ebenfalls zu Schaden gekommen. Zudem seien zwei weitere Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Politiker sprach den Familien der Todesopfer sein Beileid aus und wünscht den Verletzten eine möglichst schnelle Besserung. Die örtliche Verwaltung werde die Betroffenen unterstützen.

Filiptschuk kritisiert insbesondere, dass das ukrainische Militär am orthodoxen Karsamstag und kurz vor der angekündigten Osterwaffenruhe zugeschlagen habe:

"Karsamstag ist ein Tag des tiefen Stillseins und der andächtigen Erwartung. Aber den ukrainischen Faschisten ist nichts heilig."

TASS: Kiew verstärkt Einheiten bei Charkow mit minderjährigen Neonazis

Wie die Nachrichtenagentur TASS aus russischen Sicherheitskreisen erfahren hat, werden Teile der Einheiten der ukrainischen Armee, die im Gebiet Charkow im Einsatz sind, mit ideologischen Neonazis unter 18 Jahren aufgestockt. Quellen in den Sicherheitsbehörden berichteten insbesondere:

"In der Ukraine wird eingeräumt, dass ein Teil der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, die im Gebiet Charkow im Einsatz sind, mit ideologischen Neonazis unter 18 Jahren aufgestockt wird."

Gouverneur: Kiew plant Provokationen während der Osterfeiertage bei Charkow

Der stellvertretende Leiter der zivil-militärischen Verwaltung der Region Charkow, Jewgeni Lisnjak, hat vor geplanten militärischen Provokationen seitens der ukrainischen Streitkräfte gewarnt. Lisniak merkte außerdem an, dass die ukrainischen Truppen jede Massenveranstaltung für eine solche Provokation nutzen könnten, und forderte die Einwohner der Region auf, Massenveranstaltungen zu meiden. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

"Angesichts der vorliegenden Informationen sehen wir uns gezwungen, an die Einwohner der Region Charkow zu appellieren … Daher empfehlen wir besonders, am 11. und 12. April nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben, den Besuch von Orten mit großem Menschenandrang zu unterlassen und, sofern möglich, die Teilnahme an öffentlichen Festveranstaltungen zu verschieben … Es gibt Hinweise darauf, dass die ukrainische Seite die Möglichkeit nicht ausschließt, im Vorfeld des Feiertags militärische Aktionen durchzuführen – unter anderem auf dem Gebiet der Region Charkow – und anschließend zu versuchen, Russland dafür verantwortlich zu machen."

Zwei Verletzte bei Drohnenangriff auf Auto im russischen Grenzgebiet Belgorod

Im russischen Grenzgebiet Belgorod steigt die Zahl der Opfer durch andauernde Attacken aus der Ukraine weiter an. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet auf Telegram einen weiteren Drohnenangriff. Wie der Politiker schreibt, habe ein unbemanntes Luftfahrzeug in der Nähe der Siedlung Samostje ein fahrendes Auto gerammt. Das Fahrzeug sei beschädigt worden. Zwei Insassen hätten zahlreiche Splitterverletzungen erlitten. Kämpfer der örtlichen Selbstverteidigung hätten die beiden verletzten Männer ins Krankenhaus eingeliefert.

Der von Putin verkündete Osterfrieden tritt in Kraft

Der Waffenstillstand gilt vom 11. April um 16:00 Uhr bis zum Ende des 12. April. Die russischen Truppen wurden angewiesen, bereit zu sein, mögliche Provokationen seitens des Gegners zu unterbinden. Zuvor hatte Wladimir Selenskij erklärt, dass die Ukraine den Waffenstillstand ebenfalls einhalten werde.

Energodar: Zwei Stadtteile nach Angriff einer ukrainischen Drohne ohne Strom

Wie der Bürgermeister der Stadt, Maksim Puchow, mitteilte, sind nach einem Angriff einer ukrainischen Drohne der 1. und 2. Stadtteil von Energodar, der Satellitenstadt des Kernkraftwerks Saporoschje, ohne Strom. In seinen sozialen Netzwerken schrieb er:

"Die Stadtteile 1 und 2 von Energodar sind seit 06:00 Uhr morgens ohne Strom. Der Stromausfall ist die Folge eines erneuten Drohnenangriffs. Die voraussichtliche Zeit für die Behebung der Schäden ist 14:00 Uhr Moskauer Zeit am 11. April bei klarem Himmel."

Selenskij warnt vor Verstößen gegen Osterwaffenruhe

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat Russland vor möglichen Verstößen gegen die vom Kremlchef Wladimir Putin angekündigte Waffenruhe gewarnt. Auf der Plattform X schrieb Selenskij, er und der Oberkommandierende der Streitkräfte der Ukraine, Alexander Syrski, hätten die Bedingungen für ukrainische Reaktionen auf eine etwaige Verletzung der Feuerpause festgelegt.

"Solange es keine russischen Angriffe in der Luft, zu Lande oder auf See gibt, wird es auch keine Reaktionen unsererseits geben."

Die ukrainische Armee sei auf jede Entwicklung an der Front vorbereitet, sagte Selenskij. Der Politiker erneuerte auch seinen Vorschlag, aus der Waffenruhe einen dauerhaften Waffenstillstand zu machen. Die Initiative für eine Verlängerung der Waffenruhe sei der russischen Seite übergeben worden.

"Ein Waffenstillstand zu Ostern könnte auch der Beginn einer echten Bewegung in Richtung Frieden sein – von unserer Seite liegt ein entsprechender Vorschlag vor."

Die Waffenruhe gilt nach einer Festlegung von Putin ab 15 Uhr MESZ. Auch Moskau hat angekündigt, auf mögliche Verstöße von Kiews Truppen zu reagieren.

Verteidigungsausschuss kritisiert Pistorius' Reformtempo

Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas Röwekamp, hat Verteidigungsminister Boris Pistorius Versäumnisse bei der Reform der Bundeswehr zur Last gelegt. Der CDU-Politiker sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND):

"Was wir dringend brauchen, ist eine Gesamtverteidigungsbeschaffungsplanung ‒ über Einzelbeschaffungen hinaus. Uns ist das außerordentlich wichtig. Das Ministerium muss sich hier bewegen."

Defizite gebe es offenkundig bei der Luftverteidigung, der Anschaffung von Drohnen und im Weltraum. Doch benötige man einen genaueren Überblick.

Röwekamp kritisierte auch das langsame Tempo bei der Steigerung der Zahl von Soldaten:

"Uns fehlt weiterhin ein Aufwuchsplan für die aktive Truppe und damit eine Antwort auf die Frage: Wie wollen wir auf 260.000 aktive Soldatinnen und Soldaten kommen? Der Minister wollte eigentlich bis Ostern ein Konzept vorlegen. Das ist auch notwendig."

Zwei Tote und sieben Verletzte bei Drohnenattacke auf Jassinowataja in DVR

Die Stadt Jassinowataja in der Volksrepublik Donezk hat am Samstagmorgen eine folgenschwere ukrainische Drohnenattacke erlebt. Wie Bürgermeister Alexander Penjajew auf Telegram mitteilte, habe eine gegnerische Kamikazedrohne Sprengsätze abgeworfen und sei daraufhin detoniert. Dadurch seien vier Wohnhäuser zu Schaden gekommen.

Außerdem meldet der Politiker Opfer unter der Zivilbevölkerung. Demnach seien infolge der Attacke zwei Menschen ums Leben gekommen. Sieben Einwohner hätten Verletzungen erlitten. Sie würden derzeit im Krankenhaus ärztlich versorgt.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Miropolje, Nowodmitrowka und Choten im Gebiet Sumy sowie Stariza, Pokaljanoje, Woltschanskije Chutora, Weterinarnoje, Sybino und Semljanki im Gebiet Charkow getroffen hat. Der Gegner habe mehr als 180 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe außerdem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, neun Wagen, vier Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie ein Munitions- und zwei Materiallager zerstört.

Auch der Truppenverband West habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Tscherwony Sokol, Schijkowka, Kutkowka und Borowaja im Gebiet Charkow sowie Stary Karawan, Krasny Liman und Swjatogorsk in der DVR getroffen. Dabei seien mehr als 190 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 28 Wagen, vier Geschütze, einen Mehrfachraketenwerfer, eine Anlage der elektronischen Kampfführung sowie drei Munitions- und vier Materiallager verloren.

Der Truppenverband Süd habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Konstantinowka, Iljinowka, Kriwaja Luka, Nikolajewka, Artjoma und Slawjansk in der DVR getroffen habe. Das russische Ministerium beziffert die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 160 Soldaten. Dabei seien ein Transportpanzer, ein Mannschaftstransporter, fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 21 Wagen, ein Geschütz, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie drei Munitions- und vier Materiallager zerstört worden.

Auch der Truppenverband Mitte habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Rubeschnoje, Belizkoje, Prijut, Iwanowka, Sergejewka und Grischino in der DVR sowie Nowopodgorodnoje und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 345 Kämpfer verloren. Fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Wagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und zwei Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch ebenfalls fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Pokrowskoje und Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Nowossjolowka, Wosdwischewka und Werchnjaja Tersa im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 285 Armeeangehörige. Dabei seien vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und sechs Wagen außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Saporoschez, Orechow und Nowoandrejewka im Gebiet Saporoschje getroffen. Bis zu 40 ukrainische Soldaten seien getötet oder verletzt worden. Zudem habe das russische Militär elf Wagen und vier Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Rüstungswerke, militärisch relevante Energieanlagen und Verkehrsinfrastrukturen, Lager mit Seedrohnen und unbemannten Luftfahrzeugen sowie 152 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe dagegen in den vergangenen 24 Stunden zwölf Lenkbomben und 259 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 133.387 Drohnen, 655 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.822 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.699 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.393 Geschütze und Mörser verloren.

Russland und Ukraine tauschen Kriegsgefangene aus

Russland und die Ukraine haben im Vorfeld des orthodoxen Osterfestes erneut Dutzende Kriegsgefangene ausgetauscht. Das russische Verteidigungsministerium spricht auf der Plattform MAX von jeweils 175 Armeeangehörigen, die demnächst in ihre jeweilige Heimat zurückkehren werden. Derzeit befinden sich die russischen Armeeangehörigen in Weißrussland, wo sie vor der Heimkehr psychologische und ärztliche Unterstützung erhalten. Auch zu Hause steht ihnen nach Angaben der Militärbehörde in Moskau eine Rehabilitierung in medizinischen Einrichtungen bevor.

Das Verteidigungsministerium erwähnt insbesondere die Vermittlung der Vereinigten Arabischen Emirate.  

Außerdem berichtet die Militärbehörde über die Rückkehr von sieben Zivilisten, die beim Rückzug der ukrainischen Truppen aus dem russischen Grenzgebiet Kursk im März 2025 illegal entführt worden waren. Laut Medienberichten handelt es sich um die letzten der insgesamt 165 Geiseln, die sich bislang im ukrainischen Gebiet Sumy befunden haben. Der älteste der nun zurückgekehrten Einwohner des Gebiets Kursk ist 91 Jahre alt, der jüngste ist 30 Jahre alt.

Drei Tote und fünf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 15 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 15 Ortschaften in fünf Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 32 Geschosse abgefeuert und 48 Drohnen eingesetzt, von denen 34 abgeschossen worden seien.

In der Statistik beklagt der Politiker den Tod von drei Menschen. In der Siedlung Nowaja Tawolschanka sei eine Frau ums Leben gekommen, als der Gegner die Ortschaft unter Beschuss genommen habe. Infolge einer Drohnenattacke auf einen Lkw seien in der Nähe der Siedlung Wosnessenowka zwei Männer getötet worden. Ein weiterer Mann habe Verletzungen erlitten, als eine ukrainische FPV-Drohne sein Auto in der Nähe der Siedlung Krasny Oktjabr attackiert habe. Bei einer ähnlichen Attacke in der Siedlung Golowtschino seien zwei Männer zu Schaden gekommen. Zwei Einwohner der Stadt Graiworon seien mit teils schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden, nachdem eine FPV-Drohne ein Geschäft angegriffen habe.

Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden fünf Einfamilienhäuser, ein Geschäft, ein Betrieb, zwei Stromleitungen, zwei Lkw und drei Autos zerstört oder beschädigt worden.

Estland bestellt weitere US-Mehrfachraketenwerfer

Estland rüstet vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs weiter auf: Das baltische EU- und NATO-Land erwirbt drei zusätzliche US-Mehrfachraketenwerfer vom Typ HIMARS mit Munition und Ausrüstung. Darüber sei ein Kaufvertrag mit dem Hersteller Lockheed Martin unterzeichnet worden, teilt das Estnische Zentrum für Verteidigungsinvestitionen in Tallinn mit. Die Auslieferung der Raketensysteme sei im kommenden Jahr vorgesehen.

Estlands Verteidigungsminister Hanno Pevkur zufolge wird der Erwerb der Raketensysteme mit einer Reichweite von 300 Kilometern die Verteidigungs- und Abschreckungsfähigkeit seines Landes und der NATO erheblich stärken. In der Mitteilung wird der Politiker mit den Worten zitiert:

"Dies ist eine bewusste und langfristige Anstrengung, die die Umsetzung der NATO-Verteidigungspläne unterstützt."

Zum Kaufpreis werden keine Angaben gemacht. Die Vereinbarung umfasst demnach auch Investitionen von Lockheed Martin in Höhe von rund elf Millionen US-Dollar (etwa 9,4 Millionen Euro) in die Verteidigungsindustrie des an Russland grenzenden Baltenstaats.

Ein Verletzter bei neun ukrainischen Angriffen auf Gebiet Saporoschje

Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet über andauernde ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, hat der Gegner in den vergangenen 24 Stunden die Region neunmal unter Beschuss genommen.

Bei den Angriffen sei ein Zivilist zu Schaden gekommen. Bei dem Verletzten handele es sich um einen 63 Jahre alten Einwohner der Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja. Durch die Attacke sei außerdem das Dach des Zentralen Bezirkskrankenhauses beschädigt worden. Das Personal und die Patienten seien unversehrt geblieben. Der Brand sei umgehend gelöscht worden. Außerdem seien im Haus der Kultur die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. In der Siedlung Tschernosjomnoje habe eine ukrainische Drohne ein ziviles Auto beschädigt.

Ukrainische Drohnen beschädigen Erdöldepot und Wohnhäuser in Region Krasnodar

Nach einer nächtlichen ukrainischen Drohnenattacke auf die südrussische Region Krasnodar meldet der örtliche Krisenstab mehrere Schäden. Wie die Behörde auf der Plattform Telegram schreibt, sei in der Ortschaft Krymsk ein Erdöldepot in Brand geraten. Am Morgen seien die Flammen eingedämmt worden. An den Löscharbeiten hätten sich 80 Feuerwehrleute und 29 Löschfahrzeuge beteiligt.

In der Hafenstadt Noworossijsk seien drei Wohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern und ein Einfamilienhaus beschädigt worden. Dort seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Herabfallende Drohnenteile hätten darüber hinaus ein Lagerhaus in Brand gesetzt. Das Feuer sei jedoch schnell gelöscht worden. Der Krisenstab meldet weder Todesopfer noch Verletzte.

Ukraine kündigt "Ramstein"-Treffen für 15. April an

Der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow hat bei einem Telefonat mit seinem deutschen Amtskollegen Boris Pistorius für den 15. April ein neues Treffen im sogenannten Ramstein-Format vereinbart. Bei den Gesprächen der Ukraine-Kontaktgruppe solle es darum gehen, wie Russland zu einem Frieden gezwungen werden könne, teilte das Ministerium in Kiew mit.

"Den Partnern werden vorrangige Bereiche der Zusammenarbeit vorgestellt, insbesondere bei der Stärkung der Luftabwehr, der Entwicklung von Drohnensystemen sowie beim Austausch von Daten und Technologien."

Nach ukrainischen Angaben bereiteten die Ukraine und Deutschland eine Reihe gemeinsamer Projekte vor, die "in naher Zukunft" umgesetzt werden sollen.

Vom Bundesverteidigungsministerium gab es zunächst keine Informationen zu dem Telefonat. Unklar war auch, ob die Gespräche per Videoschalte oder an einem konkreten Ort stattfinden sollen.

Seit 2022 hat es in dem in Ramstein gegründeten Format, zu dem auch Deutschland gehört, Dutzende Sitzungen gegeben.

Gouverneur meldet andauernde ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über mehrere Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 10. April bis 6 Uhr MESZ am 11. April 17 ukrainische Drohnen abgeschossen. Außerdem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit viermal evakuierte grenznahe Ortschaften unter Beschuss. Darüber hinaus gab es 14 Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.

Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Berichte über Schäden liegen ebenfalls nicht vor.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 50 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 10. April 28 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Nowaja Kachowka — 8,
  • Aljoschki — 5,
  • Malokachowka — 3,
  • Kachowka — 4,
  • Malaja Lepeticha — 4,
  • Golaja Pristan — 4.

Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Staraja Sburjewka, Gornostajewka, Kairy, Bechtery, Sagi und Nowaja Majatschka wurden insgesamt 25 Geschosse abgefeuert.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Kaluga: Umspannwerk gerät in Brand

Die ukrainischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht unter anderem das Gebiet Kaluga, das an den Großraum Moskau angrenzt, mit Drohnen attackiert. Gouverneur Wladislaw Schapscha berichtet auf der Plattform Telegram über einen Brand im Bezirk Ljudinowo infolge der Drohnenattacke aus der Ukraine. Demnach fing ein Umspannwerk Feuer. Die Stromversorgung der benachbarten Ortschaften fiel allerdings nicht aus. Der Politiker meldet keine Opfer unter der Bevölkerung.

DVR meldet neun ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden neun Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik neun Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 10. April bis 0 Uhr am 11. April (Ortszeit) wurden zwei zivile Personen verletzt. Durch den Beschuss kamen acht Wohnhäuser und vier zivile Infrastrukturobjekte zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sechs Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Neun zivile Personen erlitten dabei Verletzungen. Ein Wohnhaus, zwei zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Autos wurden beschädigt.

Insider: USA wollen Aussetzung der Sanktionen auf Erdöl aus Russland verlängern

Die US-Regierung von Präsident Donald Trump will Insidern zufolge eine Ausnahmeregelung für Sanktionen auf Erdöl aus Russland verlängern. Ein entsprechender Schritt könnte in Kürze erfolgen, heißt es unter Berufung auf zwei mit dem Vorgang vertraute Personen.

Das US-Finanzministerium erlaubt seit Mitte März den Erwerb von Erdöl aus Russland auf dem Seeweg, um die weltweiten Energiepreisanstiege infolge des Krieges der USA und Israels gegen Iran zu dämpfen. Die aktuelle Frist läuft am Samstag aus.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 99 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Freitag bis 6 Uhr MESZ am Samstag 99 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen wurden über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim, den Gebieten Belgorod, Brjansk, Rostow, Kaluga und Kursk sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer abgefangen. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

10.04.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Dmitrijew fordert Selenskij zu Fokus auf Friedensverhandlungen auf

Kirill Dmitrijew, der Chef des Russischen Fonds für Direktinvestitionen, fordert den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij auf, sich stärker auf Friedensgespräche zu konzentrieren. Er schreibt im Netzwerk X:

"Selenskij ruft Großbritannien zum EU-Beitritt auf. Vielleicht sollte er sich stärker auf die Erreichung von Frieden in der Ukraine konzentrieren."

Er bezieht sich dabei auf einen Bericht der Daily Mail, in dem Selenskij mit den Worten zitiert wurde, Großbritannien müsse in die EU zurückkehren, sollte Donald Trump die USA aus der NATO abziehen.

Zivilisten bei Drohnenangriff im Gebiet Belgorod getötet

Im Gebiet Belgorod sind bei einem ukrainischen Drohnenangriff zwei Zivilisten ums Leben gekommen. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit:

"Im Bereich des Dorfes Wosnessenowka im Schebekino-Kreis griff eine Drohne einen Lastwagen an. Zwei Männer erlagen noch vor Ort ihren Verletzungen."

Nach Angaben der Behörden handelte es sich um einen gezielten Angriff auf ein ziviles Fahrzeug.

Baltische Staaten weisen Vorwürfe zu Drohnenangriffen zurück

Estland, Lettland und Litauen bestreiten, der Ukraine die Nutzung ihres Luftraums für Drohnenangriffe gegen Russland erlaubt zu haben. "Die baltischen Staaten haben niemals die Nutzung ihres Territoriums und Luftraums für Drohnenangriffe auf Ziele in Russland gestattet", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung des estnischen Außenministeriums. Demnach seien auch die russischen Geschäftsträger in Tallinn, Riga und Vilnius darüber informiert worden.

400.000 Menschen in Saporoschje ohne Strom 

Im Gebiet Saporoschje sind nach Angaben der Behörden rund 400.000 Menschen infolge ukrainischer Angriffe ohne Strom. Dies teilt Gouverneur Jewgeni Balizki auf der Plattform Max mit.

"Die Wiederherstellungsarbeiten laufen gleichzeitig an zahlreichen Objekten. Alle Kräfte, einschließlich zusätzlicher Ressourcen, sind im Einsatz."

Den lokalen Behörden wurde angewiesen, die Bevölkerung mit Wasser zu versorgen und Anfragen umgehend zu beantworten. Zugleich betont Balizki, dass es keinen Treibstoffmangel gebe – Tankstellen, Krankenhäuser und Notdienste arbeiteten weiter.

Die Energieinfrastruktur der Region steht seit zwei Tagen unter massivem Beschuss. Auch die Stadt Energodar ist ohne Strom. Die Wasser- und Wärmeversorgung wurde auf Generatoren umgestellt. Zudem ist das Gebiet Cherson betroffen. Dort kam es nach Schäden an Stromleitungen zu großflächigen Ausfällen. Die Reparaturarbeiten dauern an.

Sieben Zivilisten bei Angriffen in Belgorod und Gorlowka verletzt

Im Gebiet Belgorod sind bei ukrainischen Angriffen fünf Zivilisten verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. In der Stadt Graiworon seien bei einem FPV-Drohnenangriff auf ein Geschäftsobjekt zwei Männer verletzt worden, einer davon schwer. Weitere zwei Männer seien im Dorf Golowtschino bei einem Drohnenangriff auf ein Auto verwundet worden. Zudem sei im Gebiet Belgorod bei einem Angriff auf ein Fahrzeug ein Mann mit Splitterverletzungen an Gesicht, Hals sowie Armen und Beinen verletzt worden. Auch in Gorlowka wurden zwei Zivilisten verletzt. Laut Bürgermeister Iwan Prichodko kam es im Kalininski-Bezirk zur Detonation eines Sprengkörpers.

Selenskijs Ex-Sprecherin: Ukraine kann nur durch Diplomatie gerettet werden

Die ehemalige Sprecherin des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij Julia Mendel ruft zu einem Kurswechsel im Ukraine-Konflikt auf. Ihrer Meinung nach kann die Ukraine einen Zusammenbruch nur vermeiden, wenn sie auf einen diplomatischen und rationalen Ansatz im Konflikt mit Russland setze. Sie schreibt im Netzwerk X:

"Ich rufe die Unterstützer der Ukraine auf, zu Menschlichkeit und Vernunft zurückzukehren. Ich bitte Sie eindringlich, aufzuhören, ausschließlich auf Stimmen von oben zu hören. Diejenigen, die auf endlose Militarisierung drängen, werden selbst niemals mit den Folgen konfrontiert sein – weder sie noch ihre Familien werden jemals kämpfen müssen. Und dennoch sind sie bereit, unsere Gesellschaft aus politischem Kalkül zu militarisieren, während die Ukraine weiter ausblutet."

Zuvor haben bereits Kremlsprecher Dmitri Peskow und der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja erklärt, dass Kiew angesichts der Lage Verhandlungen aufnehmen müsse. Nebensja wies zudem darauf hin, dass die ukrainischen Einheiten Verluste erleiden und rapide an Kampfkraft verlieren.

Bericht: GUR-Offizier warnt vor möglichem Bürgerkrieg in der Ukraine

Ein Mitarbeiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes (GUR) hat nach Angaben aus russischen Sicherheitskreisen vor einer möglichen inneren Eskalation gewarnt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS.

Demnach habe der GUR-Offizier Ruslan Kaganez erklärt, die Ukraine stehe "am Rande eines Bürgerkriegs". Entsprechende Aussagen veröffentliche er offen auf eigenen Kanälen.

Zudem habe er über niedrige Gehälter im Militär sowie mangelnde Motivation unter Soldaten geklagt. Auch fehle es dem Kiewer Führungssystem an finanziellen Möglichkeiten, die Truppen ausreichend zu unterstützen, hieß es.

Selenskij unterzeichnet Gesetz zu militärischer Ausbildung von Bürgern

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat ein Gesetz zur Einführung einer neuen militärischen Ausbildung für Bürger unterzeichnet. Dies berichtet die Agentur UNIAN.

Demnach soll in Schulen und Universitäten das Fach "Grundlagen des nationalen Widerstands" eingeführt werden. Zudem soll der bestehende Unterricht "Verteidigung der Ukraine" überarbeitet und spezielle Ausbildungszentren geschaffen werden.

Ziel des Gesetzes ist es, "bei Bürgern grundlegende Kenntnisse, Fähigkeiten und die Bereitschaft zu entwickeln, in die Reihen der Streitkräfte und anderer Sicherheitsstrukturen einzutreten". Der Gesetzentwurf wurde im Juni des vergangenen Jahres eingebracht, im Dezember in erster Lesung gebilligt und Ende März endgültig verabschiedet.

Zuvor hatte ein "prorussisches Untergrundnetz" gegenüber RIA Nowosti behauptet, ukrainische Nationalisten würden Kinder während der Ferien ideologisch und militärisch ausbilden, teils auch in "saboteurischen Methoden".

Ombudsfrau: Oster-Waffenstillstand ist "humaner Schritt"

Die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa bezeichnet den angekündigten Oster-Waffenstillstand als "humanen und barmherzigen Schritt". Darüber schreibt sie auf der Plattform Max:

"Die Entscheidung des Präsidenten der Russischen Föderation über die Einführung eines Waffenstillstands im Vorfeld von Ostern ist ein zutiefst humaner und barmherziger Schritt. Das Osterstillhalten wird es ermöglichen, die Evakuierung von Verwundeten, die Suche nach Vermissten sowie die Lieferung notwendiger Hilfe in betroffene Gebiete zu intensivieren."

Zugleich äußert sie die Hoffnung, dass die ukrainische Seite entsprechend reagieren werde.

Bericht: Ukraine setzt neue Hochgeschwindigkeitsdrohne ein

An der russischen Grenze setzt die Ukraine nach Angaben eines Militärbloggers neue Hochgeschwindigkeitsdrohnen ein. Darüber berichtet Sergei Koljasnikow auf Telegram.

Unter Berufung auf das Zentrum für Analyse von Strategien und Technologien erklärt er, die Drohne Marsianin erreiche Geschwindigkeiten von über 200 Kilometern pro Stunde und habe eine Reichweite von bis zu 145 Kilometern. Zudem werde sie serienmäßig produziert und sei gegen elektronische Gegenmaßnahmen weitgehend resistent.

Bereits zuvor hatte ein Vertreter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB erklärt, ukrainische Streitkräfte setzten zunehmend schnelle Drohnen ein. Diese seien wegen ihrer Geschwindigkeit schwer hörbar und würden oft erst im Moment des Einschlags wahrgenommen.

"Bilden neue Truppengattung aus" – Russische Armee erhält modernisierte Drohnensysteme

Die russische Armee treibt den Einsatz von Schwerlastdrohnen im Rahmen der militärischen Sonderoperation aktiv voran. Derzeit werden die Operatoren auf den Übungsplätzen in der Steuerung der modernsten Modelle dieser Fluggeräte ausgebildet.

Ihr Vorteil liegt auf der Hand: Sie können jede Last mit einem Gewicht von bis zu 30 Kilogramm über eine Entfernung von bis zu 40 Kilometern transportieren, und das alles ohne Risiko für den Soldaten. Darüber hinaus kann eine Drohne dieses Typs vier Panzerabwehrminen tragen, um gegnerische Technik oder befestigte Stellungen direkt zu bekämpfen oder aus der Ferne Minen zu legen. Wie die Piloten selbst berichteten, ist die Steuerung der Multikopter-Drohnen trotz ihrer beachtlichen Größe recht einfach.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Selenskij: Verzicht auf Atomwaffen war Fehler

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärt, die Ukraine hätte nach dem Budapester Memorandum nicht auf Atomwaffen verzichten sollen. Er schreibt auf Telegram:

"Wenn sie [die Garantiestaaten] zum Verzicht auf Atomwaffen auffordern, hätten sie einen Sicherheitsschirm geben müssen. Möglicherweise einen nuklearen Schutzschirm."

Das Budapester Memorandum von 1994 sah vor, dass die Ukraine im Gegenzug für Sicherheitsgarantien durch Russland, die USA und Großbritannien auf ihr Atomwaffenarsenal verzichtet. Kiew wirft Moskau vor, das Abkommen verletzt zu haben. Der Kreml weist diese Vorwürfe zurück.

Zuvor hatte der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius erklärt, künftige Sicherheitsgarantien für die Ukraine dürften nicht das Schicksal des Memorandums wiederholen. In Russland wurde zugleich vor der Idee gewarnt, Kiew Atomwaffen zu überlassen.

Budanow hält baldige Lösung des Konflikts für möglich

Kirill Budanow, der Leiter im ukrainischen Präsidialbüro und Chefunterhändler bei den Gesprächen mit Russland, sieht Fortschritte im Friedensprozess. Im Interview mit Bloomberg erklärt der Beamte, dass auch Russland dem Konflikt ein Ende setzen möchte. Budanow betont:

"Sie verstehen alle, dass der Krieg beendet werden muss. Daher führen sie Gespräche. Ich glaube, es wird nicht lange dauern."

Außerdem gibt Budanow zu, dass beide Seiten während der Verhandlungen auf "maximalistischen" Positionen bestanden. Wie ein Kompromiss, insbesondere bezüglich der territorialen Frage, aussehen könnte, kommentiert Budanow nicht, hebt aber hervor:

"Eine endgültige Entscheidung ist noch getroffen worden. Aber im Prinzip verstehen nun alle klar die Grenzen dessen, was akzeptabel ist. Das ist ein enormer Fortschritt."

Frau bei Beschuss im Gebiet Belgorod getötet

Im Gebiet Belgorod ist eine Zivilistin bei einem Beschuss ums Leben gekommen. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit:

"Bei einem weiteren Angriff der ukrainischen Streitkräfte ist eine Zivilistin ums Leben gekommen. Im Dorf Nowaja Tawolschanka im Schebekino-Kreis starb eine Frau infolge von Beschuss noch am Ort ihrer Verletzungen."

Peskow: Frieden kommt, wenn Selenskij sich verantwortungsvoll zeigt

Frieden zwischen Russland und der Ukraine kann heute kommen, wenn Wladimir Selenskij die Verantwortung übernimmt und eine Entscheidung trifft, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow im Gespräch mit Journalisten.

Laut Peskows Aussage ist Moskau über die Meldungen informiert, wonach Selenskyj einem Waffenstillstand über Ostern zugestimmt habe. Das Osterfest sei ein heiliger Feiertag sowohl für Russland als auch für die Ukraine und das ukrainische Volk, daher sei die Waffenruhe von rein humanitärer Natur.

Peskow: Oster-Waffenruhe wird nicht verlängert – wir wollen dauerhaften Frieden

Russlands Präsident Wladimir Putin hat anlässlich des orthodoxen Osterfestes eine Waffenruhe von Samstag, 16 Uhr, bis zum 12. April, 24 Uhr, verkündet. Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat erklärt, dass die Ukraine die Oster-Waffenruhe unterstützen werde.

Auch nach Ostern hat "Russland die Chance, nicht zu Angriffen zurückzukehren", fügte Selenskij hinzu. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow wies diese Option jedoch zurück. Russland strebt keine vorübergehenden Waffenstillstände an, sondern will einen dauerhaften Frieden. Wladimir Selenskij müsse die volle Verantwortung übernehmen und entsprechende Entscheidungen treffen.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Selenskij: Ukraine hat neue Munition für Patriot erhalten

Die Partner der Ukraine übergeben nach wie vor Munition für Patriot-Flugabwehrraketensysteme. Laut Präsident Wladimir Selenskij hat das Land kürzlich eine neue Lieferung erhalten. Kiew arbeite weiterhin mit allen seinen Partnern zusammen, um sicherzustellen, dass wir über Flugabwehrsysteme verfügen.

Vor Kurzem hatte Selenskij in einem Interview mit Associated Press erklärt, er sei vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs über weitere Lieferungen von Patriot-Raketen besorgt. Ein anhaltender Konflikt im Nahen Osten könnte die Unterstützung für die Ukraine reduzieren.

Russischer Diplomat: Ukraine-Gespräche werden mit Bereitschaft aller Parteien wiederaufgenommen

Russland zieht sich nicht aus den Verhandlungen über die Ukraine zurück, die Gespräche werden fortgesetzt, sobald die drei Parteien, nämlich Moskau, Kiew und Washington, ihre Bereitschaft dafür erklärt haben. Dies gibt Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums.

Ihm zufolge werde der Ostern-Waffenstillstand diese Lage kaum ändern. Die Waffenruhe sei eine humanitäre Geste, mit der Russland seine Bereitschaft zu einer politischen und diplomatischen Lösung demonstriere.

Die Ukraine äußere ihren Wunsch nach Frieden eher zum Schein, glaubt Miroschnik. Kiews Vorstellungen über eine Lösung entsprächen nicht der Wirklichkeit.

Ein Junge tot, zwei Männer verletzt nach ukrainischen Angriffen auf Gebiet Cherson

Ein Junge des Jahrgangs 2011 ist im Ort Kostogrysowo im Gebiet Cherson ums Leben gekommen. Laut Gouverneur Wladimir Saldo fuhr das Kind mit seinem Moped an eine ukrainische Mine an.

Im Ort Nowaja Majatschka kamen zwei Männer wegen eines Drohnenangriffs zu Schaden. Sie wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

Miroschnik: Kiew kann Oster-Waffenruhe nicht ausnutzen

Im Rahmen der kürzlich angekündigten Oster-Waffenruhe wird Russland jeden unfreundlichen Schritt der Ukraine beantworten, erklärt Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums.

Den ukrainischen Streitkräften werde es wohl nicht gelingen, sich die Pause zunutze zu machen und die Oberhand zu gewinnen. Nach Ansicht von Miroschnik wünscht der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij einen längeren Waffenstillstand, um das Kräftegleichgewicht auf dem Schlachtfeld zu ändern.

Solche Geschenke werde Russland niemandem machen, versichert Miroschnik. Die Vorteile auf dem Schlachtfeld zu teilen, stünde auch nicht auf dem Plan. Die russische Armee setze ihren Einsatz fort, bis umfassende Vereinbarungen mit Kiew erreicht worden seien.

Medien: Moskau und Kiew tauschen am Samstag Kriegsgefangene aus

Russland und die Ukraine werden am Samstag, dem 11. April, einen nächsten Austausch von Kriegsgefangenen durchführen, berichten russische Medien mit Verweis auf unterrichtete Quellen.

Zuvor erklärte die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa, dass Moskau und Kiew im Vorfeld des Osterfestes eine "umfangreiche Arbeit" bezüglich der Gefangenenaustausche unternehmen.

Am Donnerstag tauschten Russland und die Ukraine erneut die sterblichen Überreste der Militärangehörigen aus. Der ukrainischen Seite wurden 1.000 gefallene Soldaten übergeben. Im Gegenzug erhielt Russland die Leichname von 41 seiner Soldaten.

Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Innerhalb der vergangenen sieben Tage haben die ukrainischen Streitkräfte 8.440 Soldaten in der Zone der Kampfhandlungen verloren, heißt es aus dem wöchentlichen Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Die russische Armee zerstörte folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

  • vier Panzer,
  • 135 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 533 Kraftfahrzeuge,
  • 69 Artilleriegeschütze,
  • 50 Anlagen der Elektronischen Kampfführung und Artilleriebekämpfungsradare,
  • 13 Munitionslager,
  • 115 Lager mit Munition, Treibstoff und Ausrüstung.

Russische Raketen- und Artillerieeinheiten sowie Drohnenbediener setzten vier Kampffahrzeuge des Grad-Mehrfachraketenwerfers und ein Raven-Flugabwehrsystem außer Gefecht. Die russische Flugabwehr schoss 54 Flugbomben, vier HIMARS-Raketen, drei Flamingo-Marschflugkörper, sechs Neptun-Marschflugkörper und 2.411 unbemannte Flugzeuge ab. Einheiten der Schwarzmeerflotte zerstörten vier unbemannte Boote und einen Neptun-Marschflugkörper.

Moskau meldet mehrere Angriffe auf Militärziele in der Ukraine

Laut dem russischen Verteidigungsministerium haben die russischen Streitkräfte vom 4. bis zum 10. April fünf Gruppenangriffe auf Ziele in der Ukraine unternommen.

Getroffen wurden Betriebe der Rüstungsindustrie, Objekte der Energie-, Transport- und Hafeninfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, militärische Flugstützpunkte, Munitionsdepots, Montagehallen, Speicher und Abschussvorrichtungen für unbemannte Flugzeuge und Boote sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner.

Dafür wurden unter anderem Hochpräzisionswaffen größerer Reichweite eingesetzt. Das Ministerium erläutert die Angriffe als Reaktion auf ukrainische Terrorattacken gegen zivile Objekte in Russland.

Ukrainische Armee beschießt weiterhin Gebiet Kursk

Im Laufe eines Tages hat die Ukraine insgesamt 25 Artillerieangriffe auf Städte und Dörfer in Grenzkreisen des Gebietes Kursk unternommen, erklärt Gouverneur Alexander Chinstein. Dabei bezieht er sich auf den Zeitraum zwischen 9 Uhr am Donnerstag und 7 Uhr am Freitag. Außerdem wurden 32 gegnerische Drohnen zum Absturz gebracht. Chinstein zufolge gab es keine Opfer oder Schäden.

Russische Armee befreit Orte in Gebiet Sumy und DVR

Einheiten des russischen Truppenverbandes Nord haben am Donnerstag den Ort Miropolskoje im Gebiet Sumy eingenommen, so eine Mitteilung des Verteidigungsministeriums in Moskau.

Außerdem wurde innerhalb des vergangenen Tages Dibrowa in der Volksrepublik Donezk (DVR) eingenommen. Die Befreiung der Ortschaft wurde durch den Einsatz des Truppenverbandes Süd möglich.

Gebiet Cherson: Alle Schulen und Kindertagesstätten in Aljoschki wegen ukrainischer Angriffe zerstört

Ukrainische Truppen haben mit ihren Angriffen alle Schulen und Kindertagesstätten der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson zerstört. Dies erklärt Gouverneur Wladimir Saldo im Interview für die Nachrichtenagentur TASS. Zudem ist das einzige Krankenhaus der Stadt dem wiederholten Beschuss der Ukraine ausgesetzt.

Behörden in LVR verzeichnen Schäden nach ukrainischen Drohnenangriffen

Die russische Flugabwehr hat in der vergangenen Nacht zwölf ukrainische Drohnen über der Volksrepublik Lugansk (LVR) zerstört, berichtet der Chef der Region Leonid Passetschnik. Nach seinen Angaben gab es keine Opfer.

Gegnerische Drohnen schlugen in einen landwirtschaftlichen Betrieb, einen Viehbetrieb und in ein Industriegebiet ein, führt Passetschnik weiter aus. Katastrophenschutz konnte den Viehbestand retten. Einige Getreidespeicher wurden jedoch zerstört.

Kiews Truppen beschießen Gebiet Brjansk mit Marschflugkörpern – Zivilistin verletzt

Die ukrainischen Streitkräfte haben das Gebiet Brjansk mit Neptun-Marschflugkörpern angegriffen. Wie Gouverneur Alexander Bogomas betonte, wurden alle Flugziele von Einheiten der Flugabwehr abgeschossen.

Durch den Absturz der Raketenteile kam eine Zivilistin im Dorf Jurassowo im Kreis Karatschew zu Schaden. Sie erhielt medizinische Hilfe. Zudem wurden vier Wohngebäude vollständig zerstört, 15 weitere beschädigt.

Nächtlicher Drohnenangriff auf Gebiet Wolgograd: Gouverneur meldet einen Toten

Bei dem ukrainischen Angriff auf das Gebiet Wolgograd ist ein Einwohner der Stadt Wolschski ums Leben gekommen, teilt Gouverneur Andrei Botscharow mit.

Im Kreis Swetly Jar wurde ein Behälter mit Erdölprodukten beschädigt, es kam zu einem Brand. Die Feuerwehr ist im Einsatz.

Im Kreis Surowikino wurden 13 private Wohnhäuser, eine Hochspannungsleitung und eine Gasleitung beschädigt.

Gebiet Saporoschje meldet ukrainischen Angriff auf Energieobjekte

Ukrainische Truppen haben in der Nacht einen Massenangriff auf die energetische Infrastruktur im Gebiet Saporoschje unternommen. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki wurde eine Reihe der Objekte beschädigt. Die zuständigen Dienste arbeiten daran, die Stromversorgung wiederherzustellen.

"Feindselig": Russland verurteilt Japans Einstieg in ukrainische Drohnenindustrie

Russland hat den japanischen Botschafter in Moskau einbestellt und gegen ein Investitionsabkommen eines japanischen Unternehmens mit einem ukrainischen Drohnenhersteller protestiert. Das Außenministerium wertete die Zusammenarbeit als "offen feindselig" und verwies auf Drohnenangriffe auf zivile Ziele in Russland.

Auslöser ist der Einstieg des japanischen Unternehmens Terra Drone Corporation in die ukrainische Rüstungsindustrie. Zugleich bauen auch westliche Staaten ihre Kooperation mit Kiew weiter aus. So hat ein deutsch-ukrainisches Gemeinschaftsunternehmen bereits erste Drohnen produziert und an die ukrainischen Streitkräfte ausgeliefert.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Erneut ukrainische Drohnen über Russland abgefangen

In den frühen Morgenstunden am Freitag hat die russische Flugabwehr 15 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört, heißt es aus einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums in Moskau. Demnach wurden neun Flugziele über dem Gebiet Wogograd neutralisiert. Sechs weitere Drohnen wurden über dem Gebiet Rostow zerstört.

Peskow: Oster-Waffenruhe nicht im Voraus mit Kiew und Washington besprochen

Russland hat den Oster-Waffenstillstand weder mit der Ukraine noch mit den USA im Voraus besprochen, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Ihm zufolge steht der Waffenstillstand in keinem Zusammenhang mit der Wiederaufnahme der Verhandlungen.

Selenskij begrüßt Oster-Waffenstillstand

Die Ukraine erklärt sich bereit, den Oster-Waffenstillstand zu unterstützen, gibt Präsident Wladimir Selenskij bekannt. In sozialen Medien schreibt das Staatsoberhaupt:

"In diesem Jahr haben wir einen Waffenstillstand über Ostern vorgeschlagen und werden entsprechend handeln. Menschen brauchen ein Osterfest ohne Bedrohungen und mit echten Fortschritten zum Frieden."

Auch nach Ostern hat "Russland die Chance, nicht zu Angriffen zurückzukehren", fügt Selenskij hinzu.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Donnerstagabend einen Waffenstillstand vom 16 Uhr am 11. April bis Tagesende am 12. April 2026 angeordnet.

Russische Flugabwehr zerstört in der Nacht 151 gegnerische Drohnen

Einheiten der russischen Flugabwehr haben in der vergangenen Nacht 151 unbemannte Flugzeuge der ukrainischen Streitkräfte abgefangen. Laut dem Verteidigungsministerium wurden 57 Drohnen über dem Gebiet Wolgograd zerstört. Weitere 35 Flugziele holte die Flugabwehr über dem Gebiet Belgorod vom Himmel. Zudem wurden neun Drohnen über dem Kaspischen Meer und je eine über der Teilrepublik Kalmykien und über dem Gebiet Tambow neutralisiert.

9.04.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Rutte: Keine Vereinbarungen über NATO-Beitritt der Ukraine in nächster Zeit

Die Möglichkeit eines Beitritts der Ukraine zur NATO wird gegenwärtig nicht in Erwägung gezogen, sagt der Generalsekretär der Allianz Mark Rutte. Bei seinem Auftritt beim Ronald-Reagan-Institut in Washington verkündet er:

"Eine NATO-Mitgliedschaft steht bisher nicht auf der Agenda."

Rutte fügt hinzu, dass Sicherheitsgarantien für Kiew ein "Schlüsselfaktor" zur Regulierung des Ukraine-Konflikts seien, und merkt an:

"Ich denke nicht, dass wir die Frage nach Mitgliedschaft der Ukraine bei der NATO in kurzfristiger Perspektive lösen können."

Zivilist bei ukrainischem Angriff im Gebiet Brjansk getötet

Ein Bewohner des Gebiets Brjansk ist bei einem ukrainischen Angriff ums Leben gekommen, berichtet der Gouverneur der Region Alexander Bogomas:

"Der Gegner hat einen vorsätzlichen und niederträchtigen Angriff aus einem Mehrfachraketenwerfer gegen die Siedlung Belaja Berjoska im Bezirk Trubtschewsk verübt. Leider kam durch das weitere blutige Verbrechen des Kiewer Regimes ein Zivilist ums Leben, eine weitere Bewohnerin wurde verwundet."

Nach Angaben von Bogomas wurde die Verwundete in ein Krankenhaus angegriffen. Der Gouverneur fügt hinzu, dass beim Angriff ein Haus zerstört und ein weiteres beschädigt wurde.

Putin erklärt Waffenstillstand zu Ostern

Russlands Präsident Wladimir Putin erklärt anlässlich des kommenden Osterfests einen Waffenstillstand. In einer Pressemitteilung des Kremls heißt es dazu:

"Gemäß der Entscheidung des obersten Befehlshabers der Streitkräfte der russischen Föderation wird anlässlich des kommenden orthodoxen Osterfests ein Waffenstillstand vom 16 Uhr am 11. April bis Tagesende am 12. April 2026 erklärt."

Moskau rechnet damit, dass die Ukraine den Waffenstillstand ebenfalls einhält, so die Meldung weiter:

"Wir gehen davon aus, dass die ukrainische Seite dem Beispiel der Russischen Föderation folgen wird."

Dabei hat Putin Russlands Streitkräfte angewiesen, die Kampfhandlungen für die Zeit des Waffenstillstands einzustellen, allerdings bereit zu sein, auf feindliche Aktionen zu reagieren.

Russland und Ukraine übergeben erneut Leichen gefallener Soldaten

Russland und die Ukraine haben erneut die Leichen gefallener Soldaten ausgetauscht. Der Berater des russischen Präsidenten, Wladimir Medinski, erklärte, der ukrainischen Seite seien 1.000 gefallene Soldaten übergeben worden. Im Gegenzug habe Russland die Leichen von 41 gefallenen Soldaten erhalten. Der letzte Austausch dieser Art zwischen beiden Seiten hatte am 26. Februar stattgefunden.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Rutte: Frontlinie in Ukraine bewegt sich in "falsche Richtung"

NATO-Generalsekretär Mark Rutte äußert sein Bedauern, dass sich die Frontlinie in der Ukraine nach seiner Ansicht "in falsche Richtung" bewege. Bei seinem Auftritt bei der Ronald-Reagan-Präsidialstiftung und -Institut sagt er:

"Insgesamt bewegt sich die Frontlinie in die falsche Richtung – sehr langsam, aber immerhin. Insgesamt sehen Sie immer noch, dass die Bewegung in falsche Richtung erfolgt, wenn Sie, wie ich, für die Ukraine und gegen Russland sind."

Gebiet Cherson meldet Abnahme ukrainischer Angriffe auf Energieobjekte

Seit Anfang des Jahres hat das ukrainische Militär Energieobjekte im Gebiet Cherson über 60-mal angegriffen, berichtet der Gouverneur der Region Wladimir Saldo. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS erklärt er:

"Seit Anfang des Jahres gab es über 60 Treffer von Objekten der Energieinfrastruktur. Das beeinträchtigt die Lebensfähigkeit sowohl des Wohnsektors als auch der Industrie als auch der Landwirtschaft."

Parallel dazu merkt Saldo an, dass die Abwehr der Angriffe verbessert werde und er mit einer Verminderung der Angriffe rechne:

"Der Schutz von Energieobjekten steht unter ständiger Kontrolle des Stabs des Energieministeriums, der Arbeitsgruppe der Regierung sowie unseres Stabs. Wir arbeiten mit den Streitkräften zusammen. Daher hat die Anzahl der Treffer abgenommen, weil wir die Schutztechnologie und die Abwehrmöglichkeiten verbesserten."

Der Gouverneur betont abschließend:

"Wir rechnen damit, dass diese Einwirkung wenn nicht schon beseitigt, so doch minimiert wird."

Donezk: Ukrainisches Militär greift Trauerzug an

Im Bezirk Budjonnowski der Stadt Donezk hat das ukrainische Militär eine Trauerprozession mit einer Drohne angegriffen. Jelena, eine Mitarbeiterin des angegriffenen Friedhofs, erklärt der Nachrichtenagentur TASS:

"Der Bestattungswagen stand da, ein Privatfahrzeug. Der ganze Bestattungswagen wurde mit Splittern beschädigt, auch das Auto. Es gab eine Explosion und Verletzte."

Jelena betont weiter, dass nicht zu übersehen war, dass es sich um einen Trauerzug handelte:

"Der Angriff kam während der Totenmesse. Es gab viele, die sich verabschieden wollten. Sie sahen, dass eine Totenmesse läuft, dass ein Priester da ist. Die Totenmesse hatte gerade begonnen."

Nach jüngsten Angaben des russischen Ermittlungskomitees haben mindestens fünf Teilnehmer des Trauerzugs Verletzungen erlitten und mussten in ein Krankenhaus eingewiesen werden. Zudem fügt der Sprecher der Behörde hinzu, dass der Angriff mit einer Drohne aus US-Produktion erfolgt sein könnte. Darauf sollen entsprechende Wrackteile am Angriffsort hinweisen.

Französischer General sieht permanente Bedrohung aus Russland: "Ein offener Krieg"

Der Generalstabschef der französischen Streitkräfte, Fabien Mandon, hat vor einer permanenten russischen Bedrohung in Europa gewarnt. Mandon sprach im Verteidigungsausschuss der Nationalversammlung von einem "offenen Krieg", der mit Blick auf die Vorbereitung der Armee seine größte Sorge bleibe. Seit vier Jahren würden die Ukrainer auf heldenhafte Weise durchhalten.

Mandon hatte schon im vergangenen Herbst vor möglichen Aggressionen des Kremls gewarnt:

"Leider bereitet sich Russland, wie ich aus den mir zugänglichen Informationen weiß, derzeit auf eine Konfrontation mit unseren Ländern im Jahr 2030 vor."

Angesichts dieser Lage müsse Frankreich zu menschlichen Verlusten und wirtschaftlichen Folgen bereit sein.

Der Kremlsprecher Dmitri Peskow wies die jüngsten Vorwürfe Mandons zurück, indem er betonte, dass Russland keine Bedrohung für ein Land darstelle, das nicht vorhabe, die Sicherheit Russlands in irgendeiner Weise zu untergraben oder die russischsprachige Bevölkerung zu vernichten.

Russlands Menschenrechtsbeauftragte plant Treffen mit ukrainischem Kollegen

Die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa hat ein Treffen mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Dmitri Lubinez vor Ostern in Aussicht gestellt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

"Heute hatte ich Kontakt mit Lubinez. Wir haben recht lange telefoniert. Wir hoffen, uns noch vor Ostern zu treffen, um humanitäre Fragen der Familienzusammenführung zu besprechen."

Nach ihren Angaben warten derzeit zwölf russische und ukrainische Familien auf eine Wiedervereinigung, die jedoch durch geschlossene Grenzen erschwert wird. Zudem wollen beide Seiten Fragen zur Übergabe von Ostergebäck an Kriegsgefangene, zu Besuchen von Geistlichen sowie zur Suche nach Vermissten erörtern.

Schulbus bei Angriff im Gebiet Saporoschje beschädigt

Im Gebiet Saporoschje sind bei einem Angriff Schäden an einem Schulbus und einem Schulgebäude entstanden. Dies teilt Gouverneur Jewgeni Balizki mit:

"Es wurde ein Angriff auf ein Gebäude eines stillgelegten Geschäfts in Kamenka-Dneprowskaja registriert, das sich in der Nähe einer Schule befindet. Infolge des Angriffs wurden ein Schulbus und die Fenster der Schule beschädigt."

Nach Angaben des Gouverneurs gab es keine Verletzten. Die Schüler wurden rechtzeitig in Sicherheit gebracht.

Kalaschnikow testet neue Antidrohnen-Patronen für Sturmgewehre

Der russische Rüstungskonzern Kalaschnikow hat Vielkugel-Patronen für Sturmgewehre zur Bekämpfung von Drohnen im Gebiet der Sonderoperation entwickelt und erfolgreich getestet, so eine Pressemitteilung des Waffenproduzenten.

Der Meldung zufolge wurde der neue Munitionstyp an FPV-Drohnen getestet:

"Der Beschuss erfolgte aus dem Sturmgewehr AK-12 mit Einzelschüssen und Salven erst gegen eine Drohne, die in der Luft hing, und später gegen eine Drohne, die einen Angriff auf den Schützen imitierte."

Kalaschnikow betont weiter, dass die experimentellen Patronen auf eigene Initiative entwickelt wurden. Sie beinhalten eine spezielle Ladung, die die Trefferwahrscheinlichkeit gegen Drohnen erhöht, und sind ansonsten mit den standardmäßigen Sturmgewehrpatronen im Kaliber 5,45 x 39 Millimeter identisch und Magazine von AK-12-Sturmgewehren geeignet.

Die Tests führten zu Treffern an wichtigen Elementen von Drohnen, die daraufhin abstürzten. Zu den Ergebnissen heißt es in der Meldung:

"Vertreter des Auftraggebers haben taktische und technische Eigenschaften von 5,45-Millimeter-Vielkugelpatronen, ihre Treffergenauigkeit und Trefferdichte gegen Luftziele bei den dynamischen Tests hoch eingeschätzt."

Gegenwärtig wird eine Serienproduktion der neuen Patronen vorbereitet, meldet Kalaschnikow weiter.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs während des vergangenen Tages bekannt.

In den Gebieten Charkow und Sumy verloren Kiews Truppen bei Gefechten gegen den russischen Truppenverband Nord über 195 Soldaten. Zudem wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos, ein Artilleriegeschütz, ein Grad-Mehrfachraketenwerfer, eine Eloka-Anlage sowie elf Munitions- und Materiallager zerstört.

Einheiten des Truppenverbands West verbesserten ihre taktische Stellung, wobei das ukrainische Militär hier bis zu 190 Kämpfer einbüßen musste. Fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Eloka-Anlage wurden ausgeschaltet.

Auch der Truppenverband Süd setzte seinen Vormarsch fort. An diesem Abschnitt beliefen sich ukrainische Verluste auf über 175 Soldaten. Außerdem wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 16 Autos, vier Artilleriegeschütze, ein Grad-Mehrfachraketenwerfer, eine Eloka-Anlage und vier Lager eliminiert.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor Kiews Militär über 325 Soldaten. Neun gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos, drei Artilleriegeschütze und eine Eloka-Anlage wurden zerstört.

Der Truppenverband Ost drang tiefer in die ukrainische Verteidigung ein, wobei Kiew am entsprechenden Frontabschnitt über 315 Soldaten verlor. Zudem wurden fünf gepanzerte Fahrzeuge und zehn Autos außer Gefecht gesetzt.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr hatte das ukrainische Militär bis zu 55 Tote zu beklagen. Überdies wurden 14 Autos, ein Artilleriegeschütz, eine Radaranlage vom Typ RADA RPS-42 aus israelischer Produktion und drei Eloka-Anlagen ausgeschaltet.

Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie sieben Lenkgleitbomben, ein HIMARS-Geschoss sowie 339 Starrflügler-Drohnen ab.

Medien: Selenskij kritisiert Vance wegen Ungarn-Reise

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat den US-Vizepräsidenten JD Vance wegen dessen Reise nach Budapest kritisiert. Dies berichtet die Zeitung The Guardian.

"Selenskij bezeichnete die Reise des US-Vizepräsidenten nach Budapest zur Unterstützung von Viktor Orbán als 'nutzlos'."

Zugleich erklärte Selenskij, er plane keine Einmischung in die Wahlen in Ungarn. Vance hatte zuvor Äußerungen Selenskijs gegenüber Orbán als "absurd und inakzeptabel" bezeichnet und erklärt, ukrainische Dienste hätten versucht, Wahlen in den USA und Ungarn zu beeinflussen.

Budapest wirft Kiew seit Längerem vor, sich in den Wahlkampf einzumischen, um eine oppositionelle Regierung unter Führung der Partei Tisza an die Macht zu bringen. Diese befürwortet eine stärkere Unterstützung der Ukraine sowie einen beschleunigten EU-Beitritt.

Medien: Kiew hat von Norwegen versprochene F-16-Jets nicht erhalten

Die Ukraine hat die von Norwegen noch im Jahr 2023 versprochenen F-16-Kampfjets immer noch nicht erhalten, berichtete der norwegische Fernsehsender NRK. Nach seinen Angaben sei keiner von den sechs Kampfflugzeugen in der ukrainischen Armee in Dienst gestellt worden.

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Syrski spricht von entscheidendem Gegenüberstehen mit Russland

Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, hat das militärische Verhältnis zu Russland als "entscheidendes Gegenüberstehen" bezeichnet. In einem Beitrag auf Telegram erklärte Syrski, die russischen Streitkräfte hätten ihre Einheiten für unbemannte Systeme weiter ausgebaut. Er schlussfolgerte:

"Wir haben kein Recht, in diesem entscheidenden Gegenüberstehen aufzuhören."

Bereits in der vergangenen Woche hatte Syrski die russischen Streitkräfte in einem Interview als eine der stärksten Armeen der Welt bezeichnet und insbesondere deren Ausstattung mit modernen Waffensystemen wie Drohnen und Raketen hervorgehoben.

Peskow: Europäische Staaten verweigern Kontakte mit Russland

Die Staaten Europas weigern sich nach wie vor, Kontakte mit Russland aufzunehmen, erklärt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. Bei einem Gespräch mit Journalisten erklärte er:

"Russland sucht nach guten, gegenseitig vorteilhaften und gegenseitig respektvollen Beziehungen zu allen Ländern, darunter zu Ländern Europas, die zu unserem Leidwesen gegenwärtig völlig auf jegliche Kontakte verzichten."

Peskow betonte dabei, dass Russland kein Land bedrohe, das nicht plane, seine Sicherheit zu unterwandern.

Mehr als 110 Drohnen über Belgorod – ein Toter und elf Verletzte

Im Gebiet Belgorod ist bei Angriffen innerhalb von 24 Stunden ein Zivilist ums Leben gekommen, elf weitere wurden verletzt. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Demnach wurden 30 Ortschaften in elf Bezirken angegriffen. Dabei seien fünf Geschosse abgefeuert und 116 Drohnen eingesetzt worden. 59 davon wurden abgeschossen oder elektronisch unterdrückt. Zudem sei ein Luftballon über dem Kreis Korotschanski zerstört worden. 19 Privathäuser sowie mehrere zivile Objekte, darunter soziale und kommerzielle Einrichtungen, Infrastruktur, ein Verwaltungsgebäude, eine Bushaltestelle und 19 Fahrzeuge, wurden beschädigt.

Kreml: Keine Entscheidung zu möglichem Oster-Waffenstillstand

Der russische Präsident Wladimir Putin hat bislang keine Entscheidung zu einem möglichen Waffenstillstand zu Ostern getroffen. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow auf Nachfrage von Journalisten. Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärt, die Ukraine sei bereit für eine Feuerpause zu Ostern.

Russland und Ukraine tauschen Gefallene aus

Russland und die Ukraine haben Leichen von gefallenen Militärangehörigen ausgetauscht. Wie der Vertreter der russischen parlamentarischen Koordinationsgruppe für Angelegenheiten der Sonderoperation, Schamsail Saralijew, berichtete, wurden der ukrainischen Seite 1.000 gefallene Soldaten übergeben. Im Gegenzug erhielt Russland 41 eigene Gefallene.

Der letzte Gefallenenaustausch hatte am 26. Februar stattgefunden, als Moskau Kiew ebenfalls 1.000 ukrainische Gefallene im Austausch für 35 russische übergeben hatte.

Anfang April hatte Russlands Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa zudem berichtet, dass im Vorfeld des orthodoxen Osterfests, das am 12. April begangen wird, ein Gefangenenaustausch vorbereitet werde.

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Lawrow: Informelle Kontakte zur Ukraine laufen weiter

Laut dem russischen Außenminister Sergei Lawrow laufen die Kontakte zum Ukraine-Thema weiterhin, allerdings überwiegend in informeller und vertraulicher Form:

"Die Kontakte zum Ukraine-Thema laufen bei uns weiter, informell und vertraulich. Über längere Zeit haben wir keine besonderen Perspektiven für die Wiederaufnahme des Dialogs gesehen."

Er räumte ein, dass mögliche US-amerikanische Vermittler derzeit mit anderen außenpolitischen Aufgaben beschäftigt seien. Dadurch sei es zu einer "gewissen Pause" im Prozess gekommen, da sich eine einzige Gruppe von Vermittlern um mehrere internationale Themen gleichzeitig kümmere.

Finnische Firma plant Produktion von Boden-Drohnen mit ukrainischem Partner

Das finnische Unternehmen New Paakkola will gemeinsam mit einem ukrainischen Partner bodengestützte Drohnen produzieren. Dies berichtete der finnische Rundfunk Yle. Demnach hat das Unternehmen eine vorläufige Vereinbarung mit der ukrainischen Firma Remtechnology sowie mit finnischen Investoren unterzeichnet.

Geplant ist die Produktion von kettengetriebenen Bodenplattformen, auf denen je nach Bedarf unterschiedliche Ausrüstung installiert werden kann. Laut Unternehmensangaben soll der Schwerpunkt des Projekts nicht auf der Ukraine, sondern auf den nordischen Märkten liegen. Der Hersteller betont, die Systeme an die nordischen Klima- und Geländebedingungen anzupassen. Der Produktionsstart ist noch für dieses Jahr vorgesehen.

Was bringt Selenskij ein Konflikt im Baltikum?

Die Initiatoren der Eskalation des Konflikts im Baltikum befinden sich nicht in Kiew, sondern in London. Denn gerade Großbritannien wäre der größte Nutznießer dieser Konfrontation in der baltischen Region.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Sergei Mirkin.

Drohnenabsturz in Krymsk – drei Verletzte nach Brand auf Ölanlage

In der Stadt Krymsk sind bei dem Absturz von Trümmern einer Drohne auf dem Gelände einer Ölanlage drei Menschen verletzt worden. Dies teilte der operative Stab der Region Krasnodar mit. Zwei der Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht, eine Person vor Ort medizinisch versorgt. Der Absturz der Drohnenfragmente führte zu einem Brand, der bis zum Morgen gelöscht wurde. An den Löscharbeiten waren insgesamt 80 Einsatzkräfte und 29 technische Einheiten beteiligt, darunter Kräfte des russischen Ministeriums für Katastrophenschutz.

Sacharowa: Ukraine weltweit führend bei Kinderhandel und illegalem Organhandel

Die Ukraine nimmt weltweit eine der führenden Positionen in den Bereichen Organhandel und Menschenhandel ein, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einer Pressekonferenz. Ihren Angaben zufolge sind Kinder, insbesondere Waisenkinder, die am stärksten gefährdeten Opfer dieser Machenschaften. Die Kinder werden unter dem Deckmantel "humanitärer Aktionen" ins Ausland gebracht, woraufhin ihre Spur verloren geht.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

35 ukrainische Drohnen im Gebiet Kursk abgeschossen 

Im Gebiet Kursk sind innerhalb von 24 Stunden 35 Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen worden. Zudem wurde das Grenzgebiet mehrfach unter Artilleriefeuer gesetzt. Das teilte der Gouverneur der Region, Alexander Chinschtein, mit. In 21 Fällen seien die Drohnen mit Sprengsätzen eingesetzt worden. Sachschäden wurden unter anderem im Dorf Iljek im Bezirk Belowski sowie im Ort Dobroje Pole im Bezirk Chomutowski gemeldet. Tote oder Verletzte gab es laut Behörden nicht.

Marotschko: Kiew setzt Züge für Armee ein – Verbindungen gestrichen

Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko hat die ukrainische Eisenbahn mehrere Züge aus dem Betrieb genommen und für die Streitkräfte bereitgestellt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS. In der Folge sollen mehrere Verbindungen im Gebiet Charkow sowie die Strecke zwischen den Gebieten Charkiw und Poltawa eingestellt worden sein. Marotschko zufolge zeigt diese Entscheidung erneut die Verbrechen des Kiewer Regimes gegen die Zivilbevölkerung, da Züge zu legitimen Zielen der russischen Streitkräfte werden.

Neuer Austausch von Gefallenen zwischen Russland und Ukraine geplant

Für den 9. April ist ein weiterer Austausch von gefallenen Soldaten zwischen Russland und der Ukraine geplant. Dies erklärte der Abgeordnete der Staatsduma, Schamsail Saralijew, der Nachrichtenagentur RBK.

Zuletzt war ein solcher Schritt Ende Februar erfolgt. Dabei wurden der Ukraine die sterblichen Überreste von 1.000 Soldaten übergeben, Russland erhielt im Gegenzug 35.
Anfang März hatten zudem mehrere Gefangenenaustausche stattgefunden: Am 5. März wurden jeweils 200 Personen ausgetauscht, am 6. März jeweils 300.

Zuvor hatte die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa erklärt, Moskau und Kiew arbeiteten an weiteren Austauschen von Kriegsgefangenen im Vorfeld des Osterfestes.

Selenskij bereit für Treffen mit Putin in den USA oder im Nahen Osten

Der ukrainische Präsident hat seine Bereitschaft zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten auf neutralem Territorium erklärt. Als mögliche Orte nannte er die USA, Europa oder den Nahen Osten.

In einem Interview mit dem italienischen Radiosender RAI betonte Selenskij, dass ein Treffen weder in Moskau noch in Kiew stattfinden werde. Zugleich erklärte er sich zu verschiedenen Verhandlungsformaten bereit, während die Gespräche unter Beteiligung der USA, vor allem mit Fokus auf den Nahen Osten, weiterliefen.

Zuvor hatte die russische Seite mehrfach eine direkte Begegnung in Moskau vorgeschlagen. Selenskij hatte diese Option abgelehnt und stattdessen andere Austragungsorte ins Spiel gebracht. Laut Berichten wird zudem über mögliche trilaterale Gesprächsformate diskutiert, die jedoch bislang nicht umgesetzt wurden.

Bericht: Mehr als 60 Drohnenleitstellen im Gebiet Charkow zerstört

Seit Anfang April haben Einheiten für Drohnensysteme und Artillerie des russischen Truppenverbandes Nord mehr als 60 Steuerpunkte ukrainischer Drohnen im Gebiet Charkow zerstört. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf einen Offizier mit dem Rufzeichen "Karta":

"Im Verlauf aktiver Gefechtsarbeit haben Einheiten des 11. Armeekorps mehr als 60 Steuerpunkte für unbemannte Fluggeräte der ukrainischen Streitkräfte entdeckt und massiv unter Feuer genommen."

Nach seinen Angaben begünstigt die Witterung die Aufklärung aus der Luft. Start- und Leitstellen würden durch Unterstände, Antennen und verstärkte Signale enttarnt. Anschließend würden die Koordinaten operativ an das Kommando und die Drohnenbesatzungen übermittelt.

Zudem ermögliche die eingespielte Datenübertragung eine Kontrolle in Echtzeit und die Koordination der Einheiten. Start- und Steuerpunkte von Drohnen seien vorrangige Ziele, die mit Artillerie und Angriffsdrohnen bekämpft würden.

Russische Regionen melden weitere Opfer der ukrainischen Attacken

Bei Drohnenangriffen der Ukraine ist in der Region Krasnodar ein Mann ums Leben gekommen und im Gebiet Brjansk ist eine Frau verletzt worden. Dies teilten die regionalen Behörden auf der Plattform Max mit.

Der Mann sei im Ort Sauk-Dere im Bezirk Krymsk gestorben, als Trümmer einer Drohne auf ein Mehrfamilienhaus fielen, so der Gouverneur Weniamin Kondratjew. Er habe sich auf dem Balkon befunden. Den Angehörigen wurde Hilfe zugesichert.

Weitere Trümmerteile stürzten auf ein Feld bei Krymsk sowie auf das Gelände eines Betriebs. Auch im Dorf Moldawanskoje wurden mehrere Fundorte gemeldet. In diesen Fällen gab es keine Verletzten oder Schäden.

Im Gebiet Brjansk wurde unterdessen eine Zivilistin bei einem Drohnenangriff verletzt. Gouverneur Alexander Bogomas erklärte, Drohnen-Kamikaze hätten ein ziviles Fahrzeug im Dorf Nowy Ropsk im Klimowski-Bezirk angegriffen. "Infolge des Angriffs wurde leider eine Zivilistin verletzt", schrieb er. Die Frau wurde ins Krankenhaus gebracht.

Experte: Russische Kräfte schaffen Brückenkopf bei Rai-Alexandrowka

Russische Truppen haben bei Rai-Alexandrowka neue Stellungen eingenommen und einen Brückenkopf für weitere Offensiven geschaffen. Dies erklärt der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Agentur TASS:

"Unsere Soldaten haben neue Stellungen und Positionen im Waldgebiet bei Rai-Alexandrowka besetzt und bereiten einen Brückenkopf für weiteres Vorrücken vor. Das Gelände ist jedoch schwierig. Der Gegner hat noch einige taktische Vorteile, daher gehen wir vorsichtig und auf breiter Front vor."

Zugleich berichtete Marotschko von weiteren Fortschritten: Nordöstlich der Ortschaft sei die taktische Lage verbessert worden. Auch im Raum Kaleniki habe es leichte Geländegewinne gegeben.

Zuvor hatte er bereits erklärt, dass russische Kräfte ukrainische Stellungen bei Rai-Alexandrowka aus zwei Richtungen angriffen – ausgehend von Kriwaja Luka und Nikiforowka. Die ukrainische Führung versuche, die strategisch wichtige Ortschaft trotz hoher Verluste zu halten.

Militärexperte: Russische Kräfte rücken bei Konstantinowka vor

Russische Truppen verbessern nach eigenen Angaben trotz starken Widerstands der ukrainischen Streitkräfte ihre Positionen bei Konstantinowka. Dies sagte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Agentur TASS:

"Im Raum Konstantinowka dauert die aktive Phase der Kämpfe an. Es gibt zudem kleinere Fortschritte östlich von Iljinowka und südlich von Nowodmitrowka. Insgesamt kann ich sagen, dass unsere Soldaten trotz erbitterten Widerstands sehr schwere Gefechte führen – es gibt dort nahezu täglich Erfolge."

Zuvor hatte der Berater des DVR-Chefs, Igor Kimakowski, mitgeteilt, russische Drohnen hätten im Zuge der Einkreisung von Konstantinowka die logistischen Verbindungen der ukrainischen Kräfte rund um die Stadt unter Kontrolle gebracht.

Marotschko: Russische Truppen erweitern Kontrollzone bei Slawjansk

Russische Einheiten haben nach eigenen Angaben ihre Kontrollzone bei Slawjansk ausgeweitet. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

"Im Tagesverlauf gab es leichte Vorstöße südwestlich von Nikiforowka. Zwischen Nikiforowka und Minkowka haben unsere Soldaten ihre taktische Lage verbessert und die Kontrollzone erweitert."

Zudem seien russische Kräfte in der Agglomeration Slawjansk–Kramatorsk in Richtung Slawjansk vorgerückt – ausgehend von Tschassow Jar. Zuvor hatte Marotschko berichtet, russische Einheiten hätten östlich von Slawjansk auf dem Abschnitt Kriwaja Luka–Nikiforowka mehr als zehn Kilometer Frontlinie begradigt.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 69 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Kursk und Astrachan, der Region Krasnodar sowie über dem Asowschen Meer zerstört.

8.04.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Podoljaka: Kiew setzt unsere eigene Taktik gegen uns ein – und zwar sehr effektiv

Drohnen sind derzeit der entscheidende Faktor im Krieg, erklärt der ukrainisch-russische Militäranalyst Juri Podoljaka in seinem jüngsten Frontbericht. Gegnerische Angriffe reichen inzwischen bis zu 50 km tief ins Hinterland, was auf technologisch fortgeschrittene Systeme hindeutet.

"Es besteht der Verdacht, dass diese Drohnen keine behelfsmäßigen Hinterhof-Produktionen sind, wie sonst üblich, sondern höchstwahrscheinlich entweder unter Einbeziehung der Europäer oder von diesen selbst hergestellt wurden", führt Podoljaka weiter aus. Die Drohnen könnten den geplanten Frühjahrs-/Sommer-Vormarsch gefährden, wenn keine Lösung gefunden werde.

An der Front verzeichnen die russischen Truppen lokale Fortschritte, besonders im Süden und im Raum Konstantinowka, wo die gegnerische Logistik stark unter Druck steht. Gleichzeitig bleibt die Lage angespannt: Es gibt heftige Gefechte entlang der gesamten Front, besonders bei Kupjansk, Liman und im Norden.

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Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Verletzte nach ukrainischen Angriffen

Bei erneuten ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Belgorod sind mehrere Menschen verletzt worden. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow traf eine FPV-Drohne der Ukraine ein Auto in der Stadt Graiworon. Dabei erlitt ein Mann Verletzungen. In der Stadt Schebekino wurden zwei Angehörige der Orlan-Drohnenabwehreinheit betroffen. Alle Verletzten erhalten medizinische Hilfe, betont Gladkow.

Kiew: USA sollten sich auf Ukraine-Konflikt konzentrieren

Die Ukraine begrüßt das Abkommen zwischen den USA und Iran über die Öffnung der Straße von Hormus und über den Waffenstillstand sowie die Vermittlungsbemühungen Pakistans. Dies erklärt der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga in einem Beitrag auf X (Twitter). Sibiga fordert Washington auf, sich auf die Lösung des Ukraine-Konfliktes zu konzentrieren:

"Die Entschlossenheit der USA zeigt Wirkung. Wir sind überzeugt, dass es nun an der Zeit ist, Moskau mit der nötigen Entschlossenheit zum Waffenstillstand und zur Beendigung des Krieges gegen die Ukraine zu zwingen."

"Beispiellos seit dem Krieg" – Netschajew kritisiert Russophobie in Deutschland

Die Russophobie in Deutschland habe ein beispielloses Ausmaß erreicht, warnt der russische Botschafter Netschajew. Gleichzeitig sieht er kaum Interesse westlicher Staaten an einer politischen Lösung des Ukraine-Konflikts und spricht von einer weiteren Eskalationsspirale.

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Russisches Außenministerium bestellt japanischen Botschafter ein

Das russische Außenministerium hat am Mittwoch den japanischen Botschafter in Moskau, Akira Muto, einbestellt. Grund dafür ist laut der offiziellen Erklärung das Investitionsabkommen zwischen der in Tokio ansässigen Firma Terra Drone Corporation und dem ukrainischen Drohnenhersteller Amazing Drones.

Russland betrachtet diesen Schritt Japans als "offenbar feindselig" und "schädlich für die Interessen im Bereich Sicherheit, einschließlich des Schutzes der Zivilbevölkerung". Wenn Japan an der Wiederaufnahme des zwischenstaatlichen Dialogs interessiert ist, muss es diesen Wunsch nicht in Worten, sondern durch konkrete praktische Maßnahmen unter Beweis stellen, fordert das Ministerium auf.

Selenskij fordert Russland zu Waffenruhe auf

Vor dem Hintergrund des Waffenstillstandes im Nahen Osten fordert Wladimir Selenskij Russland dazu auf, die Kampfhandlungen im Ukraine-Konflikt einzustellen. In einem Beitrag auf Telegram schreibt der ukrainische Präsident:

"Der Waffenstillstand ist eine richtige Entscheidung, die zum Kriegsende führt. Es bedeutet, Menschenleben zu retten, auf die Zerstörung von Städten und Dörfern zu verzichten, einen sicheren Betrieb von Kraftwerken und anderer Infrastruktur zu ermöglichen und mithin Zeit und notwendige Bedingungen für eine erfolgreiche Diplomatie zu gewährleisten."

Sollte Russland seine Angriffe stoppen, würde die Ukraine gleichermaßen reagieren, betont Selenskij. Es sei offensichtlich, dass eine Waffenruhe die richtigen Voraussetzungen für Vereinbarungen schaffen könnte.

Weiterhin ukrainische Drohnen über Russland zerstört

Die russische Flugabwehr zerstört weiterhin unbemannte Flugzeuge der Ukraine. Laut dem Verteidigungsministerium wurden sechs Drohnen über den Gebieten Belgorod, Kursk und Brjansk sowie über der Teilrepublik Krim abgeschossen. Alle Flugziele wurden zwischen 9 und 15 Uhr Moskauer Zeit abgefangen.

Russlands Botschafter in Südkorea: Waffenlieferungen an Kiew würden Beziehungen zwischen Moskau und Seoul schädigen

Laut Medienberichten vom Februar zögen die südkoreanischen Behörden die Möglichkeit einer Anschließung an die PURL-Initiative in Erwägung, erklärte der russische Botschafter in der Republik Korea, Georgi Sinowjew, in einem Interview mit TASS

Der Diplomat warnte, dass Waffenlieferungen Seouls an Kiew den Beziehungen zwischen Südkorea und Russland "irreparablen Schaden" zufügen würden. Er hoffe, dass die südkoreanische Regierung diese Position berücksichtigen werde und Moskau keine Reaktionsmaßnahmen vorbereiten müsse.

Im Rahmen des Programms "Priority Ukraine Requirements List" (PURL) ist der Kauf von Waffen aus US-Beständen für die Ukraine vorgesehen. 

Gebiet Belgorod: Behörden melden Opfer nach Angriff auf ein Auto

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur der Region Belgorod, kam bei einem ukrainischen Angriff auf ein Auto ein Zivilist ums Leben. Vier weitere wurden verletzt.

"Infolge der Attacke der ukrainischen Streitkräfte kam ein Mensch ums Leben, vier erlitten Verletzungen. Im Dorf Neschegol im Bezirk Schebekino hat eine Drohne ein Auto angegriffen. Der Mann erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen."

Hafeninfrastruktur im Gebiet Odessa bei Explosionen beschädigt

Infolge der nächtlichen Explosionen wurden Objekte der Hafeninfrastruktur in der Stadt Ismail im Gebiet Odessa beschädigt. Dies teilte die ukrainische Hafenverwaltung auf Telegram mit.

Der Behörde zufolge brachen infolge der Explosionen Brände in Lagerhallen und auf einem Schiff aus, die später gelöscht wurden.

Vance lobt Orbán als "sehr wichtigen Partner für Frieden"

US-Vizepräsident JD Vance lobt bei seinem Besuch in Budapest den ungarischen Regierungschef Viktor Orbán für seine Bemühungen um die Lösung des Ukraine-Konflikts. Die meisten europäischen Länder seien bei weitem nicht so hilfreich wie Orbán, den Vance als einen "sehr, sehr wichtigen Partner für Frieden" bezeichnet.

Darüber hinaus seien die USA vom Großteil der politischen Führung in Europa enttäuscht, da sie kein besonderes Interesse an der Lösung des Konfliktes zu haben scheinen, führt Vance weiter aus. Als Ausnahmen nennt er die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und "einige westeuropäische Hauptstädte". Orbán sei jedoch derjenige, der Washington dazu ermutigt habe, den Konflikt wirklich zu verstehen.

Gebiet Saporoschje: Behörden melden Tote und Verletzte binnen 24 Stunden

Nach Angaben von Jewgeni Balizki, dem Gouverneur der Region Saporoschje, wurden vier Menschen getötet und zehn weitere verletzt infolge von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf die Region.

"In den vergangenen 24 Stunden wurden acht Fälle der Aggression der Kiewer Nazis registriert. Angegriffen wurden die Bezirke Wassiljewka, Kamenka Dnjeprowskaja und Akimowka. Dabei kamen vier Menschen ums Leben, zehn weitere wurden in ein Krankenhaus eingeliefert."  

Peskow: Russland erwartet Wiederaufnahme trilateraler Konsultationen

Russland rechnet in absehbarer Zukunft mit einer aktiveren Beteiligung der US-Seite am Friedensprozess um die Ukraine, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Zudem erwarte Moskau die Wiederaufnahme der trilateralen Konsultationen. Der Beamte antwortet somit auf die Frage der Journalisten, ob der Waffenstillstand im Iran-Krieg die Bemühungen um die Ukraine-Lösung intensivieren würde.

15 Verletzte nach ukrainischem Angriff auf Schule im Gebiet Saporoschje

Im Gebiet Saporoschje haben ukrainische Drohnen eine Dorfschule während des Unterrichts angegriffen. Dabei sollen 15 Menschen verletzt worden sein, darunter auch Kinder. Der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, berichtet, dass während der Evakuierung der stellvertretende Leiter des Gemeidebezirks Kamenka-Dnjeprowskaja ums Leben gekommen ist.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Untergrund: Entladestelle mit NATO-Militärtechnik im Gebiet Odessa getroffen

Russische Streitkräfte haben eine Entladestelle im Hafen von Ismail im Gebiet Odessa angegriffen. Sergei Lebedew, einer der Koordinatoren des Nikolajewer Untergrunds, teilt gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti diesbezüglich mit:

"Nach vorliegenden Informationen erfolgte der Angriff während der Entlade- und Verladearbeiten. Ein Schiff mit einer Charge an Militärtechnik nach NATO-Standard und Drohnen war eingetroffen."

Lebedew zufolge wurde das Schiff beschädigt.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.110 Soldaten verloren hat.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 170 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwei Autos, zwei Stationen für elektronische Kampfführung, zwei Munitionslager und sechs Materiallager. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West musste das ukrainische Militär etwa 200 Kämpfer einbüßen. Zusätzlich eliminierte der Verband einen Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos, ein Artilleriegeschütz, ein Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-50 aus US-Produktion sowie zwei Munitionslager der ukrainischen Armee.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd verlor das ukrainische Militär mehr als 165 Kämpfer. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge vom Typ Kosak, 14 Autos, vier Feldartilleriegeschütze, eine Selbstfahrlafette vom Typ Krab aus polnischer Produktion, eine Station für elektronische Kampfführung, drei Munitionslager und ein Brennstofflager wurden getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 335 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte einen Panzer vom Typ Leopard aus deutscher Produktion, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, ein Flugabwehrraketensystem vom Typ Raven aus britischer Produktion sowie neun Autos. 

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 200 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich einen Schützenpanzer, einen Mannschaftstransportwagen, fünf Autos und ein Munitionslager außer Gefecht. 

Im Laufe der Woche verloren die ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr etwa 40 Soldaten. Außerdem eliminierte der Verband 13 Autos, ein Artilleriegeschütz, zwei Stationen für elektronische Kampfführung, eine RADA-RPS-42-Radarstation aus israelischer Produktion, zwei Munitionslager und ein Materiallager der ukrainischen Armee.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Brennstoff- und Energieinfrastruktur sowie Objekte der Hafeninfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, und Drohnenleistellen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 143 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.

Russische Luftabwehrkräfte haben 13 gelenkte Bomben und 265 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Gebiet Kursk: Dutzende Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 63 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 7. April bis 7:00 Uhr am 8. April wurden insgesamt 31 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Elfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldete eine Verletzte. Infolge der Angriffe wurden mehrere Wohnhäuser, Fahrzeuge, Stromleitungen sowie ein leerer Öltank eines Öldepots in der Stadt Lgow beschädigt.

Agentin ukrainischer Geheimdienste auf der Krim festgenommen

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat eine 25-jährige Einwohnerin der Republik Krim festgenommen, wie die Pressestelle der Behörde mitteilte. Die Frau soll Kontakt mit einem Vertreter der Hauptverwaltung für Aufklärung beim Verteidigungsministerium der Ukraine (GUR) über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen haben.

"Im Auftrag des Kontaktmannes hat sie die Daten über Stationierungsorte der Militärobjekte und Luftabwehrmittel sowie über Bewegungen der Militärangehörigen und Standorte der Schiffe in den Gewässern der Straße von Kertsch übergeben." 

"Die erhaltenen Informationen hat die Täterin an einen Vertreter eines ausländischen Geheimdienstes weitergegeben, damit ukrainische paramilitärische Formationen Artillerie-, Raketen- und Bombenangriffe auf Stellungen der Streitkräfte der Russischen Föderation durchführen konnten."

Nach Angaben des FSB sei die Frau auf Anweisung des Kontaktmannes in der Gegend der Krimbrücke eingetroffen, "von wo aus sie einen Raketenangriff auf eine Güterzugfähre im Hafen Kaukasus (Region Krasnodar) koordinierte".

Die Agentin habe eine finanzielle Belohnung in Form von Kryptowährung erhalten, berichtete der FSB.

Es wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet. Der festgenommenen Frau droht eine Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren.

Gebiet Belgorod: 57 Zivilisten seit Jahresbeginn bei ukrainischen Attacken umgekommen

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, sind seit Jahresbeginn 57 zivile Einwohner bei ukrainischen Angriffen ums Leben gekommen, 487 Zivilisten erlitten Verletzungen. Dies berichtete der Politiker auf Telegram. Zudem wurden seit dem 1. Januar mehr als 3.000 Häuser und Wohnungen sowie über 1.000 Fahrzeuge beschädigt.

Friedhof für nicht identifizierte Leichen der ukrainischen Soldaten im Gebiet Sumy eingerichtet

Die lokalen Behörden richten im Gebiet Sumy einen Friedhof für nicht identifizierte Leichen der ukrainischen Soldaten ein, berichtete TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste. Die Kosten belaufen sich auf 13 Millionen Griwna (etwa 259.000 Euro).  

"In der Nähe des Dorfes Nowosseliza richten die lokalen Behörden einen Friedhof für die nicht identifizierten Leichen von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte ein. Aus dem regionalen Haushalt wurden dafür über 13 Millionen Griwna bereitgestellt."

Wie es heißt, werden alle vermissten Soldaten in Massengräbern auf diesem Friedhof beigesetzt, der bis Ende 2026 fertiggestellt werden soll.

LVR meldet Verletzte nach ukrainischen Angriffen

In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte massive Drohnenangriffe auf die Stadt Lugansk durchgeführt. Dies meldete Leonid Passetschnik, der Chef der Republik Lugansk.

Ihm zufolge wurden Mehrfamilienhäuser sowie Privathäuser im Stadtbezirk Artjomowsk angegriffen. Drei Zivilisten erlitten dabei Verletzungen. Sie wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Weitere Bewohner, darunter ein Kind, wurden aus den beschädigten Wohnhäusern evakuiert, so Passetschnik.

Russische Truppen rücken bei Krasny Liman vor

Russische Soldaten rücken trotz Gegenangriffen der ukrainischen Streitkräfte bei der Stadt Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk vor, wie der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS mitteilte. Seinen Angaben zufolge verstärkt Kiew seine Streitkräfte und Ressourcen an mehreren Abschnitten nahe der Stadt.

"[…] Der Gegner hat seine Gegenangriffe hier intensiviert. Die Situation ist kompliziert, unsere Militärangehörigen stabilisieren die Situation, führen eine bewegliche Verteidigung durch und verbessern natürlich die taktische Lage in diesem Gebiet."

Russlands Vertreter bei OPCW: Westliche Geheimdienste liefern Chemiewaffen an Kiew

Söldner und westliche Geheimdienste liefern Giftstoffe und chemische Munition in die Ukraine. Dies teilte Wladimir Tarabrin, der russische Gesandte bei der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), gegebüber Iswestija mit. 

"Wir haben in der OPCW wiederholt erklärt, dass Giftstoffe, Precursore und chemische Munition aus ausländischer Produktion von Söldnern und westlichen Geheimdienstmitarbeitern in die Ukraine geliefert werden. Alle von uns übermittelten Daten beruhen auf zuverlässigen Materialien und Informationen des russischen Verteidigungsministeriums."

Tarabrin zufolge werden große Chargen an persönlicher Schutzausrüstung und chemischen Stoffen sowie deren Precursore in die Ukraine geliefert.

Er betonte, dass die gleichzeitige Lieferung von chemischen Stoffen und Schutzausrüstung "auf Pläne für großangelegte Provokationen mit Giftstoffen in der Zone der militärischen Sonderoperation hinweisen könnte".

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 73 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Orjol, Rostow, der Region Krasnodar, der Republik Krim  sowie über den Gewässern des Asowschen und des Schwarzen Meeres zerstört.

7.04.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Ukrainischer Drohnenangriff im Gebiet Cherson – Zivilist verletzt

Im Gebiet Cherson ist ein Einwohner des Dorfes Kairy bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Dies teilt die Verwaltung des Bezirks mit.

Seit Beginn des Tages wurden zudem 27 Artillerieangriffe und 19 Drohnenangriffe auf das Gebiet registriert. Unter anderem wurden Gornostajewka, Kairy und Sawodowka beschossen.

15 Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff auf Schule in Saporoschje

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die ukrainischen Streitkräfte heute eine Schule im Gebiet Saporoschje mit Drohnen angegriffen. Dabei sollen 15 Menschen verletzt worden sein, darunter auch Kinder.

Russische Luftabwehr meldet 15 abgeschossene Drohnen

Die russische Luftabwehr hat am Dienstag über mehreren Regionen 15 ukrainische Drohnen abgeschossen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit:

"Am 7. April wurden zwischen 7:00 Uhr und 20:00 Uhr Moskauer Zeit durch Luftabwehrsysteme 15 unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk und Leningrad zerstört."

Ex-Branchenvertreter: Mobilisierung von Fahrern führt zu Problemen bei Treibstofflieferungen

Die Mobilisierung von Fahrern in der Ukraine hat laut Leonid Kosjantschuk, dem ehemaligen Leiter des Branchenverbands "Vereinigung der Betreiber des Mineralölmarktes", zu Problemen bei der Treibstoffversorgung geführt. Dies sagte er in einem Interview für den YouTube-Kanal "Superposition":

"Wir haben ein Problem mit der Lieferung. Warum? Weil viele Fahrer zwangsrekrutiert wurden. Ein anderer Teil ist einfach untergetaucht, um dem zu entgehen. Fahrer für solche Transporte gibt es in der Ukraine ohnehin nicht viele. Derzeit gibt es Transportmittel, aber niemanden, der sie fährt."

Zuvor hatte der Leiter des ukrainischen Büros für Migrationspolitik, Wassili Woskoboinik, erklärt, der Personalmangel im Land liege bei rund 30 Prozent und erreiche in einzelnen Branchen bis zu 50 Prozent.

Bericht: Drohnenlieferung mit Drogen im Gebiet Charkow entdeckt 

Im Gebiet Charkow haben Einsatzkräfte einen ukrainischen FPV-Drohnenflug mit einer mutmaßlichen Drogenladung entdeckt und abgeschossen. Dies teilte die Verwaltung des Innenministeriums der Region mit, wie RIA Nowosti berichtet.

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum 28. März im Dorf Dwuretschnaja im Bezirk Kupjansk. Die Drohne trug ein angehängtes Paket. Als "Fracht" wurde ein in blaues Isolierband gewickelter Gegenstand identifiziert. In diesem befanden sich mehrere Zip-Beutel mit kristallinen Substanzen. Nach einer Untersuchung handele es sich um synthetische Opioide. Die Substanzen wurden als schwere Drogen eingestuft.

Zudem hieß es, die Drohne sei von Stellungen der ukrainischen Nationalgarde-Einheit "Hartija" gestartet worden. Aufgrund einer fehlerhaften Navigation habe sie ihr Ziel jedoch verfehlt und sei in ein von russischen Kräften kontrolliertes Gebiet gelangt.

Vance: Europäische Energiepolitik hat Ukraine-Konflikt mit vorbereitet

Die europäischen Staaten haben nach Ansicht des US-Vizepräsidenten J. D. Vance zur Entstehung des Ukraine-Konflikts beigetragen. Dies sagte er auf einer Pressekonferenz nach Gesprächen mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán:

"Die Samen dieses Konflikts wurden lange vor Beginn der Kampfhandlungen gesät."

Die Ursachen lägen aus seiner Sicht in der Energiepolitik. Europäische Staaten hätten sich bewusst von russischen Öl- und Gaslieferungen aus dem Osten abgekoppelt. "Das war ein enormer Fehler", erklärte der US-Vizepräsident.

Zudem äußerte sich Vance zur Rolle der Europäischen Union in den Verhandlungen über die Ukraine. Diese versuche seit längerer Zeit vergeblich, einen Platz am Verhandlungstisch zu erhalten. Bereits zuvor hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärt, die EU habe keinen Anspruch auf eine Teilnahme an solchen Gesprächen.

Beloussow: Vertragsrekrutierung der Armee läuft schneller als geplant

Der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow hat erklärt, die Aufstockung der Streitkräfte mit Vertragssoldaten verlaufe schneller als geplant. Dies berichtet RIA Nowosti:

"Alle Pläne werden erfüllt. Wir stellen neue Einheiten und Verbände auf. Derzeit liegt ein besonderer Schwerpunkt auf Ausbildung und Koordination. Das gilt insbesondere für Truppen unbemannter Systeme."

Zuvor hatte Beloussow mitgeteilt, dass 47 Regionen das Moskauer Modell eines einheitlichen Einberufungszentrums übernehmen wollten. Die Umsetzung eines solchen Projekts könne nach Ende der militärischen Sonderoperation beginnen.

Ukrainische Drohnenangriffe in Belgorod und DVR: zwei Zivilisten verletzt

Im Gebiet Belgorod sind zwei Zivilisten bei einem Drohnenangriff auf ein Auto verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Die Verletzten, die Sprengstoff- und Splitterverletzungen erlitten haben, wurden ins Kreiskrankenhaus Schebekino gebracht, wo sie die notwendige medizinische Versorgung erhalten. Das Fahrzeug wurde beschädigt.

Unterdessen griff eine ukrainische Drohne in der Stadt Gorlowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) einen Linienbus an. Laut des Stadtobersten Iwan Prichodko gab es keine Verletzten.

Medien: Russland warnt Baltikum vor Folgen wegen ukrainischer Drohnen

Russland hat die baltischen Staaten vor Konsequenzen gewarnt, sollten sie den Überflug ukrainischer Drohnen zulassen. Das berichtet die Zeitung The Times:

"Moskau hat NATO-Mitgliedstaaten im Baltikum gewarnt, dass sie eine Antwort erhalten werden, wenn sie der Ukraine erlauben, ihren Luftraum für Drohnenangriffe gegen Russland zu nutzen."

Zuvor hatte Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, erklärt, bei Missachtung der Warnungen werde es eine Antwort geben.

Hintergrund sind Vorfälle in der Region: Lettlands Premierministerin Evika Siliņa teilte am 25. März mit, dass eine ukrainische Drohne in Lettland eingedrungen sei und nahe der Grenze zu Weißrussland abgestürzt sei. Das Militär untersucht den Vorfall. Auch aus Litauen wurde ein ähnlicher Fall gemeldet. Laut Verteidigungsminister Robertas Kaukėnas kam eine Drohne vom Kurs ab, stürzte ab und explodierte.

Drohnenangriffe der Ukraine: Drei Zivilisten in LVR und Gebiet Brjansk verletzt

In der Lugansker Volksrepublik (LVR) sind zwei Männer bei einem Drohnenangriff auf ein ziviles Fahrzeug verletzt worden. Dies teilt die Regionalregierung auf Telegram mit. Unterdessen wurde im Gebiet Brjansk ein weiterer Mann verletzt. Laut Gouverneur Alexander Bogomas griffen ukrainische Drohnen das Dorf Kossizy im Sewski-Bezirk an. Dabei seien drei zivile Fahrzeuge beschädigt worden. Einsatzkräfte sind vor Ort.

Orbán rechnet mit baldiger Aufhebung der ukrainischen Ölblockade

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat die Zuversicht geäußert, dass sich sein Land nach den Parlamentswahlen am 12. April von der ukrainischen Ölblockade befreien und erneut russisches Öl erhalten werde. Im Rahmen einer Pressekonferenz nach dem Treffen mit dem US-Vizepräsidenten J. D. Vance in Budapest erinnerte Orbán daran, dass Ungarn seit dem 27. Januar kein russisches Öl über die Druschba-Pipeline erhalte und deshalb auf eigene strategische Reserven zurückgreifen musste. Er fügte hinzu:

"Wir machen zwei Dinge. Wir wurden vom Öl abgeschnitten, doch wir müssen die ungarische Wirtschaft und ungarische Nutzer mit Treibstoff und Energie versorgen. Gleichzeitig müssen wir die Ukrainer zwingen, den Betrieb der Pipeline wieder aufzunehmen. Wir haben einen Plan, wie das zu tun ist, und setzen ihn Schritt für Schritt um."

Vize-Ministerpräsident der DVR fordert Höchststrafe für Angreifer auf Schule im Saporoschje

Ukrainische Militärangehörige, die im Zusammenhang mit dem Angriff auf die Schule im Gebiet Saporoschje am heutigen Dienstag stehen, sollen sich vor einem Militärtribunal verantworten, fordert der stellvertretende Ministerpräsident der Donezker Volksrepublik, Kirill Makarow. In einem Interview für die Nachrichtenagentur TASS betont er: 

"Es kann nur eine Strafe geben: ein Militärtribunal und eine lebenslange Haftstrafe oder Höchststrafe ohne Recht auf Begnadigung. Sowohl jene, die den Befehl gaben, als auch jene, die ihn ausführten, wussten hervorragend, wohin das Geschoss fliegt. Und Ausreden 'ich sah es nicht' funktionieren im Jahr 2026 nicht. Alle sahen es und griffen trotzdem an."

Makarow betonte den vorsätzlichen Charakter des Angriffs und führte aus, dass ein zufälliger Angriff gegen eine Schule bei gegenwärtigem Stand der Militärtechnik ausgeschlossen sei:

"Heute gibt es an der Front so viele Aufklärungsdrohnen und Beobachtungssysteme, dass der Pilot nicht bloß das Gebäude, sondern den einzelnen Schultisch mit dem Kind dahinter sieht. Jeder Befehl passiert Dutzende Augen. Wärmesensoren, hochauflösende Kameras, Feuerkorrektur in Echtzeit – derjenige, der den Knopf drückte, sah, dass er eine Schulklasse angreift. Das Gleiche gilt für den Angriff auf den Krankenwagen."

Ukrainischer Drohnenangriff auf Auto in Belgorod – Ehepaar verletzt

Im Gebiet Belgorod sind bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Auto ein Mann und eine Frau verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. Demnach erlitt der Mann multiple Splitterverletzungen an Beinen und Arm. Die Frau zog sich Splitterverletzungen am Kopf, an Brust und Bauch sowie einen Beinbruch zu.

Vorbeifahrende brachten die Verletzten in ein zentrales Krankenhaus in Borisowka. Der Zustand der Frau wird als kritisch eingeschätzt. Die Ärzte leisten die notwendige Hilfe. Das Fahrzeug brannte vollständig aus.

Vance: Kiew wollte Wahlen in den USA und Ungarn beeinflussen

Der US-Vizepräsident erklärte auf einer Pressekonferenz in Budapest, ukrainische Geheimdienste hätten versucht, Wahlen in den USA und in Ungarn zu beeinflussen. 

"Uns ist natürlich bekannt, dass es in den ukrainischen Geheimdiensten Elemente gibt, die versucht haben, den Ausgang der Wahlen in Amerika und in Ungarn zu beeinflussen. Das liegt einfach in ihrem Stil."

Zugleich betonte Vance, dass sich die USA weiter an den Bemühungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts beteiligen werden. Er fügte hinzu, dass US-Präsident Donald Trump und Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán mehr zur Beendigung des Konflikts beigetragen hätten als jeder andere Staatschef.

"Und das haben sie durch Diplomatie erreicht, indem sie mit den Menschen gesprochen und versucht haben, die Bedürfnisse der Ukraine und Russlands zu verstehen."

Syrski inspiziert Brennpunkt bei Konstantinowka

Der ukrainische Oberbefehlshaber Alexander Syrski hat einen Frontabschnitt besucht, an dem russische Truppen rasch vorgerückt sind. Über die Reise berichtete er auf Telegram. Syrski erklärte, er sei in der Donezker Volksrepublik (DVR) bei Konstantinowka gewesen. Dort versuchten russische Kräfte, ihre taktische Lage zu verbessern. Sie kombinierten Angriffe kleiner Infanteriegruppen mit massiven Drohnenangriffen.

Der General habe Vorschläge der Kommandeure zu dringenden Bedürfnissen analysiert. Mehrere Probleme seien "umgehend gelöst" worden. Von entscheidender Bedeutung seien die Abwehr russischer Drohnen sowie die Versorgung mit Munition und Ausrüstung.

Im März hatte der Chef der DVR, Denis Puschilin, von schweren Kämpfen südlich von Konstantinowka berichtet. Die Stadt steht seit August 2024 unter Kontrolle russischer Truppen. Die Kämpfe im Umland dauern an.

Gouverneur des Gebiets Saporoschje: Stellvertretendes Bezirksoberhaupt bei Evakuierung von Kindern nach ukrainischem Angriff umgekommen

Die Evakuierung von Kindern aus der Schule im Dorf Welikaja Snamenka im Gebiet Saporoschje, die vom ukrainischen Militär angegriffen wurde, ist vollständig abgeschlossen. Dies berichtet der Gouverneur der Region Jewgeni Balizki. Dabei betont er, dass die operative Lage angespannt bleibe.

Balizki fügte hinzu, dass während der Evakuierung der stellvertretende Leiter des Gemeidebezirks Kamenka-Dnjeprowskaja ums Leben gekommen ist:

"Laut operativen Angaben ist während der Evakuierung von Kindern aus der Schule in Welikaja Snamenka der stellvertretende Leiter des Gemeidebezirks Kamenka-Dnjeprowskaja, Alexandr Olegowitsch Resnitschenko ums Leben gekommen, der bei der Rettung von Kindern mithalf."

Zuvor hatte am heutigen Dienstag Kiews Militär eine Schule im Dorf Welikaja Snamenka unter Beschuss genommen (wir berichteten in diesem Ticker). Inzwischen ist die Anzahl von Verletzten auf zehn Menschen angestiegen.

Selenskij: Kiew hat Moskau Energiewaffenstillstand zum orthodoxen Ostern vorgeschlagen

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat am Montag erklärt, dass Kiew der russischen Seite einen gegenseitigen Energiewaffenstillstand zu Ostern vorgeschlagen habe. Selenskij zufolge wurde das Angebot über Washington an Russland unterbreitet. Das orthodoxe Ostern wird 2026 am Sonntag, den 12. April gefeiert.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Ukrainischer Angriff tötet Zivilistin im Gebiet Cherson

Beim Beschuss eines Hauses im Gebiet Cherson durch das ukrainische Militär ist eine Zivilistin getötet worden. Wladimir Saldo, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

"Während des vergangenen Tages ist im Dorf Maslowka des Stadtbezirks Nowaja Kachowka beim Beschuss eines Einfamilienhauses eine Frau des Jahrgangs 1969 ums Leben gekommen."

Ein weiterer Mann des Jahrgangs 1968 hat laut Saldos Angaben im Dorf Welikije Kopani durch eine Minendetonation Verletzungen erlitten.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlaufe des vergangenen Tages bekannt.

Der Meldung zufolge Verlor Kiew in Gebieten Sumy und Charkow gegen den russischen Truppenverband Nord über 175 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Autos sowie zehn Munitions- und Materiallager.

Einheiten des Truppenverbands West verbesserte seine taktische Stellung, wobei das ukrainische Militär über 190 Kämpfer verlor. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, 18 Autos, ein Artilleriegeschütz und ein Munitionslager wurden ausgeschaltet.

Auch der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen. An diesem Frontabschnitt beliefen sich ukrainische Verluste auf bis zu 165 Soldaten. Vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, drei Artilleriegeschütze, eine Eloka-Anlage sowie sechs Munitions- und Materiallager wurden zerstört.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor Kiew über 360 Soldaten sowie zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, drei Autos und eine Selbstfahrlafette vom Typ Caesar aus französischer Produktion.

Einheiten des Truppenverbands Ost drangen tiefer in die ukrainische Verteidigung ein, wobei Kiews Militär über 320 Kämpfer verlor. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos und ein Artilleriegeschütz wurden zerstört.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor die Ukraine bis zu 60 Soldaten, 15 Autos, sechs Eloka-Anlagen und ein Materiallager.

Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie drei Lenkgleitbomben und 217 Starrflügler-Drohnen ab.

Gebiet Saporoschje: Fünf Kinder nach ukrainischem Angriff auf Schule verletzt

Im Gebiet Saporoschje haben ukrainische Drohnen eine Dorfschule während des Unterrichts angegriffen. Der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, berichtet dazu:

"Die allgemeinbildende Schule im Dorf Welikaja Snamenka im Bezirk Kamenka-Dnjeprowskaja wurde durch gegnerische Drohnen angegriffen. Sechs Personen sind verletzt, davon fünf Kinder. Die Kinder wurden umgehend in eine medizinische Einrichtung evakuiert."

Balizki betonte, dass der Angriff gezielt erfolgte.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS befindet sich das Dorf weiterhin unter Artilleriefeuer. Zudem berichtete die lokale Verwaltung gegenüber TASS, dass eine ukrainische Drohne einen Krankenwagen angegriffen hat, der sich auf dem Weg zur Schule befand:

"Eine Drohne des ukrainischen Militärs griff einen Krankenwagen an, der zur angegriffenen Schule kam. Glücklicherweise wurde bei diesem barbarischen Angriff niemand verletzt."

Militärexperte: Kiew plant Streichung von Geldzulagen für seine Armee

Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte sucht nach Mitteln zur Kürzung der Finanzierung der Armee, berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Verweis auf eigene Quellen. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn dazu:

"Aus erhaltenen Angaben wurde bekannt, dass der ukrainische Generalstab an Optionen zur Kürzung von finanziellen Auslagen zum Unterhalt der Armee arbeitet. Einer der Vorschläge beinhaltet die Stärkung von disziplinären Strafen und die Streichung von Geldzulagen für Militärangehörige."

Marotschko fügte hinzu, dass der ukrainische Generalstab die Vorschläge voraussichtlich bis zum 12. April an den Staatschef Wladimir Selenskij weiterleiten werde.

Weitere ukrainische Angriffe gegen russische Grenzgebiete – ein Zivilist tot

Im russischen Grenzgebiet Belgorod ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, berichtet dazu:

"Leider leben wir faktisch im Kriegszustand. Am Morgen kam ein Zivilist im Bezirk Graiworon ums Leben."

Parallel dazu meldet Alexandr Chinstein, Gouverneur des Gebiets Kursk, dass seine Region am vergangenen Tag 17 Mal unter Artilleriefeuer genommen wurde. Zudem sei es zu elf Sprengladungsabwürfen von Drohnen gekommen, 13 Drohnen seien abgeschossen worden. Menschen kamen nach Chinsteins Angaben nicht zu Schaden, doch wurde die Stromversorgung von drei Orten durch die Beschädigung eines Energieobjekts unterbrochen.

Russische Antiterror-Einheit reibt drei ukrainische Sabotagetrupps in Konstantinowka auf

Die Antiterror-Einheit Gorynytsch der Donezker Volksrepublik hat drei ukrainische Sabotagetrupps und einen Drohnenleitstand in der im Norden der Republik liegenden Stadt Konstantinowka aufgerieben. Die regionale Verwaltung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB berichtet dazu:

"Drohnenpiloten von Gorynytsch haben drei ukrainische Sabotage- und Terrorgruppen aufgerieben und einen Drohnenleitstand der ukrainischen Streitkräfte zerstört, von dem aus Angriffe gegen Gorlowka und Dserschinsk verübt wurden."

Der Einsatz erfolgte in Zusammenarbeit mit der 4. Brigade des Truppenverbands Süd der Streitkräfte Russlands, so die Meldung weiter.

Zuvor hatte der Chef des russischen Generalstabs, Waleri Gerassimow, Mitte März erklärt, dass Russlands Armee über 60 Prozent des Stadtgebiets von Konstantinowka unter Kontrolle genommen habe.

Miroschnik: 25 Zivilisten durch ukrainische Angriffe binnen einer Woche getötet

Zwischen dem 30. März und dem 5. April sind 25 russische Zivilisten, darunter zwei Kinder, durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen, meldet der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums für Verbrechen des Kiewer Regimes, Rodion Miroschnik. In seinem wöchentlichen Bericht führt er dazu aus:

"In der vergangenen Woche sind durch Angriffe der ukrainischen Nazis 176 Zivilisten ums Leben gekommen: Verwundet wurden 151 Menschen, darunter zehn Minderjährige, getötet wurden 25 Menschen, darunter zwei Minderjährige."

Insgesamt habe nach Miroschniks Angaben Kiews Militär mindestens 3.301 Geschosse gegen zivile Ziele in Russland abgefeuert. Am stärksten waren Bewohner der Gebiete Belgorod, Cherson, Saporoschje, Brjansk und Krasnodar betroffen.

Drei Tote bei Drohnenangriff im Gebiet Wladimir

Im russischen Gebiet Wladimir sind drei Zivilisten nach einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben gekommen. Der Gouverneur des Gebiets, Alexandr Awdejew, berichtet dazu:

"Feindliche Drohnen haben zivile Infrastruktur in unserem Gebiet angegriffen. Mit Bedauern berichte ich, dass es Tote und Zerstörungen gibt. Heute Nacht gab es im Bezirk Alexandrow einen Drohnenangriff. Eine der Drohnen traf ein Zweifamilienhaus. Zwei Erwachsene und ihr siebenjähriger Sohn wurden getötet."

Awdejew fügte hinzu, dass die fünfjährige Tochter der Familie mit Verbrennungen überlebt habe. Sie befinde sich in einem Krankenhaus, ihr Leben sei außer Gefahr.

6.04.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

RIA Nowosti: Wälder im Gebiet Sumy mit Leichen von ukrainischen Elitesoldaten übersät

Angehörige von Soldaten der 80. separaten Luftlandebrigade der ukrainischen Streitkräfte, die bei Kämpfen im Raum Sumy getötet wurden, berichten, dass die Gefallenen nicht herausgebracht werden. Die Wälder dort sollen von Leichnamen übersät sein.

Die ehemals elitäre Einheit wird heute als Kanonenfutter eingesetzt. Die ukrainischen Fallschirmjäger werden in Stellungen geschickt, von denen niemand zurückkehrt. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.

Rettungssanitäter im Raum Belgorod nach ukrainischen Drohnenattacken verletzt

Behörden des russischen Gebiets Belgorod melden am Montagabend (Ortszeit) weitere Angriffe aus der Ukraine. Wie es heißt, attackierte das ukrainische Militär Ortschaften in sieben Gemeinden mit unbemannten Fluggeräten.  

Im Dorf Borissowka griff demnach eine Drohne einen Notarztwagen an. Nach vorläufigen Angaben erlitten zwei Rettungssanitäter und der Fahrer ein Barotrauma. Die Betroffenen seien ins Bezirkskrankenhaus gebracht worden. Das Fahrzeug wurde beschädigt.

Ferner melden die Behörden zahlreiche Sachschäden, unter anderem durch herabfallende Trümmerteile. Mindestens zehn zivile Fahrzeuge, sieben Eigenheime, ein Geschäftsraum, ein Verwaltungsgebäude und eine Garage wurden beschädigt. Ein Auto brannte aus.

DVR-Chef meldet Verletzte nach Angriffen aus der Ukraine

Sechs Zivilisten – vier Frauen und zwei Männer – wurden in der Volksrepublik Donezk (DVR) am Montag durch Angriffe aus der Ukraine verletzt. Das ukrainische Militär setzte Kampfdrohnen gegen zivile Ziele ein. Dies gab Republikchef Denis Puschilin bekannt.

Ein Einwohner in Marjinka erlitt laut dem Beamten mittelschwere Verletzungen durch die Explosion einer international verbotenen PFM-1-"Blütenblatt"-Mine.

Wie es heißt, erhalten alle Betroffenen qualifizierte medizinische Versorgung. 

Ferner meldet Puschilin Sachschäden an fünf Wohngebäuden und zwei zivilen Infrastruktureinrichtungen in der gleichnamigen Hauptstadt der Republik sowie in Gorlowka.  

Haubitzen nehmen ukrainische Stellungen entlang der Front auseinander (Video)

Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Mitte haben schlagkräftige D-30-Haubitzen gegen Erdbunker und Stellungen der ukrainischen Armee eingesetzt. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, handelt es sich um Angriffe an der Front bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) und im Raum Dnjepropetrowsk.  

Massive Schäden an Stromversorgung im Raum Saporoschje nach ukrainischen Angriffen

Infolge gezielter, großangelegter Angriffe des ukrainischen Militärs auf die Energieinfrastruktur wurde das Stromversorgungssystem im Gebiet Saporoschje erheblich beschädigt. Dies gab der Gouverneur des Gebiets, Jewgeni Balizki, bekannt.

"Die Energieingenieure tun alles, was sie können, und arbeiten rund um die Uhr", schrieb der Beamte in einem auf Telegram veröffentlichten Post. "Aber wir müssen uns darauf einstellen, dass die Wiederherstellungsphase nicht einfach sein wird."

"Stromausfälle werden weiterhin auftreten", warnte Balizki weiter. Grund dafür sei das Ausmaß der Schäden.

Ferner teilte der Gouverneur mit, die gesamte kritische Infrastruktur sei betriebsbereit und werde durch Notstromsysteme und Generatoren versorgt. Die Behörden hätten die Situation voll im Griff.

Kiew setzt Graphitbomben gegen Energieanlagen in der DVR ein

Die Verteidigungskräfte der Volksrepublik Donezk (DVR) geben bekannt, dass das ukrainische Militär außer Drohnen auch sogenannte Graphitbomben bei seinen Angriffen auf die Wärmekraftwerke eingesetzt hat.

Durch die Attacken am Sonntag kam es zu flächendeckenden Stromausfällen, sodass fast 500.000 Haushalte vorübergehend ohne Versorgung waren. Graphitbomben explodieren in der Luft und setzen Graphitwolken frei, die Kurzschlüsse in den Stromleitungen verursachen.

Die Flugabwehrkräfte der DVR setzten insgesamt zehn unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners außer Gefecht.  

Erneut Verletzte im Gebiet Belgorod nach Drohnenangriffen aus der Ukraine

Die ukrainischen Kämpfer setzen den Drohnenterror gegen Zivilisten im Grenzgebiet Belgorod fort. Am Montagnachmittag (Ortszeit) griffen sie zwei Ortschaften, darunter die gleichnamige Gebietshauptstadt, mit unbemannten Luftfahrzeugen an. Der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet auf Telegram über drei Personen, die Verletzungen unterschiedlicher Schwere erlitten haben. 

Zudem meldet der Beamte Sachschäden an drei zivilen Fahrzeugen, einem Kommunikationsobjekt und einem Nebengebäude.

Russische Drohnenpiloten greifen gegnerisches Personal im Raum Charkow an (Video)

Besatzungen der russischen Drohnenabwehr haben einen temporären Standort der 159. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Truppen angegriffen. Bei dem Angriff in der Ortschaft Kolodes im Gebiet Charkow setzte das russische Militär unbemannte Fluggeräte vom Typ Geran ein. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Orbán: Ukraine beweist täglich ihre Ungeeignetheit für EU-Mitgliedschaft

Die Ukraine hat die Anfrage Ungarns und der Slowakei zurückgewiesen, die Ölleitung Druschba durch ihre Experten inspizieren zu lassen. Das erklärte der ungarische Regierungschef Viktor Orbán auf einer Pressekonferenz in der Nähe einer Verdichterstation der TurkStream-Pipeline an der Grenze zu Serbien.

Brüssel habe daraufhin angekündigt, eigene Beobachter dorthin zu entsenden, fügte der Politiker hinzu. "Aber bisher sehe ich nicht, dass sie dort angekommen sind."

Orbán führte in dem Zusammenhang aus:

"Das Verhalten der Ukraine gegenüber Europa und Ungarn geht somit über die Erwartungen an ein Land hinaus, das einen EU-Beitritt anstrebt. Daher beweisen die Ukrainer täglich ihre Ungeeignetheit für eine Mitgliedschaft in der Gemeinschaft."

Ukrainische Soldaten jagen gebliebene Zivilisten in Krasnoarmeisk

Ukrainische Drohnenpiloten jagen die in Krasnoarmeisk noch verbliebenen Zivilisten, berichtete TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.  

"Derzeit jagt der Gegner aktiv diejenigen zivilen Einwohner, die in Krasnoarmeisk geblieben sind. Es handelt sich um FPV-Drohnen, für die Zivilisten ein vorrangiges Ziel sind."

Moskau: Kiew will mit Angriffen auf Kaspisches Pipeline-Konsortium Ölversorgung europäischer Verbraucher stoppen

In der Nacht zum 6. April hat das ukrainische Militär den Seeumschlagplatz in der russischen Hafenstadt Noworossijsk mit Kampfdrohnen angegriffen. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt. Kiews Ziel sei es, den globalen Markt für Kohlenwasserstoffe zu destabilisieren und die Versorgung europäischer Verbraucher mit Erdölprodukten zu kappen.

"Das Kiewer Regime griff gezielt die Anlagen des internationalen Öltransportunternehmens Kaspisches Pipeline-Konsortium (CPC) an, um dessen größten Anteilseignern, den Energiekonzernen aus den USA und Kasachstan, maximalen wirtschaftlichen Schaden zuzufügen."

Infolge der Angriffe ukrainischer Drohnen seien die Rohrleitung der Einpunktverankerung und der Ölverladekai beschädigt worden, heißt es weiter. Außerdem seien vier Öltanks in Brand geraten.

Peskow bestätigt Pause in Ukraine-Verhandlungen 

Derzeit gibt es eine Pause in den trilateralen Gesprächen zwischen Moskau, Washington und Kiew. Dies erklärte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern. 

"Was den Verhandlungsprozess betrifft, ja, der ruht vorerst."

"Die Amerikaner haben viele andere Sachen zu tun, und es ist klar, welche. Es ist schwierig, dieses trilaterale Format derzeit zusammenzubringen."

Peskow fügte hinzu, dass Moskau und Kiew derzeit ihre Kontakte mit Washington getrennt voneinander pflegen. 

"Die Ukrainer setzen ihre Gespräche mit den Amerikanern fort. Und wir tauschen Meinungen weiterhin über die uns zur Verfügung stehenden Kanäle mit den Amerikanern aus."

Notabschaltung der Stromversorgung in mehreren Regionen der Ukraine, auch in Kiew

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind Notstromabschaltungen angeordnet worden, wie Sergei Kowalenko, der Direktor des Energieunternehmens Jasno, am Montag auf Facebook mitteilt.

Der staatliche Stromversorger Ukrenergo meldet auch massive Stromausfälle in den Gebieten Tscherkassk, Sumy, Charkow und Odessa sowie im von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Cherson.

Luftabwehr schießt Dutzende ukrainische Drohnen ab

Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

"Am 6. April zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 33 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört."

Nach Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

  • Gebiet Belgorod – 18
  • Gebiet Rostow – neun
  • Republik Krim – fünf
  • Gebiet Kursk – eine

Russische Artillerie eliminiert Ziele durch präzise Treffer (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie getarnte Stellungen und einen temporären Standort der ukrainischen Einheiten mit der Giazint-S-Selbstfahrlafette und dem Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad.  

Puschilin: Russische Armee ist auf Vormarsch entlang der gesamten Frontlinie in DVR 

Die russischen Streitkräfte rücken entlang der gesamten Kampflinie vor, erklärte der Chef der DVR, Denis Puschilin.

"In der vergangenen Woche haben unsere Einheiten die Befreiung von Gebieten in der Volksrepublik Donezk fortgesetzt und sind praktisch entlang der gesamten Frontlinie vorgerückt."

Gebiet Cherson meldet Opfer nach ukrainischen Angriffen

Infolge der ukrainischen Attacken kam eine Zivilistin, Jahrgang 1949, ums Leben und zwölf weitere Zivilisten erlitten Verletzungen. Dies berichtete Wladimir Saldo, der Gouverneur des Gebiets Cherson. 

"Infolge der terroristischen Attacken des Kiewer Regimes am Wochenende kam eine zivile Einwohnerin ums Leben, zwölf Menschen wurden verletzt."

Zu Schaden kamen mehrere Privathäuser, Garagen, Autos sowie ein Schulgebäude.

Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Opfer und Schäden nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 38 Orte in elf Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden 112 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 64 abgefangen wurden. 

Gladkow meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein Mann kam ums Leben, ein weiterer erlitt Verletzungen.

Infolge der Angriffe wurden ein Mehrfamilienhaus, sechs Privathäuser, zwei Betriebe, ein Infrastrukturobjekt sowie sieben Fahrzeuge beschädigt.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Streitkräften entlang der gesamten Frontlinie Feuerschaden zugefügt.

Im Laufe des Tages wurden an allen Frontabschnitten rund 1.210 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 64 Fahrzeuge
  • 17 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • acht Artilleriegeschütze
  • elf Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • zwei Artillerieaufklärungsradare
  • sechs Munitionslager
  • 17 Lagerhallen für Ausrüstung.

Russlands Streitkräfte führten sieben kombinierte Angriffe auf militärische Ziele an 159 Standorten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Es wurden Produktionsstätten für Bestandteile der operativ-taktischen Raketen, Energieanlagen, die im Interesse der ukrainischen Armee genutzt worden waren, Lager- und Montagestätten für Starrflüglerdrohnen sowie temporäre Truppenunterkünfte zerstört.

Entlang der Front machte die Luftverteidigung 693 ukrainische Starrflüglerdrohnen, zwölf Lenkbomben, drei Raketen aus einem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und zwei Neptun-Lenkbomben unschädlich. Die Kräfte der Schwarzmeerflotte zerstörten vier Seedrohnen sowie eine Langstreckenlenkrakete vom Typ Neptune-MD.

19 Milliarden Griwna für Beisetzung von 1,3 Millionen gefallenen Soldaten – so viel hat Kiew ausgegeben

Die ukrainischen Behörden sollen seit dem Jahr 2022 mindestens 19 Milliarden Griwna für die Beisetzung von 1,3 Millionen gefallenen Soldaten ausgegeben haben. Dies geht aus den Berechnungen der russischsprachigen RT-Redaktion hervor. Diese Summe basiert auf einer Entschädigung von 15.000 Griwna pro gefallenem Soldaten. 

In dem von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje erreichten die Ausgaben für Bestattungen im Jahr 2023 ihren Höhepunkt. Dies fiel zeitlich mit dem Scheitern der Sommer-Gegenoffensive der ukrainischen Armee zusammen.

Je nach Region unterscheiden sich die Kosten für eine Beerdigung. Im Gebiet Winniza beginnen die Preise für Bestattungsdienste bei 10.000 Griwna. Beerdigungen in den Regionen Kiew und Lwow kosten mindestens 8.500 beziehungsweise 7.000 Griwna.

Es sind Fälle von Korruption bekannt, in denen Bestattungsunternehmen die Preise erhöht haben und die Differenz mit Beamten teilten, so RT.

Aufgrund hoher Verluste sind die ukrainischen Behörden gezwungen, die Kosten für Beerdigungen von Soldaten zu senken. Wenn lokale Behörden die Kosten tragen, erhalten die Angehörigen der gefallenen Soldaten keine Entschädigung.

Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 13 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9.00 Uhr am 5. April bis 7.00 Uhr am 6. April wurden insgesamt 17 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Viermal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldete einen Verletzten. Infolge der Angriffe wurden zwei Autos und ein Privathaus beschädigt. Ein weiteres Privathaus ist abgebrannt.

Puschilin: Wärmekraftwerke in DVR angegriffen

Nach Angaben von Denis Puschilin, dem Chef der Volksrepublik Donezk, hat das ukrainische Militär am Sonntag versucht, die beiden in Betrieb befindlichen Wärmekraftwerke mit Drohnen anzugreifen. 

"Der Gegner setzt weiterhin Drohnen ein und verübt Terroranschläge auf Objekte kritischer Infrastruktur. Gestern versuchte der Gegner einen Angriff, und Drohnen flogen in Richtung der Wärmekraftwerke Starobeschewskaja und Sujewskaja. Etwa 500.000 Nutzer waren ohne Strom."

Von Kiew organisierter Terroranschlag auf russischen Beamten vereitelt

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Terroranschlag auf einen hochrangigen Beamten des Gebiets Kursk vereitelt, teilte die Pressestelle der Behörde am Montag mit.

Ein russischer Staatsbürger, Jahrgang 1974, wurde festgenommen. Nach Angaben des FSB wurde der im Gebiet Kursk lebende Mann in der Stadt Ladyschin im ukrainischen Gebiet Winniza geboren.

Wie es heißt, hat der Mann einen Kontakt zu einem Vertreter des Militärnachrichtendienstes der Ukraine aufgenommen. Auf Anweisung des Kontaktmannes soll der Festgenommene in der Nähe des Regierungsgebäudes der Region Kursk visuelle Überwachung durchgeführt haben, um die Informationen über den Zeitpunkt, die Routen, die Ankunft und Abfahrt des Beamten zu sammeln. Er soll diese Daten sowie Fotos und Videoaufnahmen über Telegram an die ukrainische Seite übermittelt haben.

Der Mann wurde festgenommen, als er versuchte, einen Sprengsatz aus einem Versteck abzuholen.

LVR: Bergwerk Beloretschenskaja angegriffen, Dutzende Bergleute unter Tage

Die ukrainischen Truppen haben das Bergwerk Beloretschenskaja in der Volksrepublik Lugansk angegriffen. Laut Leonid Passetschnik, dem Chef der Republik, befinden sich 41 Bergleute unter Tage. 

"In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte das Bergwerk Beloretschenskaja angegriffen und dabei ein Umspannwerk beschädigt. 41 Bergleute, die sich derzeit unter Tage befinden, wurden vom Stromausfall betroffen. Es wurde bereits Kontakt zu ihnen hergestellt, Trinkwasservorräte haben sie."

Passetschnik betonte, dass die Einsatzkräfte notwendige Maßnahmen ergreifen, um die Bergleute zu retten und die Stromversorgung des Bergwerks wiederherzustellen.

Mehrere Zivilisten bei Drohnenangriffen auf Noworossijsk verletzt

Nach Angaben von Andrei Krawtschenko, dem Bürgermeister der Stadt Noworossijsk, wurden acht Zivilisten, darunter zwei Kinder, bei Drohnenangriffen verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Zudem wurden dabei sechs Mehrfamilienhäuser und zwei Privathäuser beschädigt. 

Kiew verliert binnen einer Woche fast 8.900 Soldaten und Söldner 

Im Laufe der Woche summierten sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte auf fast 8.900 Soldaten, darunter auch ausländische Söldner. Dies schrieb der Militärexperte Andrei Marotschko im sozialen Netzwerk Vkontakte unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners beliefen sich in der vergangenen Woche auf rund 8.840 ukrainische Kämpfer und Söldner."

Den größten Schaden haben dem Gegner die Soldaten des Truppenverbands Mitte zugefügt, der an den westlichen Grenzen der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert.

Darüber hinaus haben die russischen Militärs acht Panzer, darunter einen vom Typ Abrams, 69 Feldartilleriegeschütze, 47 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr, 158 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager, fast 700 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie mehr als 2.300 Drohnen zerstört.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 50 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Rostow, über der Region Krasnodar sowie über den Gewässern des Schwarzen und des Asowschen Meeres zerstört.

5.04.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Saporoschje: Zwei Zivilisten bei Angriff einer ukrainischen Drohne getötet

Zwei Landwirte sind während der Feldarbeit ums Leben gekommen, ein weiterer wurde bei einem Angriff einer ukrainischen Drohne auf landwirtschaftliche Maschinen in der Nähe des Dorfes Kochanoje im Gebiet Saporoschje verletzt. Dies teilte der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizkij, auf seinem Telegram-Kanal mit. Er schrieb:

"Der Drohnenangriff traf einen Traktor vom Typ MTZ-80, der ganz normale Feldarbeiten verrichtete – ohne Waffen, ohne militärischen Auftrag. Es handelte sich um einen gezielten Angriff auf friedliche Menschen, die ihrer friedlichen Arbeit nachgingen. Bei dem Angriff kamen zwei Landwirte ums Leben. Ein dritter wurde verletzt, derzeit kämpfen Ärzte um sein Leben."

Bericht: Kiew setzt Verlegung von Truppen in die Region Sumy fort

Wie der Nachrichtenagentur RIA Nowosti aus russischen Sicherheitskreisen mitgeteilt wurde, setzen die ukrainischen Streitkräfte die Verlegung von Truppen in die Region Sumy fort, unter anderem unter Einbeziehung kürzlich ausgebildeter Einheiten. Weiter hieß es dazu:

"Soldaten der 17. separaten schweren mechanisierten Brigade, die ihre Grundausbildung abgeschlossen haben, wurden sowohl an den Frontabschnitt bei der Ortschaft Tjotkino als auch zur 47. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte verlegt, die südlich von Junakowka im Einsatz ist."

Auf diese Weise verstärke das ukrainische Kommando beide Flanken im Grenzgebiet, wie die Quelle anmerkt.

Gebiet Kursk: Zivilist bei ukrainischem Angriff verletzt

Bei einem Angriff des ukrainischen Militärs auf ein Privathaus in der Region Kursk wurde ein Mann verletzt. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinschtein mit. Demnach wurden bei dem Mann mehrere Splitterverletzungen im Brustbereich sowie Stich- und Schnittwunden im Gesicht diagnostiziert. Er erhielt medizinische Hilfe und wurde in das Regionalkrankenhaus von Kursk gebracht. Chinschtein schrieb in seinen sozialen Netzwerken:

"An einem orthodoxen Feiertag hat der Feind einen Angriff auf ein Privathaus im Dorf Beliza im BezirkBelowskijverübt. Bei dem Angriff wurde ein 56-jähriger Anwohner verletzt. Unsere Ärzte leisten alle notwendige Hilfe."

Budanow: Westen ersucht, keine Angriffe auf russische Energieanlagen durchzuführen

Die Ukraine hat von ihren Verbündeten Empfehlungen erhalten, keine Angriffe auf russisches Territorium durchzuführen. Dabei ging es insbesondere um Angriffe auf Ölraffinerien. Dies teilte der Leiter des Büros von Wladimir Selenskij, Kirill Budanow, in einem Gespräch mit der US-Agentur Bloomberg mit.

Budanow merkte an, dass die Ukraine solche Aufforderungen erhalte und sie als einen Faktor betrachte, der die Situation beeinflusse. Dabei wurden die konkreten Staaten, die solche Initiativen vorbringen, nicht genannt. Budanow wollte nicht näher darauf eingehen, ob Kiew beabsichtige, die derzeitige Strategie zu überdenken. Die Frage nach einer möglichen Änderung des Vorgehens bei der Durchführung von Angriffen blieb also unbeantwortet.

Cherson: Militärkommissare dringen in Häuser ein und entführen Menschen

In der Ukraine werden weiterhin Übergriffe auf Zivilisten im von Kiew kontrollierten Teil von Cherson verzeichnet. Im Rahmen der Zwangsmobilisierung werden Männer direkt aus ihren Häusern entführt, melden Medien. Zudem schließen die Wehrämter Vereinbarungen mit Unternehmensleitungen über die Bereitstellung einer bestimmten Anzahl von Mitarbeitern für die Mobilisierung. Bei Verweigerung der Unterstützung richten die Militärs Kontrollpunkte an den Zufahrten zu den Unternehmen ein.

ifo-Institut: Deutsche Chemieindustrie in schwerer Krise

Die deutsche Chemieindustrie steckt in der schwersten Krise seit Jahren. Das geht aus einem aktuellen Bericht des ifo-Instituts hervor. Demnach ist das Geschäftsklima in der Branche im März auf einen Rekordtiefstand gefallen.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website.

Sewastopol: Nach Angriffen ukrainischer Drohnen mehrere Stadtteile ohne Strom

Infolge des heutigen Angriffs ukrainischer Drohnen auf Sewastopol haben Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne eine Stromleitung beschädigt, wie Gouverneur Michail Raswosschajew in mehreren sozialen Netzwerken mitteilte. Dies führte zu einem Stromausfall in mehreren Stadtteilen. Raswosschajew schrieb:

"Durch herabfallende Trümmerteile der abgeschossenen Drohne wurde eine der Freileitungen beschädigt. Von der Stromversorgung abgeschnitten sind Ljubimowka, Poworotnoje, Fruktowoje, Dalneje, Mekensijewy Gory sowie die privaten Wohnhäuser in der Bogdanow-Straße."

The Sunday Times: Russland ändert Taktik und schwächt die ukrainische Luftabwehr

Russland ändert seine Taktik in der Ukraine und versucht, Luftabwehrsysteme wie die US-amerikanischen Patriots, die Washington nun größtenteils in den Nahen Osten schickt, zu erschöpfen. Dies berichtet die britische Zeitung The Sunday Times unter Berufung auf hochrangige ukrainische Militärs. So erklärte Oberst Juri Ignat, der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte, dass die jüngsten russischen Angriffe ein Versuch waren, die Ukraine dazu zu zwingen, wertvolle Mittel der Luftabwehr zu verbrauchen, insbesondere die in den Patriot-Systemen eingesetzten Pac-3-Raketen, von denen jede vier Millionen US-Dollar kostet. Er präzisierte:

"Seit Beginn des Krieges in Iran beobachten wir eine Zunahme der Angriffe und eine Veränderung der Flugbahnen dieser Täuschdrohnen, um unser Luftabwehrsystem zu zermürben. Uns gehen die Patriot-Raketen aus. Wir haben diesen schweren Winter dank der Patriot-Raketen überstanden. Wir bitten ständig um mehr. Wenn uns diese dringend benötigten Raketen ausgehen, haben wir nichts mehr, und die Russen werden unsere wichtigste Infrastruktur zerstören."

Experte: Kiew siedelt im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk Bevölkerung zwangsweise um

Aktivisten der dubiosen ukrainischen Organisation "Weiße Engel" evakuieren die Bevölkerung, darunter Kinder, gewaltsam aus dem Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk der Donetsker Volksrepublik. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Militärexperten Andrej Marotschko. Er erklärte gegenüber der Agentur:

"Wenn wir von der Zwangsevakuierung von Bürgern und insbesondere von Kindern sprechen, dann hat diese im Grunde genommen bereits im gesamten Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk begonnen, vor allem in den kleineren Ortschaften. Derzeit streifen die sogenannten Weißen Engel durch die kleinen Ortschaften und versuchen, die Zivilbevölkerung ausfindig zu machen, die noch – in Anführungszeichen – evakuiert werden kann."

Gouverneur: Widerstandskämpfer schwächen Kiew durch Angriffe auf die Logistik

Wie der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, erklärte, setze der prorussische Untergrund seine Aktivitäten in Cherson trotz der Repressionen durch das ukrainische Militär fort. Saldo betonte, dass die Aktionen des Widerstands mit der Kontrolle des Luftraums koordiniert werden, die vom russischen Militär durchgeführt wird. Die Widerstandskämpfer führen Angriffe auf logistische Einrichtungen der ukrainischen Armee durch und leiten zudem wertvolle Geheimdienstinformationen an die russischen Streitkräfte weiter. Dies ermöglicht es, dem Gegner systematisch Schaden zuzufügen und den Boden für die Rückeroberung der Stadt durch Russland zu bereiten. Saldo betonte:

"Der Feind ist gezwungen, ständig einen Schlag an einem unerwarteten Ort zu befürchten, von dem er nicht damit rechnet. Das ist ein schwerwiegender Faktor, der die ukrainischen Streitkräfte zermürbt. Das Wichtigste ist der moralische Effekt. Die Untergrundkämpfer am rechten Ufer zeigen, dass Cherson lebt und niemals gebrochen werden wird."

Kritik am neuen Wehrdienstgesetz: Reiseregelung ist "kompletter Eingriff in die Freiheit"

Das neue Wehrdienstmodernisierungsgesetz regelt seit Jahresbeginn die Wehrerfassung in Deutschland neu. Neben der Auskunftspflicht zur Wehrbereitschaft steht vor allem eine Klausel in der Kritik: Laut Paragraf 3 des Wehrpflichtgesetzes ist für Auslandsaufenthalte von mehr als drei Monaten auch in Friedenszeiten vorab eine Genehmigung der Bundeswehr erforderlich.

Im Gespräch mit RT DE warnt der Autor und Publizist Wolfgang Effenberger vor einem massiven Eingriff in die Grundrechte und zieht die Verfassungsmäßigkeit dieser Reform in Zweifel.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Kiew verlegt verstärkt Sprengstoffexperten an die russische Grenze

Die ukrainischen Streitkräfte verlegen Pionierverbände in die Grenzgebiete, um dort Fernminen zu setzen und Angriffe durchzuführen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf russische Sicherheitsbehörden. Vertreter der Sicherheitskräfte betonten, dass russische Truppen diese Einheiten aufspüren und vernichten, und erklärten:

"Der Feind verlegt aktiv verschiedene Pionierverbände aus den westlichen Gebieten an die Staatsgrenze, um dort Fernminen zu platzieren und Terroranschläge auf Objekte der russischen zivilen Infrastruktur durchzuführen."

Russische Luftabwehr zerstört weitere 77 ukrainische Drohnen

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 7 Uhr bis 13 Uhr MESZ 77 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Grenzgebieten Belgorod und Kursk, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim, über dem Asowschen und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Elf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 41 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 41 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen hat. Der Gegner habe mindestens 18 Geschosse abgefeuert und 173 Drohnen eingesetzt, von denen 105 abgeschossen worden seien.

In der Statistik berichtet der Politiker über elf Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Gebietshauptstadt Belgorod seien ein Mann und eine Frau bei der Detonation einer Drohne verletzt worden. Eine weitere Frau habe in der Stadt Graiworon Verletzungen erlitten, als dort eine FPV-Drohne abgeschossen worden sei. Sieben Insassen eines Minibusses seien teils schwer verletzt worden, als eine gegnerische Drohne das Fahrzeug in der Nähe der Ortschaft Samostje attackiert habe. In der Stadt Schebekino sei bei der Detonation einer Drohne ein 16 Jahre altes Mädchen zu Schaden gekommen.

Gladkow meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden fünf Wohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern, acht Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, drei Betriebe, fünf Geschäfte, sechs Infrastrukturobjekte, eine Stromleitung, vier Busse und neun Autos zerstört oder beschädigt worden.

Front der Frauen

Seit dem Jahr 2014 haben sich zahlreiche Frauen freiwillig den Milizen im Donbass angeschlossen. Sie dienen ohne freie Tage an der Front und in Krankenhäusern. Anna arbeitete früher als Flugbegleiterin und in der ukrainischen Botschaft in Jordanien. Doch als die Spezialoperation begann, meldete sie sich freiwillig und trat der Armee der Donezker Volksrepublik bei, um ihre Heimat zu schützen.

Den Dokumentarfilm gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Otschkino, Nowodmitrowka, Miropolje, Pestschanoje, Pokrowka und Jastrebschtschina im Gebiet Sumy sowie Wessjoloje, Pokaljanoje, Stariza, Nesternoje, Ternowaja, Ambarnoje, Malaja Danilowka und Podsrednjeje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 200 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe außerdem 17 Wagen, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie sieben Lager mit Militärzubehör, Munition und Brennstoff zerstört.

Auch der Truppenverband West habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Netschwolodowka, Blagodatowka und Borowaja im Gebiet Charkow und Krasny Liman, Stary Karawan, Schtschurowo und Jazkowka in der DVR getroffen habe. Dabei seien bis zu 180 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem einen Schützenpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Wagen, zwei Geschütze, ein Aufklärungsradar und drei Munitionslager verloren.

Der Truppenverband Süd habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Slawjansk, Weroljubowka, Piskunowka, Alexejewo-Druschkowka, Konstantinowka und Rai-Alexandrowka in der DVR getroffen. Die russische Militärbehörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 150 Soldaten. Außerdem seien ein Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 19 Wagen, fünf Geschütze, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Artillerieaufklärungsradar und zwei Munitions- und Materiallager zerstört worden.

Auch der Truppenverband Mitte habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, wobei er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Dobropolje, Rubeschnoje, Kutscherow Jar, Grischino, Sergejewka, Annowka und Nowy Donbass in der DVR sowie Raipole im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 355 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe dabei einen Kampfpanzer, einen Schützenpanzer, sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, drei Geschütze, sechs Wagen und zwei Munitionslager zerstört.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kopani, Nowossjolowka und Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje sowie Bogodarowka, Welikomichailowka, Dobropassowo, Lesnoje und Gawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 285 Soldaten. Dabei seien zwei Kampfpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, drei Geschütze und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe in der Nähe der Ortschaften Nowoandrejewka und Orechow im Gebiet Saporoschje und der Stadt Cherson Personal und Technik des Gegners getroffen. Dabei seien mehr als 45 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe 16 Wagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung, zwei Munitionslager und ein Brennstoffdepot verloren.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Militärflughäfen, Drohnenfabriken, militärisch relevante Energieanlagen und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden fünf Lenkbomben und 293 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 131.318 Drohnen, 653 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.708 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.696 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.295 Geschütze und Mörser verloren.

Kiew erwartet Besuch von US-Delegation nach Ostern

Im Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs rechnet die Führung in Kiew noch im April mit dem Besuch einer US-Delegation. Den Besuch in der Hauptstadt hat der Kanzleichef des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij in einem Interview der Nachrichtenagentur Bloomberg angekündigt. Die Delegation könnte bereits kurz nach dem orthodoxen Osterfest eintreffen, das am 12. April begangen wird, sagte Kirill Budanow.

Demnach soll die Delegation vom US-Sondergesandten Steve Witkoff und dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, geleitet werden. Die beiden waren bereits mehrfach in Russland zu Gast, es wäre aber ihr erster offizieller Besuch in der Ukraine. Auch der republikanische US-Senator Lindsey Graham könnte laut dem Bericht mit von der Partie sein. Die US-Seite bestätigte den Besuch laut Bloomberg zunächst nicht.

Bei den Gesprächen dürfte es vor allem um US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine gehen. Im Interview sagte Budanow:

"Wir haben schon vor langer Zeit klargemacht, was wir wollen. Ich denke, das dürfte bald umgesetzt werden."

Bei den Sicherheitsgarantien seien "definitiv Fortschritte gemacht" worden, sagte der Kanzleichef.

Sieben Verletzte bei Angriff einer ukrainischen Drohne auf Passagierbus im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet auf Telegram über mehrere Verletzte infolge einer ukrainischen Attacke auf einen Passagierbus im russischen Gebiet Belgorod. Die Attacke habe sich in der Siedlung Samostje im Bezirk Graiworon ereignet, teilt der Politiker mit. Gladkow beklagt insbesondere, dass der Gegner am Palmsonntag, den die Russisch-Orthodoxe Kirche heute feiert, zugeschlagen hat:

"Dem Feind ist nichts heilig, und an diesem lichten Tag versucht er, friedlichen Einwohnern das Leben zu rauben."

Nach Angaben von Gladkow seien bei der Attacke auf den gepanzerten Minibus, der Zivilisten an ihren Arbeitsort befördert habe, sieben Menschen verletzt worden. Eine Frau und vier Männer seien mit zahlreichen Splitterverletzungen in ein Krankenhaus in der Stadt Graiworon eingeliefert worden. Der Zustand eines Betroffenen sei kritisch. Zwei weitere Männer hätten ein Barotrauma erlitten. Sie würden ebenfalls ärztlich untersucht. Das Fahrzeug sei beschädigt worden.

Ukrainische Drohnen greifen Siedlung im Grenzgebiet Brjansk an – Mann verletzt, Auto beschädigt

Gouverneur Alexander Bogomas wirft den ukrainischen Streitkräften vor, im russischen Grenzgebiet Brjansk ein weiteres "barbarisches" Verbrechen begangen zu haben. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, hätten ukrainische Terroristen die Siedlung Sentschury im Bezirk Susemka mit Kamikaze-Drohnen angegriffen. Infolge der Attacke auf ein fahrendes ziviles Auto habe ein friedlicher Einwohner Verletzungen erlitten. Das Auto sei beschädigt worden. Der Mann bekomme jetzt alle notwendige ärztliche Versorgung in einem Krankenhaus.  

Außerdem gibt der Gouverneur bekannt, dass die russische Luftabwehr in der zurückliegenden Nacht über dem Bezirk Brjansk zwei unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen habe.

Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 4. April bis 6 Uhr MESZ am 5. April 48 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 34-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem 18 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet zudem über Sachschäden in den Ortschaften Kursk, Kalinowka, Belaja, Maloje Soldatskoje, Rylsk, Scherekino und Durowo. Demnach seien dort insgesamt drei Einfamilienhäuser, zwei Geschäfte, ein Gebäude, ein Traktor, ein Gabelstapler und acht Autos beschädigt worden.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 4. April 21 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Nowaja Kachowka — 7,
  • Aljoschki — 5,
  • Knjase-Grigorowka — 3,
  • Kachowka — 2,
  • Tschulakowka — 4.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Nowaja Majatschka, Solonzy und Aljoschki seien insgesamt 19 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

DVR meldet zwei ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zwei Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zwei Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 4. April bis 0 Uhr am 5. April (Ortszeit) wurden fünf zivile Einwohner verletzt. Durch den Beschuss wurden fünf Wohnhäuser und ein ziviles Infrastrukturobjekt beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk keine Artillerieangriffe aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person erlitt Verletzungen. Einzelheiten über die Umstände des Vorfalls wurden in der täglichen Statistik jedoch nicht mitgeteilt. Berichte über Sachschäden lagen nicht vor.

Ostermärsche in Deutschland: Protest gegen Krieg und Aufrüstung

In mehreren deutschen Städten sind am Osterwochenende Tausende Menschen zu traditionellen Ostermärschen auf die Straße gegangen. Die Teilnehmer forderten Frieden, Abrüstung und ein Ende der Kriege im Nahen Osten und in der Ukraine. In Berlin und München richtete sich der Protest zudem gegen eine weitere Militarisierung der Gesellschaft, gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und gegen steigende Rüstungsausgaben.

Die Demonstranten warnten vor einer Aushöhlung des Völkerrechts und kritisierten die Bundesregierung wegen ihres sicherheits- und sozialpolitischen Kurses. Gefordert wurden unter anderem mehr Diplomatie, ein Waffenstillstand in den Konfliktgebieten und eine Rückkehr zu Abrüstungs- und Kooperationspolitik.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Sachschäden durch ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Woronesch

Auch aus dem südwestrussischen Gebiet Woronesch kommen Berichte über eine massive ukrainische Drohnenattacke. Gouverneur Alexander Gussew gibt bekannt, dass in der vergangenen Nacht über neun Bezirken der Region und einer Stadt 26 unbemannte Luftfahrzeuge entdeckt und abgeschossen worden seien. Es gebe weder Todesopfer noch Verletzte.

Der Politiker meldet mehrere Sachschäden durch herabfallende Wrackteile. Im Süden des Gebiets sei eine Gasleitung beschädigt worden, sodass 20 Haushalte ohne Gas geblieben seien. Außerdem seien eine Garage, ein Treibhaus und ein Auto in Mitleidenschaft gezogen worden. In zwei Häusern seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Eine Familie müsse aus einem stark beschädigten Haus bis auf Weiteres zu ihren Verwandten umziehen.

Ukrainische Drohnen greifen Gebiet Nischni Nowgorod an: Heizkraftwerk, Häuser und Raffinerie beschädigt

Gouverneur Gleb Nikitin berichtet auf der Plattform Telegram über die Folgen einer nächtlichen ukrainischen Drohnenattacke auf das Gebiet Nischni Nowgorod an der Wolga. Wie der Politiker schreibt, habe die russische Luftabwehr allein über dem Industriegelände im Bezirk Kstowo 30 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Durch herabfallende Wrackteile sind zwei Anlagen des Erdölkonzerns Lukoil beschädigt worden. Der darauffolgende Brand sei eingedämmt worden.   

Außerdem meldet Nikitin die Beschädigung des Heizkraftwerks der Stadt Kstowo. Zu Schaden seien auch mehrere Wohnhäuser gekommen. Man arbeite an der Wiederherstellung der Stromversorgung. Berichte über Opfer liegen bislang nicht vor.

Massive ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Leningrad: Erdölleitung bei Hafen Primorsk beschädigt

Die Verwaltung des russischen Gebiets Leningrad hat am frühen Sonntagmorgen den Luftalarm ausgerufen. Nach Angaben von Gouverneur Alexander Drosdenko dauerte die ukrainische Drohnenattacke von ungefähr 4 Uhr bis 6.30 Uhr MESZ. In diesen zweieinhalb Stunden wurden 19 unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen. Der Politiker meldete auf Telegram weder Todesopfer noch Verletzte, berichtete aber über eine beschädigte Erdölleitung in der Nähe des Hafens Primorsk. Die Pipeline sei durch herabfallende Drohnenteile beschädigt worden. Jetzt lasse man den Brennstoff kontrolliert ausbrennen, teilte Drosdenko mit.

Aktualisierung von 9.46 Uhr: Zwei Stunden später berichtigte Drosdenko seine Meldung über die Beschädigung der Erdölleitung in der Nähe des Hafens Primorsk. Demnach sei die Pipeline intakt geblieben. Dagegen sei ein Erdöltank durch Splitter beschädigt worden. Daraus sei Brennstoff ausgeflossen. Die Folgen seien inzwischen behoben worden.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 87 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MESZ am Samstag bis 7 Uhr MESZ am Sonntag 87 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Nischni Nowgorod, Kursk, Orjol, Tambow, Kaluga, Pensa, Uljanowsk, Twer und Leningrad sowie über den Teilrepubliken Mordwinien und Krim zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

4.04.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Gebiet Brjansk: Ein Toter nach Drohnenangriff auf Straßenbauunternehmen

Berichten zufolge griff eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte die Sewskoje DRSU (Straßenbau- und Reparatureinrichtung) in der Region Brjansk an. Gouverneur Alexander Bogomas schreibt in den sozialen Netzwerken, dass ein Mitarbeiter des Unternehmens bei dem Angriff ums Leben gekommen sei:

"Ukrainische Terroristen haben mithilfe einer Drohne die Stadt Sewsk im Bezirk Sewsk angegriffen. Bei einem gezielten Angriff auf das Gelände der Sewskoje DRSU kam leider ein Mitarbeiter des Unternehmens ums Leben. Den Angehörigen des Verstorbenen gilt mein tiefstes Beileid."

LVR: Familie mit achtjährigem Kind kommt durch ukrainischen Beschuss ums Leben

Wie der Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik mitteilt, haben die ukrainischen Streitkräfte Privathäuser im Dorf Michailowka im Bezirk Kremenskoj beschossen. Durch den Beschuss brach ein Feuer aus; Rettungskräfte trafen umgehend am Unfallort ein, doch in einem der Häuser kam die gesamte Familie ums Leben – ein Mann, eine Frau und ihr achtjähriges Kind, schreibt Pasetschnik in den sozialen Netzwerken und spricht den Angehörigen der Verstorbenen sein Beileid aus.

Experte: Regelmäßige Angriffe rund um Kiew beschleunigen Vormarsch russischer Truppen

Wie der Militärexperte Wassili Dandykin dem Nachrichtenportal NEWS.ru erklärt, werden die Angriffe um Kiew den Vormarsch der russischen Streitkräfte an der Front beschleunigen. Dabei sollen die russischen Drohnen vor allem die Verkehrs- und Energieinfrastruktur sowie Munitionsdepots ins Visier nehmen. Dandykin betont:

"Ich denke, dass häufige Angriffe in der Nähe von Kiew, etwa zweimal pro Woche, einen direkten Einfluss auf die Lage im Kampfgebiet zu unseren Gunsten haben werden. In erster Linie müssen wir die Verkehrsinfrastruktur und die Energieversorgung treffen. Natürlich dürfen wir auch Munitionsdepots, Kommandostellen und Kommunikationsanlagen nicht vergessen. Wenn die ukrainischen Luftabwehrsysteme dadurch so geschwächt sind, können wir auch bemannte Flugzeuge einsetzen, die mit lenkbaren Bomben operieren."

Gouverneur: Kiew schickt statt humanitärer Hilfe abgelaufene Lebensmittel nach Cherson

Die ukrainischen Behörden haben angeordnet, abgelaufene Lebensmittel als humanitäre Hilfe in das von den ukrainischen Streitkräften besetzte Cherson zu liefern. Dies erklärte der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Er betonte:

"Anstelle von hochwertigen Lebensmitteln wurde unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe angeordnet, abgelaufene Produkte in die Stadt zu liefern."

Saldo bezeichnete eine solche Entscheidung als eine Verhöhnung der lokalen Bevölkerung.

LVR: Hotel durch Drohnenangriff zerstört

Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Regionalchef Leonid Pasetschnik berichtet, wurde ein zweistöckiges Hotel in Belowodsk (LVR) infolge eines Drohnenangriffs zerstört, es gibt jedoch keine Opfer oder Verletzten. In seinen sozialen Netzwerken schreibt Pasetschnik:

"In Belowodsk wurde ein zweistöckiges Hotelgebäude zerstört, Wohnhäuser und Wirtschaftsgebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurden beschädigt. Der Katastrophenschutz reagierte umgehend und löschte das Feuer. Es gab keine Verletzten."

Orbán: Ungarn und Slowakei streben Aufhebung der Sanktionen gegen russischen Energiesektor an

Ungarn und die Slowakei haben vereinbart, gemeinsam von der EU-Führung die Aufhebung des Verbots für Lieferungen von russischem Öl und Gas nach Europa zu fordern. Dies teilte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán nach einem Telefongespräch mit seinem slowakischen Amtskollegen Robert Fico mit. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet über dieses Gespräch:

"Er erklärte, dass Budapest und Bratislava es für notwendig halten, dringend Maßnahmen zu ergreifen, die es den EU-Ländern ermöglichen, Rohstoff- und Brennstoffengpässe sowie steigende Preise für alle Arten von Energieträgern zu vermeiden. 'Wir fordern von Brüssel die sofortige Aussetzung der Sanktionen und Beschränkungen, die gegen den russischen Energiesektor verhängt wurden', sagte Orbán in einer Videoansprache, die von ungarischen Fernsehsendern übertragen wurde.
Die Europäische Union müsse 'Pläne aufgeben, die ein Verbot russischer Energieträger und den Übergang zu einer teureren und unzugänglichen Energiepolitik vorsehen', ist der Regierungschef überzeugt. Seinen Worten zufolge müssten solche Pläne 'in den Müll wandern'."

Kiew räumt Fehler bei der Einberufung von Frauen zur Wehrpflicht ein

Die Landstreitkräfte der Ukraine haben Fehler bei der Eintragung von Frauen in das Wehrregister eingeräumt. Wie das Portal STRANA berichtet, läuft derzeit eine dienstliche Untersuchung zu einem Fall, in dem eine Bürgerin ohne medizinische oder pharmazeutische Ausbildung in die Datenbank aufgenommen wurde. Die fehlerhaften Daten wurden bereits im Jahr 2021 in das staatliche elektronische System eingegeben. Im Zuge der Überprüfung wurden weitere ähnliche Fälle entdeckt. In einer entsprechenden Erklärung der Militärbehörden heißt es:

"Es ist nicht möglich, solche Informationen in der zuständigen Wehrbehörde zu ändern. Das System bietet keine technische Möglichkeit, Daten über Bürger der Ukraine zu löschen, die keine Wehrpflichtigen, Wehrdienstpflichtigen oder Reservisten sind, da dies nicht mit den geltenden Rechtsvorschriften übereinstimmt."

Gouverneur: In drei Gebieten um Belgorod entstehen Anti-Drohnen-Korridore

In drei Bezirken der Region Belgorod werden auf den Straßen Korridore aus Netzen eingerichtet, um vor Drohnen der ukrainischen Streitkräfte zu schützen. Dies teilte der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, auf seinem Telegram-Kanal mit. Er schrieb:

"Ich bin dem Verteidigungsministerium dankbar, das vorzeitig mit der Einrichtung von Anti-Drohnen-Korridoren begonnen hat. […] Wir hoffen, dass dies eines der wirksamen Mittel zur Bekämpfung feindlicher Drohnen bei deren Angriffen auf die Zivilbevölkerung sein wird."

Wjatscheslaw Gladkow fügte hinzu, dass in der Region insgesamt etwa 50 Kilometer Anti-Drohnen-Korridore eingerichtet werden sollen. Zuvor, so Gladkow weiter, habe er erfahren, dass es mobile, industriell gefertigte Anti-Drohnen-Korridore gebe, und habe sich mit deren Hersteller in Verbindung gesetzt.

Kiew erweitert seine Sanktionsliste um mehr als 40 Unternehmen und Personen aus Russland

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat weitere Einschränkungen gegen russische Unternehmen und Bürger verhängt. Die Sanktionsliste wurde diesmal um 42 juristische und 33 physische Personen erweitert. Mit Restriktionen wurden neben Rüstungsbetrieben auch wissenschaftliche Organisationen bestraft, die auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim tätig sind.

So wurden auf die schwarze Liste das Institut für Biologie der Südmeere und das Institut für Hydrophysik der Meere bei der Russischen Akademie der Wissenschaften aufgenommen. Außerdem führte die Regierung in Kiew Sanktionen gegen den Präsidentenberater für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und Menschenrechte, Alexander Brod, den Leiter des Präsidentenrats für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und Menschenrechte, Waleri Fadejew, und den früheren Gouverneur der Region Krasnodar und früheren Landwirtschaftsminister, Alexander Tkatschow, ein.

Konstantinow: Kiew zieht seine Truppen wegen Korruptionsschemas nicht aus dem Donbass ab

Wladimir Selenskij will die Truppen nicht aus dem Donbass abziehen, weil er befürchtet, dadurch ein großes Korruptionsnetzwerk zu verlieren. Dies erklärte der Vorsitzende des Krim-Parlaments, Wladimir Konstantinow, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Nach Angaben des Politikers seien auch hochrangige europäische Beamte an diesem Netzwerk beteiligt. Der Parlamentspräsident der Krim fügte hinzu, dass dies Teil eines großen europäischen Korruptionssystems sei, in dem sich der Wunsch, Russland zu schwächen, mit gewöhnlicher Gier vermische. Konstantinow merkte insbesondere an:

"Zweifellos fürchtet Selenskij den Druck seiner politischen Gegner, aber das ist für ihn nicht ausschlaggebend – er verliert ein riesiges Korruptionssystem, dessen Urheber oder Fortführer er ist."

Peskow: Kiew muss Donbass räumen – "besser schon gestern"

Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat erklärt, dass der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij "Verantwortung übernehmen" und sich aus dem Donbass zurückziehen müsse, um den anhaltenden Konflikt zu beenden.

"Das ist unerlässlich."

Dabei betonte der Kremlsprecher, "tatsächlich würde dies den Weg zur Lösung des Konflikts durch politische und diplomatische Mittel erheblich erleichtern".

Peskow hob hervor, dass Russland die militärische Sonderoperation so lange fortsetzen werde, bis alle Ziele erreicht seien.

Das Audio gibt es hier auf unserer Website zu hören.

Militärexperte: Verantwortung für Verlust des Donbass wird Syrski tragen

Wladimir Selenskij wird die Verantwortung für den Verlust des Donbass vollständig dem Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, zuschreiben. Diese Meinung äußerte Oleg Iwannikow, Berater der Russischen Akademie für Raketen- und Artilleriewissenschaften und Oberstleutnant a. D., im Gespräch mit dem Portal aif.ru.
Er merkte an, dass die Entlassung von Syrskij bereits in Selenskijs Büro diskutiert werde. Dabei räumte der Experte ein, dass dem Oberbefehlshaber eine noch härtere Maßnahme drohen könnte – nämlich die Verhaftung. Der Experte betonte:

"Syrski ist sich bewusst, dass er, sobald die ukrainischen Streitkräfte unter dem Druck der russischen Truppen aus dem Donbass abziehen, zum Sündenbock und als russischer Spion hingestellt wird. Für das Verlassen des Donbass wird er nicht nur seines Amtes enthoben, sondern auch unweigerlich verhaftet, um vor Gericht gestellt zu werden."

Selenskij zu Gesprächen mit Erdoğan in Istanbul

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist in Istanbul eingetroffen, um mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan zu sprechen. Nach Angaben des Präsidialamts in Kiew ist zudem ein Treffen mit dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus geplant. Auf der Plattform X teilt Selenskij mit, dass die Ukraine und die Türkei daran arbeiteten, ihre Partnerschaft in den Bereichen Sicherheit und Stabilität in Europa und im Nahen Osten zu stärken. Dabei betont der Politiker:

"Gemeinsame Anstrengungen führen immer zu den besten Ergebnissen."

Burhanettin Duran, Leiter des Leiters der Kommunikationsabteilung des türkischen Staatschefs, gibt auf der Plattform X bekannt, dass Erdoğan und Selenskij bilaterale Angelegenheiten, Entwicklungen in der Region und Aussichten für eine Waffenruhe und eine dauerhafte Lösung im Ukraine-Krieg erörtern werden.

Energiekrise in der EU: "Es gibt ein Land, das uns mit allem versorgen kann, was wir brauchen"

Aufgrund der Verschärfung der Spannungen im Nahen Osten sowie politischer Entscheidungen in der EU steuert der Staatenbund auf eine neue Phase der Energiekrise zu. In Deutschland haben die Preise für Benzin und Gas bereits die Rekordwerte von 2022 übertroffen. In Polen legt das Energieministerium die Preise nun selbst fest.

Neben den einfachen Bürgern leidet auch die ohnehin schon geschwächte Industrie. Bereits am 1. April haben Experten die Wachstumsprognose für Deutschland revidiert und von einem Prozent auf 0,6 Prozent gesenkt.

Ungarns Premier Viktor Orbán fordert, die Sanktionen aufzuheben und Öl und Gas aus Russland zu beziehen. Seiner Meinung nach sollten die EU-Politiker mehr an ihre Bürger denken und nicht daran, wie sie Putin ärgern können.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Batschewsk, Nowaja Setsch und Chrapowschtschina im Gebiet Sumy sowie Alexandrowka, Kasatschja Lopan, Isbizkoje und Woltschanskije Chutora im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 175 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 18 Wagen, zwei Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung sowie neun Lager mit Munition und Kriegszubehör zerstört.

Auch der Truppenverband West habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streikkräfte nahe den Ortschaften Borowaja und Studenok im Gebiet Charkow sowie Schtschurowo, Stary Karawan und Krasny Liman in der DVR getroffen habe. Mehr als 180 ukrainische Kämpfer seien dabei getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem einen Schützenpanzer, fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 22 Wagen, einen Mehrfachraketenwerfer, zwei Geschütze und drei Munitionslager verloren.

Der Truppenverband Süd habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Kramatorsk, Slawjansk, Druschkowka, Rai-Alexandrowka und Konstantinowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 70 Soldaten. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Wagen, fünf Geschütze, ein Mehrfachraketenwerfer sowie sieben Lager mit Munition, Kriegszubehör und Kraftstoff seien dabei eliminiert worden.

Auch der Truppenverband Mitte habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Nowopawlowka, Gawrilowka und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Dobropolje, Wodjanskoje, Petrowka und Warwarowka in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 380 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe dabei vier Schützenpanzer, sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, ein Geschütz, 15 Wagen und ein Munitionslager verloren.          

Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und zuletzt Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Wosdwischewka, Ljubizkoje, Kopani und Nowossjolowka im Gebiet Saporoschje und Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 290 Soldaten. Ein Schützenpanzer und neun Wagen seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten in der Nähe der Stadt Cherson und der Ortschaften Orechow und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 65 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, elf Wagen, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Munitionslager eingebüßt.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 131.025 Drohnen, 653 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.687 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.696 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.276 Geschütze und Mörser verloren.

Russland bestätigt Vergeltungsschlag gegen Energieanlagen und Rüstungswerke in der Ukraine

Das russische Verteidigungsministerium berichtet auf der Plattform MAX über einen Vergeltungsschlag gegen militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Bei dem massiven Angriff seien hochpräzise luft- und bodenbasierte Langstreckenwaffen und Kampfdrohnen zum Einsatz gekommen. Somit habe das russische Militär auf Terrorattacken des Nachbarlandes gegen zivile Objekte in Russland reagiert. Unter den anvisierten Zielen seien ukrainische Energieanlagen und Rüstungswerke gewesen, welche der Gegner zu militärischen Zwecken benutzt habe. Alle Ziele seien getroffen worden, heißt es.

Ferner meldet die Militärbehörde in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf gegnerische Militärflughäfen und 142 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den vergangenen 24 Stunden sechs Lenkwaffen, einen Flamingo-Marschflugkörper und 308 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. 

Die ukrainischen Behörden haben zuvor über russische Angriffe auf mehrere Städte, darunter Sumy, Kramatorsk, Nikopol und Kiew, mit ungefähr einem Dutzend Toten und etwa zwei Dutzend Verletzten berichtet. In der Hauptstadt Kiew soll durch herabfallende Drohnentrümmer ein Feuer im obersten Stock eines Bürogebäudes ausgebrochen sein. Die Ukraine meldete.

Fünf Verletzte bei Angriffen auf 44 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 44 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 28 Geschosse abgefeuert und 145 Drohnen eingesetzt, von denen 94 abgeschossen worden seien.

In der Statistik berichtet der Politiker über Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Siedlung Oktjabrski sei ein Mann verletzt worden, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. In der Siedlung Maximowka seien bei einem ähnlichen Angriff ein Mann und eine Frau zu Schaden gekommen. Bei einer Drohnenattacke auf einen Betrieb in der Stadt Schebekino habe ein Mitarbeiter Verletzungen erlitten. Außerdem sei ein Angehöriger der Drohnenabwehreinheit Orlan bei der Ausübung seines Dienstes in der Siedlung Kasinka verletzt worden. Darüber hinaus habe ein Einwohner der Siedlung Babenkow eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem er noch am 31. März bei einer ukrainischen Attacke ein Barotrauma erlitten habe.

Gladkow meldet viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden elf Einfamilienhäuser, eine Kirche, eine Produktionshalle, ein Lagerhaus, eine Garage, eine Stromleitung, ein Bus, zwei Lkw, ein Kommunalfahrzeug, ein Kleintransporter und zehn Autos zerstört oder beschädigt worden.

Mehrere Energieanlagen im Gebiet Saporoschje durch Attacken aus Ukraine beschädigt

Die Behörden des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Saporoschje melden Probleme bei der Stromversorgung, nachdem die ukrainischen Streitkräfte in der vergangenen Nacht mehrere Energieanlagen unter Beschuss genommen hatten. Gouverneur Jewgeni Balizki verurteilt die ukrainischen Angriffe als "massive Terrorattacken" und teilt mit, dass eine Reihe von Energieobjekten getroffen worden sei.

"Alle medizinischen Einrichtungen und kritisch wichtigen Infrastrukturobjekte werden aus Reserve-Quellen mit Strom versorgt."

Dem Politiker zufolge laufen die Reparaturarbeiten auf Hochtouren, um möglichst viele Haushalte wieder mit Energie zu versorgen.

Selenskij drängt Parlament zu Reformen für Milliardenhilfen

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat das Parlament zur raschen Verabschiedung wichtiger Gesetze aufgerufen, um eine Haushaltskrise abzuwenden. Die Reformen seien entscheidend für den EU-Beitritt und die Freigabe von Hilfsgeldern, erklärte der Politiker.

Wegen eines langsamen Gesetzgebungsprozesses hat die Ukraine zuletzt Fristen verpasst, um Milliarden von ihren wichtigsten Geldgebern abzurufen. Der externe Finanzierungsbedarf des Landes liegt in diesem Jahr bei 52 Milliarden US-Dollar.

Streit bei Weltcup in Sofia: Ukrainischer Turnverband verlangt Strafe für russische Gymnastin

Der ukrainische Turnverband fordert nach einem Vorfall bei der Weltcup-Station der Rhythmischen Sportgymnastik in Sofia Konsequenzen gegen die russische Athletin Sofia Ilterjakowa. Nach Angaben des Verbands soll ihr der neutrale Status entzogen und ihr Ergebnis für ungültig erklärt werden. Hintergrund ist, dass sie bei der Siegerehrung mit dem Rücken zur ukrainischen Flagge gestanden haben soll.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Opfer durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 3. April bis 6 Uhr MESZ am 4. April 47 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 13-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem acht Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein beklagt den Tod eines Einwohners der Siedlung Karysch und meldet einen Verletzten in der Siedlung Suchinowka. Außerdem seien in den Ortschaften Kalinowka, Maloje Soldatskoje und Anachina insgesamt zwei Einfamilienhäuser, zwei Lkw, zwei Autos und ein Autoanhänger beschädigt worden.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 3. März 15 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Welikije Kopani — 4,
  • Aljoschki — 5,
  • Kairy — 4,
  • Sagi — 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kasatschji Lageri, Dnjeprjany, Korsunka und Aljoschki seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

DVR meldet keine ukrainischen Artillerieangriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Artillerieangriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 3. April bis 0 Uhr am 4. April (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Dennoch berichten die DVR-Behörden über einen verletzten Zivilisten. Einzelheiten über die Umstände des Vorfalls werden in der täglichen Statistik nicht mitgeteilt. Berichte über Infrastrukturschäden liegen nicht vor.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk drei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person erlitt Verletzungen. Durch den Beschuss wurden drei zivile Infrastrukturobjekte, mehrere Lkw und ein Auto beschädigt.

Lehre aus dem Iran-Krieg: Moskau muss umziehen, am besten schon gestern

Mehr als zehn Prozent der russischen Bevölkerung sind im Großraum Moskau konzentriert. Im Fall eines Krieges könnte der Westen sie alle schon mit dem ersten Nuklearschlag vernichten. Aber auch mit konventionellen Waffen ist die russische Hauptstadt zunehmend verwundbar. Höchste Zeit, umzuziehen.

Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Kirill Strelnikow auf unserer Website.

Ukrainische Attacke auf Toljatti: Drohne prallt gegen Hausdach, Mitarbeiter eines Betriebs verletzt

Auch im russischen Wolga-Gebiet Samara hat es in der Nacht zum Samstag Luftalarm gegeben. Wie Gouverneur Wjatescheslaw Fedorischtschew auf der Plattform MAX schreibt, habe die ukrainische Drohnenattacke der Stadt Toljatti gegolten. Infolge des Angriffs habe ein Mitarbeiter eines Industriebetriebs eine Splitterverletzung erlitten. Er werde nun in einem Krankenhaus behandelt. Der Straßenverkehr in der Nähe des Industriegeländes im Norden der Stadt sei jetzt eingeschränkt. Zudem sei ein unbemanntes Luftfahrzeug gegen das Dach eines Mehrfamilienhauses geprallt. In mehreren Wohnungen seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Man habe den betroffenen Bewohnern bis auf Weiteres eine Notunterkunft zur Verfügung gestellt.      

Ukrainische Attacke auf Taganrog: Mehrere Opfer, Lager beschädigt, Brand auf Schiff

In der zurückliegenden Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte das südrussische Gebiet Rostow mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Gouverneur Juri Sljussar teilt auf der Plattform Telegram mit, dass die russische Luftabwehr über der Taganrog-Bucht im Asowschen Meer und über zwei Bezirken des Gebiets mehrere Drohnen abgefangen habe, dennoch habe die Attacke "tragische Folgen" gehabt.

Wie Sljussar mitteilt, sei in der Stadt Taganrog ein Mensch ums Leben gekommen. Vier weitere Stadtbewohner, darunter ein ausländischer Bürger, hätten schwere Verletzungen erlitten. Die Ärzte kämpfen derzeit um das Leben und die Gesundheit der Opfer. Der Gouverneur spricht den Angehörigen des Todesopfers sein Beileid aus und verspricht ihnen alle notwendige Unterstützung.

Der Gouverneur meldet außerdem Infrastrukturschäden. Das Lager eines Logistik-Unternehmens habe Feuer gefangen. Das Personal sei rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden. Die Feuerwehr habe den Brand inzwischen eingedämmt. Durch herabfallende Drohnenteile sei zudem ein ausländisches Handelsschiff beschädigt worden. Zum Zeitpunkt der Attacke habe es sich einige Kilometer vor der Küste befunden. An Bord sei ein Brand ausgebrochen, der ebenfalls schon eingedämmt sei.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 85 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 85 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, Orjol, Rostow, Samara, Saratow und Tula, der Teilrepublik Krim und dem Schwarzen Meer abgefangen worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

3.04.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Drohnenpiloten eliminieren Ziele an gesamter Front sicher (Video)   

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, Ost und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Ausrüstung, Kampfgerät, Drohnenleitstellen und Erdbunker der ukrainischen Armee samt Personal außer Gefecht.

RIA Nowosti: Keine Ukraine-Hilfe im US-Haushaltsentwurf 2027 vorgesehen

Der Haushaltsentwurf des Weißen Hauses für 2027 enthält keinerlei Mittel für die Unterstützung der Ukraine. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine eigene Datenanalyse.

Das Wort "Ukraine" kommt demnach in dem 92-seitigen Dokument kein einziges Mal vor. Die US-Regierung soll weder die Lieferung von Waffen und Munition an Kiew noch die Bereitstellung zusätzlicher Finanzmittel planen. Außerdem seien keine Ausgaben für humanitäre Hilfe vorgesehen.

Zugleich plane Washington für das Haushaltsjahr 2027 eine massive Erhöhung des US-Militärbudgets auf 1,5 Billionen US-Dollar.

Erneute Drohnenattacken auf Gebiet Belgorod aus der Ukraine gemeldet

Das ukrainische Militär hat am Freitagabend (Ortszeit) mindestens zehn Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod mit unbemannten Fluggeräten attackiert. Ein Zivilist erlitt laut Behördenangaben bei einer Drohnenattacke auf ein Auto in der Siedlung Oktjabrskoje Verletzungen.

Wie es heißt, wurden sechs zivile Fahrzeuge, zehn Eigenheime, eine Kirche, eine Garage und ein Nebengebäude durch die Angriffe beschädigt. Ein Auto brannte aus.

Mehrfachwerfer zerstört Stützpunkt ukrainischer Armee in der DVR (Video)

Die Besatzung eines Grad-Mehrfachraketenwerfers, die als Teil des russischen Truppenverbands Süd kämpft, nahm einen gegnerischen Stützpunkt auseinander. Russlands Verteidigungsministerium teilt Aufnahmen des Einsatzes im Frontabschnitt Kramatorsk-Druschkowka in der Volksrepublik Donezk auf Telegram.     

Russische Flugabwehrkräfte holen weitere ukrainische Drohnen vom Himmel

In der Zeitspanne von 16 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 40 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk und der Republik Krim zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.

Matwijenko: Russland wird Selenskij nicht entführen

Russland wird den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij nicht entführen, wie es die USA mit dem venezolanischen Staatspräsident Nicolás Maduro getan haben. Das erklärt die Vorsitzende des russischen Föderationsrats Walentina Matwijenko im Gespräch mit dem Fernsehsender Rossija 1.

"Das entspricht nicht unserem Stil", betont die Politikerin.

Und weiter:

"Wir sind das Land mit dem größten Selbstrespekt, und wir sind das angesehenste Land der Welt. Wenn wir solche Methoden einsetzen werden, werden wir unseren Selbstrespekt verlieren."

Ukrainisches Militär greift gezielt Historisch-Archäologisches Museum im Gebiet Saporoschje an

Am Freitagnachmittag (Ortszeit) haben die ukrainischen Kämpfer gezielt einen Lagerraum des Historisch-Archäologischen Museums in Kamenka-Dnjeprowskaja angegriffen. Wie der Gouverneur des Gebiets Saporoschje Jewgeni Balizki bekannt gibt, handelt es sich um das Depot, in das die Hauptsammlungen zuvor evakuiert worden waren.

Laut dem Beamten wurden drei Ausstellungshallen durch den Angriff vollständig zerstört. "Das Kiewer Regime hat einen weiteren Akt der Barbarei begangen", schreibt Balizki auf Telegram.

Und weiter:

"Über 100 Quadratmeter der Museumssammlung fingen Feuer. Die Folge: Artefakte, Zeugnisse tausendjähriger Geschichte unserer Region, sind unwiederbringlich verloren. Dies ist ein gezielter Terrorakt gegen die russische Kultur und unser historisches Erbe."

Dank des engagierten Einsatzes der Rettungskräfte und des Museumspersonals konnten dem Gouverneur zufolge rund 2.000 Exponate, Archivdokumente und einzigartige Fotografien gerettet werden. Das Ausmaß des Schadens wird ermittelt.

Medwedew: Keine Toleranz mehr für EU-Beitritt der Nachbarstaaten – inklusive Ukraine

Es ist offensichtlich, dass es innerhalb der NATO starke Widersprüche gibt, die durch den Iran-Krieg noch verschärft wurden. Und europäische Spitzenpolitiker, vor allem in Brüssel, erwägen ernsthaft die Schaffung einer vollwertigen Militärstruktur im Rahmen der EU. Der Vizechef des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew schreibt das in einem auf Telegram veröffentlichten Beitrag.

"Doch das verändert das Weltgeschehen", meint Medwedew.

Bislang sei Moskaus Haltung hinsichtlich des EU-Beitritts der Nachbarländer zurückhaltend gewesen, fügt Medwedew hinzu. "Wenn ihr beitreten wollt, dann tretet bei", hieß es.

"Doch nun muss sich alles ändern – die EU ist keine Wirtschaftsunion mehr. Sie könnte sich recht schnell zu einem vollwertigen und extrem feindseligen Militärbündnis gegenüber Russland entwickeln, das in mancher Hinsicht schlimmer wäre als die NATO."

Es sei an der Zeit, dass Russland seine tolerante Haltung gegenüber dem Beitritt seiner Nachbarn, einschließlich der Ukraine, zur militärisch-wirtschaftlichen Europäischen Union aufgebe, fordert Medwedew.

Russisches Militär feuert thermobares Geschoss auf Munitionsdepot im Raum Charkow ab (Video)

Bei einem Einsatz im Gebiet Charkow griffen russische Soldaten eine Stellung der ukrainischen Einheiten mithilfe eines Panzerabwehrraketenkomplexes vom Typ Kornet an. Wie es heißt, wurde dabei durch das thermobare Geschoss ein Munitionsdepot zerstört. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Ukrainerin im Mutterschaftsurlaub als Wehrpflichtige erfasst

Eine Frau im Mutterschaftsurlaub mit einem acht Monate alten Baby wurde in der Ukraine für den Wehrdienst erfasst. Ihre Meldekarte ist im entsprechenden Register eingetragen. Dies berichtet die russischsprachige RT-Redaktion.

Laut der Ukrainerin selbst sei sie bei einem Rekrutierungsamt in Rowno in der Westukraine als Soldatin mit der Fachrichtung "Rettungssanitäterin" angemeldet worden, obwohl sie Managerin von Beruf sei. Außerdem sei sie zuvor noch nie in der Gegend gewesen. Wie es heißt, reagierten die ukrainischen Behörden nicht auf die Beschwerden der Frau.

Kürzlich sei eine Kiewerin auf die Fahndungsliste des Rekrutierungsamtes gesetzt worden, berichtet RT weiter. Sie versuche nun seit mehreren Monaten zu beweisen, dass sie zu Unrecht in das Register der Wehrpflichtigen aufgenommen worden sei. Die Frau besitze keine medizinische oder pharmazeutische Ausbildung und habe das Rekrutierungsamt nicht besucht.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich in Charkow. Dort sei ein Mädchen wegen überhöhter Geschwindigkeit von einem Streifenwagen angehalten worden. Bei der Dokumentenprüfung habe sich herausgestellt, dass die Rekrutierungsbeamten nach ihr fahndeten.

In der Ukraine wird derzeit immer mehr über eine mögliche Mobilmachung von Frauen diskutiert. Der Rada-Abgeordnete Alexander Fedienko behauptete jüngst, eine Zwangsmobilisierung sei gesetzlich unmöglich und werde nicht in Betracht gezogen.

Peskow: Abzug ukrainischer Truppen aus Donbass würde zur Lösung des Konflikts beitragen

Der Abzug der ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbass würde den Übergang zu einer politischen und diplomatischen Beilegung des Konflikts erleichtern, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitag gegenüber Reportern. 

"Dies würde den Übergang zum Prozess der Konfliktlösung mit politischen und diplomatischen Mitteln tatsächlich erleichtern. Dafür muss Selenskij die politische Verantwortung übernehmen und die entsprechende Entscheidung treffen."

Ukrainische Armee setzt Drohnenterror gegen russische Gebiete fort

In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 16 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 28 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Nischni Nowgorod und Moskau zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.

Lawrow: Beseitigung der Ursachen der Ukraine-Krise ist für Moskau von grundlegender Bedeutung

Die Beseitigung der Ursachen des Konfliktes in der Ukraine sei für Russland von grundlegender Bedeutung, erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow. 

"Wir haben ausführlich über die grundsätzlichen Ansätze Russlands und die Entwicklung der Lage in der Ukraine-Krise berichtet, einschließlich der Situation an der Front und der Bemühungen um eine Beilegung dieses Konflikts durch die Beseitigung seiner Ursachen. Das ist eine Frage von grundlegender Bedeutung."

Todesopfer im Gebiet Kursk nach ukrainischem Drohnenangriff

Das ukrainische Militär hat am Freitagnachmittag (Ortszeit) das Dorf Karysch mit einem unbemannten Fluggerät angegriffen. "Zu unserem großen Bedauern wurde ein 61-jähriger Einheimischer getötet", gibt der Gouverneur des Gebiets Kursk Alexander Chinstein bekannt.

"Aufrichtiges Beileid an die Familie und Verwandte", schreibt der Beamte in einem sozialen Netzwerk. "Jeder derartige Verlust ist ein großer Schmerz für uns alle."

Russischer Kommandeur: Ukrainische Soldaten im Frontabschnitt Saporoschje demotiviert

Die Stoßtrupps des russischen Truppenverbands Dnjepr an der Front bei Saporoschje melden eine niedrige Moral unter den ukrainischen Streitkräften. In der direkten Konfrontation ergeben sich die Kämpfer der ukrainischen Armee entweder sofort oder sie fliehen. Dies berichtet ein russischer Kommandeur mit dem Rufnamen Stiefel im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS.

"In der Regel verlassen sie ihre Positionen und überlassen uns alles", so der russische Offizier.

Zugleich stellt er fest, die gegnerischen Einheiten versuchten, den Vormarsch der russischen Truppen mithilfe von Drohnen zu verlangsamen.

Und weiter:

"Wir arbeiten effektiv und schießen sie erfolgreich ab. Wir verfügen über Spezialmunition in Form eines Netzes. Sie deckt ein großes Gebiet ab, was unsere Arbeit erleichtert. Wir schießen die Drohnen regelmäßig ab."

Selenskij: Kiew will US-Raketenabwehrsysteme vom Typ THAAD erhalten

Die Ukraine hofft darauf, US-amerikanische THAAD-Raketenabwehrsysteme, die bereits von Ländern des Nahen Ostens eingesetzt werden, zu erhalten. Das erklärte Wladimir Selenskij gegenüber Reportern.

"Wir wollen auf ballistische Abwehrsysteme zurückgreifen, die diese Länder besitzen, aber wir nicht. Wir sprechen insbesondere von THAAD-Systemen und anderen. Auch in Europa gibt es keine solchen Systeme. Es ist dringend notwendig, dass sie in der Ukraine eingesetzt werden."

Verletzte im Grenzgebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine

Die ukrainischen Einheiten haben am Freitagnachmittag (Ortszeit) drei Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekanntgibt, wurden dabei drei Zivilisten verletzt.

Außerdem erlitt im Dorf Kasinka ein Soldat der Drohnenabwehr Splitterwunden sowie ein Barotrauma. Alle Betroffenen seien laut dem Beamten mittlerweile medizinisch versorgt worden.

Wie es heißt, entstanden bei den Drohnenattacken Schäden an einem zivilen Fahrzeug und einem Betrieb.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem Bericht vom heutigen Freitag gibt Russlands Verteidigungsministerium die Geländegewinne der russischen Streitkräfte und die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen 28. März und 3. April bekannt.

Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der gesamten Frontlinie Feuerschaden zugefügt. Die Einheiten des Truppenverbands West haben die Befreiung der Volksrepublik Lugansk abgeschlossen.

Im Laufe der Woche wurden an allen Frontabschnitten rund 8.840 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 661 Fahrzeuge
  • sechs Panzer
  • 103 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • 51 Artilleriegeschütze
  • 28 Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • zwei Artillerieaufklärungsradare
  • 137 Munitionslager

Russlands Streitkräfte führten sieben kombinierte Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Front zerstörte die Luftverteidigung 2.354 ukrainische Starrflüglerdrohnen, 57 Lenkbomben, drei Raketen aus einem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, vier Flamingo-Marschflugkörper und drei Lenkbomben vom Typ Neptun. 

Von Kiew organisierter Terroranschlag auf Beamten der Strafverfolgungsbehörde vereitelt

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Terroranschlag auf einen hochrangigen Beamten der russischen Strafverfolgungsbehörde in Moskau vereitelt. Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) soll geplant haben, die Bombe ferngesteuert zu zünden. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit.

Wie es heißt, sei ein in der Nähe des Eingangs eines Geschäftszentrums geparkter Elektroscooter mit einem leistungsstarken, selbstgebauten Sprengsatz im Kofferraum entdeckt worden. 

Der SBU soll geplant haben, den Sprengsatz ferngesteuert zur Explosion zu bringen, sobald der Beamte am Eingang des Gebäudes erscheint.

Der Sprengsatz war mit Schrauben und Muttern gefüllt. Die Detonation hätte zu einer großen Zahl von Opfern unter Zivilisten führen können.

AKW Saporoschje meldet intensive Attacken durch ukrainische Armee 

Die ukrainischen Streitkräfte haben ihre Angriffe auf das Gebiet um das AKW Saporoschje und die Stadt Energodar in letzter Zeit intensiviert. Dies teilt Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW Saporoschje, gegenüber TASS mit.

"In der letzten Zeit gab es sehr viele Angriffe auf das Territorium der Stadt und das Gebiet um das AKW. Eine solche Intensität hat es in den vergangenen drei Jahren nicht gegeben."

Medwedew: EU könnte zum feindlichen Militärbündnis werden

Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, ist der Ansicht, dass die Europäische Union zu einem gegenüber Russland feindlichen Militärbündnis, "schlimmer als die NATO", werden könnte. 

"Es ist offensichtlich, dass es innerhalb der Union starke Widersprüche gibt, die durch die iranische Kampagne noch verschärft wurden."

Medwedew zufolge erwägen europäische Politiker, "insbesondere in Brüssel, ernsthaft die Schaffung einer vollwertigen Militärkomponente innerhalb der EU".

Er wies darauf hin, dass Russlands Rhetorik in Bezug auf den EU-Beitritt seiner Nachbarländer, einschließlich der Ukraine, bisher zurückhaltend gewesen sei.

"Jetzt muss sich jedoch alles ändern. Die EU ist kein Wirtschaftsbündnis mehr. Es kann ziemlich schnell ein vollwertiges und gegenüber Russland feindliches Militärbündnis werden, in gewisser Hinsicht schlimmer als die NATO."

Zivilistin bei Angriff auf Gebiet Saporoschje verletzt

Eine Zivilistin, Jahrgang 1943, wurde bei einem Drohnenangriff auf die Stadt Wassiljewka verletzt, wie der Gouverneur der Region Saporoschje, Jewgeni Balizki, mitteilte. Die Frau wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Balizki zufolge wurden in den vergangenen 24 Stunden insgesamt sieben gezielte Drohnenangriffe auf zivile Objekte registriert. 

"Ziel ist es, die Zivilbevölkerung einzuschüchtern und die Infrastruktur zu zerstören. Angegriffen wurden die Bezirke Kamenka Dneprowskaja, Wassiljewka, Kuibyschew, Berdjansk und die Stadt Energodar. Die zivile Infrastruktur wurde beschädigt."

Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer Woche

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt sieben Orte befreit.

Die Einheiten des Truppenverbandes Nord haben die Ortschaften Malaja Kortschakowka im Gebiet Sumy und Werchnjaja Pissarewka im Gebiet Charkow unter ihre Kontrolle gebracht.

Die Einheiten des Truppenverbandes West haben die Befreiung der Volksrepublik Lugansk abgeschlossen. Die Soldaten des Verbandes haben im Laufe der Woche die Kontrolle über die Ortschaften Brussowka in der DVR sowie Kowscharowka und Nowoossinowo im Gebiet Charkow erlangt.

Die Siedlungen Lugowskoje und Boikowo im Gebiet Saporoschje wurden durch Einheiten des Truppenverbandes Ost befreit.

Russische Streitkräfte erweitern Kontrollzone bei Dibrowa 

Die russischen Truppen haben die Kontrollzone bei Dibrowa nahe Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk erweitert. Dies teilte der Militärexperte Andrei Marotschko in einem Gespräch mit TASS mit. Seinen Angaben zufolge haben die russischen Soldaten ihre taktische Position nördlich von Krasny Liman verbessert.

"In den vergangenen 24 Stunden wurde die Kontrollzone im Waldgebiet in Dibrowa ausgeweitet."

Zuvor hatte Marotschko erklärt, dass die russischen Streitkräfte damit begonnen hätten, die ukrainischen Streitkräfte aus Dibrowa zurückzudrängen.

Ukrainische Soldaten errichten unterirdische Stadt in Konstantinowka

Ukrainische Truppen haben in der Stadt Konstantinowka (DVR) unterirdische Schutzräume errichtet, die in ihrer Größe mit einer Kleinstadt verglichen werden können, berichtete TASS unter Berufung auf russische Sicherheitsdienste.

"Der Gegner hat gelernt zu graben, und zwar gut. Fast die gesamte Verteidigung des Gegners in Konstantinowka ist unter der Erde gebaut; alle wichtigen Prozesse finden dort statt. Das sind großangelegte Anlagen, die man mit einer Kleinstadt vergleichen kann."

Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 34 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 2. April bis 7:00 Uhr am 3. April wurden insgesamt 84 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Elfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

Rjabkow nennt kürzesten Weg zur Lösung des Ukraine-Konflikts

Der kürzeste Weg zur Beilegung des Ukraine-Konflikts ist die Einstellung der Waffenlieferungen der USA und der NATO-Staaten an Kiew. Dies erklärte Sergei Rjabkow, Russlands stellvertretender Außenminister, in einem Interview für TASS.

"Wir haben wiederholt betont, dass der kürzeste Weg zur Beendigung dieser Krise, dieses Konflikts, dieser tragischen Situation die Einstellung der militärisch-technischen Lieferungen und Unterstützung für das Kiewer Regime seitens der USA und ihrer NATO-Verbündeten ist."

Der Diplomat betonte, dass Russlands "Signale nach Washington übermittelt werden", jedoch "nicht die gewünschte Wirkung" erzielen.

Ukrainische Armee in Charkow erhält große Charge an Starlink-Terminals

Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko haben die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in Charkow eine große Charge an Starlink-Terminals erhalten. Gegenüber TASS sagte der Experte: 

"Ein ziviler Lkw mit europäischen Kennzeichen ist in Charkow eingetroffen, beladen mit Kommunikationsausrüstung für die ukrainischen Streitkräfte. Der Großteil der Ladung bestand aus Starlink-Terminals und zusätzlicher Ausrüstung für sie."

Die Entladung erfolgte in einem Hangar eines zivilen Unternehmens, sagte der Experte unter Berufung auf eigene Quellen.

Er präzisierte weiter, dass insgesamt acht Militärfahrzeuge den Hangar verlassen haben.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 200 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 192 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Nowgorod, Kursk, Kaluga, Pskow, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tula, Twer, Orjol, über den Regionen Moskau und Krasnodar sowie über der Teilrepublik Krim zerstört.

FSB zerstört ukrainische Sabotagegruppen in Konstantinowka

Die Antiterroreinheit "Gorynytsch" des FSB in der Volksrepublik Donezk eliminierte zwei Sabotage- und Aufklärungsgruppen der ukrainischen Streitkräfte. 

"Drohnenpiloten von 'Gorynytsch' haben zwei gegnerische Sabotage- und Aufklärungsgruppen sowie ein gepanzertes Kampffahrzeug, in dem die Saboteure am Stadtrand transportiert worden waren, aufgespürt und eliminiert."

Die Eliminierung des Gegners wurde gemeinsam mit der 4. Brigade des Truppenverbands Süd im Rahmen der Aufspürung der ukrainischen Saboteure in Konstantinowka durchgeführt.

2.04.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Selenskij wirft EU Verzögerung bei Milliardenkredit vor

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij wirft der Europäischen Union vor, die Auszahlung eines Kredits für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro zu verzögern. Er schreibt auf Telegram:

"Das europäische Unterstützungspaket in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine ist weiterhin blockiert. Es ist ein Problem, dass die Europäer keine Lösung finden und nicht das umsetzen, was sie versprochen haben."

Zugleich äußert er die Hoffnung, dass Europa bald eine Lösung finde und die Mittel bereitstelle. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hatte am 31. März eingeräumt, dass es derzeit keine guten Nachrichten zur Vergabe eines größeren Kredits an die Ukraine gebe.

Bericht: Stoltenberg erwog 2021 Pufferzone zwischen Russland und NATO

Der damalige NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg zeigte sich im Jahr 2021 offen für die Idee einer "Pufferzone" zwischen Russland und der Allianz. Dies berichtet das lettische Portal NRA:

"Trotz der Einwände Polens und der baltischen Staaten schlug Stoltenberg dem NATO-Russland-Rat vor, die Idee des Kremls über eine 'Pufferzone' sowie einen Rückzug der Allianztruppen auf den Stand von vor 1997 zu erörtern."

In seinen Erinnerungen äußerte Stoltenberg zudem Bedenken über die Zukunft der NATO im Falle einer möglichen Wiederwahl Donald Trumps. Er hielt sogar einen Zerfall des Bündnisses für denkbar.

Luftabwehr schießt 98 Drohnen über russischen Gebieten ab

Die russische Luftabwehr hat am Donnerstag zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit 98 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen und zerstört. Dies teilt das Verteidigungsministerium mit. Die Drohnen seien über mehreren Gebieten abgeschossen worden, darunter Brjansk, Belgorod, Kursk, Tula sowie der Moskauer Raum. Auch über dem Asowschen Meer seien Ziele bekämpft worden.

Mann bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto in DVR verletzt

In der Volksrepublik Donezk ist ein Mann bei einem Angriff einer ukrainischen Kampfdrohne auf ein Fahrzeug verletzt worden. Dies teilte der Republikchef Denis Puschilin auf Telegram mit:

"Im Ort Otscheretino im Jassinowataja-Bezirk erlitt ein 1986 geborener Mann mittelschwere Verletzungen, nachdem ein Angriff einer ukrainischen Kampfdrohne auf ein Auto erfolgt war. Er erhält qualifizierte medizinische Hilfe."

Zudem seien im Kalininski-Bezirk von Gorlowka ein Unternehmensgebäude sowie zwei Lastwagen beschädigt worden.

Russischer Vizedigitalminister will freiwillig an die Front

Der stellvertretende russische Digitalminister Andrei Sarenin will sich freiwillig in die Zone der militärischen Sonderoperation begeben. Dies berichtete Minister Maksut Schadajew laut der Zeitung Kommersant:

"Heute hat mein Stellvertreter Andrei Sarenin seine Entscheidung bekannt gegeben, sich freiwillig in die Zone der Spezialoperation zu begeben."

Sarenin habe zuvor die Front unterstützt, humanitäre Hilfe geliefert, technische Ausrüstung bereitgestellt und sich ehrenamtlich engagiert. Laut dem Minister will er demnächst einen Vertrag mit dem russischen Verteidigungsministerium unterzeichnen.

Zuvor war berichtet worden, dass sich auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Jalta, darunter ein Vizebürgermeister, freiwillig gemeldet haben.

Astrachan: Ideologe proukrainischer Terrorgruppe festgenommen

In der Stadt Astrachan wurde ein mutmaßlicher Ideologe einer proukrainischen terroristischen Organisation festgenommen. Sicherheitskräfte haben die rechtswidrige Tätigkeit eines ehemaligen Mitarbeiters der Strafverfolgungsbehörden unterbunden. Der Mann soll die Ideen der in Russland verbotenen Organisation "Legion 'Freiheit Russlands'" unterstützt haben.

In proukrainischen Telegram-Gruppen soll der Mann die Bevölkerung zu terroristischen und extremistischen Handlungen aufgefordert und die militärische Sonderoperation diskreditiert haben. Zudem habe er versucht, Kontakt zu Mitgliedern der Organisation aufzunehmen, jedoch ohne Erfolg.

Gegen den Mann wurden Strafverfahren nach Paragraf 280, Teil 2 sowie 205.2, Teil 2 des russischen Strafgesetzbuches eingeleitet. Er hat ein Geständnis abgelegt. Ihm drohen bis zu sieben Jahre Haft.

Kamenka-Dneprowskaja: Kinder nach Beschuss nahe Kindergarten evakuiert

Das Zentrum des frontnahen Ortes Kamenka-Dnjeprowskaja im Gebiet Saporoschje wurde von ukrainischen Einheiten beschossen. Dies teilt die lokale Verwaltung mit:

"Die ukrainischen Streitkräfte haben zwei Artillerieschläge auf das Zentrum von Kamenka-Dnjeprowskaja durchgeführt. Ein Geschoss beschädigte eine Gasleitung in der Nähe des Geländes eines Kindergartens. Die Kinder wurden umgehend in den Keller evakuiert."

Über der Stadt wurde zudem eine hohe Aktivität feindlicher Drohnen registriert, darunter Aufklärungsdrohnen und FPV-Drohnen.

Ex-Rada-Abgeordneter schließt Frauenmobilisierung nicht aus

In der Ukraine könnte es zur Mobilisierung von Frauen kommen. Dies erklärt der ehemalige Rada-Abgeordnete Spiridon Kilinkarow der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

"Es gibt dort nichts Unmögliches. Wir sprechen von einem Land, in dem die Verfassung nicht funktioniert und das Gesetz keine Bedeutung hat. Ich schließe auch eine Mobilisierung von Frauen oder eine Senkung des Mobilisierungsalters auf 18 Jahre nicht aus."

Das Ziel bestehe darin, Frauen verstärkt in den Dienst zu holen, um Männer im Hinterland zu ersetzen. Diese könnten dann in Kampfeinheiten eingesetzt werden. Das sei der einfachste Weg, um die Situation bei der Mobilisierung zu verbessern, so Kilinkarow. Selbst Zwangsmaßnahmen hätten bislang nicht den gewünschten Effekt gebracht. Frauen seien bereits als Sanitäterinnen und Drohnenbedienerinnen im Einsatz, nun gehe es darum, ihre Rolle auszuweiten.

In russischen Sicherheitskreisen hieß es im September 2025 gegenüber RIA Nowosti, in der Ukraine liefen angesichts von Personalmangel die Vorbereitungen für eine Mobilisierung von Frauen auf Hochtouren. In den Brigaden der ukrainischen Streitkräfte würden zudem Posten von Beratern der Kommandeure für Gleichstellungsfragen eingeführt.

Energodar: Ukrainische Drohne greift Feuerwehrauto bei Löscharbeiten an

In der Stadt Energodar wurde ein Feuerwehrauto während eines Einsatzes von einer ukrainischen Drohne angegriffen. Dies teilt Bürgermeister Maxim Puchow auf Telegram mit:

"Während der Löscharbeiten im Bereich des Wärmekraftwerks Saporoschje wurde ein Feuerwehrfahrzeug des Katastrophenschutzes von Energodar von einer Drohne getroffen. Die Technik wurde beschädigt."

Nach seinen Angaben geriet das Fahrzeug nicht in Brand. Verletzt wurde niemand.

Was passierte bei Verhandlungen zwischen USA und der Ukraine?

Am 21. und 22. März fanden in Miami bilaterale Verhandlungen zwischen den Delegationen der Ukraine und der USA statt. Der ehemalige Rada-Abgeordnete Oleg Zarjow hat die Treffen analysiert und fasst deren Verlauf unter Verweis auf eigene Quellen zusammen.

Mehr dazu in dieser Analyse von Oleg Zarjow.

Gebiet Belgorod: Vier Zivilisten bei Drohnenangriffen der Ukraine verletzt

Im Gebiet Belgorod sind bei Angriffen ukrainischer Drohnen auf Fahrzeuge vier Zivilisten verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit:

"Durch erneute Drohnenangriffe der ukrainischen Streitkräfte auf Autos wurden vier friedliche Einwohner verletzt."

Im Bezirk Schebekino wurden zwei Menschen getroffen. Ein Mann erlitt eine Minen- und Explosionsverletzung, ein Drucktrauma sowie Splitterverletzungen am Rücken. Eine Frau erlitt eine Explosionsverletzung und einen offenen Beinbruch.

Im Bezirk Wolokonowski wurde ein weiterer Mann verletzt und zur weiteren Behandlung verlegt. Im Bezirk Rakitjanski wurde eine Frau durch Trümmer eines abgeschossenen Drohnenziels verletzt.

Ukrainisches Militärkommando ermittelt wegen Skandal um ein Luftsturmregiment

Das Kommando der Luftsturmtruppen des ukrainischen Militärs hat eine Ermittlung im Zusammenhang mit dem Skandal um das 425. separate Sturmregiment "Skala" ("Fels") eingeleitet. Angehörige des Regiments sollen zuvor dem Berater des ukrainischen Verteidigungsministeriums Sergei Sternenko Zusammenarbeit mit Russland vorgeworfen haben. In einem Facebook-Beitrag des 7. Korps der ukrainischen Luftsturmtruppen ist inzwischen von einer "amtlichen Untersuchung" die Rede.

Zuvor hatte Sternenko bekannt gegeben, dass das 425. Regiment schwere Verluste bei Kämpfen westlich von Krasnoarmeisk (ukrainischer Name Pokrowsk) erlitten habe. Eine russische militärische Quelle berichtete gegenüber der Nachrichtenagentur TASS, dass das Kommando des 425. Regiments wegen Sternenkos Kritik ihm Zusammenarbeit mit Russland vorgeworfen habe.

Ukrainische Medien berichten inzwischen von Konflikten beim ukrainischen Kommando im Zusammenhang mit Versuchen, die Verluste zu vertuschen.

Orbán fordert Aufhebung der Russland-Sanktionen

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán fordert die sofortige Aufhebung der Sanktionen gegen Russland. Nur so lasse sich eine Energiekrise verhindern. Er schreibt im sozialen Netzwerk X:

"Europa steht vor einer der schwersten Wirtschaftskrisen seiner Geschichte. Die Welt steht vor einer ernsten Energiekrise. Europa befindet sich in großer Gefahr. Der einzige Ausweg ist die Aufhebung der Sanktionen gegen die russische Energie. Sofort."

Bericht: Selenskijs Atompläne bringen Verhandlungen in Gefahr

Die Forderung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij nach Atomwaffen für die Ukraine gefährdet den Verhandlungsprozess. Dies berichtet InfoBRICS. In der Veröffentlichung heißt es:

"Ein solches Verlangen ist völlig wahnsinnig und untergräbt jede Möglichkeit der Diplomatie, da Russland eine solche Bedrohung nicht tolerieren wird."

Selenskij stellt diese Bedingung demnach zu einem Zeitpunkt, an dem Washington im Verhandlungsprozess zunehmend die Position Moskaus berücksichtigt. Selenskij hatte am Samstag erklärt, er wolle zusätzlich zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine auch Atomwaffen erhalten.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, warnte, dass Atomwaffen in ukrainischer Hand nicht nur politisch instrumentalisiert, sondern auch direkt eingesetzt würden – "auch gegen die eigenen Unterstützer".

Ukrainische Mediziner stellten für 4.000 US-Dollar fiktive Wehrdienstfreistellungen aus

Eine Gruppe von Medizinern in der ukrainischen Stadt Tscherkassy hat gegen Bestechungsgeld in großem Umfang Bescheide zur Freistellung vom Wehrdienst ausgestellt, behauptet der Sicherheitsdienst der Ukraine. In einer Meldung auf Telegram berichtet die Behörde:

"Der Sicherheitsdienst hat in Tscherkassy ein umfassendes Schema zur Entziehung vom Wehrdienst beseitigt, das lokale Mediziner entwickelt hatten. Für einen Betrag von 4.000 US-Dollar schlugen sie Wehrpflichtigen vor, sich einer fiktiven Behandlung zu unterziehen und ein medizinisches Gutachten über 'schlechte Gesundheit' zu erhalten."

Dem Bericht zufolge waren am Schema der Leiter der Regionalabteilung eines gesamtukrainischen medizinischen Unternehmens sechs weitere Mitarbeiter des medizinischen Notdienstes beteiligt.

Das Kiewer Regime stößt seit Längerem auf Schwierigkeiten bei der Aufstockung seiner Streitkräfte. Männern im Alter zwischen 18 und 60 Jahren ist eine Ausreise aus der Ukraine verboten. Mitarbeiter der Musterungsbehörden greifen verstärkt zu Zwangsrekrutierungen und Gewalt, was unter anderem auch gewalttätigen Widerstand provoziert.

Rada-Abgeordneter: Ukraine hat nur noch Geld für zwei Wochen

In der Ukraine warnt ein Abgeordneter der Werchowna Rada vor einer akuten Finanzierungslücke. Nach Angaben von Dmitri Rasumkow reichen die eigenen Haushaltsmittel nur noch für etwa zwei Wochen. Rasumkow erklärt in einem Interview mit dem YouTube-Kanal "Otkrovenno".

"Ich denke, dass wir unter den aktuellen Bedingungen bis Mitte April Geld haben, also etwa zwei Wochen, wenn nichts beschlossen wird."

Zuvor hatte Bloomberg unter Berufung auf Regierungsquellen berichtet, dass die Ukraine angesichts stockender westlicher Finanzhilfen bereits im Juni keine Mittel mehr für Kampfhandlungen haben könne. Rasumkow warnte zudem, dass neue Haushaltslücken möglicherweise erneut durch Steuererhöhungen auf die Bevölkerung geschlossen würden.

Auch andere Abgeordnete äußern sich besorgt. Bereits im März erklärte der Vorsitzende des Finanzausschusses der Werchowna Rada Daniil Getmanzew, das Land stehe "am Rande einer finanziellen Katastrophe". Er verwies darauf, dass ein EU-Kredit über 90 Milliarden Euro sowie ein Abkommen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) gefährdet seien.

Lwow: Mitarbeiter von Wehramt getötet

In Lwow haben Unbekannte einem Mitarbeiter des Territorialen Zentrums für Rekrutierung (TZK) die Kehle durchgeschnitten. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua. Später teilte das Portal unter Berufung auf die Polizei mit, dass der Mann seinen Verletzungen erlegen sei. Nach dem Täter wird gefahndet.

Vor dem Hintergrund des Personalmangels in den ukrainischen Streitkräften sorgen Zwangsmaßnahmen der Wehrämter bei der Mobilisierung immer wieder für Skandale. In den sozialen Netzwerken kursieren zahlreiche Videos, die gewaltsame Festnahmen zeigen.

Bewohner des Gebiets Saporoschje wegen Spionage festgenommen

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Bewohner des Gebiets Saporoschje festgenommen, der militärisch relevante Informationen an den ukrainischen Geheimdienst weitergeleitet haben soll. Der Pressedienst der Behörde berichtet:

"Die Verwaltung des FSB im Gebiet Saporoschje hat die rechtswidrige Tätigkeit eines Bewohners der Region festgestellt und unterbunden, der der Zusammenarbeit mit der Hauptverwaltung für Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine verdächtigt wird."

Dem Festgenommenen wird vorgeworfen, über soziale Netzwerke Angaben über Standorte russischer Armeeeinheiten und Militärgeräts an die ukrainische Seite für anschließende Angriffe weitergeleitet zu haben.

Ein Strafverfahren wegen Hochverrats wurde eingeleitet. Im Falle einer Verurteilung droht dem Verdächtigen bis zu lebenslange Haft.

Russische Luftabwehr schießt 49 Drohnen ab

Die russische Luftabwehr hat am Donnerstag zwischen 07:00 und 14:00 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 49 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Die Drohnen seien über mehreren Gebieten abgeschossen worden, darunter Brjansk, Belgorod, Woronesch, Kursk sowie der Moskauer Raum. Auch über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer seien Ziele bekämpft worden.

Stillstand bei Ukraine-Gesprächen – Fokus auf bilaterale Kontakte mit USA

Die trilateralen Gespräche zur Beilegung des Ukraine-Konflikts sind vorerst ausgesetzt. Gleichzeitig steht Russland weiter mit den USA in Kontakt. Dies erklärte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow.

"Derzeit gibt es eine Pause in den dreiseitigen Verhandlungen. Wir haben Kontakte zu den Amerikanern, aber wir sehen, dass auch die Ukrainer aktiv mit ihnen verhandeln."

Die US-Unterhändler seien derzeit "mit einer anderen Problematik stärker beschäftigt". Auf die Frage nach Kontakten zu Washington erklärte Uschakow:

"Es gibt einen Prozess von Kontakten, und im Verlauf dieser Kontakte besprechen wir, würde ich sagen, vor allem die ukrainische Problematik."

Mehr als 100 Drohnen: Belgorod unter Beschuss – ein Toter

Die ukrainischen Streitkräfte haben das Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden mit mehr als 100 Drohnen angegriffen. Ein Mensch kam ums Leben, sechs wurden verletzt. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.

Nach Angaben des Gouverneurs gerieten 37 Ortschaften in neun Bezirken unter Beschuss. Es seien 32 Geschosse abgefeuert worden. Zudem wurden 108 Drohnenangriffe registriert. 45 davon wurden über der Region abgeschossen oder unterdrückt, so Gladkow.

Im Berichtszeitraum wurden Schäden an einem Mehrfamilienhaus, acht Privathäusern, vier Gewerbeobjekten, einem Unternehmen sowie an 20 Fahrzeugen festgestellt.

Explosionen in zahlreichen ukrainischen Städten

Ukrainische Medien melden Explosionen in den Städten Charkow, Odessa, Sumy und Tschernigow. Zudem wurde laut Angaben der Online-Karte des ukrainischen Ministeriums für digitale Transformation Stand 13:17 Uhr MEZ der Luftalarm in Stadt und Gebiet Kiew sowie den Gebieten Schitomir, Winniza, Tscherkassy, Kirowograd, Dnjepropetrowsk, Poltawa, Sumy und Tschernigow ausgerufen.

Kiews Truppen greifen Pferdefarm im Gebiet Saporoschje an – 14 Tiere tot

Im Gebiet Saporoschje hat das ukrainische Militär eine Pferdefarm mit Drohnen angegriffen. Wie der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, berichtet, wurden beim sinnlosen Gewaltakt 14 Pferde getötet:

"Mindestens zehn Starrflügler-Drohnen haben eine Pferdefarm im Gemeidebezirk Akimowka angegriffen. Das ist ein vorsätzlicher Angriff gegen einen zivilen Betrieb. Durch direkte Treffer und den darauffolgenden Brand starben 14 Pferde, nur drei überlebten. Der geschädigte Betrieb wird Unterstützung erhalten."

Auf seinem Telegram-Kanal teilt Balizki Bilder vom Ort des Vorfalls und betont:

"Dieses weitere Kriegsverbrechen zeigt das wahre Gesicht des Gegners, der weder Kinder noch Alte und nicht einmal Tiere verschont, die keinesfalls ein militärisches Ziel sein können. So sehen die gegnerischen 'Siege' aus, so die taktischen Errungenschaften und entsprechend die Berichte, um von Europa Waffen zu erhalten."

Russische Verwaltung des Gebiets Charkow: Woltschansk bleibt unter Beschuss

Das ukrainische Militär nimmt nach dem Verlust der Stadt Woltschansk im Gebiet Charkow den Ort täglich unter Feuer, ohne auf mögliche zivile Verluste zu achten. Witali Gantschew, Leiter der militärisch-zivilen Verwaltung des Gebiets, schreibt dazu auf sozialen Netzwerken:

"Nach Angaben von evakuierten Zivilisten steht Woltschansk unter täglichem Beschuss durch bewaffnete Verbände der Ukraine. Nach dem Verlust der Kontrolle über die Stadt schont die ukrainische Armee keine Zivilisten und vernichtet sämtliche bewegliche Objekte und Gebäude."

Gantschew fügte hinzu, dass in dem von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets aktiv die Zwangsmobilmachung der männlichen Bevölkerung laufe. Dabei tun die Charkower "alles Mögliche, um nicht für das verbrecherische Kiewer Regime kämpfen zu müssen."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlaufe des vergangenen Tages bekannt. 

Angaben der Behörde zufolge haben alle Truppenverbände ihre taktische Lage verbessert. Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord verlor Kiew bis zu 170 Soldaten. Zudem wurden acht Autos, drei Geschütze, eine Eloka-Anlage sowie 13 Material- und Munitionslager eliminiert.

Die ukrainischen Verluste bei Kämpfen gegen den Truppenverband West beliefen sich auf über 190 Soldaten. Ein Panzer, zwei US-produzierte gepanzerte Mannschaftstransporter vom Typ M113, 27 Autos, zwei Geschütze und ein Munitionslager wurden zerstört.

Beim Vorrücken des Truppenverbands Süd verlor die Ukraine bis zu 185 Kämpfer, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, sechs Geschütze, eine Eloka-Anlage sowie neun Lager.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte musste Kiews Militär einen Verlust von über 375 Soldaten hinnehmen. Außerdem wurden ein Panzer, zehn gepanzerte Kampffahrzeuge und 15 Autos ausgeschaltet.

Bei Kämpfen gegen den Truppenverband Ost verloren ukrainische Truppen über 335 Militärangehörige. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwölf Autos, ein Artilleriegeschütz und eine Eloka-Anlage außer Gefecht gesetzt.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr kamen bis zu 50 ukrainische Soldaten ums Leben. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, elf Autos, eine Eloka-Anlage und ein Materiallager wurden eliminiert.

Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie fünf Lenkgleitbomben und 291 Starrflügler-Drohnen ab.

Prorussischer Untergrund: Über 3000 Bewohner von Cherson verweigern Evakuierung

Über 3.000 Bewohner der vom ukrainischen Militär besetzten Stadt Cherson unterliegen einer Evakuierung, wollen aber nicht ausreisen. Die prorussische Untergrundorganisation "Chersoner Widerstand" meldet dazu gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

"Die Behörden in Cherson kündigten an, dass gegenwärtig über 3.000 Menschen einer Evakuierung unterliegen. Es ist unklar, wo diese Menschen untergebracht werden sollen. Trotz der Angriffe wollen die Menschen nicht ausreisen: Die einen wollen die Ankunft der Russen selbst unter Lebensrisiko abwarten, die anderen verstehen, dass sie bei einer Abreise zu Obdachlosen werden und es viel zu teuer und riskant ist, selbstständig nach Cherson zurückzukehren."

Russlands Menschenrechtsbeauftragte: Moskau und Kiew planen Gefangenenaustausch zu Ostern

Russland und die Ukraine bereiten einen Gefangenenaustausch vor, berichtet die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert sie dazu:

"Im Vorfeld von Ostern wird eine große Arbeit zur Vorbereitung des Austauschens von Gefangenen geleistet."

Moskalkowa fügte hinzu, dass zudem mit der ukrainischen Seite vereinbart wurde, "alles Mögliche zu tun, damit auch Kriegsgefangene diesen Feiertag spüren":

"Die Kriegsgefangenen sind orthodox. Sowohl in Russland als auch in der Ukraine wird ihnen Osterbrot gereicht und die Gelegenheit geboten, mit einem Priester zusammenzutreffen."

Nach orthodoxer Tradition wird das Osterfest im laufenden Jahr am 12. April begangen.

Gebiet Kursk wird weiter von ukrainischen Drohnen angegriffen

Während des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär erneut das russische Gebiet Kursk angegriffen. Alexandr Chinstein, Gouverneur der Region, meldet dazu:

"Insgesamt wurden im Zeitraum zwischen 09:00 Uhr Moskauer Zeit am 1. April bis 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 2. April 47 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Der Gegner setzte 31 Mal Artillerie ein, sieben Mal griffen Drohnen unser Gebiet mit Sprengsätzen an."

Nach Chinsteins Angaben wurden durch die Angriffe mehrere Fahrzeuge beschädigt. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden.

Ukrainische Drohnenleitstände vom russischen Truppenverband Ost zerstört

Im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Ost hat das ukrainische Militär neun Drohnenleitstände verloren. Michail Gerassimow, Pressesprecher des Verbands, berichtet dazu:

"In den vergangenen 24 Stunden verlor der Gegner fünf Starlink-Stationen, 21 Starrflügler-Drohnen und neun Drohnenleitstände."

Bei Angriffen gegen ukrainische Stellungen kamen unter anderem schwere Flammenwerfer zum Einsatz, so Gerassimow weiter.

Russischer Truppenverband Süd zerstört 60 ukrainische Unterstände

Am vergangenen Tag haben Einheiten des russischen Truppenverbands Süd unter anderem 60 ukrainische Unterstände zerstört. Wadim Astafjew, Pressesprecher des Verbands, berichtet:

"An Frontabschnitten Kramatorsk, Konstantinowka und Slawjansk zerstörten Einheiten der Truppen für unbemannte Systeme 15 Antennen, einen Starlink-Terminal und acht Roboter-Landkomplexe. Es wurden zehn Drohnenleitstände sowie 60 Unterstände mit ukrainischem Militärpersonal getroffen, 14 gegnerische Drohnen wurden abgeschossen."

Prorussischer Widerstand: Intensität der Kämpfe in Cherson nimmt zu

Die Intensität der Kämpfe in unmittelbarem Umland der Stadt Cherson hat zugenommen, meldet der städtische prorussische Widerstand. Die Organisation "Chersoner Widerstand" berichtet laut Angaben der Nachrichtenagentur TASS:

"Selenskijs Regime will verbrannte Erde nach sich lassen. In der vergangenen Woche nahm die Intensität der Kämpfe zu. In der Nähe der Antonow-Brücke und der Belogrudy-Insel zermalmen russische Truppen das ukrainische Militär und rücken in Richtung der Gebietshauptstadt vor."

Vertreter des Widerstands betonten weiter, dass Kiew für ukrainische Soldaten vorsätzlich Bedingungen schaffe, die weder einen Rückzug noch ein Aufgeben zulassen:

"Die nazistische Führung beabsichtigt, sowohl das Territorium als auch die Soldaten zu vernichten."

Leonid Iwlew, Duma-Abgeordnete von der Republik Krim, erklärte parallel dazu gegenüber TASS, dass Kiew trotzt der Besatzung von Cherson die Stadtbewohner nicht mehr für Bürger der Ukraine halte. Damit bezog er sich auf die Meldung des russischen Gebietsgouverneurs Wladimir Saldo, wonach ukrainische Rekrutierungsbeamte die informelle Erlaubnis erhalten hatten, Waffen gegen die Stadtbewohner einzusetzen.

Luftabwehr schießt 147 ukrainische Drohnen über russischen Regionen ab

In der vergangenen Nacht hat Russlands Luftabwehr 147 ukrainische Drohnen über den Regionen des Landes abgeschossen. Das russische Verteidigungsministerium teilt dazu mit:

"In der vergangenen Nacht wurden im Zeitraum zwischen 23:00 und 07:00 Uhr Moskauer Zeit 147 ukrainische Starrflügler-Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, Smolensk, Tula, Kaluga, Krasnodar, den Republiken Krim, Baschkortostan, Adygeja sowie über dem Schwarzen und Asowschen Meer abgefangen und zerstört."

1.04.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Selenskij: Kiew und Washington wollen Sicherheitsgarantien verstärken

Die Ukraine und die USA arbeiten nach Angaben des ukrainischen Machthabers Wladimir Selenskij an einer Verstärkung der Sicherheitsgarantien. Konkrete Details nannte er nicht. Selenskij erklärte, er habe ausführlich mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff sowie mit Jared Kushner gesprochen. Später hätten sich auch US-Senator Lindsey Graham und NATO-Generalsekretär Mark Rutte zugeschaltet.

In einer Videobotschaft auf Telegram sagte Selenskij:

"Wir haben darüber gesprochen, wie die Diplomatie gestärkt werden kann und welche Schritte möglich sind. Auch über Sicherheitsgarantien und die Einbindung der Europäer. Wir haben vereinbart, die Sicherheitsgarantien zu verstärken."

Welche Garantien konkret gemeint sind und wie diese umgesetzt werden sollen, blieb offen.

Deutscher Rüstungskonzern liefert erste Drohnen an die Ukraine

Das deutsche Unternehmen Quantum Systems hat die erste Lieferung taktischer Drohnen des Typs Linza 3.0 an die ukrainischen Streitkräfte bekannt gegeben. Wie auf der Website des Unternehmens zu lesen ist, hat das Gemeinschaftsunternehmen Quantum Frontline Industries die Produktion der ersten Systeme abgeschlossen. In der Mitteilung heißt es:

"Diese Systeme werden an die ukrainischen Streitkräfte geliefert."

Demnach plant das Unternehmen, seine Produktionskapazitäten noch in diesem Jahr auszubauen und die Lieferungen von Drohnen an ukrainische Einheiten zu erhöhen. Weitere Details wurden nicht genannt.

Zuvor hatte Quantum Systems im Rahmen der Initiative "Build With Ukraine" mit dem ukrainischen Start-up Frontline Robotics eine Vereinbarung zur Massenproduktion von Drohnen geschlossen. Laut Medienberichten sollen ab 2026 rund 10.000 Drohnen im Wert von 40 Millionen Euro in einem neuen Werk produziert werden – ausschließlich für den Einsatz in der Ukraine.

US-Experte warnt: NATO-Austritt könnte Ukraine-Armee kollabieren lassen

Ein möglicher Austritt der USA aus der NATO würde der Ukraine schweren Schaden zufügen. Diese Einschätzung äußerte der pensionierte US-Oberstleutnant Daniel Davis auf der Plattform X:

"Das würde die Ukraine plötzlich allein zurücklassen und vermutlich ihre militärische Niederlage beschleunigen – nicht durch eine nüchterne Verhandlungslösung zu bestmöglichen Bedingungen, sondern durch den plötzlichen Zusammenbruch ihrer Armee."

Auch die europäischen Verbündeten würden sich laut Davis "im Stich gelassen und gedemütigt" fühlen.

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump laut The Telegraph erklärt, er erwäge einen Austritt der Vereinigten Staaten aus dem Bündnis. Trump habe die NATO stets als "Papiertiger" betrachtet. Washington habe seine Verbündeten im Ukraine-Konflikt automatisch unterstützt, jedoch keine Hilfe bei einer Operation gegen Teheran erhalten.

Trump hatte die NATO-Partner wiederholt wegen mangelnder Unterstützung kritisiert und einen Stopp von Hilfsleistungen nicht ausgeschlossen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte zudem, der Präsident werde nach einer möglichen Einigung im Konflikt mit Iran über die Zukunft des Bündnisses entscheiden.

Uschakow: Truppenabzug aus Donbass würde Weg für Frieden ebnen

Ein Abzug der ukrainischen Truppen aus dem Donbass durch Wladimir Selenskij könnte laut dem russischen Präsidentenberater Juri Uschakow neue Perspektiven für eine Friedenslösung eröffnen. Im Gespräch mit dem Nachrichtenportal Westi sagte er:

"Wenn er die Entscheidung treffen würde, die Truppen abzuziehen, und wir anschließend überprüfen könnten, dass dies geschehen ist, würden sich natürlich Perspektiven für die Regelung vieler Fragen eröffnen, einschließlich der Beendigung der Kampfhandlungen."

Zuvor hatte Wladimir Selenskij erklärt, Moskau habe Kiew zwei Monate für den Abzug der ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbass eingeräumt. Andernfalls würden sich die Bedingungen für ein mögliches Friedensabkommen zum Nachteil der Ukraine verschlechtern.

Ukrainischer Drohnenangriff in Gorlowka: Zivilist verletzt

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf Gorlowka ist ein Zivilist verletzt worden. Dies teilt Bürgermeister Iwan Prichodko auf Telegram mit. Zugleich erklärte Prichodko beim Sender Solowjow Live, die Zahl der Drohnenangriffe auf die Stadt sei dank des Schutzsystems "Kuppel des Donbass" deutlich gesunken.

"Das System hat sich bewährt. Früher hatten wir 340 bis 350 Angriffe pro Woche, jetzt liegt diese Zahl bei 70 bis 75 Drohnen."

Ein Teil der Drohnen dringe jedoch weiterhin in das Stadtgebiet ein. Das System "Kuppel des Donbass" wurde im Herbst 2023 in der Volksrepublik Donezk unter Beteiligung des russischen Inlandsgeheimdienstes entwickelt. Nach früheren Angaben wurden damit insgesamt mehr als 50.000 ukrainische Drohnen neutralisiert.

Dmitrijew: Großbritanniens Militärbestände nahezu erschöpft

Die militärischen Bestände Großbritanniens sind nach Einschätzung von Kirill Dmitrijew nahezu aufgebraucht. Auf der Plattform X schrieb er:

"Die militärischen Bestände Großbritanniens liegen nahe null." 

Damit bezog sich Dmitrijew auf Berichte, denen zufolge dem Vereinigten Königreich weniger als 50 Marschflugkörper des Typs Storm Shadow verblieben seien. Die Bestände an Brimstone-Raketen lägen demnach nur noch bei 25 bis 35 Prozent des ursprünglichen Niveaus und die an Paveway-IV-Bomben bei 30 bis 40 Prozent. Als Grund für den Rückgang werden unter anderem die Waffenlieferungen an die Ukraine genannt.

EU-Außenbeauftragte plädiert für gemeinsames Vorgehen gegen "Schattenflotte"

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas plädiert dafür, den wirtschaftlichen Druck auf Russland noch einmal deutlich zu erhöhen, um ein Ende des Ukraine-Kriegs zu erreichen. Den ARD-"Tagesthemen" hat die Estin gesagt, der Westen müsse in Bezug auf die Schattenflotte etwas unternehmen, denn diese sei ein Instrument, das Russland nutze, um Erdöl aus dem Land "herauszuholen und zu verteilen". Auf diese Weise erhalte Russland Einkünfte, um den Krieg zu finanzieren.

"Hier müssen wir kreativ sein. Wir müssen mit unseren Partnern zusammensitzen, mit ihnen sprechen, denn wenn das Vereinigte Königreich, die USA, Europa, die G7-Partner die gleichen Sanktionen erlassen, dann erzielen wir einen großen Effekt."

Jetzt liege der Schwerpunkt darauf, mehr Druck auf Russland auszuüben, sodass Moskau diesen Krieg beende. Sie sagte, der russischen Volkswirtschaft gehe es nicht gut.

Als "Schattenflotte" werden im Westen Tanker und Frachtschiffe bezeichnet, die Russland angeblich zur Umgehung von Sanktionen einsetzt.

Russische Luftabwehr schießt 17 ukrainische Drohnen ab

Im Zeitraum von 9:00 bis 18:00 Uhr Moskauer Zeit haben die russischen Luftabwehrkräfte innerhalb von neun Stunden 17 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium am Mittwoch mit. Demnach wurden neun Drohnen über der Region Krasnodar, drei über dem Gebiet Kursk, zwei über dem Asowschen Meer, zwei über dem Gebiet Belgorod und eine über der Republik Krim abgeschossen.

Lawrow: Wir sind bereit für Dialog mit dem Westen, werden aber niemandem hinterherlaufen

Moskau ist bereit, Wege aus der Krise in den Beziehungen zum Westen zu besprechen, besteht jedoch auf einem gleichberechtigten und für beide Seiten vorteilhaften Dialog ohne einseitige Zugeständnisse. Dies erklärte Außenminister Sergei Lawrow auf der Generalversammlung des Russischen Rates für internationale Angelegenheiten.

Lawrow Zufolge durchlaufen die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen derzeit eine der schwersten Krisen. Der Minister betonte, dass Moskau fest entschlossen sei, seine eigenen nationalen Interessen zu verteidigen. Dabei sei Russland zu Verhandlungen bereit und halte die Tür für einen Dialog und mögliche Vereinbarungen offen, "aber wird ganz sicher niemandem hinterherlaufen", erklärte Lawrow.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Marotschko: Ukraine muss monatlich bis zu 40.000 Soldaten mobilisieren

Der Militäranalyst Andrei Marotschko hat erklärt, dass die Ukraine zur Deckung ihrer Verluste monatlich bis zu 40.000 Soldaten mobilisieren müsse. In einer Live-Sendung auf der Plattform VKontakte sagte er:

"20.000 Menschen sind 100 Prozent, die innerhalb eines Monats rekrutiert werden müssen. Wenn zusätzlich Reserven für das Kommando benötigt werden, müssen noch mindestens 10.000 hinzugefügt werden. Das heißt, ungefähr 30.000 bis 40.000 ukrainische Bürger müssen jeden Monat von den Rekrutierungszentren mobilisiert werden."

Marotschko verwies zudem auf frühere Angaben, wonach die Rekrutierungsbehörden der Ukraine angewiesen worden seien, die Mobilisierung angesichts hoher Verluste zu beschleunigen. Er äußerte die Einschätzung, dass die Rekrutierungszentren diese Vorgaben erfüllen könnten. Die Mobilisierung sei jedoch von "Chaos" begleitet. Das derzeitige Ziel bestehe lediglich darin, die Reihen der ukrainischen Kämpfer aufzufüllen.

Ukrainische Drohnen werden zur Bedrohung für Finnland

Ein weiterer Absturz ukrainischer Drohnen, diesmal über Finnland, sorgt für Aufsehen. Helsinki spricht dabei zwar von einer "Verletzung der territorialen Integrität", allerdings die finnische Luftwaffe auf einen Abschuss der Drohnen verzichtet. Wovon zeugt dieser Widerspruch?

Mehr dazu in dieser Analyse von Oleg Issaitschenko auf unserer Website.

EU erhöht Reformdruck auf Kiew

In einem Brief vom 30. März nennt Erweiterungskommissarin Marta Kos elf Reformschritte, welche die Ukraine im Jahr 2025 nicht fristgerecht umgesetzt hat. Erst wenn diese Reformen nachgeholt würden, würden rund vier Milliarden Euro freigegeben, heißt es. Dem Brief zufolge sind Reformen in den Bereichen Justiz, Staatsdienst, im Bahnsektor und beim Strommarkt noch offen. Kos zufolge biete die für die nächste Woche anberaumte Parlamentssitzung eine Gelegenheit, die Reformen voranzutreiben.

Gleichzeitig treibt die EU-Kommission von Ursula von der Leyen die Vorbereitungen zur Auszahlung neuer Milliardenhilfen an die Ukraine ungeachtet des ungarischen Vetos voran. Die Behörde hat in Brüssel einen Vorschlag vorgelegt, der nach einer Aufhebung der Blockade Budapests die Bereitstellung von 45 Milliarden Euro bis Ende dieses Jahres ermöglichen soll. Das Geld soll den dringendsten Finanzbedarf der Ukraine decken und dem Land eine Fortsetzung der Kampfhandlungen gegen Russland ermöglichen.

Zwei Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen im Gebiet Belgorod

Bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte im russischen Gebiet Belgorod sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.

"Im Dorf Oktjabrski im Bezirk Belgorod wurde bei der Detonation einer Drohne ein Mann verletzt. Im Dorf Maximowka im Bezirk Schebekino traf eine FPV-Drohne ein Auto. Ein Mann erlitt eine Splitterverletzung an der Hand und wurde im Krankenhaus medizinisch versorgt."

Laut dem Gouverneur wurde der Verletzte aus dem Bezirk Belgorod mit Splitterwunden im Gesicht und an den Beinen in ein Krankenhaus gebracht. Am Ort des Angriffs wurden Fenster zerstört, die Fassade eines Geschäftsgebäudes beschädigt und vier Autos in Mitleidenschaft gezogen. Der andere Verletzte musste nicht hospitalisiert werden.

Finnland warnt Kiew nach Drohnenvorfällen im NATO-Raum

Der finnische Verteidigungsminister Antti Häkkänen hat nach dem Eindringen ukrainischer Drohnen in finnisches Gebiet klare Worte an Kiew gerichtet. Er schrieb auf der Plattform X:

"Meine Botschaft an den ukrainischen Verteidigungsminister Michail Fjodorow lautete, dass Drohnen nicht in das Gebiet Finnlands oder anderer NATO-Staaten eindringen dürfen."

Zuvor hatten die finnischen Behörden mitgeteilt, dass am 29. März zwei Drohnen nahe der Stadt Kouvola abgestürzt seien. Eine davon sei als ukrainische An-196 identifiziert worden.

Die Polizei erklärte später, dass eine der Drohnen unschädlich gemacht worden sei. An dieser Drohne sei Munition befestigt gewesen, die jedoch nicht detoniert ist. Am Dienstag entdeckte die finnische Grenzschutzbehörde zudem eine weitere Drohne auf dem Eis des Grenzsees Pyhäjärvi nahe Russland.

Syrski: Russische Armee zählt zu den stärksten der Welt

Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte Aleksander Syrski hat die russischen Streitkräfte als eine der stärksten Armeen weltweit bezeichnet. Er sagte dies in einem Interview mit dem ukrainischen Sender ICTV:

"Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen. Das wäre ein Fehler. Der Feind ist stark. Es ist tatsächlich eine der stärksten Armeen der Welt."

Syrski verwies zudem auf die moderne Bewaffnung der russischen Armee, insbesondere im Bereich Drohnen- und Raketenwaffen. Bereits im Februar hatte er in einem Interview mit der französischen Zeitung Le Monde die Überlegenheit der russischen Luftwaffe eingeräumt, insbesondere durch den Einsatz gelenkter Bomben.

EU stellt der Ukraine weitere Milliarden aus russischen Vermögenswerten bereit

Die Europäische Kommission hat angekündigt, der Ukraine 1,4 Milliarden Euro aus den Erträgen eingefrorener russischer Vermögenswerte zur Verfügung zu stellen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte dazu:

"Diese 1,4 Milliarden Euro werden dorthin fließen, wo sie am dringendsten benötigt werden: zur Unterstützung des ukrainischen Staates."

Bei den Mitteln handelt es sich um Zinserträge aus eingefrorenen Vermögenswerten der russischen Zentralbank, die bei zentralen Wertpapierverwahrern lagern. Es ist der vierte Transfer dieser Art. Der vorherige erfolgte im August 2025. Die aktuellen Mittel umfassen Einnahmen aus der zweiten Hälfte des Jahres 2025.

Zuvor hatte die EU bereits 80 Millionen Euro aus entsprechenden Gewinnen bereitgestellt.

Selenskij räumt angespannte Lage für ukrainische Armee ein

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat die schwierige Lage der Streitkräfte an der Front eingeräumt. Er erklärte, er habe eine Besprechung mit dem Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, Aleksander Syrski, abgehalten. Selenskij schrieb in seinem Telegram-Kanal:

"Bericht des Oberbefehlshabers [der ukrainischen Streitkräfte] Aleksander Syrski: Derzeit ist die Lage an der Front ziemlich angespannt."

Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mehrfach über Erfolge der eigenen Truppen im Einsatzgebiet berichtet. Demnach hätten Einheiten des Truppenverbandes Mitte einen Gegenangriff der ukrainischen Armee abgewehrt und seien in Richtung Dobropolje weiter vorgerückt. Zudem wird regelmäßig über die Einnahme weiterer Ortschaften berichtet.

Peskow: Abzug ukrainischer Truppen aus DVR würde es ermöglichen, zahlreiche Menschenleben zu retten

Die Entscheidung von Wladimir Selenskij, die ukrainischen Streitkräfte aus der Volksrepublik Donezk abzuziehen, würde es ermöglichen, die heiße Phase des Konflikts zu beenden. Dies erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Journalisten.

"Dies würde es ermöglichen, das Leben einer großen Anzahl von Menschen zu retten und vor allem die heiße Phase dieses Krieges zu beenden."

Sacharowa: Selenskijs Oster-Waffenruhe "reine PR-Aktion"

Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat die Aussagen des ukrainischen Machthabers Wladimir Selenskij zur Oster-Waffenruhe scharf kritisiert.

Bei einem Briefing erklärte sie, dies sei "ein weiterer Vorstoß, ein Lieblingsmanöver Selenskijs, eine weitere PR-Aktion". Das Ziel sei nicht ein dauerhafter Frieden. Vielmehr gehe es darum, "eine Waffenruhe von einem oder zwei Monaten zu erlangen", um Verluste der ukrainischen Streitkräfte auszugleichen, sich neu zu gruppieren und "sich auf die Fortsetzung der Kampfhandlungen vorzubereiten". Dafür gebe es "zahlreiche Bestätigungen".

Sacharowa betonte zudem, wäre Selenskij "wirklich an einer Beendigung des Konflikts interessiert", dann hätte er politischen Willen gezeigt. Etwa durch die Aufhebung "diskriminierender Gesetze gegenüber Russen und russischsprachigen Bürgern der Ukraine".

"Doch das sehen wir nicht. Wir sehen und hören etwas anderes."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.315 Soldaten verloren hat.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 255 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zehn Autos, drei Artilleriegeschütze, eine Station für elektronische Kampfführung, vier Munitionslager, ein Brennstofflager und fünf Materiallager. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 170 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband vier gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter zwei vom Typ Kosak, 16 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze sowie ein Munitionslager der ukrainischen Armee.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär etwa 175 Kämpfer einbüßen. Ein Panzer, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, ein Artilleriegeschütz, vier Munitionslager und drei Materiallager wurden getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 370 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte einen Panzer vom Typ Abrams aus US-Produktion, 19 gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und zwei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 275 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug, elf Autos, eine Station für elektronische Kampfführung und ein Materiallager. 

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 70 Soldaten. Außerdem eliminierte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und eine Haubitze vom Typ M777 aus US-Produktion.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Militärflugplätze, Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes, Energie- und Brennstoffanlagen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, Lager und Leitstellen für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 149 Bezirken wurden getroffen.

Russische Luftabwehrkräfte haben zehn Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete aus US-Produktion und 261 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 129.921 unbemannte Luftfahrzeuge, 652 Flugabwehrraketensysteme, 28.630 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.694 Mehrfachraketenwerfer, 34.212 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie  58.337 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Naryschkin: Kiew ist nicht in der Lage, Verpflichtungen im Rahmen einer Waffenruhe einzuhalten

Das Kiewer Regime sei nicht in der Lage, seine Verpflichtungen im Rahmen eines Waffenstillstands einzuhalten. So kommentierte der Chef des russischen Auslandsgeheimdiensts (SWR), Sergei Naryschkin, gegenüber TASS die Aussagen von Wladimir Selenskij bezüglich eines Waffenstillstands zu Ostern.

"Man muss sagen, dass das Kiewer Regime natürlich Vertrauen verloren hat. Die ganze Welt weiß und hat bereits zuvor beobachtet, dass dieses Regime nicht in der Lage ist, seine Verpflichtungen in Bezug auf jegliche Vorschläge für einen Waffenstillstand einzuhalten."

Zuvor hatte Selenskij erklärt, dass die Ukraine zu einer Waffenruhe über Ostern bereit sei. Der Kremlsprecher Dmitri Peskow hat Selenskijs Äußerungen ebenfalls kommentiert. Am Dienstag sagte er, dass die Aussagen des ukrainischen Politikers bezüglich eines Waffenstillstands zu Ostern keine konkreten Vorschläge enthalte.

Russlands Ermittlungskomitee leitet über 4.700 Strafverfahren wegen ukrainischer Angriffe ein

Russische Ermittler haben mehr als 4.700 Strafverfahren wegen Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf Russlands Regionen eingeleitet, gab Alexander Bastrykin, Vorsitzender des Ermittlungskomitees der Russischen Föderation, bekannt.

"Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden 4.746 Strafverfahren wegen ukrainischer Artillerie-, Raketen- und Drohnenangriffe auf 51 Regionen der Russischen Föderation außerhalb der Zone der militärischen Sonderoperation sowie wegen der Invasion in russisches Territorium im August 2024 eingeleitet."

Nach Angaben von Bastrykin seien 1.249 Zivilisten infolge dieser Angriffe ums Leben gekommen und mehr als 5.700 verletzt worden.   

Er fügte hinzu, dass europäische Staaten von Anfang an in die Finanzierung der Ukraine und Waffenlieferungen verwickelt seien und daher "Komplizen der Verbrechen sind, die das Kiewer Regime gegen russische Bürger begeht".

"Es handelt sich nicht nur um die Aggression gegen Bewohner des Donbass, sondern um die Angriffe auf zivile Objekte in Grenzregionen."

Kiews Drohnen kommen aus EU-Staaten: Russisches Militär analysiert und bewertet die Lage

Russland werde die notwendigen Maßnahmen ergreifen, sollte sich bestätigen, dass Länder der Europäischen Union Kiew ihren Luftraum für Drohnenangriffe auf Russland zur Verfügung stellen. Das erklärte der Sprecher des Präsidenten, Dmitri Peskow.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russlands Verteidigungsministerium: Volksrepublik Lugansk vollständig befreit 

Die Einheiten des Truppenverbandes West haben die Befreiung der Volksrepublik Lugansk abgeschlossen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwoch mit.

Die russische Armee setzt die Befreiung weiterer Orte in der Zone der militärischen Sonderoperation fort. 

Im Laufe der vergangenen 24 Stunden haben die Einheiten des Truppenverbandes Nord die Kontrolle über die Ortschaft Werchnjaja Pissarewka im Gebiet Charkow erlangt.

Darüber hinaus haben die Soldaten des Verbandes Ost die Siedlung Boikowo im Gebiet Saporoschje befreit.

Weitere ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgefangen   

Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

"Am 1. April zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 16 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: 13 Drohnen über der Region Krasnodar, zwei Drohnen über der Republik Krim und eine Drohne über dem Gebiet Woronesch."

Mehrere Zivilisten verletzt bei Angriff auf Gebiet Saporoschje

Vier Menschen wurden aus den Trümmern eines Wohnhauses geborgen, das bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte zerstört worden war, wie der Gouverneur der Region Saporoschje, Jewgeni Balizki, auf Telegram mitteilte.

"Diese Nacht hat der Gegner einen Angriff auf ein zweistöckiges Wohnhaus in der Stadt Wassiljewka durchgeführt. Das Haus ist fast vollständig zerstört. Aus den Trümmern wurden vier Verletzte geborgen: drei Frauen, Jahrgänge 1942, 1970, 1993 und ein Kind, Jahrgang 2022."

Nach Angaben des Gouverneurs könnten sich noch weitere Menschen unter den Trümmern befinden, weswegen die Rettungsarbeiten fortgesetzt werden.

Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages elf Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 31. März bis 7:00 Uhr am 1. April wurden insgesamt 24 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Zweimal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldete keine Opfer. 

Infolge der Angriffe wurden ein Auto und ein Privathaus beschädigt.

Außenministerium: USA drängen Kiew zu Kompromissen mit Moskau

Washington arbeite daran, Kiew zu Kompromissen mit Moskau zu bewegen, sagte der stellvertretende russische Außenminister Michail Galusin gegenüber TASS.

"Wir gehen davon aus, dass es notwendig ist, den Dialog im Rahmen des trilateralen Formats auf der Grundlage der Verständigungen zu führen, die der russische Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump bei ihrem Gipfeltreffen in Alaska am 15. August des vergangenen Jahres erzielt haben."

Galusin zufolge habe Washington "bestimmte Kompromissvorschläge" gemacht, die Moskau akzeptiert habe. Diese Ideen konzentrierten sich auf die Beseitigung der Ursachen des Konflikts und auf die Situation an der Front. Jetzt bestehe die Aufgabe darin, dass Washington die Zustimmung der ukrainischen Seite zu diesen Vorschlägen erhalte, so der Diplomat.

Kallas: Kiew erhält 80 Millionen Euro aus Erlösen aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten

Die EU hat der Ukraine 80 Millionen Euro aus den Erlösen aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten zugewiesen. Dies gab die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Kiew bekannt.

"Heute freue ich mich, dass wir der Ukraine weitere 80 Millionen Euro zur Verfügung stellen, die aus den Erträgen der eingefrorenen russischen Vermögenswerte stammen." 

Zivilisten verletzt bei Drohnenangriffen auf Gebiet Belgorod

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, wurden drei zivile Einwohner bei ukrainischen Drohnenattacken verletzt. Alle drei wurden in ein Krankenhaus in der Stadt Belgorod eingeliefert. Dies berichtet der Politiker am Morgen auf Telegram. 

Infolge eines Drohnenangriffs auf ein Privathaus im Bezirk Graiworon wurde eine Frau verletzt. Das Haus wurde beschädigt.

Bei einem weiteren Drohnenangriff auf einen Bus im Bezirk Schebekino erlitt der Fahrer Verletzungen. Der Bus ist abgebrannt. 

Ein weiterer Zivilist wurde bei einem Drohnenangriff auf ein Auto im Bezirk Schebekino verletzt. Das Fahrzeug wurde beschädigt.

FSB zerstört Stellungen ukrainischer Sabotagegruppen in Konstantinowka

Die Antiterroreinheit "Gorynytsch" des FSB in der Volksrepublik Donezk eliminierte mehrere Stellungen, in denen sich Sabotagegruppen der ukrainischen Streitkräfte versteckt haben. Dies teilt TASS unter Berufung auf den Pressedienst der Behörde mit.

Wie es heißt, spüre die Einheit zusammen mit der 4. Brigade des Truppenverbandes Süd ukrainische Saboteure in der Stadt Konstantinowka auf.

"Aufklärungsdrohnen des FSB entdeckten sieben befestigte Stellungen, in denen sich ukrainische Sabotagegruppen versteckt haben. Drohnenpiloten von 'Gorynytsch' setzten Drohnen ein, um die Stellungen anzugreifen und die Terroristen zu eliminieren."

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 42 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

  • Gebiet Rostow – 30, 
  • Republik Krim – drei, 
  • Region Krasnodar – zwei, 
  • Gewässer des Asowschen Meeres – zwei, 
  • Gewässer des Schwarzen Meeres – zwei, 
  • Gebiet Belgorod – eine, 
  • Gebiet Kursk – eine,
  • Region Stawropol – eine.

31.03.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Erneut Drohne in Finnland aufgetaucht

Eine unbekannte Drohne ist erneut auf finnischem Boden entdeckt worden. Nach Angaben des Grenzschutzes befand sich der Flugkörper auf dem Eis des Pyhäjärvi-Sees in Parikkala an der Ostgrenze des Landes. Angaben zu Herkunft und Art der Drohne oder Berichte über Verletzte gibt es nicht.

Gebiet Belgorod: Mann wegen Detonation einer Drohne tot

Ein Einwohner der Ortschaft Potschajewo im Gebiet Belgorod ist wegen der Detonation einer FPV-Drohne ums Leben gekommen, berichtet Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow. Nach seinen Angaben erlag der Mann vor Ort seinen Verletzungen.

Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet vier Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen

Ukrainische Truppen haben erneut das Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow erlitten dadurch vier Menschen Verletzungen, unter ihnen der Leiter der Verwaltung vom Ort Kasinka im Kreis Waluiki, Wiktor Goschenko. Die FPV-Drohne traf sein Dienstauto, betont Gladkow. Der Beamte erhielt medizinische Hilfe im örtlichen Krankenhaus.

Russische Flugabwehr zerstört weiterhin gegnerische Drohnen

Einheiten der russischen Flugabwehr haben weiterhin ukrainische Drohnen zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden vierzehn unbemannte Flugzeuge vom Himmel über dem Gebiet Belgorod geholt. Zudem eliminierte die Flugabwehr je zwei Drohnen über den Gebieten Brjansk und Kursk. Alle Flugziele wurden zwischen 9 und 20 Uhr Moskauer Zeit zerstört.

Fico: EU-Kommission muss politische Spielchen mit Selenskij stoppen

Die Europäische Kommission sollte nicht länger so tun, als könnte sie Wladimir Selenskij nicht davon überzeugen, europäischen Experten Zugang zur Druschba-Ölpipeline zu gewähren und deren Betrieb wiederherzustellen. Dies erklärt der slowakische Ministerpräsident Robert Fico auf einer Pressekonferenz im Ergebnis eines Treffens zwischen den Ministerkabinetten der Slowakei und Tschechiens. Fico betont:

"Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um die Europäische Kommission erneut aufzufordern, ihre politischen Spielchen zu beenden."

Selenskij: Russland fordert von der Ukraine Rückzug aus dem Donbas

Im Rahmen seiner Kontakte mit den USA hat Russland der Ukraine zwei Monate Zeit gegeben, damit sie ihre Streitkräfte aus dem Donbass abzieht, erklärt Präsident Wladimir Selenskij. Ukrainische Medien zitieren das Staatsoberhaupt mit den Worten:

"Die Ukraine hat zwei Monate, um sich zurückzuziehen, dann endet der Krieg. Sollte sich die Ukraine nicht zurückziehen, wird Russland den Donbass einnehmen. Dann gelten andere Bedingungen."

Selenskij fügt hinzu, dass es von der russischen Seite keine Signale bezüglich eines "energetischen Waffenstillstands" gibt. Diesen Vorschlag werde er der US-Seite während der Gespräche am 1. April unterbreiten.

FSB vereitelt Brandanschlag auf Umspannwerk in Region Krasnodar – Verdächtiger festgenommen

Mitarbeiter des Föderalen Sicherheitsdienstes FSB haben einen Einwohner der Stadt Anapa in der Region Krasnodar festgenommen. Laut der Behörde plante der Mann, Jahrgang 2005, den Terrorangriff auf ein Umspannwerk, das für die Stromversorgung militärischer Objekte, Wohnhäuser und Sanatorien betrieben wird.

Der Festgenommene wird als Anhänger einer proukrainischen Terrororganisation beschrieben, der auf Anweisung der ukrainischen Seite die Anlage in Brand hätte setzen müssen. Dafür sei ihm ein Entgelt versprochen worden.

Der Mann wurde in Haft genommen. Er wird der Vorbereitung auf einen Terrorangriff verdächtigt, wofür eine Freiheitsstrafe von 12 bis 20 Jahren droht.

Euractiv: Kiews Behinderung einer Inspektion der Druschba-Pipeline für EU "rätselhaft"

War die EU zuvor gegen Ungarn und die Slowakei aufgebracht, die nicht nur Kredite an Kiew blockieren, sondern auch Erdöl von Russland beziehen, so scheint Brüssel nun zunehmend bereit sein, im zweiten Punkt nachzugeben und Druck auf Kiew auszuüben, das eine Inspektion der angeblich beschädigten Pipeline Druschba verweigert.

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Kallas: Ich habe keine guten Nachrichten bezüglich des Kredits für Kiew

EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas erklärte, sie habe "keine guten Nachrichten" bezüglich der Gewährung eines EU-Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro. Dies sagte Kallas am Dienstag während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Außenminister Andrei Sibiga in Kiew.  

"Wir haben gewisse Hindernisse auf dem Weg. Dies betrifft sowohl das 20. Sanktionspaket, als auch die Gewährung des Kredits. Die Arbeit wird fortgesetzt, um diese Hindernisse zu überwinden. Leider habe ich momentan keine guten Nachrichten und ich kann nicht sagen, dass dieser Kredit gewährt wird." 

Sie wiederholte, dass die Arbeit fortgesetzt werde, und sie hoffe, dass der Kredit auf der nächsten Sitzung des EU-Rates bewilligt werde. 

Raketenangriff auf Gebiet Brjansk: Ein Mensch tot, sechs verletzt

Bei dem ukrainischen Angriff auf den Kreis Susemki im Gebiet Brjansk ist eine Person ums Leben gekommen, erklärt Gouverneur Alexander Bogomas. Sechs Zivilisten erlitten Verletzungen.

Laut dem Gouverneur setzten die ukrainischen Streitkräfte Munition des Vampire-Mehrfachraketenwerfers aus tschechischer Produktion für den Angriff ein.

Gebiet Belgorod: Verwaltungsgebäude der regionalen Regierung beschädigt

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, wurde am Dienstag das Verwaltungsgebäude der regionalen Regierung beschädigt. Infolge eines Drohnenangriffs kamen die Fenster und die Fassade zu Schaden. Drei Menschen erlitten bei der Attacke Verletzungen, sie wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.

Ukrainische Drohnen in Luftraum Estlands eingedrungen

Mehrere ukrainische Drohnen seien in der vergangenen Nacht vom Kurs abgewichen und in den estnischen Luftraum eingedrungen, berichtet Oberst Uku Arold, der Leiter für strategische Kommunikation der nationalen Streitkräfte.

Die Flugziele wurden ihm zufolge von Aufklärungsradaren und Kampfjets entdeckt. In einigen Regionen Estlands sei Luftalarm ausgelöst worden, NATO-Kampfjets seien vom Flugstützpunkt Ämari gestartet.

Arold betont, dass das Militär keine Drohnen abschoss. Nach Angaben der Nachrichtenagentur ERR wurden Teile eines unbemannten Flugzeugs im Kreis Tartu in Südestland entdeckt.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.260 Soldaten verloren hat.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 270 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär sieben Autos, drei Munitionslager, ein Brennstoff- und Schmierstofflager und acht Materiallager. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 170 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 27 Autos, drei Artilleriegeschütze, eine Radaranlage sowie drei Munitionslager der ukrainischen Armee.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär etwa 135 Kämpfer einbüßen. Drei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos, drei Artilleriegeschütze, drei Stationen für elektronische Kampfführung sowie fünf Materiallager wurden getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 375 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte 14 gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und vier Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 270 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, zwei Artilleriegeschütze, zwei Munitions- und Materiallager. 

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 40 Soldaten. Außerdem eliminierte der Verband neun Autos, zwei Stationen für elektronische Kampfführung, drei Munitionslager und zwei Materiallager der ukrainischen Armee.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Energie- und Brennstoffanlagen sowie Objekte der Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, angegriffen. Zudem wurden Lager und Leitstellen für Langstreckendrohnen getroffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 158 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.

Russische Luftabwehrkräfte haben sechs gelenkte Bomben und 255 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 129.660 unbemannte Luftfahrzeuge, 652 Flugabwehrraketensysteme, 28.599 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.694 Mehrfachraketenwerfer, 34.188 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie  58.260 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Weitere Ortschaft im Gebiet Sumy unter Kontrolle genommen

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Truppen einen weiteren Ort unter Kontrolle genommen. 

"Infolge der aktiven Handlungen haben die Einheiten des Truppenverbandes Nord die Kontrolle über die Siedlung Malaja Kortschakowka im Gebiet Sumy unter Kontrolle genommen."

FSB vereitelt von Kiew organisierten Terroranschlag auf ein Rüstungsunternehmen

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Terroranschlag auf ein Rüstungsunternehmen in der Region Moskau verhindert. Dies teilt die Pressestelle der Behörde mit. 

Der Mann soll im Auftrag ukrainischer Geheimdienste gehandelt haben. Auf Anweisung der ukrainischen Seite habe der Mann Arbeit bei einem Rüstungsunternehmen in der Region Moskau gefunden, um dann auf dem Gelände des Unternehmens einen Terroranschlag zu verüben.

Der FSB habe versucht, den Mann festzunehmen, als dieser einen Sprengsatz aus einem Versteck abholte. Wie es heißt, habe er bei der Festnahme einen bewaffneten Widerstand geleistet und sei neutralisiert worden.

Peskow: Moskau erkennt nichts Konkretes an Selenskijs Idee über Osterwaffenruhe

Die Aussage des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij über einen Waffenstillstand zu Ostern enthält keine konkreten Vorschläge, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Auf einer Pressekonferenz betont er:

"In den Aussagen von Selenskij, die wir lasen, erkannten wir keine deutlich formulierte Initiative für eine Osterwaffenruhe."

Derzeit möchte Kiew einen Waffenstillstand erreichen, wie dieser auch genannt würde, fügt Peskow hinzu.

Agent ukrainischer Geheimdienste wegen Spionage im Gebiet Belgorod festgenommen

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen ukrainischen Staatsbürger, Jahrgang 1990, im Gebiet Belgorod festgenommen. Dies teilt die Pressestelle der Behörde mit. 

Wie es heißt, sei der Festgenommene durch den Militärnachrichtendienst der Ukraine über einen ausländischen Messenger-Dienst angeworben worden. Der Mann soll gegen eine finanzielle Belohnung Informationen über die Lage im Grenzgebiet der Region Belgorod gesammelt haben.

Auf Anweisung des ukrainischen Geheimdienstes habe der Mann Koordinaten der Standorte der russischen Streitkräfte und Militärtechnik in einem der Bezirke gesammelt und der ukrainischen Seite übermittelt. Diese Informationen seien von dem Gegner zur Durchführung von Raketen- und Bombenangriffen auf die Stellungen russischer Truppen genutzt worden.

Es wurden Ermittlungen wegen Spionage eingeleitet. Dem Festgenommenen drohen bis zu 20 Jahre Haft.

Sieben Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 47 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 47 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens elf Geschosse abgefeuert und 160 Drohnen eingesetzt, von denen 77 abgeschossen worden seien.

In der Statistik berichtet der Politiker über sieben Verletzte. In der Ortschaft Grusskoje seien drei Zivilisten, darunter ein 15 Jahre alter Junge, verletzt worden, als eine ukrainische Drohne ihr Auto angegriffen habe. Bei einem ähnlichen Vorfall in der Stadt Schebekino habe eine Frau Verletzungen erlitten. Bei einer Drohnenattacke auf einen Passagierbus seien zwei Einwohner zu Schaden gekommen. Darüber hinaus sei ein Angehöriger der lokalen Drohnenabwehreinheit Orlan verletzt worden.

Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden acht Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus, 19 Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, drei Geschäfte, ein Infrastrukturobjekt, eine Garage, ein Lkw und 19 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Ein Verletzter und Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 30. März bis 6 Uhr MESZ am 31. März 48 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 38-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem vier Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. Im Dorf Obesta habe jedoch ein Mann Verletzungen erlitten. In der Ortschaft seien außerdem die Fassaden zweier Einfamilienhäuser durch Splitter beschädigt worden. In der Siedlung Olchowka seien zwei Autos zu Schaden gekommen. Der Gouverneur meldet darüber hinaus einen massiven Stromausfall im Bezirk Belaja. Demnach seien mehr als 14.000 Haushalte ohne Strom geblieben, nachdem das ukrainische Militär eine Energieanlage getroffen habe.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 30. März 19 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki – sieben,
  • Nowaja Kachowka – vier,
  • Kachowka – drei,
  • Ljubimowka – drei,
  • Malokachowka – zwei.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Proletarka, Korsunka und Aljoschki seien insgesamt 13 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Nach Befreiung von Nowoossinowo entwickelt russische Armee Vormarsch im Gebiet Charkow

Nach der Befreiung von Nowoossinowo können russische Streitkräfte im Gebiet Charkow gleichzeitig in zwei Richtungen vorrücken, erklärt der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.

"Mit der Befreiung von Nowoossinowo erreichen wir mehrere Ziele. Vor allem eröffnet sich ein Operationsraum für das Vorrücken nördlich und südlich von dieser Ortschaft."

Das russische Verteidigungsministerium berichtete über die Befreiung von Nowoossinowo im Gebiet Charkow am Montag, dem 30. März.

DVR meldet keine ukrainischen Artillerieangriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Artillerieangriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 30. März bis 0 Uhr am 31. März (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Dennoch meldeten die DVR-Behörden ein Opfer unter der Zivilbevölkerung. Details über die Umstände des Vorfalls wurden in der täglichen Statistik nicht bekannt gegeben. Berichte über Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sechs Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Ein zwölf Jahre altes Kind erlitt dabei Verletzungen. Zu Schaden kamen vier Wohnhäuser, ein ziviles Infrastrukturobjekt und mehrere Autos.

Wadephul in Kiew eingetroffen

Der deutsche Außenminister Johann Wadephul ist in Kiew eingetroffen. Für heute ist ein Ministertreffen in der ukrainischen Hauptstadt geplant. Neben Wadephul sind auch EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas, Polens Außenminister Radosław Sikorski, Lettlands Außenministerin Baiba Braže, Litauens Außenminister Kęstutis Budrys, Italiens Chefdiplomat Antonio Tajani sowie sein Amtskollege aus Estland Margus Tsahkna nach Kiew gereist. 

Vor seiner Ankunft in Kiew erklärte der deutsche Chefdiplomat:

"In diesen Zeiten ist es wichtig, ganz grundsätzlich Solidarität mit der Ukraine zu zeigen und klarzumachen, dass, was hier geschieht, dieser Krieg in Europa, das ist immer noch Priorität Nummer eins für die deutsche Bundesregierung. Also die Ukraine zu stärken, sie in die Lage zu versetzen, dass sie sich gegen Russland verteidigen kann."

Die EU-Politiker werden an einer Gedenkzeremonie anlässlich des vierten Jahrestages des angeblichen russischen Massakers an der Zivilbevölkerung im Kiewer Vorort Butscha Ende März 2022 teilnehmen. 

Mehr zum ThemaButscha 2.0 in Sumy – wie Selenskijs Regime für medienwirksame Bilder die Ukraine ermordet

Tausende Haushalte ohne Strom nach Angriff auf Gebiet Kursk

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, sind nach einem ukrainischen Angriff auf die Region Tausende Nutzer ohne Stromversorgung .

"Infolge eines Angriffs auf ein Energieobjekt im Bezirk Belaja sind mehr als 14.000 Nutzer ohne Strom."

Der Gouverneur erklärte, dass die Stromversorgung bald wiederhergestellt sein wird.

Ukrainische Drohne greift Passagierbus im Gebiet Belgorod an 

Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Passagierbus in der Stadt Schebekino mit einer Drohne angegriffen. Dies teilt Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur des Gebiets Belgorod, auf Telegram mit. 

Nach seinen Angaben erlitten zwei Zivilisten Verletzungen: Ein Mann und eine Frau werden medizinisch versorgt. Der Bus selbst wurde bei der Attacke beschädigt.

Über 150 Zivilisten wurden binnen einer Woche Opfer ukrainischer Angriffe 

Binnen einer Woche wurden mehr als 150 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer der Attacken der ukrainischen Armee. Dies erklärt Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.

"In der vergangenen Woche wurden 157 Zivilisten Opfer der Beschüsse durch die Nazis: 137 Personen erlitten Verletzungen, darunter drei Minderjährige. 20 Menschen kamen ums Leben, darunter ein Minderjähriger. Die größte Anzahl der Opfer unter Zivilisten wurde in den Gebieten Belgorod, Cherson, Saporoschje, Kursk, Brjansk und Rostow verzeichnet. In diesen Regionen wurden zivile Objekte und die Zivilbevölkerung von Kiews Streitkräften mit Drohnen, Raketen und Artillerie angegriffen."

Etwa 90 Prozent der Verletzten – 142 Zivilisten – erlitten ihre Verletzungen bei Drohnenattacken. Miroschnik zufolge wurden diese Woche auch Fälle der ferngesteuerten Verminung der Gebiete registriert.

Insgesamt hat die ukrainische Armee in den vergangenen sieben Tagen mehr als 3.900 unterschiedliche Geschosse auf Russlands Territorium abgefeuert, so Miroschnik.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 92 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Leningrad, Kursk, Nowgorod, Rostow, Samara, Smolensk, Orjol, Kaluga, Twer und der Region Moskau zerstört.

30.03.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Fast 100 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

Am Nachmittag und Abend des heutigen Montags haben Russlands Luftabwehrkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums insgesamt 98 ukrainische Drohnen über den Regionen des Landes abgeschossen. Wie das Ministerium meldet, wurden zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit 41 Starrflügler-Drohnen über dem Gebiet Brjansk, 23 über dem Gebiet Kursk, 20 über dem Gebiet Belgorod und 14 über dem Gebiet Smolensk zerstört.

RT DE-Exklusiv: Frontbericht zeigt Schlagkraft moderner Artillerie

Am Frontabschnitt Charkow setzen russische Artillerieeinheiten des 11. Armeekorps ihre Einsätze zur Schaffung einer Sicherheitszone fort. Iwan Poljanskij berichtet aus nächster Nähe über verschiedene Geschütze der Hyanzith-Reihe, die flexibel gegen Infanterie, Fahrzeuge und Stellungen eingesetzt werden.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Teheran wirft Ukraine Teilnahme an Aggression gegen Iran vor

Iran hält die Ukraine neben den USA und Israel für einen weiteren Aggressor gegen das Land. Dies berichtet die iranische Nachrichtenagentur IRNA unter Verweis auf Said Irawani, Irans Botschafter bei der UNO. In einem Schreiben an den UN-Generalsekretär und den Sicherheitsrat der Organisation verwies Irawani auf die Entsendung ukrainischer Drohnenabwehrexperten in arabische Staaten und schrieb:

"Im Grunde wird das als materielle und operative Unterstützung der anhaltenden illegalen militärischen Aggression gegen Iran bewertet."

Zuvor hatte der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij die arabischen Golfstaaten besucht. Die USA hatten Kiew um Unterstützung beim Schutz militärischer Einrichtungen in der Region vor iranischen Angriffen gebeten. Dabei vereinbarte Kiew eine Zusammenarbeit unter anderem mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar.

Mehrere Verletzte nach ukrainischem Angriff auf Melitopol

Das ukrainische Militär hat die Stadt Melitopol im Gebiet Saporoschje mit Drohnen angegriffen, berichtet der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:

"Durch den Angriff einer Kampfdrohne wurde zivile Infrastruktur beschädigt, es gibt Verletzte."

Balizki fügt hinzu, dass vier Frauen und zwei Männer Verletzungen erlitten haben.

Gebiet Belgorod: Zwei Verletzte nach ukrainischen Angriffen

Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf die Stadt Schebekino im Gebiet Belgorod sind zwei Menschen verwundet worden. Wie Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur der Region, berichtet, erlitt eine Frau Verletzungen, als eine FPV-Drohne ihr Auto angriff. Bei einem weiteren Drohnenangriff wurde zudem ein Mann verwundet, der in ein Krankenhaus eingewiesen werden musste.

Ukraine und Bulgarien unterzeichnen Sicherheitsabkommen

Die Ukraine und Bulgarien haben ein Sicherheitsabkommen mit einer Laufzeit von zehn Jahren unterzeichnet, meldet der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem bulgarischen Interims-Ministerpräsidenten Andrei Gjurow verkündete Selenskij:

"Ich bin sehr froh, dass wir ein solches zehnjähriges Abkommen zwischen unseren Ländern haben. Die Hauptpunkte, die ich hervorheben möchte, umfassen die Fortsetzung der militärischen Unterstützung der Ukraine durch Bulgarien und die gemeinsame Produktion von Waffen, einschließlich Drohnen, auf dem Gebiet unserer Länder."

Ukraine entschuldigt sich bei Finnland für abgestürzte Drohnen

Kiew hat sich bei Finnland für den Absturz ukrainischer Drohnen auf finnischem Gebiet entschuldigt. Dies berichtet die ukrainische Zeitung Telegraf unter Verweis auf Georgi Tichi, einen Vertreter des ukrainischen Außenministeriums.

Zuvor hatte Finnlands Ministerpräsident Petteri Orpo den Absturz mutmaßlich ukrainischer Drohnen auf finnischem Territorium bekannt gegeben und den Vorfall als Verletzung der territorialen Integrität des Landes bezeichnet. Finnlands Polizei meldete, dass sich eine der Drohnen als Blindgänger erwies und entschärft werden musste.

LVR meldet Stromausfälle nach ukrainischen Angriffen

Nach einem Massenangriff der Ukraine auf Umspannstationen in der Volksrepublik Lugansk (LVR) ist die Stromversorgung für mehr als 208.000 Abnehmer ausgefallen, teilt die Regierung der Region mit. Aufgrund der Stromausfälle wurde auch die Wasserversorgung unterbrochen. Die Reparaturarbeiten seien im Gange, die Stromversorgung solle bis Ende des Tages wiederhergestellt werden.

Kreml-Berater: USA haben Russland "interessante Angebote" unterbreitet

Im Zusammenhang mit den Friedensverhandlungen zum Ukraine-Krieg hätten die Vereinigten Staaten eine Reihe interessanter Angebote unterbreitet. Das erklärte Kreml-Berater Juri Uschakow. Er betonte zugleich, dass die USA diese Angebote noch nicht umgesetzt hätten.

Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

Gebiet Saporoschje: Ukrainische Drohne zerstört Raum mit humanitärer Hilfe

Eine ukrainische Drohne hat den Raum mit Lebensmittelpaketen für Einwohner der Gemeinde Kamenka-Dnjeprowskaja im Gebiet Saporoschje getroffen, berichtet die Leiterin der Gemeinde, Natalja Iwanowa.

Ihr zufolge wurde der Großteil des Hilfsguts zerstört. Die Zerstörung humanitärer Hilfe sei ein zynischer und unmenschlicher Akt, der sich gegen die Zivilbevölkerung richte.

EU bewilligt Unterstützung der ukrainischen Rüstungsindustrie

Die Europäische Kommission hat ein Programm im Wert von 1,5 Milliarden Euro zur Unterstützung der europäischen und ukrainischen Rüstungsindustrie im Rahmen des sogenannten Europäischen Programms der Verteidigungsindustrie (EDIP) bewilligt. In der entsprechenden Pressemitteilung heißt es, dass im Rahmen der EDIP die europäische Rüstungsindustrie gefördert und die Zusammenarbeit mit der Ukraine in diesem Bereich verstärkt werden sollen.

Nach Angaben der Kommission sollen über 700 Millionen Euro in eine Steigerung der Rüstungsproduktion, darunter Mittel zur Drohnenbekämpfung, Raketen und Munition, investiert werden. Davon wird Kiew unmittelbar 260 Millionen Euro erhalten, während 325 Millionen Euro in gemeinsame Projekte unter Teilnahme der EU, der Ukraine und Norwegens investiert werden.

Für weitere 240 Millionen Euro sollen Luft-, Raketen-  und Drohnenabwehrsysteme erworben werden. Mit dem restlichen Geld sollen Startups im Rüstungsbereich und Innovationen gefördert werden.

DVR: Sicherheitsdienste entdecken ukrainische Verstecke mit Giftstoffen

Die Sicherheitsdienste der Volksrepublik Donezk (DVR) haben mehrere Verstecke mit chemischen und bakteriologischen Waffen in den von ukrainischen Truppen befreiten Gebieten entdeckt. Dies erklärt die Sprecherin der regionalen Abteilung vom Föderalen Sicherheitsdienst FSB, Arina Klepanowa, gegenüber TASS:

"Was die Verstecke betrifft, finden wir diese von Zeit zu Zeit ausgerechnet mit Giftstoffen. Das heißt, die ukrainische Seite benutzt wirklich bakteriologische, chemische Waffen, um unsere Bevölkerung zu vergiften."

Russlands Luftabwehr schießt weitere Drohnen ab

Am Morgen und Mittag des heutigen Montags haben Russlands Luftabwehrkräfte elf ukrainische Drohnen über russischen Grenzgebieten abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden zwischen 8:00 und 14:00 Uhr Moskauer Zeit sieben Starrflügler-Drohnen über dem Gebiet Belgorod sowie jeweils zwei über den Gebieten Brjansk und Kursk zerstört.

Gebiet Cherson: Zivilistin durch ukrainischen Angriff getötet

Während des vergangenen Wochenendes ist eine Zivilistin im Gebiet Cherson ums Leben gekommen, vier weitere Menschen wurden verwundet, berichtet der Gouverneur der Region, Wladimir Saldo. Auf seinem Telegramkanal schreibt er:

"In Kachowka führte ein Drohnenangriff gegen ein Wohngebiet zum Tod einer Frau des Jahrgangs 1960. In Gornostajewka wurde durch einen Drohnenangriff eine Frau des Jahrgangs 1957 verwundet. Im Dorf Schirokoje verwundeten Abwürfe von Sprengladungen von Drohnen drei Männer der Jahrgänge 1967, 1987 und 1969."

Saldo fügte hinzu, dass zudem in zahlreichen weiteren Orten des Gebiets durch Drohnen- und Artillerieangriffe mehrere Wohnhäuser und Fahrzeuge beschädigt wurden.

Selenskij: Kiew bereit für Waffenruhe zu Ostern

Die Ukraine unterstützt jedes Format zur Lösung des Krieges, welches die Würde und Unabhängigkeit des Landes bewahrt. Kiew ist außerdem für eine Waffenruhe in jeder Form bereit, auch zu Ostern. Dies erklärt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij am Montag im Gespräch mit Journalisten. Interfax-Ukraine zitiert den Staatschef mit den Worten:

"Eine Waffenruhe in jeder Form, wie wir heute bereits gesagt haben, sowohl eine umfangreiche als auch eine energetische – wir sind bereit für eine Waffenruhe für die Osterferien."

In diesem Jahr wird Ostern in Russland und der Ukraine am Sonntag, dem 12. April, gefeiert.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Ukrainische Truppen haben im Laufe des Tages 1.360 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau in dem täglichen Frontbericht mit. Die russische Armee zerstörte folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

  • einen Panzer,
  • 16 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 83 Kraftfahrzeuge,
  • zehn Artilleriegeschütze,
  • drei Artillerieaufklärungsradare,
  • sieben Anlagen der Elektronischen Kampfführung,
  • vier Munitionslager und 13 Lager mit Ausrüstung.

Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Fluggeräte auf militärischen Flugstützpunkten, Objekte der energetischen Infrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, Startvorrichtungen für unbemannte Flurzeuge größerer Reichweite sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 162 Kreisen. Die Flugabwehr schoss fünf Flugbomben, drei Neptun-Marschflugkörper und 312 Drohnen ab.

Deutsche Drohnen in Mexiko: Verbindung zwischen ukrainischem Militär und Drogenkartellen

Der Tod von Nemesio "El Mencho" Oseguera, Anführer des Kartells Jalisco Nueva Generación und meistgesuchter Drogenhändler, führte in Mexiko zu direkten Zusammenstößen zwischen Bundesstreitkräften und Kartellmitgliedern. Dabei kam ein alarmierendes Detail ans Licht: die Nutzung deutscher Militärtechnologie im Arsenal der organisierten Kriminalität.

Mehr dazu lesen Sie hier aus unserer Webseite.

Lettland billigt millionenschwere Hilfe für die Ukraine

Die Regierung in Lettland hat weitere Unterstützung für die Ukraine gebilligt. Außenministerin Baiba Braže erklärt in einem Beitrag auf X (Twitter), es handele sich um Hilfe im Wert von 6,8 Millionen Euro. Das Geld sei für das ukrainische Energienetz, Schutzräume, Infrastruktur, soziale und zivile Widerstandsfähigkeit sowie für die Drohnenfähigkeiten des Landes vorgesehen.

Russische Armee befreit zwei Orte in Gebieten Saporoschje und Charkow

Einheiten des russischen Truppenverbandes Ost haben die Ortschaft Lugowskoje im Gebiet Saporoschje befreit, berichtet das Verteidigungsministerium.

Außerdem wurde durch den Einsatz des Truppenverbandes West der Ort Nowoossinowo im Gebiet Charkow eingenommen.

Gebiet Samara: Ukrainische Drohne in Industriebetrieb eingeschlagen

Ukrainische Drohnen haben am frühen Montagmorgen einen Industriebetrieb in der Stadt Toljatti im Gebiet Samara angegriffen, erklärt Gouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew.

Verletzte gab es keine, Wohngebäude und soziale Einrichtungen waren nicht betroffen. Weitere Einzelheiten gibt der Gouverneur nicht bekannt.

Gebiet Kursk meldet ukrainische Drohnen- und Artillerieangriffe

Innerhalb des vergangenen Tages haben die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet Kursk mit 39 unbemannten Flugzeugen angegriffen, teilt Gouverneur Alexander Chinstein mit. Außerdem unternahm der Gegner 17 Artillerieangriffe auf Städte und Ortschaften der Region. Alle Attacken fanden zwischen 9 Uhr am Sonntag und 7 Uhr am Montag statt, präzisiert der Gouverneur.

DVR: Russische Truppen in Vorstadt von Belizkoje eingedrungen

Russische Truppen haben ihre Positionen nahe Belizkoje in der Volksrepublik Donezk (DVR) verbessert, erklärt der Chef der Region, Denis Puschilin, im russischen Fernsehen. Außerdem drangen die Sturmtrupps in die Vorstadt ein.

Die Stadt Belizkoje liegt in der Volksrepublik Donezk etwa 20 Kilometer nördlich von Pokrowsk (Krasnoarmeisk).

Energodar im Gebiet Saporoschje unter Beschuss: Behörden melden Stromausfälle

Ukrainische Truppen haben erneut Energodar im Gebiet Saporoschje unter Beschuss genommen. Laut Bürgermeister Maxim Puchow kam es in der Stadt zu Stromausfällen. Die Fachkräfte sind dabei, die Versorgung wiederherzustellen.

Die Stromversorgung am nächstgelegenen Atomkraftwerk Saporoschje wurde nicht unterbrochen, heißt es aus einer Mitteilung des Atommeilers.

Ukrainischer Drohnenangriff auf Taganrog in Südrussland: Ein Toter, mehrere Verletzte

Die Stadt Taganrog im Gebiet Rostow hat in der vergangenen Nacht einen ukrainischen Drohnenangriff abgewehrt. Laut Bürgermeisterin Swetlana Kambulowa kam ein Einwohner ums Leben, acht Menschen erlitten Verletzungen.

Zudem verzeichneten die Behörden Schäden an zwölf Mehrfamilienhäusern, 27 Privathäusern und zehn Autos. In einem Schulgebäude wurde die Verglasung beschädigt. Die Anwohner eines Wohnhauses wurden evakuiert.

Experte: Kiews Truppen verlieren in vergangener Woche etwa 8.900 Soldaten

In der vergangenen Woche haben sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte, einschließlich ausländischer Söldner, auf etwa 8.880 Tote und Verletzte belaufen. Dies teilt Militärexperte Andrei Marotschko mit Verweis auf Informationen des russischen Verteidigungsministeriums.

Demnach wurden dem Gegner die heftigsten Verluste von Einheiten des russischen Truppenverbandes Mitte zugefügt, die an der westlichen Grenze der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk im Einsatz sind.

Ferner zerstörte die russische Armee im Laufe der vergangenen Woche fünf Panzer, fast 700 Kampffahrzeuge, 51 Artilleriebekämpfungsradare und Anlagen der Elektronischen Kampfführung, 121 Lager mit Munition, Treibstoff und Ausrüstung. Zudem eliminierte sie mehr als 3.100 Drohnen.

Flugabwehr zerstört in der Nacht mehr als einhundert gegnerische Drohnen

Einheiten der russischen Flugabwehr haben in der vergangenen Nacht 102 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden die Flugziele über den Gebieten Belgorod, Kursk, Woronesch, Rostow, Wolgograd, Pensa, Uljanowsk und Samara sowie über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und über dem Asowschen Meer zum Absturz gebracht.

29.03.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Moskauer Außenministerium bestellte britische Geschäftsträgerin ein

Das Außenministerium der Russischen Föderation hat die britische Geschäftsträgerin Danae Dholakia eingesetzt. Dies berichtete das russische Außenministerium der Nachrichtenagentur TASS.

In der zwischenstaatlichen Kommunikation dient das Einbestellen des Botschafters oder seines Vertreters dazu, einen offiziellen Protest des Gastlandes über bestimmte Handlungen des Herkunftslandes des Diplomaten auszudrücken. Meist ist das Herbeizitieren des Botschafters ins jeweilige Außenministerium ein Zeichen für ernstere diplomatische Spannungen.

Der Grund für die Einbestellung Dholakias ist unbekannt. Es gibt allerdings Spekulationen in den russischen Medien, dass die Vorladung der britischen Geschäftsträgerin ins Außenministerium mit der Verwicklung des Vereinigten Königreichs in den Ukrainekrieg zu tun haben könnte.

Bereits Mitte März hatte das russische Außenministerium beim britischen Botschafter Nigel Casey gegen den ukrainischen Angriff auf die russische Stadt Brjansk mittels Storm-Shadow-Raketen des französisch-britischen Herstellers MBDA protestiert. Der Angriff auf Brjansk war am 10. März erfolgt.

Ministerpräsident: Ukrainische Drohnen stürzten in Finnland ab

Der finnische Ministerpräsident Petteri Orpo erklärte, dass vermutlich ukrainische Drohnen in Finnland abgestürzt seien. Er betonte, dass dies einen schwerwiegenden Verstoß gegen die territoriale Integrität Finnlands darstelle. Orpo erklärte:

"Diese Verletzung der territorialen Integrität ist eine sehr ernste Angelegenheit. Es handelt sich wahrscheinlich um ukrainische Drohnen, aber die Umstände werden noch geklärt, und wir werden später Einzelheiten bekannt geben."

Nach Angaben des Ministerpräsidenten seien die Drohnen nicht abgeschossen worden – sie seien von selbst abgestürzt. Im Zusammenhang mit dem Vorfall erwägen die finnischen Behörden laut dem Rundfunk- und Fernsehsender Yle die Einberufung einer Sitzung unter Beteiligung von Präsident Alexander Stubb und Vertretern der Regierung. Später bestätigte die finnische Luftwaffe, dass mindestens eine der Drohnen, die in der Nähe der Stadt Kouvola im Südosten des Landes abgestürzt waren, ukrainischer Herkunft war. Angehörige der finnischen Streitkräfte, die von Yle zitiert werden, gaben an, dass es ihnen gelungen sei, eine der Drohnen als eine ukrainische An-196 zu identifizieren.

Untergrund: Russische Truppen greifen Luftwaffenstützpunkt in der Region Chmelnizkij an

Die russischen Streitkräfte haben unterirdische Lager eines Luftwaffenstützpunkts der ukrainischen Streitkräfte in der Region Chmelnizkij angegriffen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf den Koordinator des prorussischen Untergrunds in der Stadt Nikolajew, Sergej Lebedew. Er stellte klar, dass die Operation am Abend des 28. März durchgeführt wurde. Die Ziele befanden sich in der Nähe der Ortschaft Starokonstantinow. Der Koordinator des Untergrunds merkte zudem an, dass in der Umgebung der getroffenen Objekte innerhalb von 40 Minuten nach den Angriffen eine erneute Detonation registriert wurde. Ein Rettungshubschrauber und etwa zehn Krankenwagen trafen am Ort ein. Lebedew sagte:

"Nach den vorliegenden Informationen wurden geschützte Objekte angegriffen – unterirdische Infrastruktur, darunter gewölbte Schutzräume mit Lagern und ein befestigter Bunker, der mit der Luftfahrtkontrolle in Verbindung steht."

TASS: Kiew bereitet die Mobilisierung von Frauen vor

In der Ukraine laufen Vorbereitungen für die Mobilisierung von Frauen. Dies teilten russische Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur TASS mit. Dazu hieß es:

"Die ukrainische Seite bereitet sich darauf vor, die weibliche Bevölkerung zu mobilisieren, und das Auftauchen von Werbekampagnen mit einem entsprechenden Aufruf – einem Aufruf zur Teilnahme an der Verteidigung der Ukraine – ist ein direkter Beweis dafür."

Wie die Agentur UNIAN zuvor berichtete, sind in den Straßen ukrainischer Städte Werbebanner mit dem Slogan "Die Verteidigung der Ukraine ist eine Frauensache" aufgetaucht. Nach Angaben der Behörden schrumpft die Personalstärke der ukrainischen Streitkräfte rapide, es gibt keine neuen Freiwilligen, und die Qualität der zwangsweise Mobilisierten lässt zu wünschen übrig. In diesem Zusammenhang bereiten die ukrainischen Behörden die Frauen auf die Mobilisierung vor, präzisierte die Quelle in den russischen Sicherheitsbehörden. Es wird darauf hingewiesen, dass in den Brigaden der ukrainischen Streitkräfte bereits die Posten von Beratern des Brigadekommandanten für Fragen der Geschlechtergleichstellung eingeführt werden.

Zwei Verletzte bei ukrainischer Drohnenattacke auf Siedlung Lesnoje im Gebiet Saporoschje

Im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje sind zwei Zivilisten verletzt worden. Das örtliche Gesundheitsministerium teilt auf Telegram mit, dass sich der Vorfall in der Siedlung Lesnoje ereignet habe, als das ukrainische Militär die Ortschaft mit Drohnen angegriffen habe. Die beiden verletzten Einwohner seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Weitere Einzelheiten gibt die Behörde nicht bekannt.

Sumy: Ukrainischer Ölriese Naftogaz meldet intensiven Beschuss seiner Anlagen

Der ukrainische Ölkonzern Naftogaz teilte mit, dass seine Anlagen erneut angegriffen worden seien. Auf seinem Telegram-Kanal teilte das Unternehmen mit, dass die Anlagen von Naftogaz bereits den vierten Tag in Folge unter intensivem Beschuss stehen. Diesmal wurde die Infrastruktur im Gebiet Sumy beschädigt.
Das Unternehmen berichtete zudem von einem Brand, der unmittelbar nach dem Beschuss der Anlagen ausgebrochen war. Dabei wurde niemand verletzt, so heißt es aus dem Unternehmen weiter.

"Ich bin Amerikaner" – Mann entkommt knapp Zwangsmobilisierung in Lwow

Ein Mann, der angab, US-Staatsbürger zu sein, konnte knapp der Zwangsmobilisierung in der Ukraine entkommen. Die Aufnahmen kursieren seit Freitag im Internet und sollen in Lwow entstanden sein. Der Mann wurde wiederholt geschlagen und getreten.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Ukrainische Drohne detoniert in Siedlung Rschewka: Frau verletzt, Minibus beschädigt

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet ein weiteres Opfer im russischen Grenzgebiet Belgorod. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, sei in der Siedlung Rschewka eine gegnerische Drohne detoniert. Dabei sei eine Zivilistin verletzt worden. Man habe die Frau mit einem Explosionstrauma und zahlreichen Wunden an einer Schulter und einem Unterschenkel in ein Krankenhaus in der Stadt Schebekino eingeliefert. Durch die Explosion seien ein Minibus, ein Geschäft und ein Einfamilienhaus beschädigt worden. Gladkow teilt auf Telegram ein Foto mit dem beschädigten Fahrzeug.

Experte: Ukraine in "militärischen Schengen" für Drohnenangriffe auf Russland aufgenommen

Die Ukraine sei faktisch in das "militärische Schengen"-Format aufgenommen worden, erklärte der Militärexperte Alexander Stepanow vom Institut für Recht und nationale Sicherheit der Russischen Akademie für Staatsverwaltung und Staatswirtschaft gegenüber der Nachrichtenagentur TASS und begründete damit, warum das Land seine Drohnen ungehindert im Luftraum der NATO-Staaten, einschließlich des Baltikums, bewegen könne. Im Laufe der vergangenen Woche startete das ukrainische Militär praktisch täglich Drohnen in Richtung der nordwestlichen Grenzregionen, insbesondere der Gebiete Leningrad und Pskow – und höchstwahrscheinlich flogen die Drohnen über die baltischen Staaten. Stepanow erklärte:

"De facto ist die Ukraine in das sogenannte Militär-Schengen-Abkommen eingebunden, wodurch sie ihre militärischen Mittel, darunter auch Drohnen, ungehindert im Luftraum der NATO-Staaten bewegen kann. Ich möchte betonen, dass die baltischen Staaten diesen Prozess nicht nur kontrollierten, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Möglichkeiten zur Zielerfassung und zur Festlegung der aus Sicht der Angriffe auf russisches Territorium optimalen Route sicherstellten. Das Baltikum fungiert somit als Zwischenstützpunkt für militärische Eingriffe in die Energie- und Logistikinfrastruktur des nordwestlichen Industriezentrums. Diese Aggression wird mit hoher Wahrscheinlichkeit fortgesetzt."

Bericht: Die USA können Kiew keine zusätzlichen Waffen verkaufen – wegen Iran-Krieg

Die wachsende Verzweiflung von Wladimir Selenskij sei eine der weniger offensichtlichen Folgen des neuen Krieges im Nahen Osten, schreiben die Autoren des chinesischen Medienportals Sohu. Washingtons geopolitischer Fokus hat sich verlagert, wodurch Kiew ohne zusätzliche Waffenlieferungen zurückblieb. Gleichzeitig hat Russland einen enormen finanziellen Vorteil dadurch erzielt. In dem Artikel auf dem Portal heißt es insbesondere:

"Die USA haben ihre strategischen Ressourcen auf den Nahen Osten konzentriert, was der Ukraine einen schweren Schlag versetzt hat. In dem Versuch, sich die Unterstützung der USA zu sichern, entsandte Selenskij ukrainische Militärexperten für die Bekämpfung von Drohnen nach Iran. Da die USA jedoch im Nahen Osten enorme Mengen an Munition verbrauchen, können sie der Ukraine nicht die erforderliche Menge an Waffen zur Verfügung stellen, selbst wenn die EU und die NATO dafür bezahlen würden."

Kupjansk: Unter Drogen gesetzte Gruppe von ukrainischen Saboteuren ausgeschaltet

Etwa 30 ukrainische Saboteure versuchten, Kupjansk unter dem Einfluss von Drogen anzugreifen, berichtet der Telegram-Kanal SHOT. Bei den neutralisierten Kämpfern wurde Ecstasy gefunden. Im Verlauf der Gefechte konnten Einheiten der russischen Streitkräfte den Angriff erfolgreich abwehren und die vorrückende feindliche Gruppe vollständig zerschlagen, schreibt SHOT.
Die Autoren berichteten, dass das ukrainische Militär versucht habe, die Vororte von Kupjansk vom russischen Militär zurückzuerobern. Nach Angaben des Kanals waren in der vergangenen Woche sechs Gruppen aktiv, wurden jedoch vernichtet.

Erstmals seit zwölf Jahren: Vertreter der Staatsduma in Washington

Abgeordnete der russischen Staatsduma sind in die USA gereist, um sich mit Mitgliedern des US-Kongresses zu treffen und Moskaus Standpunkte auf der internationalen Bühne darzulegen. Es handelt sich um die ersten parlamentarischen Treffen zwischen den USA und Russland seit zwölf Jahren.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Russische Luftabwehr zerstört weitere 27 ukrainische Drohnen

Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 7 bis 12 Uhr MESZ 27 gegnerische Drohnen abgefangen. Die Drohnen seien über den Gebieten Brjansk, Kursk, Belgorod, Orjol, Tula, Smolensk, Leningrad, Pskow, über der Teilrepublik Krim und dem Großraum Moskau zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Kowscharowka im Gebiet Charkow befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Wolnaja Sloboda, Iskriskowschtschina, Nowaja Setsch, Nowodmitrowka und Schostka im Gebiet Sumy sowie Werchnjaja Pissarewka, Woltschanskije Chutora, Malaja Woltschja und Ternowaja im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 200 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem einen Transportpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 13 Wagen, ein Munitionslager und zwei Langer mit Kriegszubehör zerstört.

Der Truppenverband West habe die Ortschaft Kowscharowka im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Blagodatowka, Monatschinowka, Moskowka und Studentok im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman und Stary Karawan in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen. Dabei seien bis zu 190 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe außerdem einen Kampfpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Wagen und zwei Munitionslager verloren.

Auch der Truppenverband Süd habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Alexejewo-Druschkowka, Gorodeschtschino, Kondratowka, Konstantinowka, Kramatorsk und Rai-Alexandrowka in der DVR getroffen habe. Die russische Behörde beziffert die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 225 Soldaten. Dabei seien drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Wagen, fünf Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung sowie zwei Munitions- und vier Materiallager zerstört worden.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, wobei er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Belizkoje, Wassiljewka, Grischino, Dobropolje, Kutusowka, Lenina, Marjewka, Nowogrigorowka, Sergejewka, Torskoje und Schewtschenko in der DVR sowie Raipole im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 310 Armeeangehörige verloren. Ein Kampfpanzer, zwei Transportpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, elf Wagen, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Welikomichailowka, Dobropassowo und Lugowoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Wosdwischewka, Dolinka, Kopani, Komsomolskoje und Mirnoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Das Ministerium in Moskau schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 280 Soldaten. Das ukrainische Militär habe darüber hinaus einen Kampfpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, drei Wagen und ein Materiallager verloren.

Auch der Truppenverband Dnjepr habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Kamyschewacha im Gebiet Saporoschje sowie Molodezkoje und Nadeschdowka im Gebiet Cherson getroffen habe. Dabei seien bis zu 70 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe außerdem 19 Wagen, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Artillerieaufklärungsradar zerstört.

Ferner berichtet das Ministerium in Moskau über erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Militärflughäfen, militärisch relevante Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, Drohnenbasen, Lager mit Marschflugkörpern des Typs Flamingo und 143 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den letzten 24 Stunden im Gegenteil 13 Lenkbomben und 345 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor gut vier Jahren insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 129.093 Drohnen, 652 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.562 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.694 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.150 Geschütze und Mörser verloren.

Zwei Zivilisten bei ukrainischer Drohnenattacke auf Siedlung im Grenzgebiet Brjansk verletzt

Das ukrainische Militär hat am Sonntagvormittag erneut im russischen Grenzgebiet Brjansk zugeschlagen. Gouverneur Alexander Bogomas berichtet auf Telegram über eine ukrainische Attacke mit Kamikaze-Drohnen. In der Siedlung Kurkowitschi seien zwei friedliche Einwohner verletzt worden. Bei den Opfern handele es sich um zwei Männer. Sie seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Politiker bezeichnet den Angriff als terroristisch.  

Außerdem meldete Bogomas den Abschuss von 48 unbemannten Luftfahrzeugen in der zurückliegenden Nacht. Bei der nächtlichen Attacke seien keine Schäden entstanden. Niemand sei zu Schaden gekommen.

Energiekrise verdrängt Ukraine: Geht dem Westen das Geld aus?

Steigende Energiepreise infolge des Nahostkriegs könnten dem Westen die finanziellen Spielräume für die Unterstützung Kiews entziehen, sagt der russische Diplomat Rodion Miroschnik. Der Ukraine-Konflikt rücke durch die Entwicklung in Iran aus dem Fokus, während Europa unter Druck gerate, Mittel eher für die eigene Energieversorgung als für den Krieg einzusetzen. Gleichzeitig nutzten westliche Staaten die Ukraine weiter strategisch als politisches und militärisches Instrument sowie für PR-Zwecke, was aus russischer Sicht Verhandlungen erschwere. Moskau setze daher verstärkt auf internationale Foren wie die UN, um seine Position gegenüber dem Globalen Süden zu vermitteln.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Südkorea prüft Rohbenzin-Importe aus Russland

Südkorea zieht zur Sicherung seiner heimischen Industrie den Import von Rohbenzin aus Russland und anderen Ländern in Betracht. Hintergrund sei eine vorübergehende Lockerung der US-Exportkontrollen für Erdölprodukte aus Russland, sagte Finanzminister Koo Yun-cheol in einem Fernsehinterview. Bei seinem in den USA geplanten Investitionsprogramm im Umfang von 350 Milliarden Dollar erwäge das Land zudem, zunächst auf den Energiesektor zu setzen, erklärte der Minister weiter.

Zuvor hatte Präsident Lee Jae-myung eine solche Möglichkeit nicht ausgeschlossen, nachdem die USA eine Ausnahmegenehmigung für den Verkauf und Transport von Erdöl aus Russland erteilt hatten. Südkorea hatte Erdöl-Importe aus Russland im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg eingestellt.

Oberst Reisner im BZ-Interview: Ukraine wird offenbar Territorium abgeben müssen

Markus Reisner hat der Berliner Zeitung ein Interview gegeben, in dem er die Entwicklungen im Ukraine-Krieg analysiert. Der Offizier des österreichischen Bundesheeres äußert sich auch zu  strategischen Fehlern Russlands und der Ukraine und zu Szenarien für ein Ende des Krieges.

Aus seiner Sicht habe Russland die militärischen Fähigkeiten der Ukraine zu Beginn des Krieges massiv unterschätzt. Der größte strategische Fehler der Regierung in Kiew sei es dagegen gewesen, im Sommer 2022 ein mögliches Verhandlungsfenster nicht genutzt zu haben.

"Eine Chance wurde nicht genutzt. Vermutlich hätte es damals einen Kompromiss gegeben. Wahrscheinlich wäre das kein perfekter Frieden für die ukrainische Führung gewesen, aber ein früherer Kriegsstopp. Heute laufen alle realistischen Szenarien darauf hinaus, dass die Ukraine Territorium abgeben muss. Da ist es egal, ob es auf das koreanische, deutsche oder finnische Modell hinausläuft."

Der Unterschied zwischen diesen drei Modellen liege vor allem darin, wie stabil die Friedenslösung wäre und wie stark die Ukraine politisch und militärisch abgesichert würde, so Reisner.

Ein Toter und fünf Verletzte bei Angriffen auf 35 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 35 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens zehn Geschosse ab und setzte 119 Drohnen ein, von denen 62 abgeschossen wurden.

In der Statistik beklagt der Politiker den Tod eines Einwohners der Stadt Graiworon. Der Mann wurde durch die Explosion einer FPV-Drohne getötet. Ein Einwohner der Siedlung Krasny Oktjabr erlitt Verletzungen, als in seiner Nähe eine Drohne explodierte. In der Stadt Schebekino kamen Eheleute auf dem Hof vor ihrem Haus zu Schaden, als dort eine FPV-Drohne detonierte. Zudem wurden zwei Angehörige der lokalen Drohnenabwehreinheit Orlan verletzt.

Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden zerstört oder beschädigt: eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, neun Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, ein Infrastrukturobjekt, eine Stromleitung, eine Gasleitung, ein Traktor, ein Minibus und 13 Autos.

Politiker: Atomwaffen in den Händen Kiews würden Bedrohung für gesamte Welt darstellen

Michail Scheremet vertritt als Abgeordneter in der russischen Staatsduma (Unterhaus des Parlaments) die Republik Krim. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti äußert sich der Politiker zu der Erklärung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, Kiew wünsche sich Nuklearwaffen als Teil der westlichen Sicherheitsgarantien. Der Besitz von Atomwaffen bedeute in erster Linie eine Verantwortung, meint der Duma-Abgeordnete.

Mehr dazu in diesem Artikel auf unserer Webseite. 

Ukrainische Drohnen greifen Industriebetrieb in Toljatti am linken Wolga-Ufer an

In der zurückliegenden Nacht und am frühen Sonntagmorgen haben die Behörden des russischen Gebiets Samara zweimal den Luftalarm ausgerufen. Das russische Verteidigungsministerium meldete auf der Plattform Telegram den Abschuss mehrerer ukrainischer Drohnen. Ihre Zahl nannte die Behörde jedoch nicht.

Gouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew teilte ebenfalls auf Telegram mit, dass die Attacke aus der Ukraine einem Industriebetrieb in der Stadt Toljatti am linken Wolga-Ufer gegolten habe. Der Politiker meldete zwar keine Opfer, gab aber keine weiteren Einzelheiten bekannt. Fedorischtschew erinnerte seine Landsleute an das Verbot, Fotos und Videos vom Einsatz der Luftabwehr oder von den Folgen von Drohnenangriffen in den sozialen Medien zu teilen. Beim Fund von Wrackteilen solle man umgehend den Rettungsdienst benachrichtigen, so der Gouverneur.

Gouverneur meldet andauernde ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 28. März bis 6 Uhr MESZ am 29. März 39 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit sechsmal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es gab darüber hinaus einen Angriff, bei dem ein unbemanntes Luftfahrzeug einen Sprengsatz abwarf.

Chinstein meldet zudem einen Stromausfall nach einer ukrainischen Attacke auf eine Energieanlage im Bezirk Rylsk. Außerdem berichtet der Gouverneur über einen tragischen Vorfall: In der Siedlung Wolokonsk öffneten zwei Einwohner im Alter von 51 und 63 Jahren offenbar einen Karton mit einem Sprengsatz. Einer der Männer erlag seinen Verletzungen, der andere sei mit einem Barotrauma des Ohres und einer Wunde an der linken Hand ins Krankenhaus eingeliefert worden. In diesem Zusammenhang ruft der Politiker seine Landsleute zur Umsicht auf.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 28. März 25 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Kasatschji Lageri — 6,
  • Aljoschki — 8,
  • Prawyje Solonzy — 2,
  • Dnjeprjany — 4,
  • Kachowka — 5.

Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Korsunka, Aljoschki, Nowaja Kachowka und Golaja Pristan wurden insgesamt 13 Geschosse abgefeuert.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Selenskij will langfristige Beziehungen im Nahen Osten aufbauen

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij strebt stärkere wirtschaftliche und militärische Beziehungen zwischen der Ukraine und Ländern im Nahen Osten an. Dies umfasst gemeinsame Produktion, Zusammenarbeit im Energiesektor, Investitionen und den Austausch von Erfahrungen im Krieg, sagte Selenskij während eines offiziellen Besuchs in Katar.

"Einfacher Verkauf interessiert uns nicht."

Die Regierung in Kiew wolle systemische Beziehungen, durch die Einnahmen durch Export erzielt würden und die Ukraine ausreichend Mittel erhalte, "um in die heimische Produktion zu investieren".

In Doha traf sich Selenskij mit dem Emir Tamim bin Hamad Al Thani und dem Premierminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani. Dabei ging es auch um die Erhöhung der Sicherheit in beiden Ländern. Beide Seiten vereinbarten eine Partnerschaft im Verteidigungssektor für mindestens zehn Jahre. Im Anschluss an das Treffen zwischen den Staatschefs wurde ein Abkommen über gemeinsame Projekte in der Rüstungsindustrie unterzeichnet.

DVR meldet vier ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden vier Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik vier Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 28. März bis 0 Uhr am 29. März (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss kamen zehn Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw und mehrere Autos zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk acht Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Vier Zivilisten, darunter ein Kind, erlitten Verletzungen. Dabei wurden drei Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw und mehrere Autos beschädigt.

Massive ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Leningrad: Brand im Hafen Ust-Luga

Gouverneur Alexander Drosdenko berichtet auf Telegram über einen massiven nächtlichen Drohnenangriff auf das Gebiet Leningrad im Nordwesten Russlands. Ihm zufolge begann die ukrainische Attacke in der Nacht zum Sonntag. Im Zeitraum von 1:41 Uhr bis 5:46 Uhr MESZ fing die russische Luftabwehr über der Region 31 unbemannte Luftfahrzeuge ab.

Der Politiker meldet keine Opfer. Dennoch bestätigt Drosdenko Schäden und einen Brand im wichtigen Hafen Ust-Luga. Weitere Einzelheiten gibt der Gouverneur nicht bekannt.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 203 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr in der letzten Nacht 203 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die unbemannten Luftfahrzeuge wurden über folgenden Regionen Russlands zerstört: Gebiete Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Orjol, Pensa, Pskow, Rostow, Samara, Saratow, Smolensk, Twer und Tula sowie der Großraum Moskau, die Region Krasnodar, die Teilrepublik Krim und das Schwarze Meer. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

28.03.2026 20:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Energodar: Bei Drohnenangriff ukrainischer Streitkräfte zwei Menschen verletzt

Wie der Bürgermeister von der Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje mitteilt, wurden eine Frau und ein Mann in der Stadt bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt. Der Bürgermeister weist zudem darauf hin, dass in der Stadt, die an das Kernkraftwerk Saporoschje grenzt, weiterhin eine extrem erhöhte Drohnengefahr besteht. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:

"Soeben wurden bei einem Angriff durch eine Drohne zwei Menschen verletzt – eine junge Frau und ein Mann. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht."

Bericht: Lager mit ukrainischen Antidrohnensystemen in den VAE zerstört

Nach Berichten des staatlichen Rundfunk- und Fernsehsenders der Islamischen Republik (IRIB) haben iranische Truppen ein Lager mit ukrainischen Drohnenabwehrsystemen in Dubai zerstört. Diese Erklärung gibt Ebrahim Zolfaghari, Sprecher des Hauptquartiers der iranischen Streitkräfte "Khatam al-Anbia", ab. Ihm zufolge haben die Luft-, Weltraum- und Seestreitkräfte des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC, Eliteeinheit der iranischen Streitkräfte) Angriffe auf Rückzugsgebiete amerikanischer Soldaten in Dubai geflogen. Infolgedessen hätten die US-Streitkräfte große Verluste erlitten. Er fügt hinzu:

"Gleichzeitig (...) wurde ein Lager mit ukrainischen Systemen zur Abwehr von Drohnen zerstört, (...) in dem sich auch 21 Ukrainer befanden."

Ukrainisches Militär greift Getreidespeicher im Gebiet Cherson an

Nach Angaben des Gouverneurs Wladimir Saldo haben die ukrainischen Streitkräfte mit Drohnen einen Angriff auf das Gelände eines Getreidespeichers im Dorf Blagoweschtschenka im Gebiet Cherson durchgeführt, in dem sich 700 Tonnen Getreide befanden. In seinen sozialen Netzwerken schrieb Saldo:

"Im Dorf Blagoweschtschenka im Bezirk Nowotroizk kam es infolge von Drohnenangriffen zu einem Brand auf dem Gelände des Getreidelagers. Im Getreidelager befanden sich 700 Tonnen Korn, dem Landwirt entstand ein enormer Schaden. Außerdem brannten zwei Lastwagen aus. Der Brand ist mittlerweile gelöscht. Es gibt keine Toten und Verletzten."

Außenministerium warnt Seoul vor Folgen seiner Ukraine-Hilfe

Russland werde gezwungen sein, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sollte Südkorea mit Waffenlieferungen an Kiew beginnen, erklärte der stellvertretende russische Außenminister Andrei Rudenko in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS. Nach Angaben des Diplomaten macht Moskau Seoul gegenüber deutlich, dass eine Beteiligung an der Lieferung tödlicher Waffen, auch im Rahmen der PURL-Initiative, unzulässig sei. Rudenko erklärte:

"Seoul hat sich zwar im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise mit dem Kollektiven Westen solidarisiert, beteiligt sich jedoch nicht an direkten Lieferungen tödlicher Waffen an das Regime in Kiew. Bei der Gestaltung unserer Beziehungen zu Seoul berücksichtigen wir dessen sich abzeichnende Annäherung an die NATO im militärischen Bereich, in deren Rahmen die Republik Korea eine Reihe von Mitgliedsländern des Bündnisses bei der Aufrüstung unterstützt, die der Ukraine militärische Hilfe leisten. Wir vermitteln der südkoreanischen Seite über verschiedene Kanäle konsequent die grundsätzliche Position Russlands, dass eine Beteiligung der Republik Korea an der direkten und indirekten Versorgung des Kiewer Regimes mit tödlichen Waffen – unter anderem im Rahmen der PURL-Initiative – unzulässig ist. Andernfalls könnten die bilateralen Beziehungen zwischen Russland und der Republik Korea ernsthaft Schaden nehmen, und wir wären gezwungen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Ich hoffe, dass wir solche Schritte nicht tun müssen."

EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will am 31. März nach Kiew reisen

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will am 31. März in die Ukraine reisen. Sie werde in Kiew gemeinsam mit EU-Außenministern den ukrainischen Außenminister Andrei Sibiga treffen, kündigt die Estin auf der Plattform X an. Bei den Gesprächen soll es um die Unterstützung der EU für die Ukraine gehen. Dabei fügt Kallas hinzu:

"Wir werden auch mit einer klaren Botschaft kommen, dass Russland für seine Kriegsverbrechen zur Verantwortung gezogen werden muss."

Sibiga zufolge wird es bei den Beratungen um die Unterstützung der EU für sein Land und Möglichkeiten gehen, Druck auf Russland auszuüben.

Kämpfer: Die meisten Söldner nutzen Zivilisten hinterhältig als Schutzschild

Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf einen Kämpfer der Rosgwardia berichtet, nutzt die überwiegende Mehrheit der Söldner, die auf Seiten der Ukraine kämpfen, Zivilisten als lebenden Schutzschild. Der Kämpfer Lew Makejew betonte, dass seine Einheit auf dem Schlachtfeld im Zuge der militärischen Sonderoperation auf Söldner aus Polen sowie aus verschiedenen afrikanischen und nahezu allen europäischen Ländern gestoßen sei. Makejew erklärte:

"Nur Grausamkeit – sie haben sich dort in keiner Weise von ihrer guten Seite gezeigt. Die überwiegende Mehrheit von ihnen hat Zivilisten hinterhältig als Schutzschild und Wohngebiete als Festungsanlagen missbraucht. Dadurch zwangen sie unsere Einheiten, sich zu offenbaren, und versuchten anschließend punktuell, zu uns vorzudringen, um ihre Sabotage- und Aufklärungsaktivitäten direkt durchzuführen, was jedoch nicht von Erfolg gekrönt war [...] Alle ihre Angriffe wurden abgewehrt, und praktisch alle Einheiten, die dort an den Kämpfen beteiligt waren, wurden vollständig vernichtet."

Orbán fordert Selenskij auf: "Ziehen Sie Ihre Agenten sofort aus Ungarn ab"

In etwas mehr als zwei Wochen stehen in Ungarn Wahlen an. Vor diesem Hintergrund hat Ministerpräsident Viktor Orbán in einer über die sozialen Medien verbreiteten Videobotschaft Wladimir Selenskij aufgefordert, "seine Agenten sofort abzuziehen" und den "Willen der Ungarn zu respektieren".

Orbán erklärte, die Ukraine habe Ungarn in ein "Operationsgebiet des ukrainischen Geheimdienstes" verwandelt. Zudem sagte er, in der oppositionellen Tisza-Partei gingen ukrainische "Spione" sowie "von den Ukrainern bezahlte IT-Spezialisten" ein und aus.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Militärkorrespondent: Forderung nach Atomwaffen macht die Ukraine zu einer Trümmerwüste

Der Militärkorrespondent Alexander Sladkow reagierte scharf auf die Äußerung von Wladimir Selenskij, wonach der Ukraine Atomwaffen zur Verfügung gestellt werden müssten. Nach Ansicht des Journalisten wäre ein solcher Schritt fatal für das Land und seine Bevölkerung. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

"Er wird die Überreste des ukrainischen Volkes vernichten. Dieser Mann wird erreichen, dass das von ukrainischen Truppen kontrollierte Gebiet in eine rauchende Trümmerwüste verwandelt wird. Seine Provokationen werden das, was einst die Ukraine war, ins Verderben stürzen."

FSB vereitelt von Kiew geplanten Mordanschlag in Südrussland

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen Terroranschlag im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste in Stawropol verhindert. Ein russischer Staatsbürger des Jahrgangs 1995 soll demnach auf Anweisung der ukrainischen Geheimdienste ein Attentat auf einen Polizeibeamten und seine Familienangehörigen geplant haben. Bei der Festnahme des mutmaßlichen Saboteurs durch FSB-Spezialeinheiten habe sein ukrainischer Auftraggeber per Fernsteuerung einen Sprengsatz gezündet, wodurch der Täter eine tödliche Verletzung erlitten habe, heißt es in einer FSB-Mitteilung.

Mehr dazu in diesem Artikel auf unserer Webseite. 

Gouverneur von Cherson: Art der Kampfhandlungen rund um Dnjepr verändert sich

Wie der Gouverneur der Region Cherson, Wladimir Saldo, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärte, haben sich die Kampfbedingungen in dem Gebiet deutlich erschwert. Laut Saldo habe die Entwicklung von Drohnen den Charakter der Kampfeinsätze vollständig verändert. Der Gouverneur merkte an, dass die Zone, die von Drohnen vollständig abgedeckt wird, derzeit mindestens 15 Kilometer auf beiden Seiten des Flusses umfasst. Im Gespräch mit der Agentur sagte er:

"Die Frontlinie am Dnjepr ist heute ganz anders als noch vor zwei oder drei Jahren. Die Entwicklung unbemannter Systeme hat den Charakter der Kampfhandlungen in diesem Abschnitt völlig verändert. Das bedeutet, dass jede Bewegung von Fahrzeugen, Booten und Personal sofort in die Gefahrenzone gerät. Daher sind klassische große Frontalangriffe heute nicht mehr denkbar. Das ist für beide Seiten eine äußerst schwierige Aufgabe."

Ukraine und VAE kooperieren bei Luftverteidigung

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat den Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Muhammed bin Sajid al-Nahjan, zu Gesprächen über die Sicherheitslage im Nahen Osten getroffen. Dabei sei es um die Situation in den Emiraten, iranische Angriffe sowie die "Blockade der Straße von Hormus, die den globalen Ölmarkt unmittelbar beeinträchtigt", gegangen. Für die Ukraine gehe es auch um eine Grundsatzfrage, schrieb Selenskij nach dem Treffen in den Emiraten auf der Plattform X:

"Terror darf nirgends auf der Welt walten. Der Schutz muss überall ausreichend sein."

Man habe mit dem Präsidenten der Emirate eine entsprechende Kooperation vereinbart, erklärte Selenskij. Die Details sollen demnach noch ausgearbeitet werden.

Am Donnerstag hatte die ukrainische Regierung bereits ein ähnliches Abkommen mit Saudi-Arabien abgeschlossen.

Die Regierung in Kiew drängt seit Wochen auf einen Tauschhandel, bei dem die Golfstaaten elektronische Störsender und mobile Waffen aus der Ukraine erhalten würden, um damit iranische Drohnen abzuwehren. Im Gegenzug würde die Ukraine Abwehrraketen erhalten, mit denen sie sich gegen Marschflugkörper aus Russland schützen könnte.

Ukrainische Drohne greift Familie im Gebiet Saporoschje an: Eine Tote, zwei Verletzte

Gouverneur Jewgeni Balizki meldet weitere Opfer im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, hat eine ukrainische Drohne in der Siedlung Burtschak ein ziviles Auto angegriffen. Im Fahrzeug befand sich eine Familie: ein 27-jähriger Mann, eine 26-jährige Frau und zwei Kinder im Alter von sechs und vier Jahren. Die Frau erlag ihren Verletzungen. Der Mann und das vierjährige Kind wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Das andere Kind kam mit dem Schrecken davon. Balizki betont:    

"Das ist kein Angriff auf Militärobjekte. Das ist eine gezielte Tötung von Zivilisten."

Der Politiker sichert der betroffenen Familie jede erforderliche Unterstützung zu.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Brussowka in DVR befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, verbesserte der Truppenverband Nord seine Position an der vordersten Linie und traf ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Miropolje, Malaja Kortschakowka und Kondratowka im Gebiet Sumy sowie Isbizkoje, Bely Kolodes, Pokaljanoje und Werchnjaja Pissarewka im Gebiet Charkow. Der Gegner verlor mehr als 195 Armeeangehörige. Das russische Militär zerstörte darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vier Wagen, zwei Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie vier Munitions- und zehn Materiallager.    

Der Truppenverband West brachte die Ortschaft Brussowka in der DVR unter seine Kontrolle und traf zudem Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Jazkowka, Stary Karawan, Swjatogorsk und Krasny Liman in der DVR sowie Borowaja und Schijkowka im Gebiet Charkow. Dabei wurden bis zu 160 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt. Der Gegner verlor einen Transportpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 21 Wagen, ein Geschütz und drei Munitionslager.    

Auch der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen, indem er gegnerische Einheiten nahe den Ortschaften Ischewka, Kurtowka, Alexejewo-Druschkowka, Konstantinowka, Kriwaja Luka, Nikolajewka, Artjoma und Iljinowka in der DVR traf. Das russische Ministerium beziffert die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 130 Soldaten. Ein Kampfpanzer, ein Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwölf Wagen, ein Geschütz, zwei Munitions- und fünf Materiallager wurden zerstört.

Der Truppenverband Mitte verbesserte ebenfalls seine Position an der vordersten Linie, wobei er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Sergejewka, Nowopawlowka, Grischino, Belizkoje, Prijut und Torskoje in der DVR sowie Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk traf. Der Gegner verlor mehr als 335 Armeeangehörige. Dabei wurden sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 22 Wagen und vier Geschütze außer Gefecht gesetzt.

Der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und traf zuletzt Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Boikowo, Kopani, Wosdwischewka, Dolinka, Nosossjolowka, Ljubizkoje und Komsomolskoje im Gebiet Saporoschje. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 265 Soldaten. Dabei wurden zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Wagen, ein Mehrfachraketenwerfer und zwei Geschütze außer Gefecht gesetzt.

Der Truppenverband Dnjepr verbesserte seine taktische Position, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Kamyschewacha, Saporoschez, Orechow und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje traf. Dabei wurden mehr als 55 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt. Zudem zerstörte das russische Militär 14 Wagen, ein Artillerieaufklärungsradar, fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Munitionslager und drei Lager mit Kriegszubehör.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Verkehrsobjekte, Drohnenbasen und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr hat in den vergangenen 24 Stunden acht Lenkbomben, vier Flamingo-Marschflugkörper und 385 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

Medienbericht: Kallas gerät wegen Ukraine in Streit mit Rubio

Beim Gipfel der Außenminister der G7 soll es laut Medienberichten zu einem Streit zwischen der EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas und dem US-Außenminister Marco Rubio gekommen sein. Nach Angaben der Nachrichtenwebseite Axios kritisierte die EU-Chefdiplomatin die USA dafür, dass Washington den Druck auf Moskau nicht verstärkt. Rubio habe daraufhin mit einem vollständigen Rückzug Washingtons aus dem Verhandlungsprozess gedroht. Dabei habe der US-Außenminister seine Stimme erhoben.

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Dmitrijew: "Europa wird um russische Energie betteln"

Kirill Dmitrijew, Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) und Sondergesandter von Präsident Wladimir Putin für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit, warnt, dass sich "die schwerste Energiekrise der Menschheitsgeschichte" abzeichne und weder Europa noch Großbritannien darauf vorbereitet seien.

Er wirft Ursula von der Leyen und anderen europäischen sowie britischen Politikern vor, sich "selbst ins Knie geschossen" zu haben, indem sie russische Energieträger boykottierten. Das habe eine massive Deindustrialisierung zur Folge, die das direkte Ergebnis dieser "eindeutig falschen Entscheidungen" sei.

Dmitrijew prognostiziert, Europa und Großbritannien würden bald "um russische Energielieferungen betteln", wobei Russland selbst entscheiden werde, ob es darauf eingehe oder nicht.

Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Ein Toter und mehrere Verletzte bei Angriffen auf 28 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 28 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen hat. Der Gegner setzte 71 unbemannte Luftfahrzeuge ein, von denen 34 abgefangen wurden.

In der Statistik beklagt der Politiker den Tod eines friedlichen Einwohners der Siedlung Malomichailowka. Der Mann kam ums Leben, als eine Drohne ein Auto angriff. In der Nähe der Siedlung Zerkowny erlitt ein Zivilist bei einer ähnlichen Attacke Verletzungen. Ein weiterer Fahrer kam in der Siedlung Neschegol zu Schaden, als eine FPV-Drohne seinen Kleintransporter attackierte. Ein Mann und eine Frau wurden bei der Detonation einer Drohne in der Siedlung Tschaiki verletzt. In der Stadt Graiworon wurde außerdem ein Angehöriger der lokalen Drohnenabwehreinheit Orlan bei der Ausübung seines Dienstes verwundet.

Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden zerstört oder beschädigt: vier Einfamilienhäuser, zwei Geschäfte, eine soziale Einrichtung, eine Stromleitung, zwei Lkw, zwei Kleintransporter, ein Minibus und elf Autos.

Ukrainische Drohne beschädigt Mehrfamilienhaus in Wassiljewka – Evakuierung

Gouverneur Jewgeni Balizki meldet eine folgenschwere ukrainische Attacke auf die Stadt Wassiljewka im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, sei ein Mehrfamilienhaus beschädigt worden. In mindestens 16 Wohnungen seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen.

Balizki meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Die Bewohner seien dennoch aus dem beschädigten Gebäude evakuiert worden. Am Ort des Geschehens sind Sicherheitskräfte und Reparaturteams im Einsatz. Der Gouverneur zeigt mit einem Foto das Ausmaß der Schäden.

Luftalarm in mehreren Gebieten der Ukraine – Explosionen in Odessa und Kriwoi Rog

In der Nacht zum Samstag hat es in mehreren Gebieten der Ukraine erneut Luftalarm gegeben. Die Sirenen heulten unter anderem in den Regionen Sumy, Charkow, Dnjepropetrowsk, Tschernigow, Poltawa, Tscherkassy, Kirowograd und Odessa. Örtliche Medien berichteten über Detonationen in den Städten Kriwoi Rog und Odessa. In Kriwoi Rog, einer wichtigen Industriestadt im Gebiet Dnjepropetrowsk, soll ein Betrieb beschädigt worden sein. In der Schwarzmeerhafenstadt Odessa soll es ebenfalls Einschläge gegeben haben.

Der Leiter der Militärverwaltung von Odessa, Sergei Lyssak, meldet einen Toten und mindestens elf Verletzte. Ihm zufolge seien ein Krankenhaus und mehrere Wohnhäuser beschädigt worden. Die ukrainischen Behörden berichten zudem über zwei Tote infolge eines Angriffs auf ein Industriewerk in Kriwoi Rog. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden.

Russland weist regelmäßig Anschuldigungen der Ukraine und des Westens zurück, wonach seine Armee zivile Objekte angreife. Der Kreml und das Außenministerium betonen, dass nur militärisch relevante Infrastruktur des Gegners unter Beschuss gerate. Ein Kommentar des Verteidigungsministeriums in Moskau zu den jüngsten Angriffen liegt bislang nicht vor.

Lawrow bei France TV: "Selenskijs Junta hat nichts mit Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit zu tun"

In einem Interview mit France Télévisions hat Russlands Außenminister Sergei Lawrow die Haltung Frankreichs kritisiert, insbesondere die des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. In Europa werde viel über Sicherheitsgarantien für die Ukraine gesprochen. Vor allem Macron habe sich wiederholt "mit leidenschaftlicher Inbrunst" dafür eingesetzt.

Man müsse sich jedoch klarmachen, wem dadurch Sicherheit garantiert werde: einem offen nazistischen Regime, das die Rechte von Minderheiten mit Füßen trete – ein Umstand, der im Westen nie thematisiert werde.

Demgegenüber, so Lawrow weiter, unternehme Washington alle erdenklichen Anstrengungen, um Kiews Zustimmung zu den Vereinbarungen zu erreichen, die beim Gipfeltreffen zwischen Russland und den USA in Anchorage erzielt worden seien.

Dennoch hätten die Spitzenvertreter der Europäischen Union und der NATO während der Verhandlungen zur Ukraine versucht, die US-Regierung von den in Alaska getroffenen Vereinbarungen abzubringen, so Lawrow. Die Verzögerung des Konfliktlösungsprozesses sei auf diese untergrabende Politik der EU und des Nordatlantikbündnisses zurückzuführen.

Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Gebiet Kursk: Beschädigte Häuser und Autos durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 27. März bis 5 Uhr MEZ am 28. März 40 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 19-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es gab darüber hinaus zwölf Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.

Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Dennoch berichtet der Politiker von Schäden: Bei den jüngsten ukrainischen Angriffen auf die Ortschaften Rylsk, Durowo, Michailowka, Girji und Salnoje wurden insgesamt zwei Wohnhäuser und fünf Autos beschädigt.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 27. März 24 Geschosse auf sieben Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Malaja Lepeticha — 2,
  • Nowaja Kachowka — 3,
  • Ljubimowka — 4,
  • Aljoschki — 5,
  • Golaja Pristan — 3,
  • Dnjeprjany — 3,
  • Kachowka — 4.

Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Korsunka, Gornostajewka, Nowaja Majatschka und Sagi wurden insgesamt 16 Geschosse abgefeuert.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

DVR meldet acht ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden acht Angriffe ukrainischer Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik acht Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 27. März bis 0 Uhr am 28. März (Ortszeit) wurden vier zivile Einwohner, darunter ein Minderjähriger, verletzt. Durch den Beschuss wurden drei Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw und mehrere Autos beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk vier Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Ein Wohnhaus wurde beschädigt.

Trump über Unterstützung für Ukraine: An Bidens Stelle hätte er Kiew keine Hilfe erwiesen

US-Präsident Donald Trump hat seinen demokratischen Vorgänger Joe Biden wiederholt für den Krieg zwischen Russland und der Ukraine mitverantwortlich gemacht. Bei einem Investitionsforum in Miami sagte der Republikaner, dass dies kein Krieg der USA sei, obwohl Washington Kiew unterstützt habe.

"Ich hätte ihnen nicht geholfen, wenn ich damals Präsident gewesen wäre. Dieser Krieg hätte niemals ausbrechen dürfen. Aber damals war ein Mensch mit einem sehr niedrigen IQ-Wert unser Präsident."

Trump zufolge steht einem Friedensschluss zwischen Kiew und Moskau auch der gegenseitige Hass zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij und dem russischen Staatschef Wladimir Putin im Weg:

"Ich glaube, wir werden das schon regeln, aber es ist eine schreckliche Sache. Ich habe acht Kriege beigelegt, und dieser hätte eigentlich der einfachste sein sollen, aber der Hass zwischen Präsident Putin und Präsident Selenskij ist extrem."

Massive ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Jaroslawl: Kind getötet, drei Verletzte

In der zurückliegenden Nacht hat das russische Gebiet Jaroslawl eine massive ukrainische Drohnenattacke überstanden. Gouverneur Michail Jewrajew schreibt auf Telegram, dass die Luftabwehr mehr als 30 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört habe. Infolge des Angriffs seien mehrere Wohnhäuser und ein Geschäft beschädigt worden.

Der Politiker berichtet außerdem über Opfer unter der Zivilbevölkerung. In einer Gartengenossenschaft nahe der Gebietshauptstadt Jaroslawl sei ein Kind ums Leben gekommen. Seine Eltern seien mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Zum Zeitpunkt des Einschlags habe sich die Familie in ihrem Wohnhaus befunden. Eine Nachbarin habe ebenfalls Verletzungen erlitten. Der Gouverneur drückt den Angehörigen der betroffenen Familie sein Beileid aus und kündigt Entschädigungszahlungen für die Betroffenen an.

Jewrajew warnt seine Landsleute zudem vor herumliegenden Drohnenteilen. Diese dürften auf keinen Fall berührt werden. Auch sei es lebensgefährlich, sich mit Mobiltelefonen in der Nähe von Wrackteilen aufzuhalten. Stattdessen solle man Abstand halten und den Rettungsdienst verständigen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 155 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Freitag bis 5 Uhr MEZ am Samstag 155 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen wurden über folgenden Regionen neutralisiert: Brjansk, Leningrad, Smolensk, Belgorod, Kursk, Pskow, Kaluga, Twer, Woronesch, Rostow, Rjasan, Orjol, Tula, Jaroslawl, Nowgorod, Teilrepublik Krim und Großraum Moskau. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

27.03.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

Russlands Luftverteidigung hat tagsüber am Donnerstag insgesamt 18 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Brjansk, Belgorod und Kursk abgefangen oder zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.

Russische Drohnenpiloten treffen Ziele an gesamter Front sicher (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Ost, Nord, West, Süd und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Personal, Stützpunkte, Deckungen, Aufklärungsdrohnen, Drohnenbesatzungen und Ausrüstung der ukrainischen Armee außer Gefecht.

Medien: USA warnen Verbündete vor Unterbrechungen bei Waffenlieferungen an Kiew

Die USA haben begonnen, ihre Verbündeten davor zu warnen, dass die Waffenlieferungen an die Ukraine in den kommenden Monaten unterbrochen werden könnten. Dies berichtet das Nachrichtenportal Politico unter Verweis auf eigene Quellen.

Wie es heißt, gelte dies vor allem für Patriot-Flugabwehrsysteme. Die mögliche Entscheidung sei darauf zurückzuführen, dass das Pentagon dem Konflikt in Iran Priorität einräume.

Mehrere Verletzte bei Angriffen aus Ukraine in der Volksrepublik Donezk

Das ukrainische Militär griff am Donnerstag fünf Ortschaften in der Volksrepublik Donezk mit Kampfdrohnen an. Vier Zivilisten, darunter ein Minderjähriger, erlitten Verletzungen unterschiedlicher Schwere. Das gibt Republikchef Denis Puschilin bekannt.  

Laut dem Beamten wurden infolge gegnerischer Angriffe Wohngebäude, zivile Infrastruktureinrichtungen, ein Lastwagen und Pkws in Donezk, Gorlowka und Mangusch beschädigt.

Russische Artillerie verhindert Truppenrotation in der Volksrepublik Donezk (Video)

Artilleriesoldaten, die als Teil des russischen Truppenverbands Mitte kämpfen, vereitelten die Neugruppierung der ukrainischen Einheiten an der Front bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR). Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden auch die gegnerischen Stellungen und Ausrüstung samt Personal mithilfe der Grad-Mehrfachraketenwerfer außer Gefecht gesetzt.

TASS: Ukrainische Soldaten desertieren und nehmen Waffen mit

Das Gebiet Sumy bleibt ein Zentrum für illegalen Waffenhandel in der Ukraine. Ukrainische Nationalisten desertieren nicht nur, sondern nehmen auch Waffen verschiedener Art und Munition mit. Diese Waffen gelangen anschließend in verschiedene Landesteile, von wo aus sie an kriminelle Gruppen im In- und Ausland geliefert werden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.

Medwedew: Keine Notwendigkeit, Mobilmachung in Russland auszurufen

Laut Dmitri Medwedew, dem stellvertretenden Vorsitzenden des russischen Sicherheitsrates, ist aktuell keine weitere Mobilisierung erforderlich.  

Zur Durchführung aller Kampfeinsätze genügten völlig diejenigen Personen, die einen Vertrag über den Militärdienst zur Teilnahme an der militärischen Spezialoperation unterzeichnet haben, sagte Medwedew in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Im vergangenen Jahr wurden ihm zufolge über 400.000 Freiwillige rekrutiert.

"Und auch dieses Jahr verläuft alles planmäßig und innerhalb der festgelegten Rahmenbedingungen. Seit Anfang 2026 haben mehr als 80.000 Menschen Verträge zum Militärdienst unterzeichnet."

Russische Drohnenpiloten zerstören gegnerische Anlage im Raum Sumy (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Fachleute der Truppe für unbemannte Systeme im Gebiet Sumy im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mit einer Geran-Drohne eine gegnerische Drohnenleitstelle außer Gefecht.

Rubio wirft Selenskij Lüge vor

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij würde lügen, wenn er behauptet, die US-Sicherheitsgarantien für sein Land seien an den Abzug ukrainischer Truppen aus dem Donbass geknüpft. US-Außenminister Marco Rubio erklärte dies gegenüber Journalisten nach dem Treffen der G7-Außenminister in Paris. 

"Das ist eine Lüge", antwortete Rubio auf eine entsprechende Frage. "Es ist schade, dass er das gesagt hat."

Der US-Außenminister bekräftigte außerdem, dass derzeit keine Treffen mit Bezug zur Beilegung des Ukraine-Konflikts geplant seien.

Todesopfer und Verletzte bei Angriffen aus Ukraine im Raum Cherson

Die ukrainischen Kämpfer griffen am Freitagnachmittag (Ortszeit) drei Ortschaften im Gebiet Cherson mit Drohnen und Artillerie an. Dies gibt Verwaltungschef Pawel Filiptschuk bekannt. Der Beamte meldet einen Toten und zwei Verletzte.  

In Malokachowka griff ein unbemanntes Fluggerät einen Transformator an, so der Beamte. Dir Stromleitungen seien beschädigt worden, wodurch es zu Stromausfällen gekommen sei.

In Wassiljewka wurde demnach eine 86-Jährige bei Drohnenattacke verletzt und musste medizinisch versorgt werden.

In der Ortschaft Ljubimowka kam ein Zivilist durch den ukrainischen Artilleriebeschuss ums Leben. Ein weiterer Einwohner ist verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden.

"Unser aufrichtiges Beileid gilt der Familie des Verstorbenen. Wir wünschen den Verletzten eine rasche Genesung", schreibt Filiptschuk auf Telegram.

"Die Nazi-Bastarde werden für ihre Verbrechen zur Rechenschaft gezogen. Das wird nicht ungesühnt bleiben."

Putin: Staatsstreich in Ukraine löste Kette tragischer Ereignisse aus

Der vom Westen unterstützte Staatsstreich in der Ukraine im Jahr 2014 war der Auslöser für eine ganze Kette von Ereignissen, die in der Ukraine immer noch geschehen. Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin bei einer Sitzung des Sicherheitsrates, die den russisch-europäischen Beziehungen gewidmet wurde. 

"Sie (die frühere US-Regierung und die Führung der EU-Staaten) haben den Staatsstreich in der Ukraine unterstützt, der dann Auslöser für die ganze Kette tragischer Ereignisse war, die sich bis heute in der Ukraine abspielen."

Donezk: Wohngebäude und Infrastruktur durch Angriff aus Ukraine beschädigt

Am Freitagnachmittag (Ortszeit) griffen die ukrainischen Kämpfer einen Stadtteil von Donezk, der Hauptstadt der gleichnamigen russischen Republik, an. Bei der Attacke kam mutmaßlich eine Starrflüglerdrohne zum Einsatz. Dies berichtet ein Korrespondent der Nachrichtenagentur TASS vor Ort.

Wie es heißt, traf der Angriff ein Wohnviertel mit einem Kinderspielplatz. Im Innenhof seien Trümmer von Gebäudefassaden und Glassplitter zu sehen, so der Reporter. Die Druckwelle der Explosion habe Türen in Gebäudeeingängen herausgerissen und die Fenster gesprengt. Außerdem kamen zivile Fahrzeuge sowie Infrastruktureinrichtungen zu Schaden.

Mitarbeiter des russischen Ermittlungskomitees sind vor Ort dabei, die Folgen der Drohnenattacke zu dokumentieren.

Artillerie zerstört Befestigung ukrainischer Truppen im Raum Saporoschje (Video)

Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Ost nahmen ein komplexes Netz befestigter Stellungen der ukrainischen Armee im Gebiet Saporoschje auseinander. Das Ziel wurde zuvor von einer Aufklärungsdrohne aufgespürt.

Bei seinem Angriff setzte das russische Militär einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ TOS-1A Solnzepjok ein. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.  

Auswärtiges Amt: Waffen für Kiew werden nicht in den Nahen Osten umgeleitet

Bundesaußenminister Johann Wadephul erklärte, er habe keinen Grund zur Annahme, dass für die Ukraine bestimmte Waffen in den Nahen Osten umgeleitet würden.

Am Rande des G7-Außenministertreffens in Paris, führte Wadephul nach einem Gespräch mit US-Außenminister Marco Rubio aus:

"Was für die Ukraine vorgesehen ist, darunter im Rahmen des sogenannten PURL-Mechanismus, und was wir ebenfalls finanzieren, wird an die Ukraine geliefert werden, und hier gibt es keine Abweichungen."

Künftig werde die Luftverteidigung von extrem hoher Bedeutung sein, sodass Engpässe bei der Produktion möglich seien, betonte der Bundesaußenminister weiter. Dieses Thema sei beim Treffen in Paris nicht direkt besprochen worden, fügte er hinzu.

Ukraine und Saudi-Arabien planen Kooperation bei Verteidigung

Die Ukraine und Saudi-Arabien haben eine Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich vereinbart. Das gibt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij auf der Plattform X bekannt. Ihm zufolge haben beide Länder die "Grundlage für künftige Verträge, technologische Zusammenarbeit und Investitionen" geschaffen. "Zudem stärkt es die internationale Rolle der Ukraine als Sicherheitspartner", so Selenskij weiter.

"Wir sind bereit, unser Fachwissen und unsere Systeme mit Saudi-Arabien zu teilen und gemeinsam daran zu arbeiten, den Schutz von Menschenleben zu stärken", schreibt der ukrainische Präsident. Auch Saudi-Arabien verfüge über Fähigkeiten, die für die Ukraine von Interesse seien.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen Woche.

Laut dem Bericht hat das russische Militär dem Gegner erhebliche Verluste zugefügt. Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine mehr als 8.880 Soldaten.

Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf Zivilobjekte auf russischem Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation im Zeitraum vom 21. März bis zum 27. März einen massiven und fünf kombinierte Schläge durchgeführt. Bei den Angriffen wurden Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine, Objekte der Treibstoff- und Energie-, Transport- und Flugplatzinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, Werkstätten für die Herstellung von unbemannten Booten, Produktionsstätten von Drohnen, Drohnenlagerhallen und Drohnenleitstellen getroffen. Angegriffen wurden auch vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.620 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär elf gepanzerte Kampffahrzeuge, 88 Autos, 15 Feldartilleriegeschütze, sieben Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 49 Munitions- und Materiallager.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.280 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband fünf Panzer, 31 gepanzerte Kampffahrzeuge, 164 Autos, elf Feldartilleriegeschütze, drei Stationen für elektronische Kampfführung sowie 17 Munitions- und Materiallager der ukrainischen Armee.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.210 Kämpfer einbüßen. 21 gepanzerte Kampffahrzeuge, 96 Autos, 22 Feldartilleriegeschütze, elf Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 31 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager wurden getroffen.

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Mitte mussten die ukrainischen Truppen mehr als 2.395 Kämpfer einbüßen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 63 gepanzerte Kampffahrzeuge, 97 Autos, 21 Feldartilleriegeschütze, zehn Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie drei Munitionslager außer Gefecht.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Ost beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.065 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 53 Autos, 12 Artilleriegeschütze, fünf Munitions- und Materiallager.

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 310 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband 45 Autos, vier Feldartilleriegeschütze, 20 Stationen für elektronische Kampfführung sowie 16 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager der ukrainischen Armee.

Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 47 gelenkte Bomben, drei HIMARS-Raketen aus US-Produktion, vier Neptun-Raketen und 3.138 Drohnen ab.

Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 128.363 unbemannte Luftfahrzeuge, 652 Flugabwehrraketensysteme, 28.525 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.693 Mehrfachraketenwerfer, 34.113 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 57.938 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

Todesopfer und Verletzte bei erneuten Drohnenangriffen aus Ukraine im Raum Belgorod

Das ukrainische Militär griff am Freitagnachmittag (Ortszeit) erneut drei Ortschaften mit Drohnen an. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, auf Telegram bekannt.

In der Ortschaft Malomichailowka sei bei einem Angriff auf ein ziviles Auto der Insasse getötet worden, so der Beamte. Im Dorf Nischegol sei infolge einer Drohnenattacke auf einen Kleinbus der Fahrer verletzt worden.

Ferner teilt Gladkow mit, dass ein russischer Soldat in der Stadt Graiworon bei der Abwehr eines Drohnenangriffs aus der Ukraine mehrere Splitterverletzungen erlitten habe.  

Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer Woche

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt vier Orte befreit.

Die Einheiten des Truppenverbandes Nord haben die Ortschaften Potapowka im Gebiet Sumy sowie Pestschanoje und Schewjakowka im Gebiet Charkow unter Kontrolle gebracht.

Darüber hinaus haben die Soldaten des Verbandes Süd die Siedlung Nikiforowka in der DVR befreit.

"Die Ukraine ist auch nicht Amerikas Krieg" – Rubio kritisiert Europas Iran-Kurs

US-Außenminister Marco Rubio schlug im Vorfeld des G7-Außenministertreffens am Donnerstag scharfe Töne gegenüber den europäischen Verbündeten an. Er kritisierte insbesondere die Haltung einiger europäischer Staats- und Regierungschefs, die den Konflikt mit Iran als "nicht Europas Krieg" bezeichnet hatten.

Dem hielt der US-Außenminister entgegen, dass die USA für die Ukraine mehr geleistet hätten als jedes andere Land der Welt – und das für einen Konflikt auf einem fremden Kontinent, der ebenfalls "nicht Amerikas Krieg" sei. 

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Gruppe ukrainischer Soldaten desertiert im Gebiet Sumy

Eine Gruppe ukrainischer Kämpfer ist von ihren Stellungen im Gebiet Sumy desertiert, berichtete RIA Nowosti unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

Wie es heißt, hätten demoralisierte Soldaten der 119. separaten Brigade der Territorialarmee infolge des Angriffs ihre Stellungen in der Nähe der Siedlung Nowodmitrowka verlassen.

Gebiet Cherson: Gouverneur meldet ukrainische Drohnenangriffe auf Schulen

Die ukrainische Armee hat Drohnenangriffe auf zwei Schulen im Gebiet Cherson durchgeführt, meldete Wladimir Saldo, der Gouverneur der Region. Auf Telegram schrieb der Politiker: 

"In Nowaja Majatschka im Bezirk Aljoschki und in Michailowka im Bezirk Skadowsk wurden Schulgebäude mit Drohnen angegriffen. Kinder und Personal wurden in beiden Fällen evakuiert. Es gibt keine Opfer."

Verdacht auf Spionage – Ein russischer Staatsbürger festgenommen

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 2005, unter dem Verdacht der Spionage für Kiew festgenommen, berichtet die Pressestelle der Behörde. 

Der 20-jährige Einwohner der Stadt Uljanowsk soll auf Anweisung des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) Daten über einen Produktionsbetrieb für Drohnen gesammelt und der ukrainischen Seite übermittelt haben. 

Wie es heißt, seien diese Drohnen aktiv auf dem Territorium der Ukraine im Rahmen der militärischen Sonderoperation eingesetzt worden. 

Medien: Kiew verfügt nur noch bis Juni über Geld zur Finanzierung seiner Armee

Für Kiew bestehe die Gefahr, innerhalb von zwei Monaten kein Geld mehr für die Verteidigung zu haben. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Quellen. Wie es heißt, reichten die Mittel derzeit nur noch bis Juni.

Für die Ukraine sei die Unterstützung durch die westlichen Partner Kiews entscheidend gewesen, um den Krieg über vier Jahre hinweg fortsetzen zu können.

Die Agentur schrieb, dass "eine Reihe von Rückschlägen in jüngster Zeit den Handlungsspielraum der Ukraine erheblich eingeschränkt" habe. Dabei handelt es sich vor allem um das ungarische Veto gegen einen EU-Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro und die Streitigkeiten um das jüngste Hilfspaket des Internationalen Währungsfonds.

Kiew sollte den EU-Kredit bereits im April erhalten, nachdem sich die Staats- und Regierungschefs der EU im Dezember auf Kredite für dieses Jahr und 2027 geeinigt hatten.

Dieser Zeitplan sei jedoch gescheitert, so die Agentur weiter. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte, dass er den Kredit blockieren werde, bis Kiew den Transit von russischem Öl durch die Druschba-Pipeline wiederaufnehme. Das Schicksal dieses EU-Kredits werde wahrscheinlich "mindestens bis nach den Parlamentswahlen in Ungarn am 12. April ungewiss bleiben".

Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 38 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 26. März bis 7:00 Uhr am 27. März wurden insgesamt 52 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. 14 Mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

Infolge der Angriffe wurden vier Wohnhäuser und zwei Fahrzeuge beschädigt.

Budanow: Kiew und Moskau könnten an Ostern Gefangenenaustausch durchführen

Nach Angaben von Kirill Budanow, dem Leiter des ukrainischen Präsidentenbüros, könnten Russland und die Ukraine an Ostern einen weiteren Gefangenenaustausch durchführen. Dies erklärte Budanow bei einer Veranstaltung. Die Agentur Interfax-Ukraine zitiert ihn:

"Unsere gemeinsame Arbeit wird täglich durchgeführt. Die Verhandlungen werden fortgesetzt und es werden neue Austausche stattfinden. Ich hoffe sehr, dass wir an Ostern einen großen Austausch sehen. Wir werden dafür alles tun, was notwendig ist." 

Selenskij: Washington fordert von Kiew Truppenabzug aus Donbass im Austausch für Garantien 

In einem Interview mit Reuters erklärte Wladimir Selenskij, dass die USA bereit sind, Sicherheitsgarantien "auf hoher Ebene zu vereinbaren", sobald Kiew seine Truppen aus dem Donbass zurückzieht. Selenskij merkte an, dass Washington Druck auf die ukrainische Seite ausübt. 

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Experte: Ukrainische Armee führt Gegenangriffe bei Guljaipole durch

Einheiten der ukrainischen Streitkräfte führen regelmäßig Gegenangriffe bei der Stadt Guljaipole im Gebiet Saporoschje durch, um die Lage in dieser Richtung angesichts des Vormarsches der russischen Armee zu stabilisieren. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.

"Der Gegner führt eine Reihe von Gegenangriffen bei Guljaipole durch, um die Lage an diesem Frontabschnitt zu stabilisieren."

Zuvor hatte Marotschko mitgeteilt, dass die russische Armee an mehreren Abschnitten bei Guljaipole tief in die gegnerischen Verteidigungsstellungen eingedrungen sei.

Ihm zufolge hätten russische Soldaten Erfolge südwestlich der Stadt erzielt: Die Ortschaften Guljaipolskoje und Mirnoje seien unter fast vollständiger Kontrolle der russischen Truppen.

Russische Armee beginnt Kämpfe um Ambarnoje im Gebiet Charkow

Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko hätten die russischen Truppen Kämpfe für die Befreiung der Siedlung Ambarnoje im Gebiet Charkow begonnen. Gegenüber TASS sagte der Experte: 

"Infolge der aktiven Handlungen der russischen Streitkräfte ist es ihnen gelungen, die Kontrollzone südwestlich der Ortschaft Melowoje auszuweiten und an das Dorf Ambarnoje heranzurücken. Derzeit werden Maßnahmen für die Befreiung dieser Siedlung ergriffen."

Marotschko präzisierte, dass die Kämpfe um Ambarnoje durch die Stellungen der ukrainischen Soldaten an diesem Abschnitt erschwert worden seien. Die gegnerischen Positionen befinden sich auf strategischen Höhen, was den ukrainischen Streitkräften einen taktischen Vorteil gebe.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 85 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gewässern des Schwarzen Meeres, der Republik Krim, der Region Moskau sowie über den Gebieten Brjansk, Leningrad, Wologda, Smolensk, Belgorod, Kursk und Pskow zerstört.

26.03.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Drohnenpiloten immer einsatzbereit (Video)

Das russische Verteidigungsministerium zeigt Drohnenpiloten in den Gebieten Saporoschje, Sumy, Charkow, Cherson und in der Volksrepublik Donezk im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Befestigungen, Drohnenleitstellen, Stellungen, Standorte, Ausrüstung und gepanzerte Kampffahrzeuge der ukrainischen Armee samt Personal außer Gefecht.  

TASS: Ukrainer fordern Einstellung der Kämpfe

Die ukrainischen Bürger halten es für notwendig, die Kampfhandlungen einzustellen, da sie zur Erkenntnis kommen, dass an der Front unvermeidlich weitere Tausende von Soldaten getötet werden würden. Diese Meinung äußern sowohl erbitterte Nationalisten als auch normale Bürger. Die Nachrichtenagentur TASS meldet das unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.

Luftverteidigung holt weitere ukrainische Drohnen vom Himmel

In der Zeitspanne von 18 Uhr bis 21 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 30 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Kursk, Twer und Nowgorod abgefangen oder zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Donnerstag Starrflüglerdrohnen ein.

Russische Luftverteidigung in der Volksrepublik Donezk im Einsatz (Video) 

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Flugabwehrkräfte des Truppenverbands Mitte an der Front bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk im Kampfeinsatz. Wie es heißt, fingen sie mithilfe eines Luftverteidigungskomplexes vom Typ Buk-M3 Raketen aus einem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer ab.

Verletzte bei erneuten ukrainischen Drohnenattacken auf Gebiet Belgorod gemeldet

Das ukrainische Militär griff am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) mindestens acht Ortschaften, darunter die Gebietshauptstadt, im Raum Belgorod mit Drohnen an. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekannt gibt, erlitten dabei drei Zivilisten Verletzungen. 

Ferner meldet der Beamte erhebliche Sachschäden. Wie es heißt, kamen infolge der Drohnenattacken rund 30 zivile Fahrzeuge zu Schaden. Es seien auch fünf Wohngebäude, ein Verwaltungsgebäude, eine soziale Einrichtung und ein Geschäftsraum beschädigt worden.

Im Dorf Dunaika beschädigten herabfallende Trümmerteile eine Stromleitung, wodurch ein Teil der Ortschaft vorübergehend ohne Stromversorgung geblieben sei, teilt Gladkow weiter mit. Die zuständigen Dienste würden nach Genehmigung durch das russische Verteidigungsministerium mit den Wiederherstellungsarbeiten beginnen.

TASS: Kiew versucht, Desertionen mithilfe von Sperrtrupps zu verhindern

Die Militärführung der Ukraine setzt aktiv Strafkommandos und Sperrtrupps ein, um Desertionen zu verhindern, Wehrdienstverweigerer zu "motivieren" und die Kapitulation oder Evakuierung der Zivilbevölkerung zu unterbinden. Das gilt für mehrere Frontabschnitte, darunter die Gebiete Sumy, Saporoschje, Charkow sowie Donbass. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS.

Die Fahnenflucht und Kapitulation sind in den ukrainischen Streitkräften weitverbreitet, berichtet TASS. Allein von Januar bis August 2025 wurden demnach mehr als 150.000 Vorfälle registriert.

Wie es heißt, werden die Sperrtrupps aus erbitterten Nationalisten gebildet. Die ukrainischen Kriegsgefangenen hätten mehrfach bestätigt, dass Kiew Strafkommandos und Sperrtrupps einsetze. Diese sollen seit dem Beginn der russischen militärischen Spezialoperation im Einsatz sein, ausgestattet mit besten Waffen aus ausländischer, unter anderem US-amerikanischer, Produktion.

Trump: USA arbeiten intensiv an Beilegung des Ukraine-Konflikts

Die Lage rund um die Ukraine sei sehr, sehr kompliziert, sagt US-Präsident Donald Trump auf einer Regierungssitzung am Donnerstag (Ortszeit). Washington unternehme große Anstrengungen, um den Konflikt im Land beizulegen.

"Ich glaube, die Situation beruhigt sich ein wenig", fügt Trump hinzu. "Und ich glaube, wir haben eine Chance, die Angelegenheit zu einem Ende bringen."

Russische Soldaten befreien Schewjakowka im Raum Charkow (Video)

Russlands Verteidigungsministerium teilt Aufnahmen der Befreiung der Ortschaft Schewjakowka im Gebiet Charkow durch den Truppenverband Nord. Wie es heißt, drangen die Stoßtrupps ins Dorf ein und kappten die Routen, über die das ukrainische Militär mit Lebensmitteln und Munition versorgt wurde.

Die Drohnenpiloten spürten die gegnerischen Feldmunitionslager sowie Drohnenleitstellen auf und zerstörten diese, teilt die Behörde in Moskau mit. Die Gegend sei anschließend entmint worden.

Trump: "Ukraine-Krieg ist nicht unser Krieg"

US-Präsident Donald Trump berichtet, wie er auf eine Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz reagiert habe, der Iran-Krieg gehe Europa nichts an.

Trump soll Merz gesagt haben, dass der Krieg in der Ukraine "nicht unser Krieg ist".

"Wir haben geholfen, aber es ist nicht unser Krieg."

Außerdem bestätigt Trump, dass ein Teil der für Kiew bestimmten Munition in den Nahen Osten umgeleitet werde.

Medien: Iran-Krieg setzt Selenskij enorm unter Druck

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat allen Grund zu befürchten, dass die USA die Sanktionen gegen russische Ölimporte aufheben könnte, um die globale Energiekrise zu bewältigen. Dies würde Russland wirtschaftliche Vorteile bringen und seine Position in der internationalen Politik stärken. Dies berichtet das chinesische Nachrichtenportal Sohu.

Washington solle die Beziehungen zu Moskau wiederherstellen, um eigene wirtschaftlichen Probleme lösen zu können, heißt es im Bericht. Das werde Kiew noch härter treffen.

Weiter berichtet Sohu:

"Kiews Verhandlungsposition ist derzeit sehr schwach, und Selenskij will einen Dreiergipfel, den er zuvor abgelehnt hatte. Dies deutet darauf hin, dass er seine prekäre Lage erkannt hat und zutiefst besorgt ist."

Wie es heißt, sehe die Zukunft der Ukraine äußerst ungewiss aus, und die Situation für Selenskij werde sich nur verschlechtern, solange die öffentliche Aufmerksamkeit auf den Iran-Krieg gerichtet sei.

Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 13 Uhr bis 18 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 96 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Kursk, Smolensk, Nowgorod, Twer, Tula, Moskau und der Republik Krim abgefangen oder zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Donnerstag Starrflüglerdrohnen ein.

Russischer Diplomat: EU könnte Ukraine instrumentalisieren, um Wahlen in Ungarn zu beeinflussen

Die Ukraine hat Erfahrung in der Organisation von Maidan-Protesten und Aktionen, die auf den Zerfall des Staates abzielen. Es gibt dort ziemlich viel politische Strategen mit derartiger Erfahrung. Angesichts dieser Tatsache könnte die EU die Ukraine nutzen, um die Parlamentswahlen in Ungarn im April zu beeinflussen. Rodion Miroschnik, der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, erklärte das in einem Interview mit der russischsprachigen RT-Redaktion.  

Laut dem Diplomaten könnten die ukrainischen politischen Strategen provokative Maßnahmen in Ungarn veranstalten, zumal es dort eine relativ große ukrainische Diaspora gebe.

Rutte: NATO-Beitritt der Ukraine steht nicht auf der Tagesordnung

NATO-Generalsekretär Mark Rutte erklärte auf einer Pressekonferenz am Donnerstag, der Weg der Ukraine zur NATO-Mitgliedschaft sei auf dem Gipfeltreffen des Bündnisses 2024 vereinbart worden. Das werde aber Zeit brauchen, da einige Verbündete diese Entwicklung noch nicht befürworteten, fügte der NATO-Chef hinzu.

"Daher steht das Thema derzeit nicht auf der Tagesordnung. Stattdessen arbeiten wir an Sicherheitsgarantien für den Fall eines Waffenstillstands oder eines Friedensabkommens."

Moskau erklärte mehrfach, ein möglicher Beitritt der Ukraine zur NATO würde eine Sicherheitsbedrohung für Russland darstellen. Genau das sei einer der Gründe für den Beginn der militärischen Spezialoperation gewesen.

Massiver Artillerieangriff auf Stellungen ukrainischer Armee (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleristen der Truppenverbände Ost und Nord in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie Drohnenleitstellen, eine Befestigung und einen temporären Standort der ukrainischen Armee.

Steinmeier will "europäische Sicherheit gegen Russland" – Nichts anderes trieb er all diese Jahre

Steinmeiers jüngste Rede macht vor allem durch seine Aussagen zum Iran-Krieg Schlagzeilen. Hinter der hellen Aufregung darüber geht unter, dass der Bundespräsident Deutschland und seine Diplomaten in derselben Rede auf einen ewigen Konflikt mit Russland eingeschworen hat.

Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Alexej Danckwardt auf unserer Website.

USA erwägen Umleitung von Ukraine-Hilfe nach Nahost – Selenskij warnt vor Unterfinanzierung der Armee

Die US-Regierung erwägt einem Zeitungsbericht zufolge, für die Ukraine bestimmte Waffen in den Nahen Osten umzuleiten. Grund dafür sei, dass der Krieg im Iran Bestände des US-Militärs an besonders wichtiger Munition verbrauche, berichtet die Washington Post unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Inzwischen warnt der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij wegen der Blockade des EU-Kredits in Milliardenhöhe vor einem drohenden Geldmangel für seine Armee. Die französische Zeitung Le Monde zitiert den Politiker mit den Worten:

"Die Produktion von Drohnen – weitreichenden Drohnen, Abfangdrohnen sowie Luftabwehrsystemen – wird unterfinanziert sein, da wir aus diesen Mitteln sowohl den Kauf europäischer Luftabwehrsysteme als auch amerikanischer PAC-3-Raketen finanzieren."

Das sei ein Risiko für die europäische Sicherheit. Er hoffe darauf, dass die Europäer eine Lösung finden.

Zudem kritisiert Selenskij im exklusiven Interview für das französische Blatt die Aussetzung eines Teils der US-Sanktionen gegen russische Erdöllieferungen wegen des Iran-Krieges. Aus den Einnahmen könne Russland seinen Krieg weiter finanzieren.

Britische Streitkräfte dürfen sanktionierte Schiffe festsetzen

Die britische Regierung hat der Armee des Landes die Erlaubnis erteilt, sanktionierte Schiffe, die in Verbindung mit Russland stehen, beim Durchqueren britischer Hoheitsgewässer zu entern und zu beschlagnahmen. Großbritanniens Premierminister Keir Starmer stimmte zu, "dass die britischen Streitkräfte und Strafverfolgungsbehörden nun Schiffe stoppen können, die vom Vereinigten Königreich sanktioniert wurden und britische Gewässer durchqueren". Starmer begründete den Schritt damit, die russischen Einnahmen reduzieren zu wollen. Der Kremlchef Wladimir Putin reibe sich angesichts des Kriegs im Nahen Osten die Hände, weil er glaube, dass höhere Ölpreise ihm die Taschen füllen würden.

"Deshalb gehen wir noch härter gegen seine Schattenflotte vor."

Als "Schattenflotte" werden die unter fremder Flagge fahrenden Schiffe bezeichnet, mit denen Russland mutmaßlich das westliche Erdöl-Embargo umgeht. Nach Angaben der britischen Regierung stehen seit dem Kriegsbeginn Ende Februar 2022 bereits mehr als 500 solche Schiffe auf der Sanktionsliste.

Krieg im Nahen Osten und Energiekrise: EU verschiebt Öl-Importverbot gegen Russland

Die EU-Kommission hat die Vorlage ihres angekündigten Vorschlags für ein dauerhaftes Einfuhrverbot von russischem Öl verschoben. Als Hintergrund gelten die anhaltenden Turbulenzen auf den Energiemärkten infolge des Kriegs gegen Iran.

Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche setzt nach eigenen Angaben auf eine stärkere Diversifizierung der Energieversorgung. Angesichts hoher Spritpreise in Deutschland wird zugleich über staatliche Eingriffe diskutiert.

Aus der Opposition kommt scharfe Kritik an der Energiepolitik von Bundesregierung und EU. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Steffen Kotré sagt im Interview mit RT DE, die EU habe bei den Sanktionen gegen Russland ohne tragfähiges Konzept gehandelt und die wirtschaftlichen Folgen für Europa massiv unterschätzt.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Außenminister: Kiew kündigt 116 Verträge im Rahmen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten

Auf Initiative des ukrainischen Außenministeriums hat die Regierung 116 internationale Verträge gekündigt, die einst zwischen der Ukraine und Russland, Weißrussland sowie im Rahmen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) geschlossen worden waren. Dies hat der Außenminister Andrei Sibiga bekannt gegeben. 

Laut dem Spitzendiplomaten müsse sich die Ukraine an die Realitäten der "neuen Sicherheitsarchitektur auf dem europäischen Kontinent" anpassen und daher "ihre letzten rechtlichen Verbindungen" zu Moskau, Minsk und der GUS abbrechen."

Drei Frauen bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Wassiljewka im Gebiet Saporoschje verletzt

Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet auf Telegram über andauernde ukrainische Attacken auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Der Politiker wirft den ukrainischen Streitkräften gezielte Drohnenangriffe auf zivile Infrastrukturen vor und bezeichnet sie als Terrorattacken. Demnach habe der Gegner Einfamilienhäuser in den Siedlungen Wodjanoje und Rosowka ins Visier genommen. Glücklicherweise sei niemand zu Schaden gekommen.

Der Politiker berichtet jedoch über Opfer in der Stadt Wassiljewka. Eine im Jahr 1949 geborene Frau habe eine Splitterverletzung erlitten. Zwei weitere Frauen seien bei einer anderen Attacke verletzt worden, als eine ukrainische Drohne eine Tankstelle getroffen habe. Der Zustand einer der Frauen sei schwer. Auf Telegram zeigt Balizki die Folgen der Attacke.

Selenskij setzt auf Waffenpartnerschaft mit Golfstaaten

Die Ukraine verhandelt nach Angaben ihres Präsidenten Wladimir Selenskij mit den Staaten der Golfregion über eine Waffenpartnerschaft. Diese hätten wegen des Iran-Kriegs Interesse an der ukrainischen Expertise bei der Drohnenbekämpfung, sagte der Politiker in seiner abendlichen Videobotschaft.

"Die Ukraine schlägt eine für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft vor: Wir können diejenigen stärken, die uns stärken können."

Als Gegenleistung sei Kiew an Flugabwehrwaffen und Geld für den Widerstand gegen Russland interessiert, machte Selenskij deutlich.

Sein Angebot an die Golfstaaten, bei der Drohnenabwehr zu helfen, begründete der Staatschef auch mit der Blockadehaltung Ungarns, das die Auszahlung eines EU-Milliardenkredits an die Ukraine verhindert. Deswegen müsse Kiew weitere Möglichkeiten zur eigenen Stärkung suchen.

"Der Nahe Osten und der Golf sind aus unserer Sicht eine richtige Perspektive und eine echte Chance, uns zu verstärken."

Russische Luftabwehr zerstört weitere 57 ukrainische Drohnen

Das russische Verteidigungsministerium berichtet auf Telegram über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 bis 11 Uhr MEZ 57 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Nowgorod, Brjansk, Belgorod, Kaluga, Rjasan, Kursk, Smolensk, Twer, Jaroslawl und Rostow sowie über dem Großraum Moskau unschädlich gemacht worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Schewjakowka im Gebiet Charkow befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde am Donnerstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Schewjakowka im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht. Ukrainische Einheiten seien außerdem nahe den Ortschaften Wessjoloje, Rubeschnoje, Werchnjaja Pissarewka und Weliki Burluk im Gebiet Charkow sowie Dumowka, Chrapowschtschina, Miropolje, Iwolschanskoje und Nowodmitrowka im Gebiet Sumy getroffen worden. Der Gegner habe mehr als 210 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe außerdem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 13 Wagen, vier Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Artillerieaufklärungsradar sowie acht Munitions- und Materiallager zerstört.     

Der Truppenverband West habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Palamarewka, Monatschinowka und Blagodatowka im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman und Iljitschowka in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 180 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem neun gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 23 Wagen, zwei Geschütze und drei Munitionslager verloren.    

Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und dabei ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Artjoma, Rai-Alexandrowka, Lipowka, Nikolajewka und Konstantinowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 100 Soldaten. Dabei seien 14 Wagen, zwei Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und zwei Munitionslager zerstört worden.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Grischino, Belizkoje, Dobropolje, Nowopawlowka und Krasnojarskoje in der DVR sowie Podgawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 315 Armeeangehörige verloren. Acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, zwei Geschütze und vier Anlagen der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und habe zuletzt Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Lesnoje, Wosdwischewka, Kopani, Tschariwnoje, Komsomolskoje und Barwinowka im Gebiet Saporoschje sowie Prossjanaja im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Behörde schätzt die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 300 Soldaten. Der Gegner habe ein Artillerieaufklärungsradar und zwei Materiallager verloren.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow, Ljubimowka und Saporoschez im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 45 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 14 Wagen, eine Haubitze, vier Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Brennstoffdepot und vier Materiallager zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energieanlagen und Verkehrsobjekte, die die Ukraine zu militärischen Zwecken nutze, eine Produktionsstätte für Unterwasserdrohnen, Drohnenbasen und 153 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den vergangenen 24 Stunden dagegen sechs Lenkbomben und 439 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor gut vier Jahren insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 127.904 Drohnen, 652 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.493 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.693 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.090 Geschütze und Mörser verloren.

Einwohner des Gebiets Cherson durch ukrainische Drohnenattacke verletzt

Gouverneur Wladimir Saldo hat auf der Plattform Telegram über einen Verletzten infolge der jüngsten ukrainischen Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson berichtet. Bei dem Opfer handele es sich um einen Einwohner der Siedlung Jubileinoje im Bezirk Aljoschki. Der 50-Jährige sei mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden, als eine Drohne sein Auto angegriffen habe, teilte der Politiker mit.

Darüber hinaus meldete der Gouverneur Sachschäden. In den Ortschaften Nowaja Majatschka, Knjase-Grigorowka, Nowaja Kachowka und Nowowladimirowka seien insgesamt drei Einfamilienhäuser, zwei Geschäfte und zwei Gebäude zu Schaden gekommen. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in den vergangenen 24 Stunden acht Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus Drohnenangriffe auf 15 Ortschaften gegeben.

Rumänien meldet herabfallende Drohnenteile in Grenzgebiet zu Ukraine

Das rumänische Verteidigungsministerium hat auf der Plattform X über nächtliche russische Drohnenangriffe auf ukrainische Ziele nahe der rumänischen Grenze berichtet. Demnach seien Wrackteile eines von der ukrainischen Luftabwehr abgeschossenen unbemannten Luftfahrzeugs im rumänischen Grenzbezirk Tulcea abgestürzt. Der Vorfall habe sich knapp außerhalb des Dorfes Parcheș ereignet. Es seien keine Schäden festgestellt worden, präzisierte das Ministerium in Bukarest.

Drei Tote und drei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 62 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 62 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 51 Geschosse abgefeuert und 169 Drohnen eingesetzt, von denen 83 abgeschossen worden seien.

In der Statistik beklagt der Politiker den Tod von drei Zivilisten. In der Stadt Graiworon sei eine Frau ums Leben gekommen, als eine Drohne ein Auto angegriffen habe. Ein Mann habe dabei Verletzungen erlitten. Ein 18 Jahre alter Einwohner der Siedlung Semeiny sei durch eine Drohnenattacke auf sein Motorrad getötet worden. In der Siedlung Bondarenkow habe ein Mann tödliche Verletzungen erlitten, als eine FPV-Drohne sein Auto attackiert habe. Bei einer ähnlichen Attacke sei eine Einwohnerin Beljanka verletzt worden. Eine Einwohnerin der Siedlung Perwomaiski habe Verletzungen erlitten, als in ihrer Nähe eine Drohne detoniert sei. Darüber hinaus habe am Mittwoch eine Einwohnerin der Siedlung Nowaja Tawolschanka eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem sie noch am 24. März bei einer Drohnenattacke ein Barotrauma erlitten habe.

Gladkow meldet außerdem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden ein Mehrfamilienhaus, 14 Einfamilienhäuser, eine Kirche, eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude, ein Betrieb, zwei Gasleitungen, zwei Stromleitungen, ein Traktor, drei Lkw, 34 Autos und ein Motorrad zerstört oder beschädigt worden.

Medien: Unterwasserdrohne trifft Erdöltanker nahe Bosporus

Ein aus Russland kommender Erdöltanker ist im Schwarzen Meer von einer Unterwasserdrohne angegriffen worden. Der Sender 24 TV berichtet unter Berufung auf den türkischen Transportminister Abdulkadir Uraloğlu, das Schiff habe um Mitternacht eine Explosion im Maschinenraum gemeldet. Man gehe davon aus, dass der Tanker gezielt mit einem unbemannten Unterwasserfahrzeug angegriffen worden sei. Es gebe keine Verletzten unter den 27 Mitgliedern der türkischen Besatzung.

Laut Medienberichten war der unter der Flagge von Sierra Leone fahrende Tanker "Altura" vom russischen Hafen Noworossijsk aus in See gestochen. Mit dem Fall vertraute Kreise sagten der Deutschen Presse-Agentur, der Tanker sei vor der Einfahrt zur Meerenge Bosporus bei Istanbul angegriffen worden. Zurzeit bestehe nicht die Gefahr, dass das Schiff sinke.

Das Schiff gehört der türkischen Firma Beşiktaş und steht auf der Sanktionsliste der Europäischen Union und Großbritanniens. Nach offiziellen Angaben transportiert der Tanker Rohöl. Medien berichten von einer Ladung von 140.000 Tonnen.

Erst am Samstag war an der Küste der türkischen Provinz Ordu am Schwarzen Meer eine mit Sprengstoff beladene Unterwasserdrohne gefunden worden. Sie wurde kontrolliert gesprengt.

Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien am 26. März im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 25. März bis 5 Uhr MEZ 42 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit siebenmal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem zwölf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Allerdings berichtet der Politiker über Schäden in der Region. Infolge einer Attacke sei in der Siedlung Korenewo ein Geschäft völlig ausgebrannt. In der Siedlung Nowoiwanowka sei ein Einfamilienhaus beschädigt worden. In den Siedlungen Kostrowa und Kalinowka seien zwei Autos zu Schaden gekommen.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 50 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 25. März 33 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Dnjeprjany – fünf,
  • Kachowka – sechs,
  • Staraja Sburjewka – fünf,
  • Aljoschki – sieben,
  • Korsunka – vier,
  • Nowaja Kachowka – sechs.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Donnerstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Pestschanowka, Golaja Pristan, Kardaschinka und Maslowka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

DVR meldet keine ukrainischen Artillerieangriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Artillerieangriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 25. März bis 0 Uhr am 26. März (Ortszeit) schlugen zwar keine Geschosse auf dem Territorium der Volksrepublik ein. Die Behörden berichteten aber über einen Verletzten. Einzelheiten über den Vorfall wurden nicht bekannt gegeben. Berichte über Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zu Schaden kam ein ziviles Infrastrukturobjekt.

Washington Post: Szijjártó soll Russland aus EU-Sitzungen berichtet haben

Nur drei Wochen vor der Parlamentswahl in Ungarn ist der Außenminister des Landes beschuldigt worden, Informationen aus Sitzungen der Europäischen Kommission weitergegeben zu haben. Einem Bericht der Washington Post zufolge soll Péter Szijjártó die Pausen während der EU-Treffen angeblich genutzt haben, um seinen russischen Amtskollegen auf den neuesten Stand zu bringen. Szijjártó selbst kontert, er stehe nicht nur mit Russland, sondern auch mit anderen Ländern in Kontakt.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Bundeswehrverband hält Europa für zu schwach

Der Deutsche Bundeswehrverband warnt davor, dass die Konzentration auf den Iran-Krieg die Verteidigung gegen Russland schwäche. Die Rheinische Post zitiert den Verbandsvorsitzenden André Wüstner mit den Woten:

"Bei allen Interessen, die auch wir in dieser Region haben, geht die größte Bedrohung für unser Leben in Frieden und Freiheit nach wie vor von Russland aus."

Die Gefahr bestehe bereits jetzt und werde täglich größer. Durch das Verhalten von US-Präsident Donald Trump und durch Europas militärische Schwäche sei eine Situation entstanden, in der man Russland nicht mehr ausreichend abschrecken könne, so Wüstner. Europa sei nicht stark genug, um Russlands Staatschef Wladimir Putin von weiteren Angriffen abzuhalten. Für den Kremlchef öffne sich zunehmend ein günstiges Zeitfenster. Er könne seine Angriffe auf die Ukraine verstärken und möglicherweise sogar Grenzverletzungen an der NATO-Ostflanke riskieren.

Wüstner fordert eine deutlich schnellere Aufrüstung der Bundeswehr und spricht sich dafür aus, ukrainische Soldaten am Marschflugkörper Taurus auszubilden. Die Rüstungsindustrie müsse zudem ihre Produktion erheblich steigern und sich auf eine mögliche Kriegswirtschaft vorbereiten.

Frau bei Drohnenattacke auf Grenzgebiet Brjansk getötet

In der zurückliegenden Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte unter anderem das russische Grenzgebiet Brjansk angegriffen. Gouverneur Alexander Bogomas teilt auf Telegram mit, dass die "barbarische" Attacke der Siedlung Sernowo im Bezirk Susemka gegolten habe. Das ukrainische Militär habe dort mit Kamikaze-Drohnen zugeschlagen. Dabei sei eine friedliche Einwohnerin getötet worden.

Bogomas drückt den Angehörigen des Opfers sein Beileid aus und verspricht ihnen alle notwendige Unterstützung.

Nach Angaben des Gouverneurs haben die russische Luftabwehr und die örtliche Drohnenabwehreinheit BARS – Brjansk insgesamt 44 gegnerische Drohnen unschädlich gemacht.

Drohnenattacke auf Moskau: Zivilist durch herabfallende Wrackteile verletzt

Das ukrainische Militär hat in der Nacht und am Morgen versucht, die russische Hauptstadt Moskau mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Bürgermeister Sergei Sobjanin meldet den Abschuss von mindestens 14 gegnerischen Drohnen.

Der Politiker berichtet dabei über ein Opfer und Sachschäden. Demnach seien Wrackteile einer zerstörten Drohne in der Nähe der Siedlung Klenowo herabgefallen. In einem Einfamilienhaus sei es zu einem Brand gekommen. Ein Mensch habe Verletzungen erlitten. Er sei ärztlich versorgt worden. Weitere Einzelheiten gibt Sobjanin bislang nicht bekannt.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 125 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Donnerstagmorgen auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 125 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wologda, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Pskow, Smolensk, Twer, Tula und Jaroslawl, über dem Großraum Moskau, über der Teilrepublik Krim und über dem Schwarzen Meer unschädlich gemacht worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

25.03.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Ukrainischer Angriff tötet zwei Zivilisten im Gebiet Belgorod

Zwei zivile Bewohner des Gebiets Belgorod sind durch ukrainische Drohnenangriffe getötet worden. Wie der regionale Operativstab berichtet, griff eine ukrainische Drohne ein Motorrad im Weiler Semejny im Bezirk Rakitnoje an, wobei ein 18-jähriger Jugendlicher getötet wurde. Eine weitere Drohne attackierte einen Pkw in der Stadt Graiworon. Dabei kam eine Insassin des Fahrzeugs ums Leben, während der Fahrer schwer verwundet wurde. Das Auto geriet in Brand und wurde vollständig zerstört.

Putin: Kiew versucht, zivile Geiseln gegen eigene Soldaten einzutauschen

Die Ukraine hat den Austausch von zivilen Geiseln gegen eigene kriegsgefangene Militärangehörige vorgeschlagen. Dies teilte Russlands Präsident Wladimir Putin mit. Während einer Sitzung des russischen Kulturrats führte er dazu aus:

"Die Kiewer Regierung hält immer noch einige Zivilisten fest, die sie gewaltsam aus dem Gebiet Kursk verschleppt hat, und versucht, sie gegen Militärs einzutauschen. Das sind keine Kombattanten, doch denen in Kiew ist es egal. Sie nutzen beliebige Methoden."

Gebiet Saporoschje: Zivilistin durch ukrainischen Drohnenangriff getötet

Eine Frau ist durch den Angriff des ukrainischen Militärs auf das Dorf Nowoslatopol im Gebiet Saporoschje ums Leben gekommen. Kirill Below, Oberhaupt des entsprechenden Bezirks, berichtet dazu nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS:

"Bewaffnete Verbände der Ukraine haben ein Einfamilienhaus in der Siedlung Nowoslatopol angegriffen. Durch einen Drohnenangriff kam eine Grundschul- und Musiklehrerin einer lokale Schule ums Leben. Neben dem Haus befinden oder befanden sich keine militärischen Einrichtungen."

Russlands Luftabwehr schießt über 90 ukrainische Drohnen ab

Am Nachmittag und Abend des heutigen Mittwochs haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 91 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Starrflügler zwischen 13 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Leningrad, Smolensk, Tula und Moskau zerstört.

Merz: Ukraine benötigt keine Taurus-Raketen

Die Ukraine hat gegenwärtig keinen Bedarf an Taurus-Marschflugkörpern von Deutschland, sagte der Bundeskanzler Friedrich Merz. Im Rahmen einer Rede im Bundestag begründete er seine Äußerung damit, dass Kiew bereits über weitreichende Waffen aus eigener Entwicklung verfüge, die effektiver seien, als die relativ kleine Anzahl an Taurus-Raketen, die Deutschland liefern könnte. Dabei räumte Merz ein, dass ukrainische Flugkörper mit deutscher Unterstützung entwickelt wurden.

Seine Forderungen nach Taurus-Lieferungen vor dem Antritt seiner Amtszeit als Bundeskanzler begründete Merz mit der Behauptung, dass er gedacht habe, dass die Bundeswehr über genügend einsatzfähige Raketen dieses Typs verfüge. Gegenwärtig sei Kiew dagegen "besser denn je" bewaffnet und benötige finanzielle statt militärischer Unterstützung.

Russischer Verwaltungschef des Gebiets Charkow: Ukrainische Truppen greifen vorsätzlich Zivilisten an

Das ukrainische Militär im Gebiet Charkow setzt immer öfter Drohnen ein, um zivile Objekte in den befreiten Teilen der Region anzugreifen, und nimmt dabei keine Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. Witali Gantschew, der Leiter der regionalen militärisch-zivilen Verwaltung, erklärt dazu gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

"Die Lage im Gebiet Charkow bleibt angespannt. Bewaffnete Verbände der Ukraine greifen weiterhin zivile Objekte an und ignorieren die Tatsache, dass friedliche Menschen unter Feuer geraten. Der Gegner nutzt immer öfter Drohnen, um die Zivilbevölkerung vorsätzlich anzugreifen, und demonstriert ein weiteres Mal seine Niedertracht und Missachtung menschlichen Lebens."

Mehr zum Thema – "Ukrainische Truppen verschonen nicht mal Zivilisten" – Was im Gebiet Charkow passiert

Experte: Ukrainische Drohnen könnten im Baltikum gestartet worden sein

Die ukrainischen Drohnen, die am heutigen Mittwoch das Gebiet Leningrad angegriffen haben, könnten vom Territorium der baltischen Staaten aus gestartet worden sein. Diese Vermutung äußerte Alexandr Stepanow, Militärexperte des Instituts für Recht und Nationale Sicherheit der Russischen Akademie für Volkswirtschaft und Staatsdienst. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn dazu:

"Ich würde die Frage stellen, woher diese Drohnen geflogen kamen. Und diese Frage richtet sich vor allem an das Baltikum. Der Start könnte auch von den neutralen Gewässern der Ostsee aus erfolgt sein."

Stepanow hob hervor, dass sich der Angriff nicht nur gegen zivile Objekte, sondern auch gegen das kulturelle Erbe der Region, etwa die Stadt Wyborg, richtete, und vermutet, dass damit touristische Aktivitäten zum Saisonbeginn beeinträchtigt werden sollten.

Zuvor hatte der Gouverneur des Gebiets Leningrad, Alexandr Drosdenko, gemeldet, dass die Luftabwehr 61 Drohnen über der Region abgeschossen hat. In Kronstadt wurden dabei mehrere Fenster und Fahrzeuge beschädigt.

Orbán: "Wir stellen die Gaslieferungen an die Ukraine schrittweise ein"

Budapest wird die Gaslieferungen an Kiew einstellen, bis der Öltransit aus Russland über die Druschba-Ölleitung wieder aufgenommen wird. Das erklärte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán in einer am Mittwoch auf den sozialen Medien veröffentlichten Videobotschaft.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Kiew führt verpflichtende Militärausbildung für Schüler und Studenten ein

Die ukrainische Werchowna Rada hat einen Gesetzentwurf bewilligt, wonach die Schüler und Studenten des Landes eine verpflichtende Ausbildung in "Landesverteidigung" auf Militärübungsplätzen erhalten müssen. In einer zugehörigen Pressemeldung heißt es dazu:

"Studenten und Schüler werden Fähigkeiten der Landesverteidigung bei professionellen Ausbildern erhalten. Die Werchowna Rada hat ein Gesetz Nr. 13347 bewilligt, das die Einrichtung von speziellen Ausbildungszentren und die Einführung von neuen Schulfächern vorsieht. Dafür stimmten 263 Abgeordnete. Feuerübungen werden auf Ausbildungsplätzen der Streitkräfte der Ukraine und modernen interaktiven Trainingsgeräten geübt."

Zuvor hatte der stellvertretende Leiter der ukrainischen Abteilung des ukrainischen Verteidigungsministeriums für Politik des nationalen Widerstands, Igor Chort, Anfang August 2025 behauptet, dass ukrainische Kinder ab einem Alter von 14 Jahren auf den "nationalen Widerstand" vorbereitet werden.

Gebiet Cherson: Zwei Tote nach ukrainischem Drohnenangriff auf Aljoschki

Ukrainische Truppen haben am frühen Mittwochmorgen Aljoschki im Gebiet Cherson mit Drohnen angegriffen. Wie Gouverneur Wladimir Saldo berichtet, wurden von den Drohnen mehrere Sprengsätze auf ein Wohnhaus abgeworfen.

Eine Frau kam dabei ums Leben. Ein 74-jähriger Mann erlitt schwere Verletzungen, denen er später im Krankenhaus erlag, betont Saldo.

Sacharowa: Europa will keinen Frieden mit Rücksicht auf Russland

Die Europäische Union will keinen Frieden in der Ukraine mit Rücksicht auf die Interessen Russlands, erklärt Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, auf einer Pressekonferenz am Mittwoch. Europa beabsichtige stattdessen, die Ukraine "in der schlimmsten Tradition des Neokolonialismus" nach wie vor auszubeuten, gegen Russland zu hetzen und zum Zweck der Aggression auszunutzen.

In Übereinstimmung mit der Eskalationspolitik des Westens versuche Wladimir Selenskij, die Angriffe außerhalb der Zone der Kampfhandlungen zu intensivieren, führt Sacharowa weiter aus. Dabei würden die am meisten benachteiligten Bevölkerungsgruppen ins Visier genommen.

Russland wirft Kiew Ausbildung von afrikanischen Terroristen vor

Die Ukraine arbeitet mit Terrormilizen zusammen und bildet deren Angehörige zum Kampf gegen legitime Staatsregierungen, insbesondere in Afrika, aus, erklärt die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. Im Rahmen ihrer wöchentlichen Pressekonferenz führte sie aus:

"Das Kiewer Regime setzt nicht nur selbst offensichtlich terroristische Methoden ein, sondern arbeitet eng mit internationalen Terrorgruppierungen zusammen – unter anderem, um Kämpfer gegen legitime Regierungen auf dem afrikanischen Kontinent auszubilden."

Mehr zum Thema – "PR im Stile des IS": Was Kiew mit Terrormilizen in Afrika verbindet

Ukrainische Drohne trifft Auto im Gebiet Belgorod – Fahrer tot

Ein unbemanntes Flugzeug der Ukraine hat das Dorf Bondarenkow im Kreis Schebekino des Gebietes Belgorod angegriffen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow traf die FPV-Drohne ein Auto. Der Fahrzeugführer erlag noch an Ort und Stelle seinen Verletzungen.

Russischer Diplomat: Ukraine-Verhandlungen pausiert

Trilaterale Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine zur Regulierung des Ukraine-Konflikts sind angehalten, sagt Michail Galusin, stellvertretender Außenminister Russlands und Teilnehmer der russischen Delegation. Auf die Frage eines Journalisten nach dem Stand der Verhandlungen antwortete er:

"Ich bin jetzt nicht bereit, etwas zu sagen, was (der Pressesprecher des russischen Präsidenten) Dmitri Sergejewitsch Peskow nicht schon gesagt hat: Die Verhandlungen sind pausiert."

Galusin führte weiter aus:

"Ich will keine Prognosen machen, um später nicht erklären zu müssen, warum sie sich nicht erfüllten."

Fico: Europa wird Selenskij überdrüssig

Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij wird für Europa zunehmend lästig, erklärt der slowakische Ministerpräsident Robert Fico. Während eines Treffens mit Studenten, dessen Aufnahme auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht wurde, sagte er:

"Ich denke, dass Selenskij große Fehler in Bezug auf die Länder der Europäischen Union macht. Europa wird seiner zunehmend überdrüssig."

Nach Ficos Ansicht verliere Selenskij an Unterstützung, was in Zukunft eine mögliche Mitgliedschaft der Ukraine bei der Europäischen Union beeinträchtigen könne.

Russophobie: Stader Journalist fordert Ausgrenzung Russischsprachiger bei Stadtführung

Antirussischer Rassismus hat viele Gesichter. Besonders schäbig ist es, wenn die Presse ihre Reichweite benutzt, um Russen auszugrenzen. In der Hansestadt Stade meint die Lokalpresse, gegen eine auf Russisch geführte Stadtführung anzuschreiben zu müssen.

Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

Kiews Truppen greifen Gebiet Belgorod mit knapp 120 Drohnen an

Im Laufe des Tages haben die ukrainischen Streitkräfte 116 unbemannte Flugzeuge und zehn Artilleriegeschosse auf das Gebiet Belgorod abgefeuert, so die Mitteilung des regionalen Krisenstabs. Bei dem Drohnenangriff auf den Ort Samostje im Kreis Graiworon wurden zwei Männer verletzt.

Mehr als 250 ukrainische Drohnen an einem Tag über Gebiet Brjansk zerstört 

Das Gebiet Brjansk hat innerhalb eines Tages den massiven Drohnenangriff der Ukraine abgewehrt. Laut Gouverneur Alexander Bogomas wurden zwischen 8 Uhr am Dienstag und 8 Uhr am Mittwoch insgesamt 258 gegnerische Drohnen über dem Gebiet vom Himmel geholt.

TASS: Russische Armee kesselt Slawjansk und Kramatorsk ein

Russlands Streitkräfte kesseln nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS Kramatorsk und Slawjansk ein, die zu den letzten von der Ukraine kontrollierten größeren Städten in der Donezker Volksrepublik gehören. Die Agentur zitiert dazu eine russische militärische Quelle:

"Gegenwärtig wird um den Ballungsraum Kramatorsk-Slawjansk ein Feuerkessel gebildet."

Russische Flugabwehr zerstört weiterhin gegnerische Drohnen

Die russische Flugabwehr hat zwischen 8 und 13 Uhr am Mittwoch 85 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium. Im Einzelnen wurden die Flugziele über den Gebieten Archangelsk, Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Leningrad, Smolensk, Twer, Tula sowie über der Region um Moskau abgeschossen.

Bürgermeister Sergei Sobjanin berichtete bislang über zehn Drohnen, die im Anflug auf die russische Hauptstadt zerstört wurden.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.360 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es aus dem täglichen Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Die russische Armee zerstörte folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

  • einen Panzer,
  • zwei Schützenpanzer,
  • drei Mannschaftstransportwagen,
  • 16 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 85 Kraftfahrzeuge,
  • 20 Artilleriegeschütze,
  • ein Fahrzeug des HIMARS-Mehrfachraketenwerfers,
  • ein Fahrzeug des Vampire-Mehrfachraketenwerfers,
  • vier Artillerieaufklärungsradare,
  • sieben Anlagen der Elektronischen Kampfführung,
  • zehn Munitionslager, neun Lager mit Ausrüstung und ein Treibstofflager.

Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Montagehallen und Abschussanlagen für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite, Objekte der Energieinfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, Depots mit Munition und Treibstoff sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 149 Kreisen. Die Flugabwehr schoss drei HIMARS-Raketen, vier Neptun-Marschflugkörper und 543 Drohnen ab.

Lettland und Estland melden Drohnen im Luftraum

Ein unbemanntes Flugzeug ist in den lettischen Luftraum eingedrungen und abgestürzt, erklärt Ministerpräsidentin Evika Silina. Es gab keine Verletzten. Nach vorläufigen Angaben kann es sich um eine ukrainische Drohne handeln, betont die Regierungschefin.

Das lettische Militär präzisierte, dass die Drohne aus Russland eingeflogen und im Bezirk Krāslava abgestürzt sei. Opfer und Schäden wurden keine verzeichnet.

In Estland traf eine Drohne, die angeblich aus dem russischen Luftraum eindrang, den Schornstein des Kraftwerks Auvere, erklärt der Geheimdienst in Tallinn. Nach Angaben des Energieunternehmens Enefit Power erlitt die Anlage keinen unmittelbaren Schaden, wesentliche Auswirkungen auf das estnische Stromnetz gibt es nicht.

Nikiforowka in Donezker Volksrepublik befreit

Die russische Armee hat Nikiforowka in der Donezker Volksrepublik eingenommen. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurde die Befreiung der Ortschaft durch den Einsatz des Truppenverbandes Süd ermöglicht.

FSB verhindert Terrorangriff auf Universität des Innenministeriums in Region Krasnodar

Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands hat einen ukrainischen Terrorangriff in der Region Krasnodar verhindert. Laut der offiziellen Mitteilung hätte Kiew mit dem Angriff auf Ausbildungseinrichtungen der Krasnodar-Universität des russischen Innenministeriums in Noworossijsk gezielt.

Dafür sollen die ukrainischen Geheimdienste einen 21-jährigen Mann mithilfe von Telefonbetrug angeworben haben. Der Mann habe die Koordinaten der Objekte sowie Anweisungen zum Eindringen und zur Herstellung eines Brandmittels erhalten.

Mitarbeitern des FSB sei es gelungen, den Angriff rechtzeitig zu verhindern. Der Mann, der bereits in Haft genommen worden sei, werde der Vorbereitung eines Terroranschlags verdächtigt. Ihm drohe eine Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren.

Kiews Truppen attackieren Gebiet Kursk mit 30 Drohnen an einem Tag

Die ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb von 24 Stunden drei Artillerieangriffe auf Städte und Ortschaften im Gebiet Kursk unternommen, berichtet Gouverneur Alexander Chinstein. Die Flugabwehr zerstörte 30 unbemannte Flugzeuge des Gegners.

Zuvor hatte Chinstein mitgeteilt, dass bei dem ukrainischen Angriff auf einen landwirtschaftlichen Betrieb im Ort Glamasdino ein Mann ums Leben kam. Außerdem wurden 14 Menschen verletzt.

RIA Nowosti: Russische Armee attackiert Objekte des Geheimdienstes SBU in Westukraine

Russische Truppen haben Objekte des ukrainischen Geheimdienstes SBU in drei Städten der Westukraine getroffen, berichtet Sergei Lebedew, der Koordinator des Untergrunds im Gebiet Nikolajew, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Ihm zufolge gab es nach dem Angriff auf ein Gebäude in Iwano-Frankowsk mindestens zwei Tote und 16 Verletzte. Bei der Attacke auf ein Objekt in Winniza, wo sich hochrangige Vertreter des ukrainischen Militärs sowie ausländische Fachkräfte befunden haben sollen, seien mindestens sieben Personen schwer verletzt worden.

Zudem habe die russische Armee ein Gebäude in Ternopol unter Beschuss genommen, wobei etwa zwölf SBU-Angehörige und drei ausländische Offiziere ums Leben gekommen seien, fügt Lebedew hinzu.

Raketenangriff auf Belgorod: Gouverneur berichtet über Stromausfälle

Behörden im Gebiet Belgorod melden erhebliche Schäden an Objekten der energetischen Infrastruktur nach dem ukrainischen Raketenbeschuss. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow sind in der Stadt Belgorod und Umgebung Ausfälle bei Strom,- Wasser- und Wärmeversorgung verzeichnet worden. Es gibt keine Verletzten. Weitere Informationen über die Folgen der ukrainischen Attacke werden geklärt, betont Gladkow.

Gebiet Leningrad mit Drohnen angegriffen: Hafen in Brand

Nach dem nächtlichen Drohnenangriff auf das Gebiet Leningrad ist im Hafen von Ust-Luga an der Ostseeküste ein Brand ausgebrochen, teilt Gouverneur Alexander Drosdenko mit. Die Feuerwehr ist vor Ort im Einsatz. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten.

Drosdenko zufolge wurde das Gebiet Leningrad in der Nacht mit 56 Drohnen angegriffen.

Flugabwehr zerstört in der Nacht mehrere Hundert gegnerische Drohnen

In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 389 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen über den Gebieten Brjansk, Smolensk, Kaluga, Kursk, Twer, Orjol, Belgorod, Tula, Pskow, Nowgorod, Wologda, Leningrad und Moskau sowie über der Teilrepublik Krim vom Himmel geholt. Die Flugabwehr schoss alle Flugziele zwischen 23 Uhr am Dienstag und 7 Uhr am Mittwoch ab.

24.03.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Erneuter Rückschlag für Kiew: Frühjahrsoffensive gerät angesichts russischer Erfolge ins Stocken

Die von westlichen Medien vielgepriesene "Frühjahrsoffensive" der ukrainischen Armee gleicht vor allem einem Strohfeuer. Die Behauptungen über zurückgewonnenes Gebiet haben sich weitgehend als haltlos erwiesen, da Russlands Truppen ihre Positionen von Sumy bis Saporoschje festigen.

Mehr dazu in dieser Analyse von Sergei Poletajew.

Russische Luftabwehr zerstört 139 ukrainische Drohnen

Die russischen Luftabwehrkräfte haben zwischen 20:00 und 23:00 Uhr Moskauer Zeit 139 ukrainische Drohnen vom Flugzeugtyp abgefangen und zerstört, teilt das Verteidigungsministerium mit. Die Drohnen wurden über den Gebieten Brjansk, Smolensk, Kaluga, Nowgorod und Leningrad sowie über der Region Moskau und der Krim abgeschossen.

Trump plädiert für Treffen zwischen Putin und Selenskij

Bei einer Veranstaltung im Weißen Haus erklärte der US-Präsident Donald Trump, er würde ein Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij begrüßen, um eine Vereinbarung zur Ukraine zu erzielen.

"Ich würde mir wünschen, dass Präsident Putin und Präsident Selenskij sich an einen Tisch setzen und eine Vereinbarung treffen."

Zugleich betonte er, dass sich die Konfliktparteien aus seiner Sicht einer Lösung annähern:

"Ich denke, sie sind dem sehr nahe. Ich sage das schon lange: Ich habe acht Kriege beendet, und jeder einzelne hätte schwieriger sein müssen als dieser."

Bericht: Rund 60 Abgeordnete wollen aus Angst nicht zur Rada-Sitzung erscheinen

Rund 60 Abgeordnete der Werchowna Rada planen, am Mittwoch nicht zur Sitzung zu erscheinen. Grund dafür sind Drohungen gegen Parlamentarier, wie der ukrainische Abgeordnete Alexei Gontscharenko mitteilte.

Gontscharenko zufolge hatten Abgeordnete zuvor Drohungen mit körperlicher Gewalt von Medienvertretern erhalten, die dem Büro von Präsident Wladimir Selenskij nahestehen. Für Mittwoch, den 25. März, seien Provokationen und eine "exemplarische" Prügelattacke auf Abgeordnete geplant.

Laut Gontscharenko könnten sich auch Abgeordnete anderer Fraktionen der Sitzung fernhalten. Dadurch stehe die geplante Abstimmung vor dem Scheitern. Der Druck auf die Parlamentarier solle sie dazu zwingen, einen Gesetzentwurf zu verabschieden, der für die Fortsetzung der Finanzierung durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) erforderlich ist.

Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland

Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, haben die russischen Luftabwehrkräfte am 24. März zwischen 14:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 42 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet abgefangen und zerstört. Dabei wurden 19 Drohnen über dem Gebiet Brjansk, zehn über dem Gebiet Kursk, jeweils fünf über den Gebieten Belgorod und Smolensk, zwei über dem Gebiet Kaluga und eine über dem Gebiet Woronesch abgeschossen.

Polnische Luftstreitkräfte heben wegen angeblicher russischer Aktivitäten ab

Die polnischen Luftstreitkräfte und ihre Verbündeten sind nach Angaben des Operativen Kommandos der Streitkräfte Polens wegen angeblicher russischer Aktivitäten in der Ukraine in die Luft gegangen. Neben Jagdflugzeugen wurde demnach auch ein Hubschrauber der polnischen Luftwaffe eingesetzt.

Das Operative Kommando betonte zudem, dass alle verfügbaren Kräfte und Ressourcen mobilisiert wurden. Boden-Luftabwehrsysteme und Radarüberwachung wurden auf maximale Einsatzbereitschaft gebracht.

Solche Meldungen veröffentlichten die polnischen Streitkräfte in letzter Zeit regelmäßig. Meist fallen diese Maßnahmen zeitlich mit der Ausrufung von Luftalarm in der Ukraine zusammen. Nach einigen Stunden wurde der Einsatz beendet. "Wir informieren, dass keine Verletzung des polnischen Luftraums festgestellt wurde", teilte das Kommando im sozialen Netzwerk X mit.

Ukraine: Ehemann schickt Sprengsatz – Frau tot, zwei Kinder verletzt

Im Gebiet Nikolajew ist eine Frau durch eine Explosion in ihrer Wohnung getötet worden, nachdem ihr Ehemann, ein ukrainischer Soldat, ein Paket mit einem selbst gebauten Sprengsatz geschickt hatte. Zwei Kinder der Frau wurden verletzt, teilte die Polizei der Region mit:

"Der Mann wurde wegen des Verdachts auf vorsätzlichen Mord an seiner Frau sowie der Verletzung von zwei Minderjährigen festgenommen. Er hatte das Sprenggerät zusammen mit Lebensmitteln verschickt. Die Frau starb noch am Tatort."

Bei einer Durchsuchung der Wohnung fanden die Ermittler weitere Sprengstoffe: sieben Handgranaten, fünf TNT-Blöcke, plastische Sprengstoffe, Zündhölzer, Zünder und Detonatoren. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen vorsätzlichen Mordes und illegalen Waffenbesitzes eingeleitet. Ihm droht lebenslange Haft.

Krankenwagen im Gebiet Cherson angegriffen – Sanitäter verletzt

Im Gebiet Cherson ist ein Krankenwagen von den Streitkräften der Ukraine angegriffen worden. Dabei erlitt ein Sanitäter eine Gehirnerschütterung, während Patient und Fahrer unverletzt blieben, teilte der stellvertretende Vorsitzende der Regionalregierung, Sergei Tscherewko, mit. Der Angriff habe sich in der Nacht ereignet, so Tscherewko.

Kind durch Drohnenteil im Gebiet Saporoschje verletzt

Ein Kind ist im Gebiet Saporoschje verletzt worden, nachdem ein Teil einer ukrainischen Drohne in seinen Händen detoniert war. Dies teilt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram mit:

"In die chirurgische Abteilung des Krankenhauses in Wassiljewka wurde ein Kind, Jahrgang 2015, eingeliefert, in dessen Händen ein explosiver Gegenstand detonierte. Der Junge hatte ein Teil einer feindlichen Drohne aufgehoben und dabei eine Handverletzung sowie Verbrennungen erlitten."

Laut Balizki wird das Kind medizinisch versorgt, Lebensgefahr besteht nicht.

Militärexperte: Ukraine zweifelt an Ausbildung im Westen

Laut Medienberichten geben die ukrainischen Streitkräfte die Ausbildung ihrer Soldaten im Ausland teilweise auf. Stattdessen setzt Kiew zunehmend auf die Ausbildung im eigenen Land. Der Militäranalyst und Oberst a. D. Wiktor Litowkin erklärte dazu, die ukrainische Führung habe erkannt, dass westliche Ausbilder nicht in der Lage sind, die für moderne Gefechte notwendigen Fähigkeiten zu vermitteln. Tsargrad.tv zitiert ihn:

"Endlich haben sie begriffen, dass man ihnen im Westen nichts beibringen kann. Sie haben all ihre Offensiven verloren, weil sie von NATO-Offizieren nach NATO-Standards und -Vorschriften geführt wurden. NATO-Ausbilder haben jedoch nie gegen einen ebenbürtigen Gegner gekämpft."

Er fügte hinzu, die NATO setze vor allem auf Bombardierungen und verfüge kaum über Erfahrung in groß angelegten Bodenoperationen. Als Gründe für den Kurswechsel nennt das ukrainische Portal UNIAN logistische Probleme  sowie die mangelnde praktische Erfahrung der westlichen Ausbilder.

Gebiet Saporoschje meldet fünf Verletzte durch ukrainischen Drohnenangriff

Fünf Zivilisten sind durch ukrainische Drohnenangriffe gegen ihre Autos im Gebiet Saporoschje verwundet worden. Der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, berichtet dazu auf seinem Telegramkanal:

"Eine gegnerische Drohne hat ein ziviles Fahrzeug auf einer Straße in der Nähe der Stadt Wassiljewka angegriffen. Drei Personen – Frauen der Jahrgänge 1980 und 1965 und ein Mann des Jahrgangs 1965 – wurden verwundet. Sie werden medizinisch versorgt."

Ein weiteres ziviles Fahrzeug wurde laut Balizkis Angaben in der Nähe des Dorfs Nowogorowka im Bezirk Tokmak angegriffen. Der Gouverneur schreibt:

"Ernsthafte Wunden haben Männer der Jahrgänge 1985 und 1978 erlitten. Die Verwundeten befinden sich auf einer Intensivstation."

Zivilist stirbt durch ukrainischen Angriff auf Gebiet Kursk

Ein ziviler Bewohner des Gebiets Kursk wurde getötet, nachdem das ukrainische Militär ein Dorf im Bezirk Chomutowka angegriffen hatte. Der Gebietsgouverneur Alexandr Chinstein berichtet dazu:

"Die blutigen Verbrechen der Nazis dauern an. Der Gegner hat das Dorf Glamasdino des Bezirks Chomutowka angegriffen. Nach vorläufigen Angaben ist leider eine Person ums Leben gekommen."

Chinstein fügte hinzu, dass sechs weitere Zivilisten verwundet wurden.

AKW Saporoschje verliert erneut Kontakt zu Hauptstromleitung

Nach Angaben der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) hat das AKW Saporoschje den Kontakt zu seiner 750-Kilovolt-Hauptstromleitung verloren. Damit laufe die Stromversorgung des Kraftwerks derzeit über die einzige Ersatzleitung, teilt die UN-Behörde mit, dass man Verhandlungen mit Russland und der Ukraine über einen lokalen Waffenstillstand aufgenommen habe, um eine Reparatur der beschädigten Leitung zu ermöglichen.

Während des Krieges ist es schon mehrmals zur Beschädigung der Stromleitungen des europaweit größten Kernkraftwerks gekommen. Zuletzt gab es im Februar eine lokale Waffenruhe für eine Reparatur.

Derzeit produziert das von Russland kontrollierte AKW keinen Strom, benötigt aber die ständige Stromversorgung für die Kühlung seiner Reaktoren.

"Wollen die Russen Krieg?" – Sacharowa über russische Mentalität

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat am 23. März bei einem Treffen mit Soldaten im Zentralhaus der russischen Armee auf die Frage geantwortet, ob die Russen Krieg wollen. Das Video mit ihrer Antwort gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Litauen: Abgestürzte Drohne stammte aus Ukraine

Bei einem im Südosten des baltischen EU- und NATO-Staates Litauen abgestürzten Flugobjekt handelt es sich nach Angaben der Regierung in Vilnius um eine ukrainische Drohne. Regierungschefin Inga Ruginienė hat mitgeteilt, der Vorfall habe sich im Zusammenhang mit einer Operation der Ukrainer gegen Russland ereignet. Nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates sagte die Politikerin:

"Wir können schon mit Sicherheit sagen, dass es sich um eine verirrte Drohne handelte."

Die Drohne war in der Nacht zu Montag im Bezirk Varėna nahe der Grenze zu Weißrussland in den litauischen Luftraum eingedrungen und über einem zugefrorenen See abgestürzt. Sie war weder von Militärradargeräten erfasst noch vom Grenzschutz bemerkt worden.

Nach Angaben von Verteidigungsminister Robertas Kaunas habe die Drohne nach ersten Erkenntnissen zu einem Drohnenschwarm gehört, der für einen Angriff auf den Hafen von Primorsk im Nordwesten Russlands eingesetzt worden sei. Die Drohne sei höchstwahrscheinlich durch russische elektronische Abwehrmaßnahmen fehlgeleitet worden.

Ruginienė und Kaunas betonten, Litauen habe zusätzliche Radargeräte zur Erkennung tieffliegender unbemannter Luftfahrzeuge bestellt.

Medien: Drohnenangriffe erschüttern Westukraine – Explosionen in mehreren Städten

Seit mehreren Stunden dauert ein massiver Drohnenangriff auf ukrainische Ziele an. In mehreren Städten der Westukraine, darunter Lwow, Ternopol, Iwano-Frankowsk und Winniza, wurden Explosionen gemeldet.

Laut ukrainischen Medien herrscht in weiten Teilen des Landes Luftalarm. Online-Karten bestätigen entsprechende Warnungen in den betroffenen Regionen.

In Lwow traf eine Drohne ein Gebäude beim Bernhardinerkloster. Laut der Kriegsberichtsagentur ANNA NEWS wurde es als Unterkunft für ukrainische Militärangehörige und ausländische Kämpfer genutzt. Das Gebäude gehört dem Lwower Historischen Archiv und soll zeitweise militärischen Zwecken gedient haben.

Bericht: Massive Drohnenangriffe auf Kiew 

In Kiew und den Vororten sind während eines großangelegten Angriffs russischer Drohnen Explosionen gemeldet worden. Dies berichtet der Telegram-Kanal "Wojenkory Russkoi Wesni". In der Veröffentlichung heißt es:

"Es sind Explosionen zu hören, ein massiver Angriff auf Kiew läuft, Angriffsdrohnen versuchen, die Stadt 'einzukreisen'."

Laut dem Kanal nähern sich Dutzende Drohnen der ukrainischen Hauptstadt. Demnach fliegen die unbemannten Fluggeräte aus dem Süden und Osten des Landes über andere Regionen hinweg in Richtung Kiew. Zudem wurde in der Stadt eine erhöhte Gefahr durch den möglichen Einsatz ballistischer Raketen und Marschflugkörper gemeldet.

EU-Kommissarin für Erweiterung schließt Beitritt der Ukraine vor Jahresende aus

Die Ukraine kann der Europäischen Union vor 2027 nicht beitreten, sagt die EU-Kommissarin für Erweiterung, Marta Kos. Während einer Konferenz in Brüssel betonte sie:

"Ich denke, alle verstehen die Unmöglichkeit eines EU-Beitritts der Ukraine zum 1. Januar 2027."

Russland will 2026 über 70.000 Drohnenspezialisten ausbilden

Die russischen Streitkräfte planen, im Jahr 2026 mehr als 70.000 Spezialisten für den Einsatz unbemannter Systeme auszubilden. Dies erklärte der stellvertretende Generalstabschef, Generalleutnant Anatoli Kontsewoi, bei einer Sitzung im Föderationsrat. Zugleich wies das Verteidigungsministerium darauf hin, dass in den Regionen die Annahme von Bewerbungen für die neuen Einheiten der Truppen für unbemannte Systeme begonnen hat.

Interessenten können demnach einen Vertrag mit dem Ministerium für mindestens ein Jahr abschließen. Vorgesehen sind Schulungen im Umgang mit Drohnen sowie Prämien für abgeschossene Luftziele. Nach Ablauf des Vertrags ist eine Entlassung möglich, sofern kein weiterer Dienst gewünscht wird.

Explosionen in Dnjepropetrowsk und Ternopol

Ukrainische Medien melden Explosionen in der Stadt Dnjepropetrowsk und im Gebiet Ternopol im Westen der Ukraine. In beiden Gebieten wurde laut Angaben des ukrainischen Ministeriums für digitale Transformation der Luftalarm ausgerufen.

Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium bekannt gegeben, in der vergangenen Nacht Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie angegriffen zu haben.

Aus dem Knast an die Front – ukrainische Häftlinge kaum tauglich als Kämpfer

Das ukrainische Militär versucht, Verluste durch Zwangsmobilisierung, ausländische Söldner und die Einberufung von Häftlingen auszugleichen. Deren Kampftauglichkeit ist begrenzt. RIA Nowosti schildert die Schicksale zweier gefangener ukrainischer Häftlinge.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Andrei Koz.

Bericht: Werk für Drohnen und Raketen in Poltawa getroffen

Im Gebiet Poltawa ist nach Angaben prorussischer Quellen ein Werk getroffen worden, das Navigationsgeräte und Kommunikationssysteme für ukrainische Drohnen und Raketen hergestellt haben soll. Dies erklärte der Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, Sergei Lebedew, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Laut Lebedew wurden die stillgelegten Werkhallen zudem als Lager für Militärgüter und zur Unterbringung von Personal genutzt. Lebedew präzisierte:

"Die Explosion war sehr stark, mit heftiger Detonation. Nach dem Einschlag brach ein Brand aus, der erst nach mehreren Stunden eingedämmt werden konnte. Mehrere Stunden lang fuhren Krankenwagen zum Explosionsort."

Russische Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Am Morgen und Mittag des heutigen Dienstags hat Russlands Luftabwehr 20 ukrainische Drohnen abgeschossen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet dazu:

"Am 24. März haben diensthabende Luftabwehrkräfte zwischen 08:00 und 14:00 Uhr Moskauer Zeit 20 ukrainische Starrflügler-Drohnen abgefangen und vernichtet: sieben Drohnen über Gebiet Belgorod, sechs über Gebiet Brjansk, vier über der Republik Krim, zwei über Gebiet Kursk und eine über Gebiet Rostow."

Senator des Gebiets Cherson: Ukrainisches Militär vertuscht militärische Misserfolge durch Angriffe auf Krankenhäuser

Das ukrainische Militär greift zivile Ziele, darunter Krankenhäuser, in Russland an, um dadurch eine erfolgreiche Kriegsführung vorzutäuschen. Diese Ansicht äußert Igor Kastjukewitsch, Senator des Gebiets Cherson. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS kommentierte er den ukrainischen Drohnenangriff auf das zentrale Bezirkskrankenhaus von Wassiljewka:

"Der Angriff gegen die Intensivstation des Krankenhauses in Wassiljewka kann nicht anders als ein Terroranschlag und Kriegsverbrechen bewertet werden. Die Kiewer Regierung und Selenskij sind Verbrecher und Lügner. Sie lügen die ganze Welt an und behaupten, dass sie den Kampf fortsetzen können. Sie ziehen den Konflikt vorsätzlich in die Länge, um die Macht mit allen Mitteln zu erhalten, und opfern dafür täglich Hunderte Leben. Doch in Wirklichkeit ist alles, was sie tun können, die Drohnen gegen Zivilisten zu richten, Krankenwagen anzugreifen und Alte, Kinder und Kranke zu töten."

Zuvor hatte der Gouverneur von Saporoschje, Jewgeni Balizki, am heutigen Dienstag bekannt gegeben, dass ukrainische Truppen das Gebäude der Intensivstation im Krankenhaus von Wassiljewka mit einer Drohne angegriffen hatten. Durch die Evakuierung der Patienten in Schutzräume konnten Opfer vermieden werden. Zuvor hatten Kiews Truppen nach Balizkis Angaben einen Krankenwagen angegriffen.

Russland greift ukrainische Militärinfrastruktur erneut an

In der vergangenen Nacht haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums einen kombinierten Angriff gegen die ukrainische Militärinfrastruktur ausgeführt. Wie die Behörde betont, erfolgte die Attacke als Reaktion auf ukrainische Terrorangriffe gegen zivile Objekte in Russland und richtete sich gegen Produktionsstätten für Raketen und Raketenbauteile sowie militärische Flugplätze. Dabei kamen luft- und landgestützte Präzisionswaffen und Drohnen zum Einsatz. Das Ministerium berichtet weiter:

"Die Ziele des Angriffs wurden erreicht. Alle anvisierten Objekte wurden getroffen."

Parallel dazu berichtet die Behörde, dass Russlands Luftabwehr am vergangenen Tag entlang der gesamten Frontlinie zehn Lenkgleitbomben und 259 Starrflügler-Drohnen abgeschossen hat.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt.

Der Meldung zufolge verloren Kiews Truppen im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Nord über 235 Soldaten, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, ein Artilleriegeschütz, eine Radaranlage sowie fünf Materiallager.

Einheiten des Truppenverbands West haben ihre taktische Stellung verbessert. Dabei beliefen sich die ukrainischen Verluste auf bis zu 190 Soldaten, zwei Panzer, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 22 Autos, ein Artilleriegeschütz sowie zwei Munitionslager.

Auch der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen, wobei das ukrainische Militär am entsprechenden Frontabschnitt über 330 Soldaten verlor. Acht gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos, sechs Artilleriegeschütze sowie eine US-produzierte Eloka-Anlage wurden eliminiert.

Der Truppenverband Ost setzte seine Offensive fort. Dabei verlor die Ukraine über 280 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos und drei Artilleriegeschütze.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr wurden über 50 ukrainische Kämpfer getötet. Zusätzlich wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, fünf Autos, drei Eloka-Anlagen und ein Materiallager außer Gefecht gesetzt.

Russische Armee befreit Pestschanoje im Gebiet Charkow

Russlands Streitkräfte haben die an der Grenze zum Gebiet Belgorod liegende Siedlung Pestschanoje im Gebiet Charkow befreit. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurde der Ort durch Einheiten des Truppenverbands Nord unter Kontrolle gebracht.

Ukrainische Medien: USA drängen Kiew zum Rückzug aus Donbass

Die USA fordern von der Ukraine, Truppen aus den von Kiew kontrollierten Teilen der Donezker Volksrepublik zurückzuziehen. Dies berichtet die Zeitung Ukrainskaja Prawda unter Verweis auf Angehörige der ukrainischen Delegation, die an bilateralen Gesprächen zwischen den USA und der Ukraine am 21. und 22. März teilnahm. Ein anonymes Delegationsmitglied erklärte gegenüber der Zeitung:

"Wovon man auch spricht, alles läuft darauf hinaus, dass die Amerikaner sagen: 'Geht weg aus dem Donbass, und wir werden ein Paradies für euch bauen, wie es auf Alaska vereinbart wurde'."

Der Gesprächspartner der Zeitung fügte hinzu, dass Washington im Gegenzug "sogar reale Sicherheitsgarantien" vorschlage:

"Sie sind sogar zu realen Sicherheitsgarantien für uns bereit, wenn wir den Donbass verlassen. Doch ich kann mir nicht vorstellen, wie das in der Ukraine umzusetzen ist."

Parallel dazu habe Washington gewarnt, dass sich die USA bei fehlenden Zugeständnissen gänzlich aus dem Verhandlungsprozess zurückziehen und auf Iran konzentrieren könnten.

Über 500 Bomben als Einlagesohlen getarnt – FSB verhindert Terroranschläge gegen russische Soldaten

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen ausländischen Staatsbürger festgenommen, der 504 als Einlagesohlen getarnte Bomben ins Gebiet der Sonderoperation weiterzuleiten plante. In einer entsprechenden Pressemeldung heißt es dazu:

"In Moskau wurde der Bürger eines ausländischen Staates des Jahrgangs 1994 festgenommen, der sich an einem von ukrainischen Geheimdiensten organisierten Kanal beteiligte, um in die Russische Föderation Angriffsmittel aus Polen über Weißrussland zu schmuggeln."

Im Auftrag seines Kurators erhielt der Verdächtigte in Moskau ein Paket mit 504 selbst gebauten Sprengsätzen, die als Einlagesohlen mit Wärmfunktion für Schuhe getarnt waren und unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe an russische Militäreinheiten im Gebiet der Sonderoperation weitergeleitet werden sollten. Der FSB berichtet weiter:

"Laut dem Befund der Sprengstoffspezialisten des FSB beträgt die Sprengkraft bei jedem Sprengsatz 1,5 Gramm TNT-Äquivalent. Die Sprengung erfolgt beim Anschluss der Sohlen an eine Energiequelle und soll die Gliedmaßen der Militärangehörigen abreißen."

Verwundete durch ukrainische Angriffe in Gebieten Kursk und Belgorod

Im Verlauf des vergangenen Tages sind zwei Zivilisten in den russischen Grenzgebieten Belgorod und Kursk durch ukrainische Angriffe verwundet worden. Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur des Gebiets Belgorod, meldet dazu auf Telegram:

"Im Dorf Samostje des Bezirks Graiworon wurde durch den Angriff einer ukrainischen Drohne gegen einen Pkw ein Zivilist verwundet."

Der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexandr Chinstein, meldete seinerseits:

"In der Nähe des Dorfs Ilek des Bezirks Belaja wurde ein 42-jähriger Mann verwundet."

Parallel dazu berichtet der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, von einem Drohnenangriff gegen einen Krankenwagen in seiner Region. Dabei kamen keine Personen zu Schaden.

Australien setzt Aufklärungsflugzeuge für die Ukraine ein

Australiens Luftwaffe hat Aufklärungsflugzeuge vom Typ Boeing E-7A Wedgetail zur Unterstützung der Ukraine eingesetzt, erklärt der Ministerpräsident des Landes, Anthony Albanese. Bei einem Treffen mit der EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen in Canberra, das vom australischen Fernsehkanal ABC übertragen wurde, verkündete Albanese:

"Wir werden weiterhin mit unseren europäischen Partnern zusammenarbeiten. Beispielsweise flogen unsere E-7-Flugzeuge Einsätze aus Deutschland und Polen und unterstützten damit die Ukraine."

Albanese fügte hinzu, dass sein Land bereits eine "große Investition" in die Ukraine getätigt habe, indem es Kiew Unterstützung im Wert von etwa 1,7 Milliarden Dollar gewährte.

Ukrainische Angriffe töten binnen einer Woche 14 Zivilisten

Im Zeitraum zwischen 16. und 22. März sind in Russland 14 Zivilisten durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen. Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums für Angelegenheiten der Verbrechen des Kiewer Regimes, erklärt dazu:

"Während der vergangenen Woche kamen 133 Zivilisten durch Angriffe der ukrainischen Nazis zu Schaden: 119 Menschen, darunter zehn Minderjährige, wurden verwundet, 14 Menschen kamen ums Leben."

Miroschnik fügte hinzu, dass Kiews Truppen insgesamt über 2.960 Geschosse gegen zivile Ziele auf russischem Territorium abgefeuert haben. Unter anderem seien in Verletzung internationaler Normen medizinische Objekte und Fahrzeuge angegriffen worden, so in den Gebieten Cherson, Saporoschje, Brjansk und Belgorod.

Am schlimmsten war von den Angriffen das Gebiet Belgorod betroffen, das zum Angriffsziel von 120 bis 160 Drohnen täglich geworden sei und wo sechs Menschen getötet wurden.

Luftabwehr schießt in der Nacht 55 ukrainische Drohnen ab

Während der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 55 ukrainische Drohnen abgeschossen. Laut Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden die Drohnen über den Gebieten Kursk, Belgorod, Brjansk, Kaluga, Tula, Lipezk, Moskau, der Krim sowie über dem Schwarzen Meer abgefangen.

23.03.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

RT DE-Exklusiv: Unter Drohnenfeuer – So kämpfen russische Truppen bei Charkow

Am Frontabschnitt bei Charkow versuchen russische Truppen nach eigenen Angaben, eine Sicherheitszone zum Schutz der Zivilbevölkerung zu schaffen und den Gegner zurückzudrängen. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet vor Ort über die Kämpfe um Woltschansk, wo Infanterie, Artillerie und Drohnen im Einsatz sind und Häuser teils in tagelangen Gefechten gestürmt wurden.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Nebensja: Kiew nicht an Friedensgesprächen interessiert

Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja erklärte, die aktuelle ukrainische Führung sei nicht an Friedensgesprächen interessiert. Dies sagte er während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats:

"Es wird immer offensichtlicher, dass die heutige ukrainische Regierung weder an Friedensgesprächen noch an elementaren humanitären Maßnahmen interessiert ist, die das Leid der Menschen lindern könnten."

Russland habe sich hingegen eindeutig einem diplomatischen Lösungsweg und der Erreichung der Ziele der militärischen Sonderoperation verschrieben. Der Botschafter betonte, dass Kiew nicht zu einer diplomatischen Lösung bereit sei und bald mit neuen Bedingungen konfrontiert werde.

"Für Kiew ist es heute offensichtlich wichtiger, in jede ausländische Auseinandersetzung involviert zu sein, als Wege zum Frieden im eigenen Land zu suchen."

Die regelmäßigen Angriffe auf die Zivilbevölkerung seien eine bewusste Taktik Kiews, so Nebensja weiter:

"Die ukrainischen Streitkräfte jagen buchstäblich mit Drohnen lebende Ziele. Regelmäßige gezielte Angriffe auf Zivilisten sind eine bewusste Taktik des Kiewer Regimes."

Seit Februar 2022 seien mindestens 27.500 russische Zivilisten durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte zu Schaden gekommen.

Bericht: Erneute Debatte über Mobilisierung von Frauen in der Ukraine

In der Ukraine wird erneut über eine mögliche Mobilisierung von Frauen in die Streitkräfte diskutiert. Auslöser war die Entscheidung des Territorialen Zentrums für Rekrutierung im Gebiet Charkow, eine "wehrpflichtige" Frau zur Fahndung auszuschreiben, teilten russische Sicherheitskreise gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit. Die Frau verfügte weder über eine medizinische Ausbildung noch hatte sie je eine Verbindung zu den Streitkräften.

Laut dem Gesprächspartner der Agentur wird damit de facto die öffentliche Meinung zur möglichen Mobilisierung unabhängig von Alter und Geschlecht getestet.

DVR-Berater: Befreiung von Slawjansk hat "sakralen Charakter"

Die Befreiung von Slawjansk in der Donezker Volksrepublik habe "sakralen Charakter", da von dort im Jahr 2014 der sogenannte Russische Frühling ausgegangen sei. Diese Ansicht äußerte der Berater des DVR-Chefs, Igor Kimakowski, im Interview mit Westi. Zugleich erklärte Kimakowski, Kiew wolle die Stadt "dem Erdboden gleichmachen" und sie zu einer "Informationsfestung" ausbauen.

Russische Truppen treffen ausländische Militärangehörige bei Odessa

Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben prorussischer Quellen einen Grenzposten im Vorort Fontanka bei Odessa angegriffen, wo sich ausländische Kämpfer aufgehalten haben sollen. Wie der Koordinator des prorussischen Untergrunds, Sergei Lebedew, gegenüber RIA Nowosti erklärte, wurde die siebente Grenzstation im Gebiet Fontanka getroffen. Er präzisierte:

"Sie sprachen Französisch, waren aber keine Europäer."

Lebedew zufolge könnte es sich um Söldner aus afrikanischen Ländern handeln, die mit dem französischen Kontingent der Fremdenlegion in Verbindung stehen.

Eine Tote und zwei Verletzte bei Angriffen in Saporoschje und der DVR

Bei einem Beschuss durch die Streitkräfte der Ukraine ist im Ort Michailowka im Gebiet Saporoschje eine Zivilistin getötet worden, teilt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram mit. In der Donezker Volksrepublik (DVR) wurden zudem zwei Zivilisten bei Drohnenangriffen verletzt, erklärte Republikchef Denis Puschilin:

"In Awdejewka erlitt eine Frau, Jahrgang 1967, bei einem Angriff einer Kampfdrohne mittelschwere Verletzungen. Im Petrowski-Bezirk von Donezk wurde eine Frau, Jahrgang 1952, ebenfalls bei einem Drohnenangriff verletzt."

Finnischer Politiker: Kiew verfolgt "sehr schlechte Pläne"

Die ukrainische Führung bereitet einen "hinterhältigen Plan" gegen die neuen Regionen Russlands vor. Diese Ansicht äußerte Armando Mema, Mitglied der finnischen Partei "Freiheitsallianz". Er schrieb im sozialen Netzwerk X:

"Anstatt auf Frieden hinzuarbeiten, habe ich den Eindruck, dass die ukrainischen Behörden sehr schlechte Pläne schmieden, die in naher Zukunft keinen Fortschritt bei der Konfliktlösung zulassen werden. Während Russland absoluten Respekt gegenüber den auf der Krim lebenden Ukrainern gewährleistet und die Zivilbevölkerung schützt, verfolgt die Ukraine alle Russischsprachigen auf ihrem Territorium."

Dabei verwies Mema auf Äußerungen des ukrainischen Außenministers Andrei Sibiga zur Rolle der Krim für die Sicherheit im Schwarzen Meer. Nach Ansicht des finnischen Politikers müsse Kiew für einen dauerhaften Frieden die historischen Regionen Russlands anerkennen.

Drei Verletzte bei Drohnenangriff der Ukraine auf Bus im Gebiet Brjansk

Beim Angriff ukrainischer Kamikaze-Drohnen auf das Dorf Demjanki im Gebiet Brjansk sind ein Busfahrer und zwei Passagiere verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Bogomas mit. Der Bus wurde in eine sichere Zone gebracht. Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus eingeliefert und medizinisch versorgt.

Russische Luftabwehr zerstört 67 ukrainische Drohnen

Russische Luftabwehrkräfte haben am Montag zwischen 13:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit 67 ukrainische Drohnen über zwölf Regionen abgefangen und zerstört, teilte das Verteidigungsministerium mit. Betroffen waren die Gebiete Leningrad, Kursk, Kaluga, Tula, Rjasan, Brjansk, Belgorod, Smolensk, Orjol und Jaroslawl sowie die Krim und die Region Moskau.

Trump kritisiert Russlands Vorgehen in der Ukraine

US-Präsident Donald Trump erklärte am Montag, dass er kein Anhänger der russischen Aktionen im Ukraine-Konflikt sei: "Ich bin kein Anhänger dessen, was Russland tut." Trump sagte dies, nachdem Journalisten ihn gebeten hatten, das Vorgehen der USA in Iran mit dem Vorgehen Russlands in der Ukraine zu vergleichen. Er betonte, dass es zwischen beiden Situationen große Unterschiede gebe, ohne diese näher zu erläutern.

Deutschland liefert 15.000 Drohnen an die ukrainische Nationalgarde

Deutschland will die ukrainische Nationalgarde mit 15.000 Abfangdrohnen STRILA aus ukrainischer Produktion ausstatten, berichtet der Sender Obschtscheschtestwennoje unter Berufung auf Quellen in der ukrainischen Botschaft. Die Übergabe erfolgt im Rahmen eines kürzlich unterzeichneten millionenschweren Abkommens, dessen genaue Summe nicht bekannt gegeben wird.

Ukrainische Drohnencrew in Charkow vermisst

Eine Gruppe ukrainischer Drohnenpiloten, die zu den Stoßtrupps der 159. Separaten motorisierten Schützenbrigade der Streitkräfte der Ukraine versetzt wurde, gilt in der Region Woltschanskije Chutora bei Charkow als vermisst. Dies teilten Sicherheitskräfte gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. 

Ein Gesprächspartner der Agentur betonte, dass die Angehörigen der ukrainischen Drohnenpiloten versuchen, vom Brigadekommando offizielle Informationen über die Soldaten zu erhalten. Die Führung der 159. Brigade gab jedoch unterschiedliche Auskünfte über das Schicksal derselben Person, beispielsweise Versetzung an einen neuen Dienstort oder Inhaftierung wegen Alkoholkonsums.

Fünf Zivilisten bei ukrainischen Angriffen im Gebiet Belgorod verletzt 

Bei gezielten Angriffen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Belgorod sind fünf Zivilisten verletzt worden, darunter ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzes. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.

Drohnenangriff auf Fernsehzentrum in Donezk gemeldet

Laut Angaben russischer Ermittler haben die ukrainischen Streitkräfte ein Fernseh- und Radiocenter in Donezk mit Drohnen angegriffen. Bei der Untersuchung des Einschlagsortes wurden Fragmente entdeckt, die mutmaßlich von Angriffsdrohnen eines Flugzeugtyps aus NATO-Produktion stammen. Zudem seien Mehrfamilienhäuser und eine Bildungseinrichtung beschädigt worden.

Sacharowa: Ukraine-Konflikt könnte mit Kapitulation Kiews enden

Der Ukraine-Konflikt könnte durch eine international fixierte Vereinbarung in Form einer Kapitulation des Kiewer Regimes beendet werden. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Treffen mit Militärangehörigen im Zentralen Haus der Russischen Armee:

"Jeder Konflikt endet mit einer Vereinbarung. Dieser wird, wenn es sich um einen internationalen Konflikt handelt, international fixiert. Zum Beispiel eine Kapitulation. Was ist das? Natürlich eine Vereinbarung – unterzeichnet, formalisiert, bestätigt. Eine Vereinbarung der Parteien über die Beendigung des Konflikts."

Zugleich warf Sacharowa dem Westen und Kiew fehlende Verlässlichkeit vor:

"Verhandlungen in der Hoffnung, dass sie zur Vernunft kommen, dass sie verstehen und erkennen, ein Appell an ihr Gewissen – ich denke, das haben wir hinter uns. Das Ergebnis ist bekannt. Inzwischen weiß jeder: Sie haben kein Gewissen."

Auch Vertrauen in die westlichen Staaten sei in diesem Zusammenhang nicht möglich, so Sacharowa. Selbst gegenüber ihren Verbündeten, engsten Partnern und eigenen Bürgern zeigten sie kein Gewissen. Dies äußere sich auf unterschiedliche Weise, weshalb man in diesem Sinne von einem solchen Ansatz einfach nicht sprechen könne.

Ausländische Söldner kritisieren medizinische Versorgung in der Ukraine

Britische und amerikanische Söldner, die aufseiten der ukrainischen Streitkräfte kämpfen, berichten von mangelhafter medizinischer Versorgung und Fällen von Erpressung. Dies geht aus einer Studie der Universität Bath hervor. Die Autoren analysierten Aussagen von 31 Söldnern. Alle wurden psychologisch untersucht, 21 von ihnen gaben zudem ausführliche Interviews über ihre Erfahrungen im Konfliktgebiet. In der Studie heißt es:

"Es wurde eine Vielzahl von Erfahrungen mit der medizinischen Versorgung in der Ukraine festgestellt, doch nur wenige berichteten von positiven Erlebnissen. Die Mehrheit erklärte, die erhaltene Hilfe sei unzureichend gewesen. Verletzungen wurden entweder ignoriert oder unsachgemäß behandelt. Einige Veteranen berichteten, dass sie für die Behandlung ihrer im Kampf erlittenen Verletzungen selbst bezahlen mussten. Andere sahen sich gezwungen, für eine angemessene Versorgung nach Großbritannien oder in die USA zurückzukehren."

Einer der Befragten berichtete von erheblicher Korruption in ukrainischen Krankenhäusern. Eine qualitativ hochwertige Behandlung sei nur gegen Geld, teilweise in Form von Bestechung, möglich gewesen. Ein Söldner sagte:

"Ihre Krankenhäuser sind unmenschlicher als jeder Schützengraben, in dem ich je war."

Zudem erklärten alle Befragten, während ihres Einsatzes in der Ukraine keinerlei psychologische Unterstützung erhalten zu haben – obwohl der Krieg erhebliche negative Auswirkungen auf ihre psychische Verfassung gehabt habe.

Bericht: Ukrainer sollen über Dating-Apps zur Mobilisierung gelockt werden

Mitarbeiter ukrainischer Einberufungsstellen nehmen laut Medienberichten über Dating-Plattformen Kontakt zu Männern im wehrpflichtigen Alter auf, um sie zu Treffen zu bewegen und vor Ort festzusetzen. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua.

In einem veröffentlichten Video berichtet eine Mitarbeiterin eines ukrainischen Militärkommissariats, ihre Kollegen würden gezielt junge Männer auf Dating-Plattformen ansprechen und Treffen vereinbaren. Statt eines Dates erschienen dann Männer in Uniform und brächten die Betroffenen zur Mobilisierung. Nach ihren Angaben gingen auf diese Weise monatlich zahlreiche Männer in die Falle.

Gebiet Brjansk: Zwei Zivilistinnen bei ukrainischem Beschuss verletzt

Beim Artilleriebeschuss des Ortes Belaja Berjoska im Bezirk Trubtschewsk im Gebiet Brjansk sind zwei Zivilistinnen verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram mit. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Zudem seien drei Mehrfamilienhäuser beschädigt worden, so der Gouverneur.

Volontäre im Gebiet Saporoschje verletzt 

Infolge eines Drohnenangriffs auf ein Fahrzeug erlitten mehrere Volontäre Verletzungen, teilte der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, mit.  

"Das Kiewer Regime hat einen weiteren Terroranschlag auf das Gebiet des Bezirks Tokmak verübt. Infolge eines Drohnenangriffs auf ein Auto in der Straße nahe des Dorfes Kutusowka wurden Volontäre verletzt, die sich mit der Lieferung humanitärer Hilfe an Zivilisten beschäftigten."

Nach Angaben von Balizki erhielten die drei Männer (Jahrgänge 1975, 1969 und 1959) Verletzungen unterschiedlicher Schweregrade.

LVR: Mehrere Wohnhäuser bei Drohnenangriffen beschädigt

Nach Angaben von Leonid Pasetschnik, dem Chef der Volksrepublik Lugansk, wurden bei nächtlichen Drohnenangriffen mehrere Privathäuser beschädigt. 

"Heute Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte den Bezirk Staniza Luganskaja angegriffen. Die Starrflüglerdrohnen haben die Eisenbahninfrastruktur getroffen. Fünf Privathäuser kamen zu Schaden. Glücklicherweise gab es keine Opfer."

"Am Tag darauf sind wir im Krieg mit den Russen" – Orbán warnt vor EU-Beitritt der Ukraine

Bei einem Wahlkampfauftritt am Sonntag warnte Ungarns Premier Viktor Orbán erneut vor einem EU-Beitritt der Ukraine. Vor einem Publikum von Unterstützern in der ungarischen Stadt Hódmezővásárhely erklärte Orbán, dass, wenn die Ukraine der Europäischen Union beitrete, wir uns am nächsten Tag im Krieg mit den Russen befänden.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Experte: Kiew verliert fast 8.500 Soldaten im Laufe der Woche

In der vergangenen Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte, einschließlich der Toten und Verwundeten, darunter auch ausländische Söldner, auf etwa 8.440 Personen.

Im sozialen Netzwerk Vkontakte teilte der Militärexperte Andrei Marotschko mit, dass die Einheiten des Verbandes West, die in der DVR und im Gebiet Dnjepropetrowsk operieren, dem Gegner den größten Schaden zugefügt haben. 

Nach seinen Angaben wurden mehr als 720 verschiedene gepanzerte Kampffahrzeuge, 77 Feldartilleriegeschütze, 63 Mörser, 54 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr, 140 Lager für Munition, Brennstoff und Material sowie mehr als 2.600 Drohnen außer Gefecht gesetzt.

Ukrainische Armee beschießt Energodar im Gebiet Saporoschje 

Die ukrainischen Streitkräfte beschießen Energodar, die Satellitenstadt des AKW Saporoschje. Dies meldete der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki.

"Die Stadt Energodar wird von den ukrainischen Streitkräften mit Artillerie beschossen. Bisher wurden keine Opfer gemeldet. Die Gefahr weiterer Angriffe besteht weiterhin."

Mehrere ukrainische Drohnen über russischen Gebieten zerstört

Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

"Am 23. März zwischen 9:00 Uhr und 13:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 19 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört."

Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

  • Gebiet Kursk – sieben,
  • Gebiet Tula – fünf,
  • Gebiet Rjasan – zwei,
  • Gebiet Belgorod – zwei,
  • Gebiet Leningrad – zwei,
  • Gebiet Brjansk – eine.

Puschilin meldet Verbesserung der Stellungen der russischen Armee in DVR

Nach Angaben von Denis Puschilin, dem Chef des Donezker Volksrepublik, haben die russischen Streitkräfte ihre Positionen nach der Befreiung der Ortschaft Pawlowka verbessert. Dies erkärte der Politiker gegenüber dem Sender Westi

"Nach der Befreiung von Pawlowka wurden unsere Stellungen verbessert, und wir sehen den Vormarsch in Richtung der Ortschaft Dobropolje."

Am 19. März hatte das russische Verteidigungsministerium berichtet, dass die Siedlung Pawlowka in der DVR durch Einheiten des Verbandes Mitte befreit wurde.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.275 Soldaten verloren hat.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 245 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zehn Autos, zwei Artilleriegeschütze, drei Munitionslager, ein Brennstofflager und acht Materiallager. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 180 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband einen Panzer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 20 Autos, ein Artilleriegeschütz, eine Station für elektronische Kampfführung sowie vier Munitionslager der ukrainischen Armee.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär etwa 180 Kämpfer einbüßen. Zehn Autos, ein Feldartilleriegeschütz, eine Station für elektronische Kampfführung, ein Munitionslager und drei Materiallager wurden getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 375 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 260 Kämpfern hinnehmen. Zudem zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos, einen Grad-Mehrfachraketenwerfer und zwei Feldartilleriegeschütze. 

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 35 Soldaten. Außerdem eliminierte der Verband fünf Autos, vier Stationen für elektronische Kampfführung, ein Artilleriegeschütz sowie vier Munitions- und Materiallager der ukrainischen Armee.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Brennstoff- und Energiekomplexanlagen der Ukraine, Objekte der Hafen- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, Montagestätten und Leitstellen für Langstreckendrohnen, angegriffen. Überdies wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in den Bezirken getroffen.

Russische Luftabwehrkräfte haben acht gelenkte Bomben und 526 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 126.663 unbemannte Luftfahrzeuge, 652 Flugabwehrraketensysteme, 28.430 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.691 Mehrfachraketenwerfer, 34.020 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie  57.546 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

Gladkow: Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden mit mehr als 100 Drohnen angegriffen

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 25 Orte in zehn Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens acht Geschosse abgefeuert und 112 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 54 abgefangen wurden. 

Gladkow meldet keine Opfer. 

Infolge der Angriffe wurden 25 Privathäuser, drei soziale Einrichtungen, drei Betriebe, ein Infrastrukturobjekt und zehn Fahrzeuge beschädigt.

Agent des ukrainischen Sicherheitsdienstes festgenommen

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 48-jährigen Einwohner der Republik Krim festgenommen, der Informationen über russische Militärtechnik an Kiew übermittelt haben soll. Dies teilte TASS unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft der Republik mit.

Als Gegner der Durchführung der militärischen Sonderoperation soll der Mann einen Kontakt zu einem Vertreter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) aufgenommen haben. Auf Anweisung des Kontaktmannes sollte der Festgenommene Informationen über die Standorte der Ausrüstung, Militärtechnik und Verteidigungsanlagen sammeln.

Nach Angaben der russischen Behörde habe der Mann Foto- und Videoaufnahmen von Flugzeugen und Militärtransport gemacht und sie der ukrainischen Seite übergeben.

Es wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet.

Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 39 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 22. März bis 7:00 Uhr am 23. März wurden insgesamt 51 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Einmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldete zwei Verletzte. 

Infolge der Angriffe wurden ein Auto und ein Mehrfamilienhaus beschädigt.

Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

"Am 23. März zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 29 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über den Gebieten Leningrad, Kaluga, Kursk, Rjasan, Lipezk und der Region Moskau abgefangen und zerstört."

Gebiet Brjansk: Zwei Männer bei Drohnenangriff verletzt 

Infolge eines Drohnenangriffs auf einen Betrieb erlitten zwei Mitarbeiter Verletzungen, wie Alexander Bogomas, der Gouverneur des Gebiets Brjansk, mitteilte. 

"Ukrainische Terroristen haben mithilfe der Kamikaze-Drohnen die Siedlung Sosniza im Bezirk Sewsk angegriffen. Infolge eines gezielten Schlags auf das Gelände des agrarindustriellen Unternehmens Miratorg wurden leider zwei Mitarbeiter des Betriebs verletzt." 

Die beiden Männer wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.

Umerow meldet Fortschritte bei Verhandlungen mit Washington

Das Treffen der ukrainischen und US-amerikanischen Delegationen in Miami führte zu Fortschritten bei der Annäherung der Positionen. Dies schrieb Rustem Umerow, Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, auf Telegram.

"In Florida haben wir eine weitere Verhandlungsrunde mit der amerikanischen Seite im Rahmen des Prozesses zur Erreichung eines nachhaltigen Friedens abgeschlossen. Wir haben Fortschritte bei der Koordinierung der Positionen und der weiteren Reduzierung der ungelösten Fragen erzielt."

Ihm zufolge konzentrierten sich die Seiten auf das Thema der "verlässlichen Sicherheitsgarantien" und die humanitären Fragen, "insbesondere den Austausch und die Rückkehr unserer Staatsbürger".

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 250 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 249 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Starrflüglerdrohnen wurden über den Gewässern des Asowschen Meeres, der Region Moskau sowie über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Pskow, Smolensk, Twer und Tula zerstört.

22.03.2026 20:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Flugabwehr schießt Dutzende Drohnen innerhalb von zwei Stunden ab

Laut dem russischen Verteidigungsministerium haben Einheiten der Flugabwehr weitere unbemannte Flugzeuge der Ukraine über Russland zerstört. Zwischen 18 und 20 Uhr Moskauer Zeit wurden insgesamt 60 Drohnen vom Himmel über folgenden Regionen Russlands geholt:

  • Brjansk – 33
  • Smolensk – 14
  • Nowgorod – sieben
  • Leningrad – drei
  • Twer – zwei
  • Kursk – eine

Kiew verzichtet auf Grundausbildung für Soldaten im Ausland

Die Ukraine wird keine Soldaten mehr zur militärischen Grundausbildung ins Ausland schicken, sondern diese auf heimischem Territorium durchführen, erklärte der Generalstab in Kiew. Diese Entscheidung hänge damit zusammen, dass die Ausbilder in den westlichen Ländern nicht über moderne Kampferfahrung verfügen und von der Realität auf dem Schlachtfeld abgekoppelt seien.

Großbritannien sei das erste Land, das vorgeschlagen habe, die gesamte Ausbildung in die Ukraine zu verlegen.

Russische Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen

Einheiten der russischen Flugabwehr haben zwischen 13 und 18 Uhr Moskauer Zeit 97 ukrainische Drohnen abgeschossen. Die Regionen Russlands, über denen die Flugziele zerstört wurden, listete das Verteidigungsministerium wie folgt auf:

  • Brjansk – 47
  • Smolensk – 25
  • Belgorod – zehn
  • Nowgorod – sieben
  • Kursk – fünf
  • Leningrad – zwei
  • Pskow – eine

Orbán: Finanzhilfe für Kiew wird Europa ruinieren

Der Ukraine-Konflikt wird Europa ruinieren. Dies prognostizierte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán in einem Interview für den YouTube-Kanal Patriota. Ihm zufolge sollen insbesondere die Deutschen über die militärische Strategie sprechen und behaupten, dass sie vernünftig handeln und daher den Krieg finanzieren. Dies werde jedoch Deutschland und ganz Europa zu einem vollständigen Bankrott führen, der Krieg werde Europa ruinieren, meint Orbán.

Rutte: US-Hilfe für die Ukraine entscheidend

NATO-Generalsekretär Mark Rutte sieht die Unterstützung, die Kiew von Washington weiterhin erhält, als kritisch wichtig. Im Interview mit Fox News erklärt Rutte:

"Die USA gewähren der Ukraine kritische nachrichtendienstliche Unterstützung und Waffen, damit sie die Kampfhandlungen fortsetzen kann."

Gebiet Kursk: Gouverneur meldet Verletzte nach ukrainischem Angriff

Bei einem ukrainischen Angriff auf die Stadt Rylsk im Gebiet Kursk sind zwei Zivilisten, eine Frau und ein Mann, verletzt worden, erklärt Gouverneur Alexander Chinstein. Die Verletzten erhielten erste medizinische Hilfe, der Mann musste jedoch ins Krankenhaus in Kursk eingeliefert werden.

Gebiet Belgorod: Schäden an sozialen Einrichtungen nach ukrainischem Beschuss

Ukrainische Truppen haben den Ort Byzenkow im Gebiet Belgorod unter Beschuss genommen. Laut dem regionalen Krisenstab werden Schäden an sozialen Einrichtungen verzeichnet.

In einem Gebäude wurden die Mauern zerstört, das Dach und die Verglasung beschädigt. In einer anderen Einrichtung und drei Privathäusern verzeichnen die Behörden Schäden an Fassaden und Fenstern. Außerdem wurden eine Gasleitung und eine Stromleitung beschädigt.

Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten.

Hochrangige NATO-Delegation zu Besuch in Kiew eingetroffen

Erstmals seit dem Ausbruch des Ukraine-Konfliktes im Februar 2022 ist eine hochrangige NATO-Delegation in Kiew eingetroffen, berichtet das ukrainische Präsidialamt am Sonntag. Geleitet wird die Delegation vom Oberbefehlshaber des Allied Command Transformation, Admiral Pierre Vandier.

Die Parteien diskutierten über die Beteiligung des ukrainischen Militärs an zukünftigen NATO-Übungen als angenommener Gegner. Außerdem wurde die Zukunft des JATEC, Joint Analysis, Training and Education Centre, besprochen.

Peskow: Ukraine kein Top-Thema mehr für Europa

Für die Europäische Union ist das Thema Ukraine in den Hintergrund gerückt, glaubt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Derzeit sei Europa über die hohen Preise besorgt, die es für Benzin, Gas und Strom zu zahlen habe. Peskow betont:

"Europa ist von Widersprüchen zerrissen. Es will immer noch nicht mit uns sprechen, Europa will immer noch, dass der Krieg in der Ukraine fortgesetzt wird, und weiß nicht, wie das bezahlt werden kann."

FSB-Direktor: Russland kann ukrainische Geheimdienste "zur Vernunft bringen"

Die Ukraine unternimmt ständig Provokationen, Moskau kann aber Kiew "zur Vernunft bringen", meint der Direktor vom Föderalen Sicherheitsdienst Russlands, Alexander Bortnikow, im Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin.

Anfang März hatte Botnikow erklärt, dass Kiew und seine ausländischen Verbündeten den Sinn für Realität verloren haben, indem sie Russen in Sabotageaktivitäten einbeziehen.

Gegenüber Sarubin betont der FSB-Direktor, Russland sei in der Lage, die ukrainischen Geheimdienste in angemessener Weise "zur Vernunft zu bringen". Die westlichen Verbündeten der Ukraine, insbesondere Großbritannien, sollen der Ukraine bei Leitung, Finanzierung und Ausbildung für Sabotageaktivitäten in Russland Hilfe leisten, fügt Bortnikow hinzu.

Beschädigter russischer Tanker wird nach Libyen abgeschleppt

Ein Anfang März durch einen mutmaßlichen Angriff im Mittelmeer beschädigter russischer Tanker soll nach Angaben des staatlichen libyschen Ölkonzerns NOC nach Libyen abgeschleppt werden. Am Samstag erklärte das Unternehmen, die "Arctic Metagaz" werde "nach Abstimmung mit den zuständigen Behörden sicher in einen der libyschen Häfen geschleppt werden". Der Bergungseinsatz werde in Zusammenarbeit mit dem italienischen Ölkonzern Eni stattfinden. Es seien bereits Maßnahmen ergriffen worden, um "das Risiko einer Verschmutzung zu verringern".

Am 3. März hatten sich mehrere Explosionen an Bord des Tankers ereignet. Nach russischen Angaben wurden die 30 Besatzungsmitglieder nach den Explosionen gerettet. Demnach befanden sich 700 Tonnen Treibstoff sowie Gas an Bord. Laut den libyschen Behörden transportierte das Schiff 62.000 Tonnen Flüssiggas, das für Ägypten bestimmt war. Auf Bildern war zu sehen, dass das Schiff von Bränden schwer beschädigt war und auf jeder Seite zwei Löcher hatte.

Russland wirft der Ukraine vor, das Schiff mit Drohnen attackiert zu haben. Die Ukraine hat sich bislang nicht zu dem Vorfall geäußert.

Sprachkonflikt reift heran – Warum im westukrainischen Lwow die Jugend zunehmend Russisch spricht

Russisch sei die Sprache der "Unverschämtheit" mit einer "direktiven Syntax", behauptet Jelena Iwanowskaja, die ukrainische Beauftragte für den Schutz der Staatssprache. Gibt es eine wissenschaftliche Grundlage für ihre Behauptungen, und warum wechseln Kinder in der Westukraine wirklich zum Russischen?

Mehr dazu in dieser Analyse von Sachar Andrejew auf unserer Website.

Teile von Kiew und Umgebung ohne Strom

Ein Zwischenfall im Stromnetz hat mehrere Einwohner der ukrainischen Hauptstadt Kiew und deren Umgebung um Strom gebracht. Wie der Betreiber DTEK auf der Plattform Telegram mitteilt, seien von der Havarie, die sich an einer zuvor stark schwer beschädigten Energieanlage ereignet habe, die Bezirke Dnjeprowski und Darnizki betroffen. Elektrizität fehle zudem in mehreren Wohnhäusern des Bezirks Browary im Gebiet Kiew.

Der Stromversorger dankt den Betroffenen für ihre Geduld. Man arbeite mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Stromversorgung. Die Reparaturarbeiten sollen voraussichtlich bis 1.20 Uhr MEZ abgeschlossen werden.

Ukrainische Drohne greift Auto im Gebiet Belgorod an: Fahrer verletzt

Das ukrainische Militär setzt seine Drohnenangriffe auf zivile Fahrzeuge im russischen Grenzgebiet Belgorod fort. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet auf Telegram über ein weiteres Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Vorfall habe sich demnach in der Stadt Graiworon ereignet. Ein Mann habe ein Barotrauma und eine Splitterwunde am Rücken erlitten, als eine ukrainische FPV-Drohne sein Auto angegriffen habe. Das Fahrzeug habe Feuer gefangen, die Feuerwehr habe den Brand gelöscht. Gladkow teilt in dem Telegram-Eintrag auch Fotos vom Ort des Geschehens.

Russische Luftabwehr zerstört weitere 74 ukrainische Drohnen

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 5 bis 11 Uhr MEZ 74 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

  • Gebiet Brjansk – 40,
  • Gebiet Smolensk – 19,
  • Gebiet Tula – 8,
  • Gebiet Kaluga – 4,
  • Gebiet Kursk – 2,
  • Teilrepublik Baschkortostan – 1.

Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Ukraine will Angriffe auf Ziele in Russland ausweiten

Die Ukraine will ihre weitreichenden Angriffe auf "legitime Ziele" im russischen Staatsgebiet auszuweiten. Außenminister Andrei Sibiga schreibt auf der Plattform X, das ukrainische Militär steigere kontinuierlich den Umfang, die Intensität und die Wirkung dieser Angriffe:

"Dies sind unsere eigenen ukrainischen Sanktionen gegen die russische Kriegsmaschinerie, und wir werden sie nicht lockern."

Das ukrainische Militär habe jetzt die Fähigkeiten, "Ziele Tausende von Kilometern tief im Inneren" Russlands zu erreichen. Dies untergrabe auch die Fähigkeit der Führung in Moskau, den "Terror weiter nach Europa zu tragen und andere kriminelle Regime wie etwa das in Iran" zu unterstützen.

"Es ist effektiver, die Quellen des Terrors selbst zu zerstören, als die Terrormittel später über dem eigenen Luftraum abzufangen oder auf dem eigenen Boden zu stoppen."

Je länger sich Moskau weigere, den Krieg zu beenden, desto schlimmer werde es für die russische Bevölkerung werden, droht Sibiga.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.215 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es aus dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

  • sieben Mannschaftstransportwagen,
  • einen Schützenpanzer,
  • 19 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • vier gepanzerte Radfahrzeuge,
  • 70 Kraftfahrzeuge,
  • drei Pick-ups,
  • sieben Artilleriegeschütze,
  • zwei selbstfahrende Radhaubitzen vom Typ 2S22 Bohdana,
  • zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung,
  • vier Munitionslager, ein Treibstofflager und zehn Lager mit Ausrüstung.

Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Treibstoffinfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden. Abschussanlagen für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite, ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 144 Kreisen wurden ebenfalls getroffen. Die Flugabwehr schoss acht Flugbomben und 244 Drohnen ab.

Russische Armee befreit Potapowka im Gebiet Sumy

Die russischen Streitkräfte haben Potapowka im Gebiet Sumy eingenommen, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Befreiung der Ortschaft wurde durch den Einsatz der Einheiten des Truppenverbandes Nord ermöglicht.

Selenskij fordert Beschlagnahmung von Erdöl aus Russland

Nachdem Frankreich erneut einen mutmaßlichen Tanker der sogenannten russischen Schattenflotte geentert hatte, forderte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij die Beschlagnahmung von russischen Erdöllieferungen. In einer Videobotschaft sagte der Politiker:

"Solange der Krieg andauert, solange die Angriffe fortgesetzt werden, muss auch der Druck auf den Aggressor anhalten."

Kiew arbeite mit europäischen Ländern daran, dass diese auf Gesetzesebene den Stopp von Öltankern und das Beschlagnahmen von russischem Erdöl gestatteten, so Selenskij.

Vier Tote und vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 48 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 48 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 18 Geschosse abgefeuert und 118 Drohnen eingesetzt, von denen 58 abgeschossen worden seien.

In der Statistik beklagt der Politiker vier Todesopfer. Bei ihnen handele es sich um vier Frauen, die bei einer Attacke auf die Siedlung Smorodino ums Leben gekommen seien. Eine weitere Einwohnerin habe schwere Verletzungen erlitten. In der Siedlung Grusskoje sei ein Mann verletzt worden, als eine ukrainische Drohne einen Betrieb attackiert habe. Ein weiterer Mann sei bei der Detonation einer Drohne in der Siedlung Bondarenkow zu Schaden gekommen. In der Stadt Schebekino habe ein Einwohner ein Explosionstrauma und eine Augenverletzung erlitten, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. Zwei Männer hätten ein Krankenhaus in Schebekino aufgesucht, nachdem sie noch am 20. März bei einer Drohnenattacke auf die Siedlung Wosnessenowka verletzt worden seien.   

Gladkow meldet außerdem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden insgesamt zwölf Einfamilienhäuser, eine Wohnung, eine Kirche, zwei soziale Einrichtungen, ein Infrastrukturobjekt, ein Verwaltungsgebäude, drei Betriebsgebäude, ein Geschäft, eine Garage, zwei Lkw, ein Minibus und elf Autos zerstört oder beschädigt worden.

Sachschäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 21. März bis 5 Uhr MEZ am 22. März 80 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 55-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus fünf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Schäden. Demnach seien in der Gebietshauptstadt Kursk fünf Autos und ein Einfamilienhaus beschädigt worden. In der Siedlung Prjamizyno sei ebenfalls ein Wohnhaus zu Schaden gekommen. Die Siedlung Baschkatowo sei zeitweilig ohne Strom gewesen, als eine Stromleitung beschädigt worden sei.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 22. März 19 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 6,
  • Nowaja Kachowka — 5,
  • Dnjeprjany — 4,
  • Pestschanoje — 4.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Welikaja Lepeticha, Kasatschji Lageri, Nowaja Majatschka und Sagi seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Rheinmetall-Chef: Lagerbestände in Europa, USA und im Nahen Osten "fast aufgebraucht"

In einem Interview mit Ritika Gupta von CNBC warnt der Rheinmetall-Vorstandsvorsitzende Armin Papperger davor, dass die weltweiten Lagerbestände an Luftabwehrsystemen aufgrund des Krieges im Nahen Osten "fast aufgebraucht" seien. Papperger erklärt:

"Niemand weiß [wie lange der Iran-Krieg andauern wird], aber wenn er noch einen Monat andauert, haben wir meiner Meinung nach fast keine Raketen mehr verfügbar."

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

DVR meldet keine ukrainischen Artillerieangriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Artillerieangriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 21. März bis 0 Uhr am 22. März (Ortszeit) schlugen zwar keine Geschosse auf dem Territorium der Volksrepublik ein. Eine zivile Person erlitt aber Verletzungen. Einzelheiten über den Vorfall wurden in der Statistik nicht mitgeteilt. Berichte über Infrastrukturschäden lagen ebenfalls nicht vor.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Drei Zivilisten erlitten dabei Verletzungen. Berichte über Sachschäden lagen nicht vor.

Gespräche zwischen USA und Ukraine gehen am Sonntag weiter

Eine Delegation aus Kiew hat in den USA mit US-Vertretern zu einer Beendigung des Krieges in der Ukraine Gespräche geführt. Präsident Wladimir Selenskij erklärte in seiner abendlichen Videobotschaft:

"Wichtig für uns alle in der Welt ist, dass die Diplomatie fortgesetzt wird und wir versuchen diesen Krieg zu beenden – den Krieg Russlands gegen die Ukraine."

Wichtig sei zu verstehen, inwieweit die russische Seite zu einem "realen Ende des Krieges" bereit sei, sagte der Politiker. Die Gespräche würden an diesem Sonntag fortgesetzt. Danach werde es einen detaillierten Bericht geben.

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff bestätigte auf der Plattform X die Unterredungen in Florida. Er bezeichnete die Treffen als "konstruktiv". Ihm zufolge hätten sich daran auch der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, Regierungsberater Josh Gruenbaum und der Berater im US-Außenministerium, Chris Curran, beteiligt.

Ukrainische Drohnen greifen Siedlung im russischen Grenzgebiet Brjansk an: Mann verletzt

Gouverneur Alexander Bogomas meldet auf der Plattform Telegram zwei Attacken der ukrainischen Streitkräfte auf das russische Grenzgebiet Brjansk. Demnach habe die russische Luftabwehr in den frühen Morgenstunden über der Region ein unbemanntes Luftfahrzeug zerstört. Dabei sei niemand verletzt worden. Es seien keine Sachschäden entstanden. Später habe das ukrainische Militär die Siedlung Satschkowitschi mit FPV-Drohnen attackiert. Der Angriff habe demnach einer Farm des Agrarkonzerns Miratorg gegolten. Ein Mitarbeiter des Landwirtschaftsbetriebs sei verletzt worden. Jetzt werde der Mann in einem Krankenhaus versorgt.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 25 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 25 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien über dem Großraum Moskau, den Gebieten Wladimir, Belgorod, Kursk, Tula, Rjasan, Rostow, Woronesch und Brjansk sowie über dem Schwarzen Meer unschädlich gemacht worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

21.03.2026 20:01 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Drohnen treffen an gesamter Front ihre Ziele zuverlässig (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, Ost und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Personal, Kampfgerät, Funkrelaisstationen, Drohnenleitstellen sowie unbemannte Fluggeräte der ukrainischen Armee außer Gefecht.

Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Gebiete fort

In der Zeitspanne von 14 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 71 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Kursk, Belgorod, Orjol, Twer, Tula, Brjansk, Wladimir, Rjasan und der Republik Krim zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Samstag Starrflüglerdrohnen ein.

TASS: Ukrainische Streitkräfte evakuieren Kinder unter Zwang aus Slawjansk, ohne Details zu nennen

Ukrainische Soldaten evakuieren Kinder zwangsweise aus Slawjansk in der Volksrepublik Donezk (DVR), ohne zuvor festzulegen, wohin oder zu wem sie gebracht werden sollen. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet dies unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.

Die zuvor von den ukrainischen Behörden angekündigte Zwangsevakuierung habe bereits mehrere Skandale ausgelöst, teilt die Quelle mit. Es habe sich herausgestellt, dass die Kinder im Grunde "ins Nirgendwo" gebracht würden.

Das Einzige, was die ukrainischen Sozialarbeiter täten, sei, zu versuchen, entfernte Verwandte der Jungen und Mädchen ausfindig zu machen, um sie diesen zu übergeben.

Russische Artillerie nimmt gegnerische Stellungen entlang der Front auseinander (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleristen der Truppenverbände Nord und Ost in den Gebieten Charkow und Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie mithilfe von Geschützen Gwosdika (dt.: Nelke) und Akazija (dt: Akazie) gegnerische Stellungen und Stützpunkte.  

Medienbericht: Kiew stuft getötete Soldaten als Deserteure ein

Die nach NATO-Standards aufgestellte 47. separate mechanisierte Brigade der ukrainischen Streitkräfte setzt die im Militär allgemein anerkannte Praxis fort. Dies bedeutet, dass ukrainische Soldaten, die in Kämpfen mit dem russischen Truppenverband Nord getötet wurden, als Deserteure eingestuft werden. So ist Mitte Februar nahe Junakowka im Gebiet Sumy fast die gesamte 6. Kompanie der Brigade "spurlos verschwunden". Die Nachrichtenagentur TASS berichtet dies unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.

Todesopfer bei ukrainischer Drohnenattacke im Gebiet Brjansk gemeldet

Die ukrainischen Einheiten griffen am Samstagmachmittag (Ortszeit) das Dorf Demjanki mit Drohnen an. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Brjansk Alexander Bogomas bekannt.

"Das Kiewer Regime begeht weiterhin unmenschliche Verbrechen gegen Zivilisten", schreibt der Beamte auf Teleram. "Leider kam bei dem barbarischen Angriff ein Zivilist ums Leben." Die Behörden leisteten der Familie des Todesopfers jegliche notwendige Unterstützung und finanzielle Hilfe, fügt Bogomas hinzu.

Ferner teilt der Gouverneur mit, ein Nebengebäude und ein Traktor seien durch den Angriff beschädigt worden. Die zuständigen Dienste seien vor Ort im Einsatz.

Russische Kampfjets greifen gegnerischen Stützpunkt an (Video)

Su-25-Kampfflugzeuge der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte zerstörten bei einem Einsatz im Operationsgebiet des Truppenverbands Süd einen Stützpunkt der ukrainischen Armee. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Erneute ukrainische Angriffe auf Grenzgebiet – Behörden melden Tote und Verletzte

Das ukrainische Militär griff am Samstagnachmittag (Ortszeit) zwei Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Artillerie und Drohnen an. Nach Angaben der Behörden kamen dabei zwei Zivilisten um, zwei weitere Menschen erlitten Verletzungen.  

Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekannt gibt, beschossen Kiewer Kräfte im Dorf Smorodino eine soziale Einrichtung. Es könnten sich laut dem Beamten noch Menschen unter den Trümmern befinden.

Das Gebäude sei zerstört worden, teilt der Gouverneur weiter mit. Auch ein Einzelhandelsgeschäft daneben brannte ihm zufolge aus. Die Rettungs- und Räumungsaktivitäten würden angesichts der hohen Gefahr durch gegnerische Drohnen behindert.

Orbán: "Wir haben keine Angst vor Brüssel und Berlin" – 90-Milliarden-Veto gegen Kiews Öl-Blockade

Auf seiner Abschlusspressekonferenz zum EU-Gipfel am Freitag in Brüssel hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán sein Veto gegen den 90-Milliarden-Euro-Kredit für die Ukraine bekräftigt. Orbán begründete seine Ablehnung erneut mit der ukrainischen Blockade der Druschba-Pipeline und der Weigerung Kiews, die beschädigte Leitung zu reparieren. Da diese Leitung für Ungarns Energieversorgung essenziell ist, betonte der Regierungschef, dass Budapest über weitere Hebel verfüge, um Kiew zum Einlenken zu bewegen:

"40 Prozent der ukrainischen Stromversorgung laufen über Ungarn, das haben wir bisher nicht angerührt."

Bundeskanzler Friedrich Merz und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen äußerten sich nach dem Gipfel zum Veto Ungarns. Der Kanzler warf Orbán dabei "grobe Illoyalität" vor, drohte mit Konsequenzen und verwies auf rechtliche Prüfungen der Kommission, um das Veto zu umgehen.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Deutscher Freiwilliger: Kiew entfesselte Krieg im Donbass wegen Volksprotesten gegen Maidan

Der Freiwillige Martin Meerhoff aus Deutschland kämpft als Teil der russischen Truppenverbände in der Ukraine. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS ging er auf die Ursachen der militärischen Spezialoperation ein.

Nach dem Maidan 2014 in der Ukraine, als die legitime Regierung gestürzt worden war, kam es im Osten des Landes, im Donbass, zu Protesten gegen die Ereignisse, sagte Meerhoff.

"Und das ist normal", meinte der Freiwillige. Es sei unmöglich, dass die Bevölkerung überall im Land gleichermaßen auf die Situation reagiere.  

Und weiter:

"Was hat die Regierung dann getan? Sie hat dort Krieg entfesselt und die einheimische Bevölkerung angegriffen."

Ferner sagte Meerhoff, der Westen habe die Minsker Vereinbarungen zur Beilegung des Donbass-Konflikts manipuliert und keinerlei Absicht gehabt, diese durchzusetzen. "Deshalb war es notwendig, die militärische Spezialoperation beginnen."

Kiew setzt Terroranschläge auf zivile Ziele im Gebiet Saporoschje fort

In den zurückliegenden 24 Stunden hat das ukrainische Militär zivile Infrastruktureinrichtungen in vier Ortschaften gezielt mit Drohnen angegriffen. Dies gibt Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, auf Telagram bekannt.

Leider erlitten in der Siedlung Kochanoje zwei Zivilisten Verletzungen, berichtet der Beamte. Sie seien mittlerweile medizinisch versorgt worden.  

Medien: Bevölkerung der Ukraine soll 20 Millionen Menschen betragen

Will Lloyd, stellvertretender Chefredakteur des britischen Magazins New Statesman, hat unter Berufung auf einen hochrangigen britischen Beamten bekannt gegeben, in der Ukraine würden aktuell 20 Millionen Menschen leben. Eine Mitteilung darüber hat der ukrainische Verband orthodoxer Journalisten auf seiner Webseite veröffentlicht.

Laut dem britischen Journalisten sei diese Zahl ein Beleg für "außergewöhnliche Veränderungen" in der demografischen Struktur der ukrainischen Gesellschaft. Wie es heißt, hatten Anfang der 1990er-Jahre in der Ukraine noch 52 Millionen Einwohner gelebt. Britische Beamte sollen darauf hingewiesen haben, dass die Einwohnerzahl des Landes im Jahr 2014 noch auf etwa 40 Millionen geschätzt worden sei.

Während der Jahre der Unabhängigkeit und des Konflikts mit Russland sei die Bevölkerung jedoch um mehr als 30 Millionen Menschen zurückgegangen. Am 24. August 1991 hatte die Ukraine die staatliche Unabhängigkeit erklärt.

Lloyd wird in dem Zusammenhang mit den Worten zitiert:

"Ich kann mir nicht vorstellen, wie die Ukraine im Jahr 2040 aussehen wird."

Vier Zivilisten bei ukrainischen Attacken auf Gebiet Cherson verletzt

Gouverneur Wladimir Saldo meldet Opfer im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, seien bei den ukrainischen Attacken in den letzten 24 Stunden vier friedliche Einwohner verletzt worden. Demnach hätten in der Siedlung Podo-Kalinowoje zwei Frauen Verletzungen erlitten, als eine gegnerische Drohne auf die Ortschaft ein Geschoss abgelassen habe. Auf der Autostraße Gornostajewka – Konstantinowka sei ein Autofahrer verletzt worden. In der Siedlung Tschulakowka sei ein Mann zu Schaden gekommen, als sein Auto auf eine Mine aufgefahren sei.

Saldo berichtet außerdem über beschädigte Wohnhäuser in Tawrijsk, Radensk, Kostogrysowo, Michailowka und Gladkowka. In Tschulakowka und Podo-Kalinowka seien Verwaltungsgebäude zu Schaden gekommen. In Nowotroizk sei ein Lager beschädigt worden. Der Gegner habe auch Aljoschki, Golaja Pristan, Kardaschinka, Netschajewo, Pestschanowka, Sagi, Staraja Sburjewka und Tawrijsk unter Beschuss genommen.

Russische Luftabwehr fängt weitere 54 ukrainische Drohnen ab

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 5 bis 12 Uhr MEZ 54 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über dem Großraum Moskau, den Gebieten Kursk, Belgorod, Kaluga, Smolensk, Twer, Brjansk und Wolgograd sowie über der Teilrepublik Baschkortostan unschädlich gemacht worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin bestätigt auf der Plattform Telegram die wiederholten Versuche der ukrainischen Streitkräfte, die russische Hauptstadt mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Ihm zufolge seien im Zeitraum von 19 Uhr MEZ am Freitag bis 11 Uhr MEZ am Samstag 31 Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört worden. Der Politiker meldet weder Opfer noch Schäden.

Medienberichte: Offenbar ukrainische Seedrohne taucht an Meeresufer in Türkei auf

Türkische Medien berichten über einen gefährlichen Fund an einem Strand in der Provinz Ordu, die am Schwarzen Meer liegt. Demnach haben Einwohner der Stadtgemeinde Ünye ein im Wasser treibendes verdächtiges Objekt bemerkt und die Polizei alarmiert. Wie die Nachrichtenagentur IHA berichtet, habe die Polizei inzwischen bestätigt, dass es sich um eine Unterwasserdrohne handele. Der Ort des Geschehens sei abgesperrt worden.

In den sozialen Medien kursieren Fotos und Videos mit dem gefährlichen Treibgut. Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti lässt sich das Objekt als ein unbemanntes Unterwasserfahrzeug des Typs Magura V5 identifizieren.

Das ist nicht das erste Mal, dass im NATO-Land Türkei eine mutmaßlich ukrainische Seedrohne ans Ufer gespült wird. Im September 2025 hat man in der Schwarzmeer-Provinz Trabzon ein Wasserfahrzeug desselben Typs entdeckt.

Selenskij: Ukraine produziert gemeinsam mit Deutschland Drohnen

Die Ukraine produziert nach Angaben von Präsident Wladimir Selenskij bereits gemeinsam mit Deutschland, Großbritannien, Dänemark und den Niederlanden Drohnen. Zudem starte eine entsprechende Kooperation mit Norwegen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf den Staatschef. Die Regierung in Kiew habe darüber hinaus eine gemeinsame Drohnenproduktion mit Rumänien, Schweden und Frankreich vereinbart.

Seit einem Jahr versucht die Ukraine zudem, ein Drohnen-Kooperationspaket mit den USA im Wert von bis zu 50 Milliarden US-Dollar abzuschließen. Im Gegenzug will Kiew die im Krieg entwickelten Drohnentechnologien teilen – darunter Seedrohnen und Langstreckendrohnen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Potapowka, Nowaja Setsch und Miropolje im Gebiet Sumy sowie Tschugujew, Pestschanoje, Kolodesnoje und Isbizkoje im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 220 Kämpfer verloren. Das russische Militär habe zudem acht Wagen, eine Haubitze und zwei Materiallager zerstört.

Auch der Truppenverband West habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Nowoossinowo, Borowaja und Schijkowka im Gebiet Charkow sowie Swjatogorsk und Kransy Liman in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 180 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das ukrainische Militär habe einen Kampfpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 25 Wagen und zwei Munitionslager verloren.

Der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Kriwaja Luka, Iljinowka, Artjoma und Konstantinowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 190 Soldaten. Dabei seien sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, drei Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Munitions- und zwei Materiallager zerstört worden.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, wobei er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Belizkoje, Grischino, Dobropolje, Krasnojarskoje, Raiskoje und Kutusowka in der DVR sowie Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 370 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe darüber hinaus elf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 24 Wagen, sieben Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und zwei Munitionslager zerstört.

Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und zuletzt Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Boikowo, Lesnoje, Tscherwony Jar, Kijewskoje, Dolinka und Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde beziffert die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 305 Kämpfer. Dabei seien drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Wagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und ein Lager mit Kriegszubehör zerstört worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Orechow, Preobraschenka, Kamyschewacha und Saporoschez im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 45 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das ukrainische Militär habe außerdem vier Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Materiallager verloren.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energieanlagen und Verkehrsobjekte, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, Drohnenbasen und 137 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe dagegen in den vergangenen 24 Stunden neun Lenkbomben und 668 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor gut vier Jahren insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 125.893 Drohnen, 652 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.392 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.690 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.982 Geschütze und Mörser verloren.

Gouverneur meldet sechs Verletzte bei Angriffen auf 24 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 24 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 87 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 30 abgeschossen worden seien.

In der Statistik berichtet der Politiker über Opfer. In der Ortschaft Borki seien zwei Angehörige der örtlichen Drohnenabwehreinheit Orlan bei der Ausübung ihres Dienstes verletzt worden. Eine Einwohnerin der Stadt Graiworon habe bei der Detonation einer Drohne schwere Verletzungen erlitten. In der Siedlung Wosnessenowka seien zwei Männer zu Schaden gekommen, als in ihrer Nähe eine gegnerische FPV-Drohne explodiert sei. Ein anderer Einwohner habe Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne am späten Abend sein Auto angegriffen habe. Darüber hinaus habe am Freitag ein 16-jähriges Mädchen eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem sie noch am 17. März bei einer ukrainischen Attacke auf die Ortschaft Korotscha eine Splitterverletzung erlitten habe.

Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden ein Mehrfamilienhaus, fünf Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, ein Betrieb, zwei Infrastrukturobjekte, zwei Stromleitungen, ein Bus, zwei Lkw, zwei Kleintransporter und sechs Autos beschädigt worden.

Blackout im nordukrainischen Tschernigow

Die Behörden des nordukrainischen Gebiets Tschernigow melden ein massives Blackout in der an Weißrussland und an Russland angrenzenden Region. Auf der Plattform Telegram gibt der Stadtrat von Tschernigow bekannt, dass es in der Gebietshauptstadt keinen Strom mehr gebe. Die Versorgung der kritisch wichtigen Infrastrukturen und sozialen Einrichtungen erfolge mit Hilfe von Generatoren und anderen alternativen Quellen.

Als Ursache für das Blackout wird die Beschädigung einer Energieanlage im Bezirk Neschin genannt. Nach Angaben des Betreibers Tschernigowoblenergo sind davon ungefähr 430.000 Haushalte betroffen. In der Nacht hat es im Gebiet Tschernigow Luftalarm gegeben.

Gouverneur meldet andauernde ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 20. März bis 5 Uhr MEZ am 21. März sieben ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit sechsmal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen.

Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Berichte über Schäden liegen ebenfalls nicht vor.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 20. März 25 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 8,
  • Podstepnoje — 4,
  • Nowaja Kachowka — 3,
  • Kachowka — 6,
  • Dnjeprjany — 4.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kasatschji Lageri, Sagi, Aljoschki, Golaja Pristan und Pestschanowka seien insgesamt 19 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurde auf das Territorium der Volksrepublik ein Geschoss abgefeuert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 20. März bis 0 Uhr am 21. März (Ortszeit) erlitten drei zivile Einwohner Verletzungen. Infrastrukturschäden wurden nicht gemeldet.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dementsprechend lagen keine Berichte über Sachschäden und Opfer unter der Zivilbevölkerung vor.

Steigende Energiepreise: EU lehnt russisches Gas weiter ab

Die Energiepreise in Europa steigen weiter, die Versorgungslage bleibt angespannt. Die steigenden Preise sorgen für wachsende Kritik, doch Brüssel hält unbeirrt an seinem Kurs fest. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schließt einen Kauf von Gas aus Russland weiterhin kategorisch aus. Man habe klare Ziele und halte daran fest, so die Kommissionspräsidentin.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Ukrainische Drohnen greifen Erdölraffinerien in Ufa an: Zwei Bauarbeiter verletzt

Aus der russischen Teilrepublik Baschkortostan, die westlich des Uralgebirges liegt, werden ebenfalls ukrainische Drohnenangriffe gemeldet. Wie der Republikchef Radi Chabirow auf Telegram schreibt, seien gegnerische Drohnen im Anflug auf Erdölraffinerien am Rande der Republikhauptstadt Ufa abgefangen worden. Zwei der abgeschossenen unbemannten Luftfahrzeuge seien auf ein im Bau befindliches Haus herabgestürzt. Die Wärmedämmung des Gebäudes habe Feuer gefangen. Zwei Bauarbeiter hätten dabei leichte Verletzungen erlitten. Der Brand sei aber schnell gelöscht worden.

Massive ukrainische Attacke auf Gebiet Rostow: Fast 90 Drohnen abgefangen

Die russische Luftabwehr hat eine massive ukrainische Drohnenattacke auf das südrussische Gebiet Rostow abgeschlagen. Gouverneur Juri Sljussar teilt auf der Plattform Telegram mit, dass in der zurückliegenden Nacht und am Morgen über neun Bezirken der Region fast 90 gegnerische Drohnen abgefangen worden seien.

Der Politiker meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Berichte über Sachschäden liegen bislang ebenfalls nicht vor. Sljussar warnt seine Landsleute vor andauernden Versuchen der ukrainischen Streitkräfte, die Region mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen, und ruft zur Umsicht auf.

Verletzte und Sachschäden durch ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Saratow

Luftalarm hat in der vergangenen Nacht auch im Gebiet Saratow beiderseits des Unterlaufes der Wolga gegeben. Gouverneur Roman Bussargin meldet auf der Plattform Telegram Opfer und Sachschäden. In der Gebietshauptstadt Saratow seien zwei zivile Einwohner verletzt worden. In mehreren Wohnhäusern seien Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Schäden gebe es auch in der Stadt Engels. Dort seien zivile Infrastrukturen und Wohnhäuser beschädigt worden. Weitere Details gibt Bussargin nicht bekannt.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 283 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Freitag bis 5 Uhr MEZ am Samstag 283 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien über den Gebieten Brjansk, Smolensk, Kaluga, Belgorod, Woronesch, Rostow, Wolgograd, Tula, Rjasan, Kursk, Saratow, Samara, über den Teilrepubliken Krim und Tatarstan sowie über dem Großraum Moskau unschädlich gemacht worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

20.03.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Medien: US-Ukraine-Gespräche am 21. März in Miami

Ein Treffen der Delegationen der USA und der Ukraine soll am 21. März in Miami, Florida, stattfinden. Dies berichtet das ukrainische Medium Obschtschestwennoje unter Berufung auf Quellen.

Kiew werde demnach durch den Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates Rustem Umerow, den Leiter des Präsidentenbüros Kirill Budanow sowie den Fraktionschef der Partei "Diener des Volkes" David Arachamija vertreten. Nach Angaben von RBK-Ukraine sollen auf US-Seite der Sondergesandte des Präsidenten Steve Witkoff sowie Jared Kushner an den Gesprächen teilnehmen.

Zuvor hatte Wladimir Selenskij erklärt, der politische Teil der ukrainischen Delegation sei bereits unterwegs. Zudem werde auch der stellvertretende Leiter des Präsidentenbüros Sergei Kissliza an den Treffen teilnehmen. Laut Selenskij hat Kiew zuletzt Signale aus den USA erhalten, dass trilaterale Konsultationen zur Beilegung des Konflikts bald wiederaufgenommen werden könnten.

Trump: Gespräche zur Ukraine laufen täglich

US-Präsident Donald Trump erklärt, dass die Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts nahezu täglich stattfinden. Er sagt am Freitag vor Journalisten:

"Sie finden fast jeden Tag statt. Wir machen große Fortschritte. Ich denke, er [der Konflikt] wird gelöst werden."

Zwei Zivilisten in der DVR bei ukrainischen Angriffen verletzt

In der Volksrepublik Donezk (DVR) sind am Freitag zwei Zivilisten bei ukrainischen Angriffen verletzt worden. Dies teilt Republikchef Denis Puschilin mit. Im Bezirk Jasinowataja wurde ein 32-jähriger Mann auf der Straße Donezk–Gorlowka bei einem Drohnenangriff verletzt. In der Stadt Sugres erlitt zudem eine Frau des Jahrgangs 1962 auf einem Friedhof Verletzungen durch die Explosion eines Sprengkörpers. Den Verletzten wird qualifizierte medizinische Hilfe geleistet.

Dmitrijew weist Bericht über angebliches Geheimdienstangebot zurück

Der Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds und Sonderbeauftragte des Präsidenten für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland Kirill Dmitrijew weist Medienberichte über ein angebliches russisches Geheimdienstangebot an die USA zurück.

Zuvor hatte die Zeitung Politico berichtet, Dmitrijew habe bei einem Besuch in Miami ein Angebot Moskaus übermittelt. Demnach sollte Russland die Weitergabe von Geheimdienstinformationen an Iran einstellen, während Washington im Gegenzug auf entsprechende Unterstützung für die Ukraine verzichten sollte.

Dmitrijew kommentiert die Meldung mit einem Wort: "Fake."

Russische Luftabwehr zerstört 91 ukrainische Drohnen

Die russischen Luftverteidigungskräfte haben am Freitag zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit 91 ukrainische Drohnen über den Gebieten Brjansk, Kaluga, Smolensk, Belgorod und dem Moskauer Gebiet abgefangen und zerstört.

Zwei Zivilisten bei ukrainischem Drohnenangriff in Belgorod verletzt

Im Gebiet Belgorod haben Drohnen der ukrainischen Streitkräfte vier Gemeinden angegriffen. Das teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. In der Ortschaft Wosnesenowka im Bezirk Schebekinski wurden dabei zwei Zivilisten bei der Detonation einer FPV-Drohne verletzt. Die Verletzten wurden von einer freiwilligen Helferin ins Krankenhaus gebracht.

Selenskij: Dreiervorgespräche mit USA und Russland stehen im Fokus

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij bezeichnet die Abstimmung der Parameter für die Fortsetzung der trilateralen Treffen zwischen Russland, der Ukraine und den USA als Hauptaufgabe der ukrainischen Verhandlungsgruppe bei der bevorstehenden Begegnung mit der US-Seite am Samstag.

"Die Hauptaufgabe des Verhandlungsteams ist die Festlegung klarer Parameter für die Fortsetzung der trilateralen Treffen. Zweitens: Vorbereitung auf die entsprechenden Treffen, inklusive Bereitstellung der Unterlagen."

Darüber hinaus werde das ukrainische Team die PURL-Initiative (Prioritized Ukraine Requirements List) besprechen, die den Erwerb US-amerikanischer Waffen durch europäische Länder für Kiew vorsieht, sowie die bilateralen Beziehungen zwischen der Ukraine und den USA und ein Abkommen über Drohnen.

Zuvor hatte Selenskij angekündigt, dass das ukrainische Verhandlungsteam an diesem Tag in den USA bilaterale Gespräche mit US-Kollegen zum Friedensprozess führen werde. Der Kremlsprecher Dmitri Peskow betont, dass Russland an den von Selenskij erwähnten Kontakten zwischen der Ukraine und den USA nicht teilnehmen werde, äußert aber die Hoffnung, dass die Pause im trilateralen Format nur vorübergehend sei.

Ukraine reduziert Auslandsausbildung ihrer Soldaten

Die ukrainischen Streitkräfte kürzen die Ausbildung von Soldaten im Ausland. Grund hierfür seien zahlreiche Fälle von Desertion, erklärt der stellvertretende Leiter der Hauptverwaltung für Doktrin und Ausbildung des Generalstabs Jewgeni Meschewikin auf einer Pressekonferenz am Freitag. Ein Ausschnitt seines Auftritts wurde vom ukrainischen Sender Novosti.Live auf Telegram veröffentlicht:

"Wenn es bei der Verbesserung der Ausbildung im Ausland ein Problem gibt, das wir nicht beeinflussen können, dann stellen wir diese Ausbildung ein. Daher sind wir nicht die Einzigen, die ihre Auslandsausbildung reduzieren."

Meschewikin zufolge hängt die Kürzung der Auslandstrainingslager auch mit rechtlichen Beschränkungen einiger Partnerländer zusammen. Außerdem wolle Kiew die Logistik zu den Ausbildungseinheiten vereinfachen und neue Erfahrungen schneller in die Ausbildungsstruktur integrieren.

Medien: Selenskij verliert Kontrolle über Parlament

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij verliert laut Times zunehmend die Möglichkeit, Gesetze im ukrainischen Parlament durchzusetzen. Die Zeitung beruft sich dabei auf Quellen in der Werchowna Rada. Die Abgeordnete Tamila Taschewa wird von der Zeitung zitiert:

"Es reift eine echte parlamentarische Krise heran. Der Kern der Mehrheit, die sie noch vor zwei Monaten hatten, ist zusammengebrochen."

Seit Beginn des Konflikts mit Russland haben 54 Abgeordnete ihre Ämter niedergelegt, während die verbliebenen Parlamentarier nicht für Regierungsprojekte stimmen wollen. Zudem wachse die Spannung aufgrund des verlängerten Kriegsrechts, da Selenskij seine Notstandsbefugnisse nutze, ohne Rücksicht auf die eigenen Abgeordneten zu nehmen. Am Sonntag drohte er den Rada-Mitgliedern, sie an die Front zu schicken, sollten sie "nicht gemäß dem ukrainischen Gesetz im Parlament dienen".

Kiew ordnet Zwangsevakuierung von Kindern in Slawjansk an

Der von Kiew eingesetzte Leiter der Militärverwaltung des Gebiets Donezk Wadim Filaschkin ordnet die Zwangsevakuierung von Kindern aus dem von der ukrainischen Armee kontrollierten Slawjansk in die Volksrepublik Donezk (DVR) an. Er veröffentlicht eine Liste mit 38 Straßen in Slawjansk, aus denen die Kinder evakuiert werden sollen. Der Großteil der betroffenen Gebiete liegt im Osten und Nordosten der Stadt.

Trump: Ukraine half den USA gegen Iran nicht – Zelenskijs Drohnen-Hilfe nur PR

Die Ukraine habe nichts unternommen, um die USA bei der Operation gegen Iran zu unterstützen. Die Aussagen von Wladimir Selenskij über Drohnenhilfe seien reines politisches PR-Geplänkel. Dies erklärt US-Präsident Donald Trump laut der MS-NOW-Journalistin Stephanie Ruhle. Sie berichtet im Sender:

"Ich fragte nach der Hilfe und Unterstützung seitens der Ukraine. Und er [Trump] sagte, dass sie [die Ukraine] nichts getan hätten, dass alles, wovon Selenskij spricht – angebliche Unterstützung für uns – ausschließlich aus politischen und PR-Zwecken geschehe."

Trump hatte zuvor bereits erklärt, dass die Ukraine die USA nicht dabei unterstütze, auf Drohnenangriffe Irans zu reagieren. Er hatte betont, dass die Vereinigten Staaten keinerlei Hilfe von Kiew benötigten.

Selenskij räumt versuchte Einflussnahme über Telegram in Russland ein

Ukrainische Sicherheitsdienste haben nach eigenen Angaben versucht, über den Messenger Telegram auf Bürger in Russland einzuwirken. Dies erklärt der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij Journalisten:

"Ich will ehrlich sein: Wir (die ukrainischen Dienste) arbeiten auch in Russland über Telegram. Mit den aktuellen Einschränkungen von Telegram in Russland wird es nun sicherlich schwieriger, Botschaften an deren Community zu übermitteln."

Für Telegram gelten in Russland Beschränkungen, da der Messenger wiederholt gegen russische Gesetze verstoßen hat.  Laut der russischen Aufsichtsbehörde für Massenmedien, Telekommunikation und Datenschutz Roskomnadsor sind die personenbezogenen Daten russischer Nutzer nicht ausreichend geschützt. Zudem gebe es keine wirksamen Maßnahmen gegen Betrug oder die Nutzung von Telegram für kriminelle und terroristische Zwecke.

Die russische Sicherheitsbehörde FSB betonte mehrfach, dass ukrainische Dienste versuchen, Russen für illegale Online-Aktivitäten, auch über Telegram, zu rekrutieren. Sie rief die Bürger dazu auf, keine Kontakte zu Unbekannten zu pflegen.

Frau bei Angriff auf soziale Einrichtung im Gebiet Brjansk verletzt

In der Siedlung Susemka im Gebiet Brjansk ist eine Zivilistin bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas mit. Die Frau wurde ins Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Demnach traf der Angriff das Gelände einer sozialen Einrichtung. Dabei wurde das Verwaltungsgebäude der Einrichtung durch Splitter beschädigt. Einsatz- und Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz.

Bericht: EU erwägt Maßnahmen gegen Ungarn wegen Ukraine-Kredit

Die EU könnte Maßnahmen gegen Ungarn ergreifen, falls Ministerpräsident Viktor Orbán weiterhin einen Kredit von 90 Milliarden Euro für die Ukraine blockiert. Das berichtet die Zeitung Politico. Demnach ziehen EU-Staaten unter anderem eine Klage gegen Budapest vor dem Europäischen Gerichtshof in Betracht. Auch das Einfrieren zusätzlicher Mittel, Geldstrafen sowie die Anwendung von Artikel 7, der zum Entzug von Stimmrechten führen kann, würden diskutiert. Im Bericht heißt es:

"Sollte dies nicht geschehen, werden auf dem Treffen der Staats- und Regierungschefs auf Zypern am 23. und 24. April verschiedene Strafmaßnahmen geprüft."

Zuvor hatte Orbán erklärt, Ungarn werde dem Kredit nur zustimmen, wenn die Ukraine den Transit russischen Öls über die Pipeline Druschba wieder zulässt. Nach Angaben eines EU-Beamten halten einige europäische Politiker eine Wiederwahl Orbáns für wahrscheinlich. In diesem Fall könnte er seine Position ändern, falls "das Öl wieder durch die Druschba-Pipeline fließt".

Frankreich behauptet, ein weiteres Tankschiff der "russischen Schattenflotte" gekapert zu haben

Frankreich versucht sich weiterhin in Piraterie, um sich an fremdem Erdöl zu bedienen. Als Grund für die jüngste Kaperaktion der französischen Kriegsmarine gegen einen Tanker muss wieder einmal herhalten, dass dieser angeblich der sogenannten "Schattenflotte" Russlands angehöre.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Brjansk verletzt

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Brjansk ist ein Zivilist verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas mit. Der Vorfall ereignete sich im Dorf Kurkowitschi im Starodubski-Bezirk. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Zudem wurden in der Stadt Starodub infolge der ukrainischen Drohnenangriffe zwei Wohnhäuser und eine Garage beschädigt.

Bericht: Mann verbarrikadiert sich im Auto vor Militärkommissariat

In der Stadt Alexandrija im Gebiet Kirowograd hat sich ein Mann mehr als einen Tag lang in seinem Auto vor Mitarbeitern des Militärkommissariats verschanzt. Dies berichtet das ukrainische Medium Strana.ua. In dem Bericht heißt es:

"In Alexandrija saß ein Mann über einen Tag in seinem Auto, um nicht mit den Mitarbeitern des Militärkommissariats zu sprechen, bis ihn schließlich eine Menschenmenge lokaler Einwohner befreite. Am Ende ließen Polizei und Militärkommissariat ihn gehen."

Demnach kam es zuletzt immer wieder zu Spannungen im Zusammenhang mit der Mobilisierung in der Ukraine. In den sozialen Netzwerken verbreiten sich regelmäßig Videos, die zeigen, wie Männer gewaltsam festgehalten und abgeführt werden. Auch der ukrainische Ombudsmann Dmitri Lubinez hatte zuvor erklärt, dass Verstöße durch Mitarbeiter der Militärkommissariate inzwischen ein massenhaftes Ausmaß angenommen hätten.

AP: Russland bereitet mögliche Frühjahrsoffensive vor

Russische Streitkräfte könnten sich auf eine groß angelegte Frühjahrsoffensive in der Ukraine vorbereiten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press unter Berufung auf Militäranalysten. Demnach könnten die Angriffe vor allem auf die noch von Kiew kontrollierten Gebiete der Donezker Volksrepublik (DVR) abzielen. Auch Vorstöße in anderen Frontabschnitten seien nicht ausgeschlossen.

Laut AP bauen russische Kräfte derzeit Reserven auf und warten auf günstige Wetterbedingungen. Gleichzeitig würden Drohnenangriffe intensiviert, um die ukrainische Verteidigung schrittweise zu schwächen. Zudem belaste der Konflikt mit dem Iran die US-Luftabwehrsysteme und lasse die Arsenale Kiews schrumpfen.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte zuvor, die US-Armee müsse ihre Munition "für eigene Interessen nutzen" und dürfe sie nicht an die Ukraine abgeben. Zugleich betonte er, im Konflikt mit dem Iran laufe "alles nach Plan", räumte jedoch ein, dass zusätzliche Mittel beim Kongress beantragt worden seien. 

Europas Chance zum Beenden seiner geistigen Umnachtung durch Trumps Iran-Krieg

Klar ist, dass Trumps und Netanjahus Aggression die größten Opfer bei Iran selbst verursacht, doch die Folgen wie Versorgungsengpässe und heftige Preissprünge bei Öl, Gas und Dünger treffen nahezu die ganze Welt – darunter Europa. Und ausgerechnet Europa bekommt dadurch auch eine große Chance.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Geworg Mirsajan.

Orbán: Budapest fordert von Kiew Garantien für Transit des russischen Öls

Ungarn fordere von der Ukraine die Aufhebung der Ölblockade und Garantien, dass die Öllieferungen über die Druschba-Pipeline in Zukunft nicht eingestellt werden. Dies erklärte der ungarische Premierminister Viktor Orbán in Brüssel gegenüber Journalisten. 

"Es handelt sich nicht nur darum, dass das Öl [nach Ungarn] geliefert werden muss. Wir brauchen Garantien."

Der Politiker hob hervor, dass Kiew die finanziellen Mittel unverzüglich erhalten werde, sobald der Ölfluss wiederhergestellt sei und Budapest Garantien erlangt habe. 

Ihm zufolge wären nicht nur Ungarn, sondern ganz Europa nicht in der Lage, ohne russische Energielieferungen die durch den Nahostkonflikt verursachte Energiekrise zu bewältigen.

Peskow bezeichnet Pause in trilateralen Ukraine-Gesprächen als vorübergehend

Russland hoffe, dass die Pause in den trilateralen Gesprächen zwischen Moskau, Washington und Kiew nur vorübergehend sei, sagte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern.

"Wir hoffen, dass wir diese Verhandlungen zeitnah fortsetzen können."

Peskow merkte an, dass Moskau nicht an dem bevorstehenden Treffen zur Ukraine-Krise in den USA teilnehmen werde. Die Kontakte werden zwischen Vertretern Kiews und Washingtons stattfinden.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen Woche.

Laut dem Bericht hat das russische Militär dem Gegner erhebliche Verluste zugefügt. Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine mehr als 8.440 Soldaten.

Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf Zivilobjekte auf russischem Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation im Zeitraum vom 14. März bis zum 20. März einen massiven und sechs kombinierte Schläge durchgeführt. Bei den Angriffen wurden Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine, Objekte der Treibstoff- und Energie-, Transport- und Flugplatzinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, getroffen. Angegriffen wurden auch vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.655 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 76 Autos, zehn Feldartilleriegeschütze, acht Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 47 Munitions- und Materiallager.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.250 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband 30 gepanzerte Kampffahrzeuge, 157 Autos, 15 Feldartilleriegeschütze, vier Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 23 Munitionslager der ukrainischen Armee.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.110 Kämpfer einbüßen. 28 gepanzerte Kampffahrzeuge, 86 Autos, 21 Feldartilleriegeschütze, sechs Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 47 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager wurden getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.125 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte zwei Panzer, 57 gepanzerte Kampffahrzeuge, 113 Autos, 18 Feldartilleriegeschütze und elf Stationen für elektronische Kampfführung. 

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen mehr als 1.900 Kämpfer einbüßen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 20 gepanzerte Kampffahrzeuge, 63 Autos, neun Artilleriegeschütze sowie sechs Munitions- und Materiallager außer Gefecht.

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 400 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 78 Autos, vier Feldartilleriegeschütze, 25 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 17 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager der ukrainischen Armee.

Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben binnen einer Woche drei Raketenwerfer, darunter einen vom Typ HIMARS, einen vom Typ MLRS aus US-Produktion sowie einen vom Typ Grad, getroffen. 

Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 40 gelenkte Bomben, zwölf HIMARS-Raketen aus US-Produktion, zwei Neptun-Raketen, eine Flamingo-Rakete und 2.615 Drohnen ab.

Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 125.225 unbemannte Luftfahrzeuge, 652 Flugabwehrraketensysteme, 28.366 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.690 Mehrfachraketenwerfer, 33.961 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 57.328 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

"Zwischen 11:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 29 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört: 27 Drohnen über dem Gebiet Brjansk und zwei Drohnen über dem Gebiet Belgorod."

Gladkow: Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden mit mehr als 60 Drohnen angegriffen

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 23 Orte in sechs Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens sechs Geschosse abgefeuert und 61 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 21 abgefangen wurden. 

Gladkow meldet zwei Opfer: Ein Zivilist kam ums Leben, ein weiterer erlitt Verletzungen. 

Infolge der Angriffe wurden zwölf Privathäuser, zwei soziale Einrichtungen und acht Fahrzeuge beschädigt.

Orbán verließ Brüssel nach EU-Gipfel in bester Laune   

Ungarns Regierungschef Viktor Orbán hat einen EU-Kredit für Kiew blockiert und damit laut einem Bericht des Nachrichtenportals Politico einen erneuten politischen Erfolg erzielt. Nach dem jüngsten Gipfeltreffen habe der Politiker seine Freude nicht verbergen können.  

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Industriegebiet in LVR mit Drohnen angegriffen

Die ukrainischen Streitkräfte haben Drohnen für einen Angriff auf ein Industriegebiet in der Stadt Altschewsk in der Volksrepublik Lugansk eingesetzt. Dies gab der Chef der Republik, Leonid Pasetschnik, bekannt.

"Heute Morgen hat der Gegner unsere Republik erneut angegriffen. Gegnerische Drohnen sind in ein Industriegebiet in der Stadt Altschewsk eingeschlagen. Ein ziviles Unternehmen, das Produktion ausschließlich für friedliche Zwecke herstellt, wurde beschädigt. Zwei Werkstätten und das umliegende Gelände des Eisenhüttenwerks wurden getroffen."

FSB: Terroranschlag auf einen Beamten in DVR vereitelt

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 1973, in der DVR festgenommen, als er versuchte, das Auto eines Beamten der Regionalverwaltung in die Luft zu sprengen. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit.

Laut der Behörde sei der Mann von ukrainischen Geheimdiensten angeworben worden. Er soll Kontakt mit einem Vertreter der ukrainischen Geheimdienste über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen haben. 

Auf Anweisung des Kontaktmannes habe der Mann Komponenten für einen Sprengsatz aus einem Versteck abgeholt, um das Auto eines Beamten der Volksrepublik Donezk zu sprengen. Bei ihm seien ein 3.500 Gramm schwerer Sprengsatz mit Splittern, ein elektrischer Zünder und eine Fernbedienung sichergestellt worden, hieß es weiter.

Der Festgenommene habe ein Geständnis abgelegt.

Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer Woche

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt vier Orte in der DVR befreit: Alexandrowka, Kaliniki, Fjodorowka Wtoraja und Pawlowka.

Darüber hinaus haben die russischen Truppen die Siedlung Sopytsch im Gebiet Sumy unter Kontrolle gebracht.

Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 14 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 19. März bis 7:00 Uhr am 20. März wurden insgesamt 36 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Einmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldet eine Verletzte. 

Infolge der Angriffe wurde eine Stromleitung beschädigt. 17 Ortschaften waren ohne Strom. Die Energieversorgung wurde bereits wiederhergestellt.

Ein Toter nach ukrainischem Drohnenangriff auf Gebiet Belgorod

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, haben die ukrainischen Streitkräfte die Ortschaft Murom angegriffen. Dabei wurde ein ziviler Einwohner getötet.

"Infolge eines Drohnenangriffs auf das Dorf Murom kam ein Zivilist ums Leben. Der Mann erlag seinen Verletzungen noch am Unfallort."

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 26 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 26 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

  • Region Krasnodar – 14,
  • Gewässer des Schwarzen Meeres – sechs, 
  • Gebiet Belgorod – zwei, 
  • Republik Krim – zwei
  • Gebiet Brjansk – eine,
  • Gebiet Rostow – eine.

Luftabwehrsystem Panzir-S fängt erfolgreich ukrainische Flamingo-Raketen ab

Die Flugabwehrraketensysteme Panzir-S zerstören erfolgreich die neuen Flamingo-Langstreckenraketen der ukrainischen Streitkräfte. Dies gab der russische Staatsrüstungskonzern Rostech bekannt.

"Panzir-Systeme haben erfolgreich mehrere Drohnen sowie ballistische ATACMS-Raketen, Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow und Flamingo, Raketen vom Typ HARM, Lenkflugkörper vom Typ HIMARS und weitere Ziele zerstört."

Das Panzir-System ist für die Luftverteidigung vor Flugzeugen, Hubschraubern, Drohnen und Marschflugkörpern sowie zur Stärkung der Luftverteidigungsgruppen bei der Abwehr massiver Angriffe konzipiert.

Russisches Militär drängt ukrainische Soldaten an den Stadtrand von Olgowka zurück

Russische Truppen sind in Olgowka im Gebiet Charkow vorgerückt und haben Soldaten der ukrainischen Streitkräfte an den westlichen Stadtrand zurückgedrängt. Dies teilte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS mit.

"Derzeit werden Erfolge erzielt. Der Gegner wurde bereits an den westlichen Stadtrand von Olgowka zurückgedrängt, und Säuberungsaktivitäten sind im Gange. Das ist ein strategischer Erfolg unserer Truppen, denn sobald sie ihre Stellungen auf den Höhen festgesetzt haben, können sie ukrainische Kämpfer aus einem Teil des besetzten Gebiets der Volksrepublik Lugansk in diesem Raum vertreiben."

19.03.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Drohnenpiloten treffen gegnerische Ziele trotz Tarnung (Video)

Drohnenpiloten, die als Teil der Spezialeinheiten des russischen Truppenverbands Mitte kämpfen, setzten zwei Panzer und ein Artilleriegeschütz der ukrainischen Armee außer Gefecht. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, handelt es sich um einen Kampfeinsatz an der Front bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk. Die Tarnung habe dem Gegner nicht geholfen, so die Behörde in Moskau.   

Ukrainisches Militär greift gezielt Ortschaft im Grenzgebiet Brjansk an

Die ukrainischen Streitkräfte führten am Donnerstagabend (Ortszeit) einen erneuten gezielten Artillerieangriff auf das Dorf Belajaa Bereska durch. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Brjansk Alexander Bogomas bekannt.

"Infolge des Terroranschlags wurden sieben Wohngebäude, ein Industriegebäude und ein ziviles Fahrzeug beschädigt", teilt der Beamte auf Telegram mit. Verletzte meldet er keine.

Die Rettungsdienste und Einsatzkräfte sind vor Ort im Einsatz.

Russische Drohnenpiloten an gesamter Front erfolgreich im Einsatz (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Ost, West, Süd und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Kampfgerät, Stellungen, Funkrelaisstationen, temporäre Standorte, Starlink-Anlagen, eine Drohnenleitstelle und Personal der ukrainischen Armee außer Gefecht.  

Ukrainische Unterhändler reisen zu Verhandlungen in die USA

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij kündigt weitere Gespräche der ukrainischen Unterhändler in den USA an. Ziel sei es, Fortschritte in den Friedensbemühungen im seit vier Jahren andauernden Konflikt zu erreichen.

"Es gab eine Pause in den Gesprächen. Es ist an der Zeit, diese zu beenden, und wir werden alles tun, damit die Gespräche wirklich sinnvoll sein können", sagt Selenskij in seiner abendlichen Videoansprache. Die ukrainische Delegation sei bereits unterwegs. Ein Treffen in den USA werde für Samstag erwartet.

Poljanski: NATO an Kiews Verbrechen gegen russische Zivilisten mitschuldig

Der ständige Vertreter Russlands bei der OSZE Dmitri Poljanski nimmt am Donnerstag an der internationalen Online-Konferenz zu den Kriegsverbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung im Grenzgebiet Belgorod teil.

Eine Reihe westlicher Länder ignoriere lieber die Opferzahlen, die durch die Angriffe aus der Ukraine unter der russischen Zivilbevölkerung verursacht würden, sagt der Diplomat.

Polajnski betont, die Ukraine könne nur mithilfe des Westens Zivilisten im großen Stil töten und ihr Leben gefährden. Die NATO-Staaten, die die Verbrechen des Kiewer Regimes ignorierten, seien daran mitschuldig.

Prorussischer Widerstand: Russisches Militär greift Tunnel an, der für Nachschub des Gegners in Slawjansk sorgte

Die russischen Streitkräfte zerstörten einen Tunnel in Losowaja im Gebiet Charkow, durch den die ukrainischen Einheiten in Slawjansk in der Volksrepublik Donezk Nachschub erhalten hatten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf einen Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, Sergei Lebedew.

"Dieser Tunnel war für die ukrainischen Streitkräfte von großer Bedeutung", berichtet Lebedew. Durch den unterirdischen Gang führe die Route von Dnjepropetrowsk nach Slawjansk.

Die Versorgung der gegnerischen Kräfte mit Munition und Personal werde nun über Nebenstraßen erfolgen, von denen einige unbefestigt seien, fügt der Untergrundaktivist hinzu.

Russische Artillerie lässt dem Gegner keine Chance (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten der Truppenverbände West und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie mit Hilfe von Haubitzen Giazint B und D-30 eine Drohnenleistelle und einen Stützpunkt der ukrainischen Einheiten.   

Eisenbahnarbeiter bei ukrainischem Angriff in der Volksrepublik Donezk getötet

Zwei Mitarbeiter des Bahnbetriebswerks Wolnowacha in der Volksrepublik Donezk wurden durch den Angriff der ukrainischen Streitkräfte getötet. Wie das Unternehmen "Eisenbahnen von Noworossija" mitteilt, kamen der Diesellokomotivführer und sein Beifahrer im Dienst um.

Einer der getöteten Bahnmitarbeiter hinterließ zwei Kinder, der andere drei. Die beiden würden für staatliche Auszeichnungen nominiert, heißt es in der Mitteilung. 

Russische Nationalgardisten holen Hunderte Drohnen in Gebieten Cherson und Saporoschje vom Himmel

Angehörige der Nationalgarde Russlands bekämpfen erfolgreich gegnerische Drohnenpiloten und zerstören unbemannte Luftfahrzeuge in den Gebieten Cherson und Saporoschje. So haben die Nationalgardisten im Laufe einer Woche mehr als 240 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte abgefangen. Es wurde auch eine Stellung der gegnerischen Drohnenpiloten neutralisiert. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf den Pressedienst der Nationalgarde mit.

Wie es heißt, wurden zudem mindestens 138 illegale Waffen, mehr als 3.000 Schuss Munition verschiedener Kaliber und 100 Gramm Betäubungsmittel beschlagnahmt.

Darüber hinaus wurden der Mitteilung zufolge mehr als 300 Mörserminen und Artilleriegranaten, vier Panzerabwehrminen, drei selbst gebaute Sprengsätze und vier Drohnen entschärft.

Ungarn und die Slowakei blockieren EU-Kredit an Kiew

Die Staats- und Regierungschefs der EU scheitern an der Freigabe eines Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro an die Ukraine. Beim Gipfeltreffen in Brüssel am Donnerstag unterstützten 25 der 27 Mitgliedsstaaten den entsprechenden Vorschlag. Ungarn und die Slowakei stimmten dagegen. Eine Entscheidung kann nur mit der Zustimmung aller Mitglieder der Gemeinschaft getroffen werden.

Der EU-Gipfel dauert bis zum 20. März.

Keine Einigung über das 20. EU-Sanktionspaket gegen Russland

Die EU-Länder konnten sich bei ihrem Gipfeltreffen auf das neue 20. Sanktionspaket gegen Russland nicht einigen. Dies geht aus der Abschlusserklärung des Treffens in Brüssel hervor.

Der Europäische Rat erwarte die zügige Verabschiedung des neuen  Sanktionspakets und rufe die EU-Mitgliedstaaten zu koordiniertem Vorgehen auf, heißt es in der Erklärung.

Medienbericht: Russische Armee zieht die Schlinge um Konstantinowka immer enger

Mit der Befreiung von Pawlowka in der Volksrepublik Donezk erlangten die russischen Truppen eine Reihe taktischer Vorteile. Nun setzen sie den Gegner in Druschkowka stärker unter Druck und ziehen die Schlinge um Konstantinowka immer enger. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.

Das russische Verteidigungsministerium gab am 19. März die Befreiung von Pawlowka bekannt.

Die Stadt Konstantinovka ist ein Eisenbahn- und Straßenknotenpunkt und spielt als eine logistische Drehscheibe eine wichtige Rolle für die ukrainischen Streitkräfte.

IKRK unterstützt im Ukraine-Krieg jeden Monat Austausch von 1.000 Leichen

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) unterstützt nach eigenen Angaben jeden Monat den Austausch von insgesamt etwa 1.000 Leichname getöteter Soldaten und anderer Kriegsopfer. IKRK-Generaldirektor Pierre Krähenbühl hat am Donnerstag in Genf nach einem Aufenthalt in der Ukraine gesagt, er sei erschüttert "vom Ausmaß und der Tragweite der Folgen" des Krieges. Er habe mehrere vom IKRK unterstützte forensische Einrichtungen im osteuropäischen Land besucht, die mit der "zermürbenden" Aufgabe beschäftigt seien, "Tausende und Abertausende Leichname zu identifizieren, um zutiefst besorgten Familien Antworten geben zu können". Krähenbühl zufolge handele es sich um Zahlen, "die wir in diesem Ausmaß in den vergangenen Jahren nicht in Konflikten gesehen haben".

Peskow: Pause bei Ukraine-Gesprächen nur vorübergehend

Die Pause in den trilateralen Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine ist laut Kremlsprecher Dmitri Peskow nur vorübergehend. Es handele sich um eine "situative Pause aus nachvollziehbaren Gründen", so Peskow. Moskau gehe davon aus, dass die Gespräche fortgesetzt werden, sobald die Zeitpläne aller Beteiligten abgestimmt seien. Dabei seien insbesondere die Kapazitäten der US-Seite als Vermittler entscheidend.

"Deshalb hoffen wir, dass diese Pause beendet wird und wir eine weitere Runde der trilateralen Verhandlungen durchführen können, sobald es möglich ist, sobald die Zeitpläne aller drei Seiten, vor allem die unserer amerikanischen Vermittler, abgestimmt sind und sie dem Ukraine-Thema mehr Aufmerksamkeit widmen können."

Kallas: EU sucht Ukraine-Lösung ohne "Kapitulation" – Zweifel an Kredit

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat die Europäische Union dazu aufgerufen, eine Lösung für den Ukraine-Konflikt zu finden, die keine "vollständige Kapitulation" Kiews vor Russland bedeutet. Sie sagte vor dem EU-Gipfel:

"Jetzt ist es wirklich an der Zeit, unsere Unterstützung für die Ukraine zu zeigen, denn der Krieg im Nahen Osten hängt mit dem Krieg in der Ukraine zusammen. Leider profitiert Russland vom Konflikt im Nahen Osten. Deshalb ist es auch äußerst wichtig, diesen Krieg zu beenden, um eine Lösung für die Ukraine zu finden, die keine vollständige Kapitulation vor Russland bedeutet."

Zugleich zeigte sich Kallas skeptisch hinsichtlich neuer Finanzhilfen. Sie erklärte, dass sie nicht optimistisch sei, dass beim Gipfel eine Einigung über einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine erzielt werde.

"Ich bin nicht sehr optimistisch, aber wir werden versuchen, das Richtige zu tun."

Zuvor hatte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán angekündigt, auf dem Gipfel alle "proukrainischen" Beschlüsse blockieren zu wollen.

Ungarns Premier Orbán will EU-Kredit für Kiew weiter blockieren

Zum Auftakt des EU-Gipfels hat der ungarische Regierungschef Viktor Orbán bekräftigt, bei seinem Veto zum EU-Kredit für die Ukraine zu bleiben.

Erst wenn wieder russisches ‌Öl ⁠über die Druschba-Pipeline in Ungarn ankomme, sei ​er zu Konzessionen bereit, erklärte Orbán. "Bis dahin können wir keinen proukrainischen Vorschlag unterstützen."

Budapest wirft der Regierung in Kiew vor, die intakte Ölleitung politisch zu instrumentalisieren und die russischen Energieimporte, die Ungarn über das ukrainische Staatsgebiet bezieht, absichtlich zu verhindern.  

Belgiens Premier bedauert fehlende Rolle der EU bei Ukraine-Verhandlungen

Belgiens Premierminister Bart De Wever hat bedauert, dass die Europäische Union den Ukraine-Konflikt finanziere, jedoch nicht an den Verhandlungen beteiligt sei.

"Ich bin der Ansicht, dass Europa am Verhandlungstisch vertreten sein sollte. Es ist nicht normal, dass wir den Krieg finanzieren, aber nicht an den Gesprächen teilnehmen."

Zuvor hatte De Wever betont, dass der Dialog mit Russland wieder aufgenommen werden müsse, insbesondere mit Blick auf Energieimporte vor dem Hintergrund der globalen Krise. Er rief zudem zu Verhandlungen mit Moskau zur Beilegung des Ukraine-Konflikts auf und bezeichnete eine Einigung mit Russland als "einzige Lösung".

Einwohner von Dobropolje klagen über Plünderungen durch ukrainische Truppen

Zivilisten in Dobropolje in der Volksrepublik Donezk berichten von massiven Plünderungen durch ukrainische Streitkräfte. Dies teilte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit:

"Die Einwohner von Dobropolje, das von ukrainischen Kämpfern besetzt ist, versuchen, alle zuständigen Stellen auf die Willkür der Soldaten aufmerksam zu machen. Unter dem Vorwand, Wohnungen zu überprüfen, brechen die Kämpfer Türen auf und nehmen alles Wertvolle an sich."

Dem Experten zufolge bewegen sich die ukrainischen Gruppen mit ihrer Beute regelmäßig durch die Stadt, ohne ihre Handlungen zu verbergen. Zudem gibt es Berichte über Erpressungen durch ukrainische Soldaten unter Androhung von Gewalt.

Prorussischer Widerstand: Schiff mit NATO-Kampfgerät bei Odessa getroffen

Bei einem Angriff der russischen Streitkräfte in der Nacht zum 17. März wurde im Hafen von Ismail im Gebiet Odessa ein Schiff mit der NATO-Ausrüstung an Bord getroffen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf einen Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, Sergei Lebedew. Laut dem Untergrundaktivisten transportierte das Schiff die Militärausrüstung von Rumänien in die Ukraine.  

"Das Schiff sank nicht, geriet aber stark in Schieflage, wodurch mehrere militärische Fahrzeuge in die Donau stürzten", berichtete Lebedew. Der Beschreibung zufolge gehe es um die Luftverteidigungssysteme vom Typ Iris-T oder die Anlagen für Langstreckenraketen.

Ukrainische Drohnenangriffe auf "TurkStream" abgewehrt – Moskau warnt vor Folgen

Nach Angaben aus Moskau hat die Ukraine erneut versucht, die Gasinfrastruktur der Pipelines "TurkStream" und "Blue Stream" anzugreifen. Betroffen waren Anlagen, die für den Export russischen Gases in die Türkei von zentraler Bedeutung sind.

Der Energiekonzern Gazprom teilte mit, dass zwischen dem 17. und 19. März insgesamt 26 Drohnen eingesetzt worden seien. Ziel waren unter anderem Verdichterstationen. Die Station "Russkaja" sei von 22 Drohnen angegriffen worden, "Kasatschja" von drei und "Beregowaja" von einer. Das Unternehmen kommentierte:

"Durch gemeinsame Maßnahmen des Verteidigungsministeriums und mobiler Einsatzgruppen wurden die Angriffe abgewehrt. Schäden an Einrichtungen von Gazprom konnten verhindert werden." 

Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow haben die ukrainischen Streitkräfte ihre Angriffe zuletzt intensiviert. Ziel seien insbesondere Verdichterstationen gewesen, die den Betrieb der Pipelines an der Küste sicherstellen. Peskow versicherte, dass das Militär alles tue, um diese Bedrohung einzudämmen. Er bezeichnete die Angriffe als "unverantwortlich".

"In einer Situation, in der sich die globalen Energiemärkte, gelinde gesagt, in einer schwierigen Lage befinden, sind derart unverantwortliche und unüberlegte Handlungen des Kiewer Regimes geeignet, die Lage nicht nur in der Region, sondern weltweit weiter zu destabilisieren."

Russische Artilleristen zerstören gegnerischen Stützpunkt samt FVP-Drohnen (Video)

Bei einem Kampfeinsatz im Frontabschnitt Dnjepropetrowsk eliminierten die Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Mitte einen Stützpunkt der ukrainischen Armee mithilfe eines Grad-Mehrfachraketenwerfers. Bei der zerstörten Anlage handelte es sich um einen Standort der gegnerischen Drohnenbesatzungen. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.185 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es in dem täglichen Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums. Zudem setzte die russische Armee folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:

  • zwei Panzer,
  • 62 Kraftfahrzeuge,
  • acht Schützenpanzer,
  • sechs Artilleriegeschütze,
  • 18 Munitions- und Materiallager,
  • neun gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • vier Anlagen der elektronischen Kampfführung.

Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden, eine Produktionsanlage und Startanlagen auf Flugstützpunkten für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 148 Kreisen. Die Flugabwehr schoss sechs Flugbomben und 356 Drohnen ab.

Russische Armee befreit zwei weitere Siedlungen

Das russische Militär befreit zwei weitere Ortschaften – Fjodorowka Wtoraja und Pawlowka in der Volksrepublik Donezk (DVR). Dies berichtet das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation.

Das Militärressort präzisiert, dass Fjodorowka Wtoraja von Einheiten des Truppenverbands Süd eingenommen worden sei, während Pawlowka infolge der Handlungen der Kämpfer des Truppenverbands Mitte unter die Kontrolle der russischen Streitkräfte übergegangen sei.

Gebiet Cherson unter ukrainischem Drohnenbeschuss: Kindergarten getroffen

Im Gebiet Cherson haben ukrainische Drohnen mehrere Ziele getroffen. Wie Gouverneur Wladimir Saldo berichtete, wurde dabei die Heizungsanlage des Kindergartens "Solnyschko" im Dorf Michailowka im Kreis Skadowsk beschädigt. 35 Menschen, darunter 30 Kinder, wurden evakuiert. Saldo fügte hinzu, dass auf der Straße Skadowsk–Nowonikolajewka ein Lkw in Brand geraten sei und ein Lebensmittelgeschäft im Dorf Briljowka durch einen Drohnenangriff Feuer gefangen habe. Insgesamt seien innerhalb von 24 Stunden Drohnenangriffe auf 29 Siedlungen des Gebiets Cherson registriert worden.

Belgorod: Mehr als 60 Drohnenangriffe der Ukraine – ein Zivilist verletzt

In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Streitkräfte sechs Grenzbezirke des Gebiets Belgorod mit mehr als 60 Drohnen angegriffen, wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mitteilte. Demnach waren 21 Siedlungen von den Angriffen betroffen. Von den 63 eingesetzten Drohnen konnten 12 abgeschossen oder neutralisiert werden. Ein Zivilist wurde verletzt. Es wurden Schäden an einem Mehrfamilienhaus, vier Privathäusern, einem Gewerbeobjekt, einem Verwaltungsgebäude und 14 Fahrzeugen festgestellt.

Über 240 Wohnungen in Brjansk nach ukrainischem Raketenangriff beschädigt

Bei einem Raketenangriff der ukrainischen Streitkräfte am 10. März wurden in Brjansk 33 Häuser und 244 Wohnungen beschädigt. Die Zahlen sind vorläufig, teilte die Stadtverwaltung mit. Eine Kommission hatte bis zum 18. März bereits 236 Wohnungen begutachtet und die entsprechenden Unterlagen erstellt. Am 19. März sollen zwei weitere Wohnungen geprüft werden. Sechs Eigentümer haben sich bislang nicht gemeldet.

Parallel dazu werden Kostenschätzungen erstellt, die anschließend von der staatlichen Expertise überprüft werden. Die abschließende Kontrolle erfolgt durch Mitarbeiter der regionalen Regierungsbehörden.

Duma-Abgeordneter: Mindestens 15.000 Polen bei Kampfhandlungen in der Ukraine gefallen

Im Verlauf der militärischen Sonderoperation seien mindestens 15.000 Polen, die aufseiten der ukrainischen Streitkräfte kämpfen, gefallen. Dies sagte der Duma-Abgeordnete Alexander Borodai in einem exklusiven Interview mit RT:

"Die polnischen Streitkräfte haben beispielsweise massiv teilgenommen. Nach den mir vorliegenden Daten haben sie während der militärischen Sonderoperation erhebliche Verluste erlitten – nicht weniger als 15.000. Wir mussten Angriffe ganzer polnischer Brigaden abwehren, die angeblich im Urlaub waren."

Borodai erklärte, dass auch andere Staaten beteiligt gewesen seien, jedoch mit kleineren Kontingenten. Er fügte hinzu, dass es inzwischen deutlich weniger NATO-Einheiten und sich als Söldner tarnende Truppen gebe, die direkt an den Kampfhandlungen teilnehmen. Er wies zudem auf lateinamerikanische Freiwillige hin.

"Viele Lateinamerikaner sind beteiligt. Bei uns sind es Kuba, Venezuela und Argentinien. Für die Ukraine kämpfen vor allem Kolumbianer."

Massive Drohnenangriffe in Stawropol abgewehrt – eine Frau verletzt

In der Region Stawropol ist eine massive Luftattacke abgewehrt worden. Dabei wurde eine Frau verletzt, als Trümmer einer Drohne auf ein Privathaus im Kreis Kotschubejewski fielen. Dies teilt Gouverneur Wladimir Wladimirow auf Telegram mit. Er betonte, dass sich medizinisches Personal um die Verletzte kümmert.

In der Stadt Newinnomyssk wurden zudem Fassaden und Fensterscheiben mehrerer Gebäude beschädigt. Die städtischen Dienste haben bereits mit der Beseitigung der Schäden begonnen. An den Stellen, an denen die Trümmer der Drohne gefallen sind, sind die zuständigen Behörden im Einsatz.

Abgeordneter: Spanien könnte Ukraine Fregatten und Drohnen liefern

Im Rahmen der Militärhilfe für die Ukraine könnte Spanien im Jahr 2026 Fregatten, Patrouillenboote sowie Aufklärungs- und Kampfdrohnen liefern. Diese Einschätzung äußerte der Duma-Abgeordnete und Generalmajor der Reserve Leonid Iwlew aus der Republik Krim gegenüber der Nachrichtenagentur TASS: 

"Angesichts der Absicht der Ukraine, ihre piraterieähnlichen Aktivitäten im Schwarzen Meer auszuweiten, kann der militärisch-industrielle Komplex Spaniens den ukrainischen Streitkräften Fregatten und Boote sowie den Aufklärungs- und Angriffsdrohnenkomplex vom Flugzeugtyp 'Barracuda' aus deutsch-spanischer Entwicklung, Kommunikationsmittel und Waffen bereitstellen."

Zuvor hatte Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez nach einem Treffen mit Wladimir Selenskij erklärt, Madrid wolle Kiew im Jahr 2026 eine Milliarde Euro im Rahmen neuer Unterstützungszusagen bereitstellen. Zudem sei eine engere Zusammenarbeit bei Produktion und Entwicklung im Verteidigungssektor geplant.

Duma-Abgeordneter: Europa wird Ukraine nach russischem Sieg schnell vergessen

Europa werde sich nach einem möglichen Sieg Russlands rasch von der Ukraine abwenden. Dies erklärte der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses der Staatsduma, Andrei Kartapolow, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

"Sobald Russland gewinnt, wird man die Ukraine sofort vergessen – innerhalb weniger Stunden. Für sie ist das ein ausgespielter Aktivposten. Alles, was man herausholen konnte, wurde im Großen und Ganzen bereits herausgeholt."

Zugleich äußerte er Zweifel an einer Beteiligung Europas am Wiederaufbau des Landes. Die EU befinde sich in einer "tiefsten wirtschaftlichen Krise" und habe daher weder die Mittel noch das Interesse, Kiew weiter zu unterstützen. Als Gründe nannte er die Abkehr von günstigen russischen Energieressourcen und die Abhängigkeit von Flüssiggaslieferungen aus den USA sowie von Lieferanten aus dem Nahen Osten. Dies habe vor dem Hintergrund der regionalen Konflikte zusätzliche Probleme verursacht.

"Sie müssen jetzt ihre eigene Wirtschaft und ihre eigenen Länder wieder aufbauen. Unter solchen Umständen wird natürlich niemand mehr Geld der eigenen Steuerzahler an eine korrupte Clique geben."

Experte: Kiew versucht bei Konstantinowka russische Offensive zu bremsen

Ukrainische Truppen versuchen nach Angaben eines Experten, die Offensive der russischen Armee bei Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) durch Gegenangriffe zu bremsen. Dies erklärt der Militärexperte Witali Kisseljow gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

"Der Gegner sitzt nicht nur in der Defensive, sondern versucht aktiv zu manövrieren und an den Flanken Gegenangriffe zu führen, um unseren Offensivschwung zu bremsen."

Zugleich sollen russische Truppen die ukrainischen Kräfte aus Nikolajewka, einem Vorort von Konstantinowka, verdrängt haben. Dort dauerten laut Kisseljow die Kämpfe mit versprengten feindlichen Einheiten an, die versuchten, sich an den nordwestlichen Randgebieten der Stadt festzusetzen.

"Fazit: Die Verteidigung des Gegners im Raum Konstantinowka ist bis an die Grenze angespannt."

Nach seiner Einschätzung dienen die Gegenangriffe der ukrainischen Seite dazu, Zeit zu gewinnen und eine operative Einkesselung der Stadt zu verhindern. Zugleich zwinge der russische Vormarsch den Gegner, sich aus besetzten Stellungen zurückzuziehen. Zuvor hatte Generalstabschef Waleri Gerassimow erklärt, die Kämpfe in Konstantinowka konzentrierten sich auf den Nordosten. Russische Einheiten hätten die südwestlichen Stadtränder erreicht. Mehr als 60 Prozent der Stadt stünden unter Kontrolle der russischen Armee. 

Ein Toter nach ukrainischem Drohnenangriff auf Sewastopol

Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Sewastopol ist ein Mann getötet worden. Zwei weitere Menschen wurden verletzt. Dies teilt Gouverneur Michail Raswoschajew auf Telegram mit:

"Während des Angriffs kam ein Mann ums Leben, der sich in einem Privathaus auf dem Gelände einer Datschenanlage befand."

Durch herabfallende Trümmer der Drohnen kam es an mehreren Orten zu Bränden. In der Gegend der Bucht Strelezkaja brannte Gras. Im Park Pobedy fing ein kleiner Teil des Daches eines Apartmentgebäudes Feuer. Im Gebiet Fiolent gerieten ein Privathaus und ein Waldstreifen in Brand. Entlang der Fiolentowskaja-Straße brannte ebenfalls Gras und ein Industriegebäude geriet in Brand. In der Wakulenko-Straße wurden in mehreren Wohnhäusern Fensterscheiben beschädigt. Auch Autos wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 138 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 138 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

  • Region Krasnodar – 40, 
  • Republik Krim – 35,
  • Region Stawropol – 28,
  • Gebiet Kursk – acht, 
  • Gebiet Rostow – zwei,
  • Gewässer des Asowschen Meeres – 18,
  • Gewässer des Schwarzen Meeres – sieben.  

Experte: Russische Truppen rücken bei Dobropolje breit vor

Russische Truppen rücken nach Angaben eines Experten bei Dobropolje in der Donezker Volksrepublik (DVR) auf breiter Front vor. Die Offensive entwickle sich sowohl nördlich als auch südlich der Stadt, erklärte der Militärexperte Witali Kisseljow gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

"Die Offensive auf Dobropolje verläuft breit gefächert nach Norden in Richtung der Ortschaften Schewtschenko und Swetloje. Gleichzeitig erfolgt eine Umfassung von Süden: An den Rändern von Belizkoje sowie im Raum von Wolnoje und südlich von Kutscherow Jar gehen die Gefechte weiter."

Ihm zufolge dauern die Kämpfe in mehreren Abschnitten an. Russische Einheiten seien unter anderem an den Stadträndern von Belizkoje sowie nahe Wolnoje und Kutscherow Jar im Einsatz. Zuvor hatte Generalstabschef Waleri Gerassimow erklärt, die heftigsten Kämpfe fänden derzeit im Verantwortungsbereich des Truppenverbandes Mitte statt. Während die Einnahme von Grischino und Nowy Donbass abgeschlossen werde, entwickle sich die Offensive in Richtung Dobropolje weiter.

Peskow: Dreiergespräche mit USA und Ukraine vorerst ausgesetzt

Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine unter Vermittlung der USA sind derzeit ausgesetzt. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber der Zeitung Iswestija. Zugleich laufe die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA weiter. Kirill Dmitrijew, Sonderbeauftragter des Präsidenten für Investitions- und Wirtschaftskooperation mit dem Ausland und Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds, bleibe Teil der russisch-amerikanischen Arbeitsgruppe.

"Kirill Dmitrijew arbeitet weiter. Die dreiseitige Gruppe ist auf Pause."

Unabhängig davon werde Russland den Austausch von Gefangenen sowie die Rückführung von Gefallenen mit der Ukraine fortsetzen, betonte der Kremlsprecher.

18.03.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Litauen verhängt Einreiseverbote für russische Soldaten

Laut der Entscheidung der litauischen Behörden dürfen 268 russische Soldaten, die an der Front in der Ukraine gekämpft haben, nicht nach Litauen einreisen. "Die von ehemaligen russischen Kämpfern ausgehenden Sicherheitsbedrohungen sind offensichtlich. Wir können sie nicht ignorieren", erklärte Innenminister Vladislavas Kondratovič.

Zuvor hatte Estland Einreiseverbote verhängt und mehr als 1.300 russische Militärs auf eine schwarze Liste gesetzt.

Erneute ukrainische Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Belgorod

Das ukrainische Militär hat am Mittwochnachmittag (Ortszeit) vier Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen attackiert. Insgesamt setzte der Gegner acht unbemannte Fluggeräte gegen zivile Ziele ein.

Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekanntgibt, erlitt im Dorf Kupino ein Zivilist eine Minenverletzung infolge einer Drohnenattacke.

Laut dem Beamten wurden außerdem ein Geschäftsraum, ein Verwaltungsgebäude, eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, zwei Eigenheime und mindestens neun zivile Fahrzeuge beschädigt.

CIA-Direktor: Konflikt mit Iran hat keine Auswirkung auf Ukraine-Hilfe

Washington werde die Ukraine im Konflikt mit Russland trotz der anhaltenden Eskalation im Nahen Osten weiterhin unterstützen, erklärte John Ratcliffe, der Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA.

"Ich bin mir sicher, dass wir mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigen können", sagte Ratcliffe während einer Anhörung im Geheimdienstausschuss des US-Senats.  

Laut dem Geheimdienstchef sei es für die USA möglich, ihre Ziele im Nahen Osten zu verfolgen und zugleich Kiew weiterhin Hilfe zu leisten.

TASS: Ukrainische Deserteure verfolgen Angehörige der Sperreinheiten im Hinterland

Die ukrainische Militärführung setzt radikale Nationalisten als Teil der Sperreinheiten ein. Die zwangsmobilisierten Ukrainer, die an der Front überlebt haben und desertiert sind, verfolgen jedoch die Militärs der Sperreinheiten im Hinterland regelrecht. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet darüber unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.

Die Quelle habe in dem Zusammenhang mitgeteilt, zuvor sei in Wyschgorod im Gebiet Kiew der Kommandeur einer ukrainischen Drohneneinheit, A. Glawtschow, getötet worden. Der Offizier, der als Teil der Artillerieaufklärung gekämpft und an der Anti-Terror-Operation der Ukraine im Donbass teilgenommen habe, habe über zahlreiche Auszeichnungen verfügt.

Russische Artillerie zerstört gegnerisches Kampfgerät durch präzise Treffer (Video)  

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten der Truppenverbände Süd und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mithilfe einer Msta-B-Haubitze und eines D-30-Geschützes einen Pickup sowie ein gepanzertes Infanterie-Kampffahrzeug der ukrainischen Einheiten samt Personal außer Gefecht.

Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 14:00 Uhr bis 20:50 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 32 ukrainische unbemannte Fluggeräte über der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Adygeja sowie über dem Schwarzen Meer zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Mittwoch Starrflüglerdrohnen ein.

Medienbericht: In Berlin steigt Zahl von Senioren aus Ukraine

Der Evangelische Pressedienst (epd) berichtet unter Berufung auf die Berliner Integrationsbeauftragte Katarina Niewiedzial, dass die Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine in Berlin im vergangenen Jahr gestiegen sei. Im Vergleich zum Jahr 2024 sei diese Gruppe um 5.235 auf 57.070 Personen angewachsen. Kinder und Jugendliche machten rund ein Viertel der Geflüchteten aus. Aufgrund des andauernden Krieges im osteuropäischen Land kämen jedoch auch mehr Senioren nach Deutschland.

Wie Niewiedzial mitteilt, habe Berlin unter den Geflüchteten aus der Ukraine bundesweit die niedrigste Arbeitslosenquote. Insgesamt hätten im vergangenen Jahr in Berlin rund 177.000 Geflüchtete aus verschiedenen Ländern gelebt. Damit betrage der Anteil der Geflüchteten an der Bevölkerung der Hauptstadt etwa fünf Prozent.

Merz: EU-Gipfel muss 90-Milliarden-Kredit für Ukraine freigeben

Nach Angaben von Bundeskanzler Friedrich Merz muss der EU-Gipfel am Donnerstag eine Einigung über die weitere Finanzierung der Ukraine finden. Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert den CDU-Politiker mit den Worten:

"Wir müssen in der EU jetzt schnell zu einer Einigung über das sogenannte 20. Sanktionspaket kommen. Und wir müssen auch dringend den bereits vereinbarten Kredit über 90 Milliarden Euro für die Ukraine zur Auszahlung bringen."

Man dürfe keine Rücksicht nehmen auf ein einziges Land aus der Europäischen Union, das aus innenpolitischen Gründen und eines dort geführten Wahlkampfes diese Blockade in Europa gegenwärtig aufbaue, so Merz.

Hintergrund der Blockade des Darlehens durch Ungarn ist der Streit zwischen Budapest und Kiew um die Druschba-Pipeline, die Erdöl aus Russland über die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei liefert. Diese soll nach ukrainischen Angaben bei einem russischen Angriff beschädigt worden sein. Ungarn und die Slowakei werfen Kiew aber vor, Reparaturen an der Leitung zu verzögern.

Sacharowa: Kontakte mit Frankreich unmöglich, solange Druck auf Russland ausgeübt wird

Moskau könne keine Kontakte zu Paris aufnehmen, solange es der Ansicht sei, der Druck auf Russland müsse erhöht werden. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte dies bei einem Pressebriefing.

Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot habe die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und die Ermordung des Obersten Führers Irans, Ali Chamenei, als Grund bezeichnet, Russland verstärkt unter Druck zu setzen, sagte die Sprecherin am Mittwoch in Moskau.

Paris solle seine Position für sich selbst klar bestimmen, meinte Sacharowa. Wenn Frankreich dies bereits getan und sich dafür entschieden habe, den Druck auf Russland zu erhöhen, könne keine Rede von Kontakten mit Moskau sein.

Wadephul rechnet mit Fortsetzung der US-Unterstützung für Ukraine

Bundesaußenminister Johann Wadephul erwartet ungeachtet der jüngsten transatlantischen Reibereien wegen des Iran-Kriegs keine negativen Auswirkungen auf die Unterstützung der USA für die Ukraine. Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert den CDU-Politiker mit den Worten:

"Es gibt eine breite Unterstützung für die Ukraine in der politischen Landschaft der Vereinigten Staaten von Amerika. Deswegen habe ich keinen Zweifel daran, dass am Ende die USA ihren Kurs weiter fortführen und die Ukraine weiter unterstützen werden."

Dessen ungeachtet sei es allerdings so, dass die USA ihre militärische Unterstützung deutlich zurückgefahren hätten. Deutschland sei in den vergangenen Jahren mit Abstand der größte Unterstützer der Ukraine gewesen. Insofern ändere sich für die Bundesregierung gar nichts, so der Minister.

Tausende Haushalte im Gebiet Cherson wegen Angriff aus Ukraine ohne Strom

In vier Bezirken, die im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson liegen, kann es zur Stromabschaltung kommen, nachdem das ukrainische Militär ein Umspannwerk im Raum Saporoschje beschossen hat.

Wie der Gouverneur Wladimir Saldo bekanntgibt, bleiben insgesamt 53 Ortschaften mit über 51.000 Einwohnern ohne Stromversorgung. Laut dem Beamten wurden 27 sozial bedeutsame Einrichtungen auf Notstrom umgeschaltet.

Spaniens Premier: Werden Ukraine mit "derselben Entschlossenheit" unterstützen

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat am Mittwoch neue Finanzhilfe für die Ukraine angekündigt. Er gab dies bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij im Palast La Moncloa bekannt, wie das Nachrichtenportal Diario Público berichtet.

Wie es heißt, sprach Sánchez von Militärhilfe in Höhe von einer Milliarde Euro im Jahr 2026. Damit belaufe sich die Unterstützung für die Ukraine seit Kriegsbeginn auf fast vier Milliarden Euro, heißt es im Bericht.

"Wir können nicht leugnen, dass die Krise im Nahen Osten die öffentliche Debatte dominiert", sagte der spanische Regierungschef. Trotzdem werde Spanien "dem ukrainischen Volk weiterhin mit derselben Entschlossenheit helfen".

Orbán: Ära der NATO-Osterweiterung ist vorbei

Der Westen hat, ohne es mit Moskau abzustimmen, das europäische Sicherheitssystem verändert, indem er angekündigt hat, die Ukraine in die NATO aufzunehmen. Dies erklärte Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán in einem Interview mit dem Fernsehsender GB News.

Eine neue Ära sei angebrochen, fügte Orbán hinzu. Die Phase der NATO-Osterweiterung sei zu Ende gegangen. "Nun müssen wir diese neue Realität akzeptieren", meinte der ungarische Premier. "Lasst uns einfach eine Einigung finden, wie wir friedlich zusammenleben können."

Die Ukraine sei eine Pufferzone, sagte Orbán weiter. Der Politiker rief außerdem dazu auf, ein neues System der Sicherheit und der Zusammenarbeit in den Bereichen Handel und Energie gemeinsam mit Russland aufzubauen.

Peskow: Europa will an Ukraine-Gesprächen teilnehmen

Russland habe "Signale" von europäischen Ländern erhalten, dass diese an den Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konfliktes teilnehmen wollten. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow.

Ihm zufolge habe es "Signale von Europäern" bezüglich ihres Wunsches gegeben, "einen Platz am Verhandlungstisch einzunehmen". Moskau halte dies jedoch nicht für "nötig und sinnvoll".

Ukrainische Streitkräfte greifen Energodar mit Artillerie an

Das ukrainische Militär hat am Mittwochnachmittag (Ortszeit) Energodar unter Einsatz von Artillerie beschossen. Dies gibt der Bürgermeister Maxim Puchow bekannt. In der Stadt befindet sich das Atomkraftwerk Saporoschje.  

"Vermutlich kam es infolge des Artilleriebeschusses zu einem kompletten Stromausfall in Energodar", schreibt der Beamte in einem auf Telegram veröffentlichten Beitrag. Die zuständigen Dienste würden die Versorgung wiederherstellen, sobald sich die Lage normalisiert habe.

Puchow fordert die Einwohner auf, möglichst wenig in der Stadt unterwegs zu sein und sich an sicheren Orten aufzuhalten, bis weitere Informationen vorliegen.

Russische Drohnenpiloten entlang der Front erfolgreich im Einsatz (Video)

Das russische Verteidigungsministerium zeigt Fachleute des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme im Einsatz. Wie er heißt, setzten die Drohnenpiloten Ausrüstung, Selbstfahrlafetten, Teile von Fernmeldeanlagen, Deckungen und unbemannte Luftfahrzeuge der ukrainischen Einheiten außer Gefecht.

Weitere ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen

Die russische Flugabwehr hat weitere ukrainische Drohnen zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

"Zwischen 9:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 28 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört."

Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

  • Region Krasnodar – 13, 
  • Gewässer des Asowschen Meeres – sieben,
  • Region Stawropol – drei, 
  • Gewässer des Schwarzen Meeres – drei, 
  • Republik Krim – zwei.

Kiew terrorisiert weiterhin Zivilbevölkerung im Raum Cherson

Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden erneute Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. In den zurückliegenden 24 Stunden griff das ukrainische Militär mindestens 32 Ortschaften mit Drohnen und Artillerie an.  

"Infolge der barbarischen Angriffe des Kiewer Regimes wurde ein Zivilist getötet und sechs weitere Menschen, darunter drei Kinder, verletzt", gibt der Gouverneur Wladimir Saldo auf Telegram bekannt.

Durch den Beschuss und Drohnenattacken seien mehrere Eigenheime, Fahrzeuge, ein Verwaltungsgebäude und eine Kulturhalle zu Schaden gekommen, so der Beamte.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.175 Soldaten verloren hat.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 255 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, 13 Autos, drei Artilleriegeschütze und drei Materiallager.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 180 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge vom Typ HMMWV aus US-Produktion, 25 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze sowie ein Munitionslager der ukrainischen Armee.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 135 Kämpfer einbüßen. Zwei Schützenpanzerwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 17 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze, drei Munitionslager und sechs Materiallager wurden getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 275 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte zehn gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze, eine Radaranlage sowie drei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 275 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, sechs Autos und eine Selbstfahrlafette vom Typ Gwosdika.

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 55 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband elf Autos, ein Artilleriegeschütz, fünf Stationen für elektronische Kampfführung, ein unbemanntes Boot, ein Munitionslager und drei Materiallager der ukrainischen Armee.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, angegriffen. Außerdem wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 145 Bezirken getroffen.

Russische Luftabwehrkräfte haben drei gelenkte Bomben und 316 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 124.731 unbemannte Luftfahrzeuge, 652 Flugabwehrraketensysteme, 28.326 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.690 Mehrfachraketenwerfer, 33.917 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie  57.130 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

LVR: Mehrere Privathäuser bei Drohnenangriffen beschädigt

Die ukrainischen Streitkräfte haben Drohnenangriffe auf die Stadt Rowenki in der Volksrepublik Lugansk durchgeführt, wobei mehrere Privathäuser beschädigt wurden. Dies gab der Chef der Republik, Leonid Pasetschnik, bekannt.

"Die Stadt Rowenki wurde von gegnerischen Drohnen angegriffen. Glücklicherweise gab es keine Opfer. Nach ersten Informationen kamen elf Privathäuser in mehreren Straßen zu Schaden: Fenster, Fassaden und Dächer wurden beschädigt".

Ukraine will Abfangdrohnen an Verbündete liefern

Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij ist die Ukraine in der Lage, täglich etwa 2.000 Abfangdrohnen zu produzieren. Die Hälfte davon könnte ihm zufolge an die Verbündeten geliefert werden, um deren Verteidigung zu stärken. In einer Rede vor dem britischen Parlament in London fügte Selenskij hinzu, dass Kiew bereits mehr als 200 ukrainische Flugabwehrexperten in den Nahen Osten geschickt habe. Außerdem werde derzeit an Unterwasserdrohnen sowie an Fluggeräten gearbeitet, die auf den Ozeanen eingesetzt werden können.

Moldawien könnte zu einem Transitpunkt für illegale Waffen aus Ukraine werden

Nach dem Ende des Konfliktes in der Ukraine könnte Moldawien zu einem Teil einer Transitroute für illegale Waffen und Munition aus der Ukraine werden. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf Serghei Diaconu, den Leiter des Nationalen Krisenmanagementzentrums der moldawischen Regierung.

"Derzeit analysieren wir Sicherheitsrisiken, die wir nach Kriegsende sehen. All diese Waffen, die sich auf ukrainischem Territorium befinden, werden illegal in Moldawien transportiert. Wir haben mehrere Treffen mit Partnern abgehalten und erarbeiten verschiedene Szenarien und Einsatzpläne."

Diaconu zufolge planten die Behörden, sich im Voraus auf das Risiko vorzubereiten. Chișinău setze auf die Unterstützung der EU bei der Stärkung der Grenzen.

Gladkow: Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden mit mehr als 80 Drohnen angegriffen

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 22 Orte in sechs Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens neun Geschosse abgefeuert und 83 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 28 abgefangen wurden. 

Gladkow meldet fünf Opfer: Ein Zivilist kam ums Leben, vier weitere erlitten Verletzungen. 

Infolge der Angriffe wurden neun Privathäuser, eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude und zwölf Fahrzeuge beschädigt.

FSB nimmt einen Jugendlichen fest, der Terroranschlag auf eine Kirche an Ostern plante

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB und das russische Ermittlungskomitee haben einen Jugendlichen, Jahrgang 2009, festgenommen, der auf Anweisung eines ukrainischen Kontaktmannes Schüler für terroristische Aktivitäten rekrutierte und einen Terroranschlag auf eine orthodoxe Kirche in der Stadt Ufa plante. 

Es wurde festgestellt, dass der Jugendliche von Ufa von einem in der Ukraine lebenden Vertreter einer in Russland verbotenen internationalen Terrororganisation über Telegram angeworben worden sei. Auf seine Anweisung soll der Festgenommene die ideologische Bearbeitung der Studierenden durchgeführt haben, mit dem Ziel, sie in terroristische Aktivitäten einzubeziehen.

Der FSB berichtete, dass der junge Mann auf die Anweisung des Kontaktmannes hin plante, an Ostern einen Selbstmordanschlag zu verüben, um Zivilisten zu töten. Wie es heißt, habe der Kurator dem Jugendlichen Anweisungen zum Bau von improvisierten Sprengsätzen, insbesondere eines Selbstmordgürtels, geschickt. 

Der Festgenommene habe während des Verhörs ein Geständnis abgelegt. Ihm zufolge habe er gewusst, dass sein Kontaktmann in der Ukraine lebte und auf Anweisung ukrainischer Geheimdienste handelte.

Russische Armee befreit weitere Ortschaft in DVR 

Die Einheiten des Truppenverbandes West haben binnen 24 Stunden die Ortschaft Alexandrowka in der Volksrepublik Donezk befreit, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. 

Gebiet Kursk: 60 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 60 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 17. März bis 7:00 Uhr am 18. März wurden insgesamt 43 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Dreimal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldet keine Opfer oder Sachschäden.

Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

"Am 18. März zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden zehn ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört: acht Drohnen über der Region Krasnodar und zwei Drohnen über den Gewässern des Schwarzen Meeres."

Experte: Ukrainische Streitkräfte werden aus dem Vorort von Konstantinowka zurückgedrängt

Russische Streitkräfte rücken östlich der Ortschaft Iljinowka, einem Vorort von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk, vor und drängen ukrainische Soldaten zurück. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.

"Der Gegner hält derzeit Stellungen am nördlichen Stadtrand von Iljinowka. Im östlichen Teil befinden sich noch einige verstreute Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, aber unsere Jungs arbeiten daran, den Gegner aus der Ortschaft zu vertreiben, und rücken nach Norden in Richtung Konstantinowka vor."

TASS: Kiew setzte seit 2022 mehr als 500 ATACMS- und Storm-Shadow-Raketen ein

Laut Berechnungen der Nachrichtenagentur TASS hätten ukrainische Truppen seit Beginn der militärischen Sonderoperation mehr als 500 ballistische Raketen vom Typ ATACMS und Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow/SCALP eingesetzt.

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums setzten die ukrainischen Streitkräfte im Jahr 2023, als die westlichen Raketenlieferungen begannen, etwa 120 Storm Shadow/SCALP-Raketen aus französisch-britischer Produktion sowie 13 US-amerikanische ATACMS-Raketen ein.

Die intensivsten Angriffe mit US-Raketen erfolgten im Jahr 2024 – etwa 220. Außerdem habe Kiew mehr als 90 Storm-Shadow/SCALP-Raketen eingesetzt.

Im vergangenen Jahr sei der Einsatz der Raketen zurückgegangen: Etwa 45 Storm-Shadow- und SCALP-Raketen und 24 ATACMS-Raketen seien in Richtung Russland abgefeuert worden.

Im März 2026 habe die ukrainische Armee die Region Brjansk mit sieben britischen Raketen angegriffen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 85 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.

Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

  • Region Krasnodar – 42, 
  • Gewässer des Schwarzen Meeres – 13,  
  • Gewässer des Asowschen Meeres – sechs,
  • Gebiet Brjansk – fünf,
  • Republik Krim – fünf,
  • Republik Adygeja – vier,
  • Gebiet Leningrad – drei,  
  • Gebiet Woronesch – zwei, 
  • Gebiet Astrachan – zwei,  
  • Gebiet Kaluga – eine, 
  • Gebiet Smolensk – eine, 
  • Region Stawropol – eine.

17.03.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Exklusiv aus dem Donbass: Ausbildung von Soldaten für den Fronteinsatz

RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij bekam einen Einblick in das Training von Soldaten des Marineinfanterie-Regiments Nr. 177, das im Bereich des Truppenverbands "Zentrum" eingesetzt wird.

Die Ausbildung umfasst Übungen zu Bewegung im Gefecht, Häuserkampf, Funk, medizinischer Versorgung, Topografie und Pionieraufgaben. Ausbilder und Soldaten betonen die Bedeutung intensiver Vorbereitung, um Fehler im Kampfeinsatz zu vermeiden.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Flugabwehr zerstört erneut ukrainische Drohnen über Russland

Einheiten der russischen Flugabwehr haben zwischen 13 und 20 Uhr Moskauer Zeit 25 unbemannte Flugzeuge der Ukraine über der Region Krasnodar zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium. Zudem wurden je zwei Drohnen über der Teilrepublik Krim, dem Gebiet Belgorod und dem Schwarzen Meer abgeschossen. Vom Himmel über dem Asowschen Meer, den Gebieten Brjansk und Kursk sowie der Region Stawropol wurde je eine Drohne geholt.

Französischer Außenminister: Dialog zwischen EU und Russland nicht ausgeschlossen

Frankreich schließt den Dialog zwischen der Europäischen Union und Russland über die Lösung des Ukraine-Konfliktes nicht aus, erklärt Außenminister Jean-Noël Barrot auf der Konferenz Europe 2026. Diskussionen mit Moskau wären auch möglich, da Europa der Haupthelfer sei, auf den sich die Ukraine stütze, betonte Barrot. Nach Ansicht des Außenministers könnte der Dialog ohne Vermittler und zum richtigen Zeitpunkt dazu dienen, dass die beiden Seiten ihre Erwartungen und "rote Linien" austauschen.

Türkei könnte erneut russisch-ukrainische Verhandlungen organisieren

Die Türkei ist bereit, eine neue Verhandlungsrunde zwischen Russland und der Ukraine möglichst schnell zu empfangen, erklärt Außenminister Hakan Fidan auf einer Pressekonferenz.

Früher am Montag führte Fidan nach eigenen Angaben ein Telefongespräch mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow. Dabei wurden der aktuelle Stand der Verhandlungen und der mögliche Beitrag der Türkei besprochen.

Man sollte die Bemühungen um eine friedliche Lösung nicht behindern, erklärt Fidan und äußert sich hoffnungsvoll, dass die diplomatischen Anstrengungen zu einem dauerhaften und gerechten Frieden im Einklang mit den grundlegenden Prinzipien des Völkerrechts und der UN-Charta führen werden.

Peskow: Kiew leistet völlig vergeblichen Widerstand, anstatt sich an den Verhandlungstisch zu setzen

Die ukrainische Führung setze mit ihren Angriffen auf russische Regionen ihren vergeblichen Widerstand fort, anstatt zu Verhandlungen überzugehen, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. Er wies darauf hin, dass das russische Militär die Kampfhandlungen fortsetze und die gesteckten Ziele erreiche; zudem schütze es die russischen Regionen.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Wadephul besteht auf Sanktionen gegen Russland

Die Sanktionen gegen Russland jetzt zu lockern, sei in jedem Fall der falsche Weg, meint Außenminister Johann Wadephul. Bei einer Pressekonferenz mit seinem griechischen Amtskollegen Giorgos Gerapetritis in Berlin betonte der CDU-Politiker, dass Moskau ein Kriegsgewinnler der aktuellen Krise im Nahen Osten sei. Das Land profitiere von höheren Öl- und Gaspreisen, das fülle seine Kriegskasse, um die Kampfhandlungen gegen die Ukraine unvermindert fortzusetzen. Umso mehr müssten sich die EU und Deutschland hinter die Energiesanktionen stellen und die Einnahmen Russlands mit weiteren Maßnahmen beschneiden.

Trump: Ohne US-Hilfe wäre Kiew nach einem Tag erledigt

Ohne Hilfe der USA hätte die Ukraine innerhalb eines Tages eine Niederlage erlitten, meint Präsident Donald Trump. Bei einer Pressekonferenz mit dem irischen Premierminister Micheál Martin im Weißen Haus betonte Trump:

"Ich bin nicht gerade begeistert, dass wir ihnen in der Ukraine geholfen haben. Die Ukraine wäre innerhalb eines Tages erledigt, wenn wir nicht geholfen hätten."

Trump zufolge lieferten die USA die besten Waffen der Welt kostenfrei an die Ukraine. Nun gebe Washington kein Geld mehr aus:

"Sie kaufen zu vollen Kosten von uns. Aber [Ex-Präsident Joe] Biden gab ihnen 350–400 Milliarden US-Dollar in bar für Waffen. Bezüglich dieses Geldes müssen wir Ermittlungen anstellen."

Bericht: Mitarbeiter ukrainischer Medien könnten Freistellung vom Wehrdienst verlieren

Vier ukrainische Fernsehkanäle könnten die Möglichkeit verlieren, ihren Mitarbeitern eine Freistellung von der Mobilmachung anzubieten. Das ukrainische Nachrichtenportal Strana.ua berichtet dazu:

"Das Kulturministerium hat Mitarbeitern des Unternehmens '1+1 Internet' das Recht auf Freistellung vom Wehrdienst entzogen. Einige Kanäle schreiben, dass Mitarbeiter der Nachrichtenportale TSN, UNIAN, Glawred, 1+1, 2+2 und TET davon betroffen sein könnten."

In diesem Zusammenhang erklärte ein Mitarbeiter eines der Kanäle gegenüber Strana.ua, dass sein Unternehmen seine Mitarbeiter zwar immer noch von der Mobilisierung freistelle, es aber keine Garantien auf eine Fortsetzung dieser Praxis gebe.

Reuters: EU leistet Hilfe bei Reparaturen an Druschba-Pipeline

Die Ukraine hat das Angebot der Europäischen Union auf technische und finanzielle Unterstützung zur Wiederherstellung der Öllieferungen nach Ungarn und in die Slowakei über die beschädigte Druschba-Pipeline angenommen. Dies berichtet Reuters unter Verweis auf EU-Ratspräsident António Costa.

In einem Schreiben an die EU habe der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärt, die Reparaturarbeiten an der Pipeline stünden kurz vor dem Abschluss, die Pumpenstation werde voraussichtlich in anderthalb Monaten wieder in Betrieb genommen, sofern es nicht zu weiteren Angriffen Russlands komme.

Die Vorwürfe, dass die Ukraine den Öltransport durch die Druschba-Pipeline absichtlich behindere, seien grundlos, betonte Selenskij laut Reuters.

EU will Kredit für Kiew vor dem Gipfel bewilligen

Paula Pinho, die Sprecherin der Europäischen Kommission, gibt im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt, dass der 20. Sanktionspaket gegen Russland und der Kredit für die Ukraine immer noch nicht bewilligt seien. In Bezug auf das von Ungarn blockierte Sanktionspaket sagt sie:

"Zum 20. Sanktionspaket gibt es noch keine Neuigkeiten."

Der Kredit in Umfang von 90 Milliarden Euro könnte indessen laut Pinho noch vor dem EU-Gipfel bewilligt werden, der am 19. und 20. März stattfinden soll:

"Die Verhandlungen zum Kredit setzen wir aktiv fort. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir es noch vor dem EU-Gipfel bewilligen könnten."

Szijjártó: Wadephul droht uns offen wegen Verteidigung unserer nationalen Interessen

Nach dem Treffen des EU-Außenrats am Montag hat der ungarische Chefdiplomat Péter Szijjártó seine erste Einschätzung zu Brüssels und Berlins Forderungen an Budapest abgegeben.

"Der deutsche Außenminister hat uns heute ohne jegliche Umschweife, offen, direkt, klar und sehr deutlich gedroht, dass es für Ungarn sehr harte Konsequenzen haben wird, wenn wir nicht auf die Verteidigung der ungarischen nationalen Interessen verzichten", erklärte Szijjártó.

"Wenn wir nicht bedingungslos aufhören, wichtige Entscheidungen für die Ukrainer zu blockieren" – wie das derzeit geplante 20. Sanktionspaket gegen Russland –, dann werde dies laut Wadephuls Drohungen schwere Folgen haben, fügte der ungarische Volksvertreter hinzu.

"Ungarn kann weder bedroht noch erpresst werden – weder von Kiew, noch von Brüssel, noch von Berlin", stellte Szijjártó klar.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Schoigu: Keine Region Russlands vor ukrainischen Drohnen sicher

Keine Region Russlands könne, was ukrainische Drohnen und die ständige Weiterentwicklung unbemannter Systeme angehe, in Sicherheit sein. Das erklärte Sergei Schoigu, der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, bei einem Besuch in Jekaterinburg im Föderationskreis Ural. Bislang sei die Ural-Region außerhalb der Reichweite der Angriffe vom ukrainischen Territorium aus gewesen.

Stand Ende 2025 sei die Zahl der von Kiew auf russischem Staatsgebiet organisierten Terrorangriffe um 40 Prozent auf 1.830 gestiegen, betonte Schoigu. Dabei sehe sich Russland organisiertem Widerstand aus 56 Staaten gegenüber. Diese Länder nutzten ihre Erfahrungen und zahlreiche Mechanismen ihrer Geheimdienste, um Terroranschläge und Sabotageakte gegen kritische Einrichtungen durchzuführen.

Als Reaktion darauf sollte Russland in Fragen der Verteidigung "höchste Organisation und operative Disziplin" an den Tag legen, meinte Schoigu. Hauptziel sei die wirksame Abwehr von Bedrohungen durch Staaten, die den Betrieb strategischer Einrichtungen Russlands stören wollten.

Gebiet Saporoschje: Drei Verletzte nach ukrainischem Angriff auf Wassiljewka

Die ukrainischen Streitkräfte haben die Stadt Wassiljewka im Gebiet Saporoschje mit einer Drohne angegriffen. Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet über drei Verletzte. Nach seinen Angaben waren zwei Männer zur Zeit des Angriffs in einem Auto, ein Mann befand sich nahe dem Ort des Vorfalls. Alle Betroffenen wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

Ukrainische Angriffe auf Gebiet Cherson: Zwei Tote, mehrere Verletzte an einem Tag

Innerhalb von 24 Stunden sind bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Cherson zwei Zivilisten ums Leben gekommen, sieben Menschen erlitten Verletzungen. Das berichtet Gouverneur Wladimir Saldo. Bei einem Angriff traf die Drohne einen Krankenwagen, so Saldo weiter. Getroffen wurden eine Sanitäterin und zwei Sanitäter sowie die Patientin.

Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland

Einheiten der russischen Flugabwehr haben 30 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Laut einem Bericht des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele zwischen 9 und 13 Uhr Moskauer Zeit über folgenden Regionen Russlands abgeschossen:

  • Region Krasnodar – 16,
  • Gebiet Leningrad – fünf,
  • Teilrepublik Krim – zwei,
  • Teilrepublik Adygeja – eins.

Zudem wurden sechs Drohnen vom Himmel über dem Asowschen Meer geholt.

GUS-Generalsekretär rechnet mit Rückkehr der Ukraine

Die Ukraine wird in die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) zurückkehren, vermutet der Generalsekretär der Organisation, Sergei Lebedew. Im Rahmen der Eröffnung der 33. Internationalen Buchmesse im weißrussischen Minsk, die im laufenden Jahr dem 35-jährigen Jubiläum der GUS gewidmet ist, erklärte er in einem Gespräch mit Journalisten:

"Wir sind uns sicher, dass die Ukraine ebenso wie Moldawien in die GUS zurückkehren wird. Möglicherweise nicht im gleichen Format wie früher, doch wir sind zusammen. Sie haben gesehen, dass Moldawien hier dabei ist. Das ist sehr angenehm."

Die Ukraine war 2018 aus der GUS ausgetreten.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs an Personal und Material im Verlauf des vergangenen Tages bekannt.

Der Meldung zufolge verlor Kiews Militär in den Gebieten Sumy und Charkow durch den russischen Truppenverband Nord bis zu 270 Soldaten. Drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos, ein Artilleriegeschütz, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung, eine Radaranlage RADA RPS-42 aus israelischer Produktion sowie zehn Munitions- und Materiallager wurden zerstört.

Einheiten des Truppenverbands West verbesserten ihre taktische Stellung. Die Ukraine verlor über 170 Kämpfer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwei gepanzerte Mannschaftstransporter vom Typ M113 aus US-Produktion, 25 Autos, ein Artilleriegeschütz und fünf Munitionslager.

Beim Vorrücken des russischen Truppenverbands Süd verlor das ukrainische Militär bis zu 200 Soldaten. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, ein M113-Transporter, zehn Autos, vier Geschütze sowie acht Material- und Munitionslager wurden zerstört.

Auch der Truppenverband Mitte verbesserte seine taktische Stellung. Das ukrainische Militär verlor am entsprechenden Frontabschnitt über 280 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, zwei Geschütze und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung.

Die ukrainischen Verluste im Kampf gegen den vorrückenden russischen Truppenverband Ost beliefen sich auf über 255 Soldaten. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwölf Autos sowie drei Artilleriegeschütze wurden außer Gefecht gesetzt.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor das ukrainische Militär bis zu 65 Soldaten, zwölf Autos, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und zwei Materiallager.

Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie sieben Lenkgleitbomben und 421 Starrflügler-Drohnen ab.

Russische Armee befreit zwei Orte im Gebiet Sumy und der DVR

Russlands Streitkräfte haben die Siedlungen Sopytsch im Gebiet Sumy und Kaleniki in der Donezker Volksrepublik unter Kontrolle genommen. Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium. 

Angaben der Behörde zufolge wurde Sopytsch im Zuge der Offensive des Truppenverbands Nord eingenommen. Kaleniki wurde im Rahmen eines Vorstoßes des Truppenverbands Süd befreit.

Großbritannien und Ukraine wollen Zusammenarbeit im Bereich militärischer KI vertiefen

Großbritannien und die Ukraine wollen einer Pressemitteilung der britischen Regierung zufolge ihre Zusammenarbeit im militärischen Bereich vertiefen.

Wie es in der Meldung heißt, soll der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij am heutigen Dienstag London besuchen. Dabei wird erwartet, dass er und der britische Ministerpräsident Keir Starmer eine gemeinsame Erklärung zur Vertiefung der Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit und Militärindustrie abgeben. Die Meldung kündigt an:

"Das Vereinigte Königreich will zusätzlich ein neues KI-Exzellenzzentrum innerhalb des Verteidigungsministeriums der Ukraine finanzieren. Dieses Expertenteam wird mithilfe von 500.000 Pfund (umgerechnet knapp 580.000 Euro) sicherstellen, dass KI in vollem Umfang genutzt wird, um Vorteile auf dem Schlachtfeld zu erzielen."

Starmer erklärte dazu, dass die vertiefte Zusammenarbeit die ukrainische und britische "Verteidigungsfähigkeit" stärken werde.

Europäischer Ratspräsident: Verhandlungen mit Russland notwendig

Der Präsident des Europäischen Rats, António Costa, hat eingeräumt, dass für die EU künftig Verhandlungen mit Russland notwendig sein werden. Dabei betonte er, dass der Zeitpunkt dafür noch nicht gekommen sei. Die spanische Nachrichtenagentur Europa Press zitiert Costa:

"Ich denke, dass wir in Zukunft mit Russland sprechen müssen. Nicht über Energiefragen, sondern über Fragen der europäischen Sicherheit und des Friedens in der Ukraine. Dieser Tag wird kommen, aber nicht jetzt."

Zuvor hatte Belgiens Ministerpräsident Bart De Wever eine Wiederaufnahme des Dialogs mit Russland über den Import von Energieträgern und die Beilegung des Ukraine-Konflikts gefordert.

Gebiet Brjansk: Zivilist durch ukrainischen Angriff verwundet

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Brjansk ist ein Zivilist verwundet worden. Alexander Bogomas, der Gouverneur der Region, berichtet dazu:

"Das ukrainische Militär hat das Dorf Kistjor im Bezirk Pogar mit Kamikaze-Drohnen angegriffen. Durch terroristische Aktionen des Kiewer Regimes wurde leider ein Zivilist verwundet."

Nach weiteren Angaben des Gouverneurs wurde der Mann in ein Krankenhaus eingewiesen, wo er medizinisch versorgt wird.

Gebiet Belgorod weiterhin unter ukrainischen Angriffen – ein Toter

Im Verlauf des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär über 105 Drohnen und über 15 Artilleriegeschosse gegen die Städte und Dörfer des Gebiets Belgorod abgefeuert. Dies berichtet der operative Stab der Region.

In der Stadt Korotscha wurden nach Angaben der Behörde fünf Menschen, darunter vier Minderjährige, durch die Explosion einer Drohne verwundet. Eine weitere Zivilistin im Bezirk Borissowka erlitt Verletzungen. Im Bezirk Schebekino wurden zwei Männer verwundet. Weitere Angriffe richteten sich gegen Ortschaften in den Bezirken Belgorod, Waluiki, Wolokonowka, Graiworon und Krasnaja Jaruga, wo mehrere Gebäude und Fahrzeuge beschädigt wurden.

Am Morgen des heutigen Dienstags ist zudem nach Angaben der regionalen Verwaltung ein Zivilist in der Stadt Graiworon ums Leben gekommen, nachdem Kiews Truppen sein Auto mit einer FPV-Drohne angegriffen hatten.

Militärexperte: Russische Armee kämpft um Komsomolskoje bei Guljajpole

Einheiten der russischen Armee haben den Kampf um die Ortschaft Komsomolskoje (ukrainischer Name Guljajpolskoje) im Gebiet Saporoschje aufgenommen, berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS führte er aus, dass Russlands Streitkräfte ihre Offensive im Nordwesten, Westen und Südwesten von Guljajpole fortsetzen. Marotschko erklärte:

"Nach dem Vorrücken bei Werchnjaja Tersa haben russische Stoßtrupps Kämpfe an den Ortsrändern begonnen, bei Gorkoje wurde die Kontrollzone erweitert. Es wird auch aktiv um die Befreiung von Komsomolskoje gekämpft."

Russlands Luftabwehr schießt in der Nacht über 200 ukrainische Drohnen ab

Während der vergangenen Nacht hat Russlands Luftabwehr insgesamt 206 Drohnen über den Regionen des Landes abgeschossen, berichtet das russische Verteidigungsministerium. Die Behörde gibt dazu bekannt:

"Zwischen 20:00 Uhr Moskauer Zeit am 16. März und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 17. März haben diensthabende Luftabwehrkräfte 206 ukrainische Starrflügler-Drohnen abgefangen und vernichtet: 62 Drohnen über Gebiet Brjansk, 43 über Gebiet Moskau, darunter 40 Drohnen, die auf dem Weg nach Moskau waren, 28 über Gebiet Krasnodar, 18 über der Republik Krim, zwölf über Gebiet Smolensk, neun über Gebiet Kaluga, acht über Gebiet Belgorod, sechs über Gebiet Rostow, vier über Gebiet Leningrad, drei über Gebiet Astrachen, eine über der Republik Adygeja und zwölf über dem Asowschen Meer."

16.03.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Reiche: Gaskauf aus Russland hieße, einen Kriegstreiber zu unterstützen

Am Rande eines EU-Energieministertreffens in Brüssel am Montag hat die deutsche Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche (CDU), Fragen der Presse beantwortet. Auf die Möglichkeit einer Wiederaufnahme der Energielieferungen aus Russland erklärte Reiche:

"Eine Gasversorgung aus Russland wäre ein Rückschritt und hieße, sich zurückzubegeben in eine absolut unsichere Situation und einen Kriegstreiber zu unterstützen. Das kommt für uns nicht infrage."

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

London: Großbritannien liefert Munition und Tausende Drohnen an die Ukraine

Innerhalb eines Monats hat das Vereinigte Königreich 3.500 Drohnen, 18.000 Artilleriegeschosse und drei Millionen Schuss Munition an die Ukraine geliefert. Dies gab der britische Verteidigungsminister John Healey im Parlament bekannt.

Zuvor hatte der russische Botschafter in London, Andrei Kelin, erklärt, die britischen Behörden hätten sich bislang kein einziges Mal für eine friedliche Beilegung des Konflikts ausgesprochen und nähmen weiterhin eine Russland feindliche Position ein. Ihn beunruhigten insbesondere die Waffenlieferungen, "kriegerische Erklärungen" und die einseitige Haltung Londons.

Kelin fügte hinzu, er habe von der Regierung des Vereinigten Königreichs "kein einziges Wort" über die Notwendigkeit einer diplomatischen Beendigung des Konflikts gehört.

Energodar: Ukrainische Drohne greift Café an – Feuerwehr unter Beschuss

Die ukrainischen Streitkräfte haben versucht, Mitarbeiter des Katastrophenschutzministeriums anzugreifen, als diese einen Brand in der Stadt Energodar löschen wollten. Dies teilt der Bürgermeister der Stadt, Maxim Puchow, auf Telegram mit:

"Der Feind hat die Löscharbeiten bewusst behindert und versucht, Mitarbeiter des Katastrophenschutzministeriums anzugreifen."

Zuvor hatte Puchow berichtet, dass ukrainische Drohnen ein Gebäude eines nicht mehr betriebenen Cafés in der Stadt angegriffen hätten. Dabei sei das Gebäude schwer beschädigt worden und ein Brand ausgebrochen. Verletzte habe es nicht gegeben.

Wegen Blockade von Gesetzen: Selenskij droht Abgeordneten mit Entsendung an die Front

Weil wichtige Gesetzesvorhaben in den vergangenen Monaten nicht die nötige Mehrheit im Parlament erhielten, droht Wladimir Selenskij nun Abgeordneten der Werchowna Rada mit der Einberufung zur Front, sollten sie ihre Arbeit im Parlament nicht erfüllen.

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Gebiet Belgorod: Frau bei Drohnenangriff der Ukraine auf Agrarbetrieb verletzt

Im Kreis Borissowka im Gebiet Belgorod ist eine Zivilistin bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte auf ein landwirtschaftliches Unternehmen verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.

"Im Dorf Grusskoje des Gebiets Belgorod erlitt eine Frau infolge von Angriffen dreier FPV-Drohnen auf ein landwirtschaftliches Unternehmen ein Drucktrauma. Ihr wurde die notwendige medizinische Hilfe geleistet."

Trump: "Ich weiß nicht, ob ich selbst in der Ukraine leben wollte"

US-Präsident Donald Trump hat bezweifelt, ob er angesichts des anhaltenden Konflikts in der Ukraine selbst dort leben wollte. Vor Journalisten sagte Trump im Weißen Haus:

"Die Menschen leben in der Ukraine. Eigentlich sollte man meinen, dass sie dort nicht leben sollten – aber sie tun es. Ich weiß nicht, ob ich das tun würde. Doch sie leben dort."

Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, Ziel der militärischen Sonderoperation in der Ukraine sei der "Schutz der Menschen im Donbass, die acht Jahre lang Misshandlungen und einem Genozid durch das Kiewer Regime ausgesetzt waren". Die Operation sei eine erzwungene Maßnahme gewesen, da Russland "keine andere Wahl" gehabt habe und Sicherheitsrisiken entstanden seien, auf die anders nicht reagiert werden konnte.

Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland

Einheiten der russischen Flugabwehr haben 59 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele zwischen 16 und 20 Uhr Moskauer Zeit über folgenden Regionen Russlands abgeschossen:

  • Gebiet Brjansk – 34,
  • Gebiet Moskau – 13,
  • Gebiete Kaluga und Smolensk – je vier,
  • Gebiet Twer – zwei,
  • Teilrepublik Adygeja und Gebiet Belgorod – je eine.

Fico über Konfrontation mit Kiew: "Wir führen einen Energie-Krieg"

Der slowakische Regierungschef hat sich in einem am Montagmorgen veröffentlichten Video erneut zu dem Energie-Konflikt zwischen Selenskijs Kiewer Regime und EU-Ländern, die der Brüsseler Linie zu einem Fortsetzen des Ukraine-Kriegs trotzen, geäußert.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Gerassimow: Russische Truppen an allen Frontabschnitten in der Offensive

Die Aufgaben der militärischen Sonderoperation werden weiterhin umgesetzt. Die russischen Truppen führen offensive Maßnahmen in allen Frontabschnitten durch, erklärte der Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Generaloberst Waleri Gerassimow. In den ersten beiden Märzwochen hätten die Truppen zwölf Ortschaften befreit.

Der Truppenverband Nord errichtet eine Sicherheitszone in den Grenzgebieten der Regionen Sumy und Charkow.

Die Einheit Mitte führt die härtesten Gefechte und baut eine Sicherheitszone im Gebiet Dnjepropetrowsk auf. Dort finden aktuell Kämpfe um die Kontrolle über Nowopawlowka und Nowopodgorodnjeje statt.

Der Truppenverband Süd treibt die Offensive weiter voran. Gerassimow zufolge unternimmt der Gegner alles, um das Vorrücken zu stoppen und einen Durchbruch russischer Stoßtrupps in der Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte im Raum Slawjansk-Kramatorsk-Konstantinowka zu verhindern. In Konstantinowka finden Straßenkämpfe in der nordöstlichen Stadtregion statt, mehr als 60 Prozent der Stadt stehen unter Kontrolle russischer Truppen.

Die Ost-Truppen halten die Initiative und rücken aktiv nach Westen vor. Die ukrainischen Streitkräfte konnten ihren Vormarsch im Osten des Gebiets Saporoschje nicht stoppen.

Die Einheit West beendet derzeit die Befreiung von Alexandrowka und setzt die Vernichtung der eingeschlossenen Reste ukrainischer Einheiten am Ostufer des Flusses Oskol fort. Mehr als die Hälfte der Stadt Krasny Liman steht inzwischen unter ihrer Kontrolle.

Orbán: Unsere Söhne werden nicht für die Ukraine sterben, sondern für Ungarn leben

"Unsere Söhne werden nicht für die Ukraine sterben, sie werden für Ungarn leben", erklärte der ungarische Präsident Viktor Orbán am 15. März bei einer Kundgebung im Zentrum von Budapest anlässlich des Nationalfeiertags zum Gedenken an die ungarische Revolution im Jahr 1848. 

Zudem warf der Präsident der EU vor, sich aktiv auf einen umfassenden Krieg vorzubereiten, die Wirtschaft auf Kriegsfuß zu stellen und bereits daran zu arbeiten, ihre Soldaten auf ukrainischem Boden zu stationieren.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Bericht: Kiews Zustimmung zu Moskauer Bedingungen hat "größte Chance auf Frieden"

Die fehlende Zustimmung Kiews zu den zwischen Russland und den USA in Anchorage vereinbarten Bedingungen gilt als zentrales Hindernis für eine Beilegung des Ukraine-Konflikts. Dies berichtet die ukrainische Zeitung Strana.ua. Auf dem Telegram-Kanal der Zeitung heißt es:

"Wenn Kiew zustimmt, die Truppen aus dem Donbass abzuziehen und andere 'Anchorage-Bedingungen' zu erfüllen, bleibt die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass Russland einem Waffenstillstand zustimmt … Die zentrale Frage ist daher, ob die ukrainischen Behörden bereit sind, auf die Bedingungen einzugehen, über die in Moskau und Washington gesprochen wird. Davon hängen auch die Perspektiven weiterer Verhandlungen über ein Ende des Krieges ab."

Wie Strana.ua weiter schreibt, habe US-Präsident Donald Trump die Ukraine weiterhin im Blick. Er habe Wladimir Selenskij "mindestens zweimal direkt aufgefordert, ein Abkommen zu schließen". Zuvor hatte Trump erklärt, er sei überrascht über die Weigerung des Kiewer Machthabers, eine Einigung zur Regelung des Konflikts zu erzielen. Mit Selenskij sei es "viel schwieriger, ein Deal zu machen", als mit Wladimir Putin, betonte der US-Präsident.

Gebiet Kursk: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Stadt Rylsk im Gebiet Kursk ist eine Frau verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinschtein auf Telegram mit:

"Die Zahl der Opfer ukrainischer Verbrechen wächst. Die Frau, die bei dem Drohnenangriff in Rylsk verletzt wurde und nicht sofort medizinische Hilfe suchte, wird nach Kursk gebracht. Die 53-Jährige erlitt eine Sprengstoffverletzung, eine Splitterwunde im Brustkorb, ein geschlossenes Schädel-Hirn-Trauma, eine Gehirnerschütterung sowie ein Drucktrauma."

Der Gouverneur fügte hinzu, dass am selben Tag zwei weitere feindliche Drohnen ein Objekt der Energieinfrastruktur angegriffen hätten. Infolge dessen sei die Stromversorgung in mehreren Ortschaften der Bezirke Gluschkowo und Rylsk unterbrochen worden.

Schlag ins Gesicht: Selenskij lenkt von politischer Blamage in Bezug auf Iran-Konflikt ab

US-Präsident Donald Trump hat Wladimir Selenskis Strategie, wonach Kiew den USA bei der Abwehr von Drohnenangriffen im Nahen Osten helfen wolle, einen Dämpfer versetzt. Die Vereinigten Staaten benötigten keine Hilfe ukrainischer Spezialisten, um Irans Drohnenangriffe abzuwehren.

Mehr dazu in dieser Analyse von Irina Taran.

Flugabwehr zerstört knapp hundert ukrainische Drohnen über Russland

Einheiten der russischen Flugabwehr haben 96 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele zwischen 8 und 16 Uhr Moskauer Zeit über folgenden Regionen Russlands abgeschossen:

  • Gebiet Brjansk – 54,
  • Gebiet Moskau – elf,
  • Gebiete Kaluga und Kursk – je sieben,
  • Gebiet Smolensk – fünf,
  • Gebiet Belgorod – vier,
  • Gebiet Wladimir – zwei,
  • Teilrepublik Adygeja und Gebiet Jaroslawl – je eine.

Zudem wurden vier Drohnen vom Himmel über dem Asowschen Meer geholt.

Bericht: In Kiew abgestürzter "Lanzet"-Drohne könnte KI genutzt haben

Der russische Kamikaze-Drohne "Lanzet", deren Trümmer auf dem Maidan im Zentrum von Kiew entdeckt wurden, könnte mit künstlicher Intelligenz und einem Mesh-Modem ausgestattet gewesen sein. Dies berichtet der Telegram-Kanal "Woina. Istorija. Oruschije."

Ukrainische Ressourcen veröffentlichten Fotos der "Lanzet"-Trümmer, der das Unabhängigkeitsdenkmal angegriffen haben soll. Auf den Flügeln der loiternden Munition sind grüne und orangefarbene Kreise zu erkennen. In dem Beitrag heißt es:

"Das könnte darauf hindeuten, dass der Lanzet künftig künstliche Intelligenz für Navigation und das Zusammenwirken im 'Schwarm' erhält." 

Der Autor des Kanals verwies zudem auf die große Reichweite der Drohne, die bis nach Kiew gelangt sein soll, und äußerte die Vermutung, dass das Gerät mit einem Mesh-Modem ausgerüstet gewesen sein könnte. Bei der Nutzung eines Mesh-Netzes fungieren die Modems der Drohnen zugleich als Sender und als Relaisstationen. In der Luft bilden die Drohnen eine Kette, über die Daten automatisch über Ausweichrouten weitergeleitet werden, falls ein Glied des Netzes ausfällt.

Lawrow: Europa hat sich diskreditiert

Die Europäische Union hat sich vollständig diskreditiert, an ihrer Position gibt es nichts Konstruktives für Fortschritte bei den Ukraine-Verhandlungen, erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow. Dabei möchte Europa das Nazi-Regime in Kiew auf jeden Fall behalten, egal in welchen Grenzen die Ukraine weiterhin existiere:

"Und dieses Regime wird die feindlichen Aktivitäten gegen Russland fortsetzen, es werden 'stabilisierende Kräfte' auf sein Territorium gebracht. Es wären in der Tat Besatzungstruppen, die eine Bedrohung für die Russische Föderation darstellten."

Kiew sei nicht bereit, den Konflikt auf diplomatischem Weg zu lösen, meint Lawrow. Russland verpflichte sich zu allen Vereinbarungen für eine politisch-diplomatische Beilegung des Konfliktes, während die Ukraine sie sabotiere.

Gebiet Belgorod: Ukrainische Drohne greift Radfahrer an

Ein Einwohner des Dorfes Malomichailowka im Gebiet Belgorod ist bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Zum Zeitpunkt des Angriffs war der Mann mit dem Fahrrad unterwegs. Nach vorläufigen Informationen erlitt er Splitterwunden am Bauch und am Bein. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. Gladkow fügte hinzu, dass dem Verletzten die notwendige medizinische Hilfe geleistet werde.

Gebiet Saporoschje: Drohnenangriff der Ukraine auf Krankenhaus

Das Gelände der Stadtklinik von Wassiljewka im Gebiet Saporoschje ist von den ukrainischen Streitkräften angegriffen worden. Dabei wurde die Fassade des Krankenhauses beschädigt und auch mehrere auf dem Parkplatz abgestellte Autos wurden getroffen. Glücklicherweise wurden nach vorläufigen Angaben weder Personal noch Patienten verletzt. Dies teilt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram mit.

Balizki betonte, ein gezielter Angriff auf ein Krankenhaus, an dem Menschenleben gerettet werden, könne nicht gerechtfertigt werden. Dies sei ein grober Verstoß gegen "alle denkbaren Normen des internationalen humanitären Rechts".

Einreiseverbote: Merz versucht, Russen als potenzielle Verbrecher zu stigmatisieren

Deutschland plant zusammen mit anderen EU-Staaten ein Einreiseverbot für Russen, die an der Militärischen Sonderoperation teilgenommen haben. Das Ziel: Einreisen nahezu unmöglich zu machen und jeden Russen potenziell als Verbrecher abzustempeln.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Astrid Sigena.

Lawrow: Kenianer nehmen als Freiwillige an Kampfhandlungen teil

Die Teilnahme der Staatsbürger von Kenia an der militärischen Sonderoperation erfolgt auf freiwilliger Basis und in voller Übereinstimmung mit russischen Gesetzen. Dies erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow auf einer Pressekonferenz mit seinem kenianischen Amtskollegen Musalia Mudavadi.

Mudavadi äußerte seine Sorge um das Schicksal der Kenianer "aufgrund der breiten öffentlichen Resonanz, die Berichte über ihre Teilnahme an der militärischen Sonderoperation verursachten". Lawrow erwidert:

"Alle kenianischen Bürger, wie auch Angehörige anderer Staaten, nehmen freiwillig an der militärischen Sonderoperation teil, in voller Übereinstimmung mit russischem Recht, das auch die Möglichkeit einer vorzeitigen Kündigung des Wehrdienstvertrages voraussetzt."

Peskow: Trumps Worte deuten auf Kiew als Hindernis für Frieden hin

Die Aussagen von US-Präsident Donald Trump über den Ukraine-Konflikt würden darauf hinweisen, dass es Kiew sei, das die Friedensbemühungen stört, meint Kremlsprecher Dmitri Peskow. Im Gespräch mit Journalisten am Montag betont er:

"Er [Trump] fordert Selenskij immer wieder auf, einem Deal zuzustimmen. Aus diesen Erklärungen geht hervor, dass ausgerechnet die ukrainische Seite den Verhandlungsprozess bremst."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.230 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es in dem täglichen Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums. Zudem setzte die russische Armee folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:

  • einen Panzer,
  • einen M113-Mannschaftstransportwagen,
  • 16 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 86 Kraftfahrzeuge,
  • acht Artilleriegeschütze,
  • 9 Anlagen der elektronischen Kampfführung,
  • 17 Lager mit Ausrüstung,
  • sechs Lager mit Munition. 

Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden, eine Produktionsanlage und Startanlagen auf Flugstützpunkten für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 143 Kreisen. Die Flugabwehr schoss vier Flugbomben und 494 Drohnen ab.

Beamte: Russland strebt weiterhin Rückkehr der Einwohner des Gebietes Kursk aus der Ukraine an

Tatjana Moskalkowa, die russische Menschenrechtsbeauftragte, verspricht die Rückkehr aller Einwohner des Gebietes Kursk, die bei Kiews Überfall in die Ukraine weggebracht worden seien. TASS zitiert die Beamtin mit den Worten:

"Bislang ist es uns gelungen, 158 Einwohner des Gebietes zurückzubringen. Sie sind wieder bei ihren Familien, in ihrer Heimat. Die Arbeit ist aber noch nicht abgeschlossen. Noch sind sieben unserer Bürger in der Ukraine verblieben. Wir stoppen nicht, bis wir sie alle zurückgebracht haben."

Russland warnt vor Eingriffen in seine diplomatischen Vertretungen in der Ukraine

Russland wird auf jegliche Eingriffe bezüglich der Gebäude seiner diplomatischen Vertretungen in der Ukraine scharf reagieren, teilt das Außenministerium in Moskau mit. Die Behörde erinnert daran, dass die Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine durch das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen geregelt werden. Laut dem Dokument haben eine Unterbrechung der Beziehungen oder ein bewaffneter Konflikt keinen Einfluss auf die Unantastbarkeit diplomatischer Vertretungen.

Puschilin berichtet über aktiven Vorstoß russischer Truppen in DVR

Die russischen Streitkräfte sind in der Nähe der Stadt Swjatogorsk im Norden der Volksrepublik Donezk (DVR) vorgerückt, erklärt Denis Puschilin, der Chef der Region, im russischen Fernsehen. Außerdem nähern sich russische Truppen den Orten Alexandrowka und Korowy Jar, während in Krasny Liman Kämpfe ausbrachen.

Puschilin berichtet auch über Kämpfe im östlichen und südwestlichen Teil von Konstantinowka. An der Front bei Krasnoarmeisk verstärkten russische Truppen ihre Positionen nahe der Stadt Belizkoje und rücken weiter in Richtung Slawjansk und Kramatorsk vor. Die Hauptkämpfe finden in den Orten Grischino und Sergejewka statt.

Massiver Drohnenangriff auf Moskau abgewehrt: 250 Drohnen seit zwei Tagen zerstört

Die russische Flugabwehr hat seit zwei Tagen etwa 250 unbemannte Flugzeuge im Anflug auf Moskau zerstört, erklärt Bürgermeister Sergei Sobjanin. Er bedankt sich bei den Flugabwehreinheiten des Verteidigungsministeriums für ihren professionellen und selbstlosen Einsatz.

Gebiet Kursk: Gouverneur meldet Drohnen- und Artillerieangriffe

In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet Kursk mit 27 Drohnen angegriffen und 41 Artillerieattacken unternommen, teilt Gouverneur Alexander Chinstein mit. Im Dorf Korenewo erlitten drei Personen Verletzungen. Sie wurden ins Kursker Krankenhaus eingeliefert.

Kiews Truppen greifen Gebiet Belgorod mit mehr als 50 Drohnen an

Die ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb von 24 Stunden das Gebiet Belgorod mit mehr als 50 Drohnen angegriffen, berichtet die regionale Regierung. In den Orten im Kreis Graiworon erlitten zwei Männer und eine Frau Verletzungen. Im Ort Rschewka im Kreis Schebekino wurden ein Mann und eine Frau durch den Angriff einer FPV-Drohne auf den Kleinbus betroffen.

Region Krasnodar: Behörden melden Brand an Erdöllager nach Drohnenangriff

Nach einem Drohnenangriff auf die Stadt Labinsk in der russischen Region Krasnodar ist ein Erdöllager in Brand geraten, teilt der regionale Krisenstab mit. Die Löscharbeiten sind im Gange. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten.

Experte: Kiew verliert in vergangener Woche über 9.000 Soldaten

In der vergangenen Woche haben sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der militärischen Sonderoperation auf etwa 9.145 Tote und Verletzte belaufen, teilt Militärexperte Andrei Marotschko mit Verweis auf Daten des russischen Verteidigungsministeriums mit. Dabei handele es sich sowohl um ukrainische Militärangehörige als auch um ausländische Söldner.

Die meisten Verluste erlitt Kiew an der westlichen Grenze der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk, wo Einheiten des russischen Truppenverbandes Mitte im Einsatz sind, betont Marotschko.

Flugabwehr zerstört in der Nacht Dutzende Drohnen über Russland

Einheiten der russischen Flugabwehr haben in der vergangenen Nacht 145 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele zwischen 23 Uhr am Sonntag und 8 Uhr am Montag (Moskauer Zeit) über folgenden Regionen Russlands zerstört:

  • Moskau – 53, darunter 46 im Anflug auf die Hauptstadt,
  • Brjansk – 38,
  • Jaroslawl – elf,
  • Kaluga – acht,
  • Smolensk – sieben,
  • Rostow und Uljanowsk – je fünf,
  • Twer – vier,
  • Woronesch, Kostroma und Teilrepublik Krim – je drei,
  • Wolgograd – zwei,
  • Krasnodar und Saratow – je eins.

15.03.2026 20:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

113 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

Die Luftabwehrkräfte haben innerhalb von sechs Stunden 113 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. In dem Bericht heißt es:

"Am 15. März wurden zwischen 14:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit von den Luftabwehrkräften 113 ukrainische Drohnen vom Flugzeugtyp abgefangen und zerstört:

  • 73 Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Brjansk,
  • 18 Drohnen – über dem Territorium der Region Moskau, darunter 14 Drohnen, die auf Moskau zusteuerten,
  • sieben Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Kaluga,
  • sechs Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Smolensk,
  • fünf Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Kursk und
  • jeweils eine Drohne – über den Gebieten Belgorod, Twer und Jaroslawl sowie über den Gewässern des Schwarzen Meeres."

Puschilin: Russische Streitkräfte verbessern ihre Positionen in Konstantinowka

Die russischen Streitkräfte haben ihre Stellungen in Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) verbessert, teilte der Chef der russischen Teilrepublik, Denis Puschilin, mit. Auf seinem Kanal auf der Plattform Max schrieb er:

"In Konstantinowka selbst haben sich unsere Stellungen in südlicher und östlicher Richtung verbessert. Derzeit finden auch im südwestlichen Teil von Konstantinowka Kämpfe statt. Der Feind versucht mit allen Mitteln, Widerstand zu leisten."

Bericht: Selenskij hofft auf Verschwörung innerhalb der EU, um Orbán zu stürzen

Wladimir Selenskij setzt auf die Europäische Union und eine Verschwörung in Brüssel, um die Partei des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán bei den Parlamentswahlen zu Fall zu bringen. Dies erklärte Alexei Puschkow, Mitglied des Verfassungsausschusses des Föderationsrates der Russischen Föderation. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

"Es ist klar, dass Selenskij auf die Europäische Union und eine Verschwörung in Brüssel setzt, deren Ziel es ist, Orbán und seine Partei FIDESZ bei den Parlamentswahlen im April zu stürzen. Und er ist bereit, in jeder Hinsicht zur Erreichung dieses Ziels beizutragen."

Puschkow merkte an, dass Brüssel und Kiew in dieser Frage durch zwei Faktoren behindert werden: die breite Unterstützung für Orbán in Ungarn und sein Bündnis mit US-Präsident Donald Trump. Der Politiker stellte fest:

"Dies erschwert die Aufgabe, ihn durch Wahlen zu stürzen. Indem er Orbán damit drohte, 'die ukrainischen Streitkräfte auf ihn zu schicken', hat Selenskij den dritten Faktor – den Zusammenhalt der Ungarn angesichts einer äußeren Bedrohung – deutlich verstärkt."

"Ungarn wird keine Kolonie der Ukraine!": Orbán attackiert Selenskij wegen Ölblockade

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat am Samstag, dem 14. März 2026, erklärt, Ungarn werde keine ukrainische Kolonie werden, und forderte die Bevölkerung dazu auf, sich gegen die Erpressung durch die Ukraine zu wehren.

Er gab an, dass sich ungarische Experten seit Tagen in Kiew aufhalten würden, doch man gewähre ihnen nach wie vor keinen Zugang zur angeblich beschädigten Druschba-Pipeline.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Gebiet Kursk: Bei Drohnenangriff ukrainischer Streitkräfte drei Menschen verletzt

Die ukrainischen Streitkräfte haben mithilfe einer Drohne den Bezirk Korenewo im Gebiet Kursk angegriffen; drei Zivilisten wurden verletzt. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinschtein mit. Auf seinem Kanal auf der Plattform Max schrieb er:

"Heute hat eine feindliche Drohne die Ortschaft Korenewo im Bezirk Korenewo angegriffen. Durch den Angriff erlitt eine 56-jährige Frau eine Streifwunde durch Splitter an der rechten Schulter und der Hüfte. Eine 49-jährige Frau erlitt eine Streifwunde durch Splitter am linken Oberschenkel und am rechten Bein. Ein 57-jähriger Mann erlitt eine Streifwunde am Kopf, blinde Splitterwunden am Rücken, am Arm, am Fuß, an der Schulter und an der Hand sowie Verletzungen an der Brust."

Der Leiter der Region wies darauf hin, dass den Verletzten Erste Hilfe geleistet worden sei und sie in Kürze in das Regionalkrankenhaus von Kursk gebracht würden. Chinschtein fügte hinzu:

"Unsere Ärzte werden alles tun, um die Menschen so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu bringen."

Fico: Ungenügender Druck auf Selenskij – EU kann Inspektion der Druschba-Pipeline nicht durchsetzen

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat sich am Samstag, dem 14. März 2026, zu den ausbleibenden Öllieferungen über die Druschba-Pipeline geäußert. Er warf der Europäischen Union vor, die Interessen der Ukraine über die der Mitgliedstaaten zu stellen.

Obwohl Präsident Selenskij um Geld bitte, könne die EU keine Inspektionsmission der angeblich beschädigten Pipeline durchsetzen. "Dafür gibt es im diplomatischen Wörterbuch eine einfache Formulierung: 'Lieber Wladimir, du willst europäisches Geld, also komm uns entgegen'", sagte Fico.

Der Politiker kritisierte, dass eine solche Art der Kommunikation jedoch nur gegenüber EU-Mitgliedstaaten angewendet werde, die es wagen, souveräne Meinungen zu vertreten.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Gebiet Brjansk: Mann bei Angriff ukrainischer Streitkräfte verletzt

Der Bezirk Pogar im Gebiet Brjansk wurde von den ukrainischen Streitkräften angegriffen; ein Zivilist wurde verletzt, ein Traktor beschädigt, wie Gouverneur Alexander Bogomas mitteilte. Auf seinem Kanal auf der Plattform Max schrieb er:

"Die ukrainischen Streitkräfte haben den Bezirk Pogar angegriffen. Bei einem Angriff mit Kamikaze-Drohnen auf das Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebs im Dorf Tschaussy im Bezirk Pogar wurde leider ein Zivilist verletzt. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er die notwendige medizinische Versorgung erhielt. Ein Traktor wurde beschädigt."

Der Gouverneur präzisierte, dass Einsatz- und Rettungsdienste vor Ort im Einsatz seien.

Nordeuropa und Kanada bekräftigen Absicht, Ukraine weiterhin zu unterstützen

Dänemark, Norwegen, Schweden, Island, Finnland und Kanada werden der Ukraine weiterhin wirtschaftliche und militärische Unterstützung gewähren, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Ministerpräsidenten dieser Länder. In dieser Erklärung, die auf der Webseite des kanadischen Außenministeriums veröffentlicht wurde, heißt es:

"Wir werden der Ukraine weiterhin wirtschaftliche, zivile, militärische und humanitäre Hilfe leisten und rufen alle Mitglieder der Koalition auf, ihre Unterstützung zu verstärken. Wir werden unsere gemeinsame Hilfe weiterhin koordinieren."

Kommando der 159. Brigade der ukrainischen Streitkräfte verharmlost tatsächliche Verluste an der Front

Das Kommando der 159. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte gibt die tatsächlichen Verluste der Einheit im Gebiet Charkow zu niedrig an, wie aus russischen Sicherheitskreisen verlautete. Die Quelle sagte:

"Bei Verhören gefangener Soldaten wurde bekannt, dass das Kommando der Einheit Soldaten der Brigade, die von Kämpfern der russischen Streitkräfte des Truppenverbands Nord im Gebiet Charkow vernichtet wurden, als im Donbass vermisst bezeichnet."

An diesem Abschnitt der Front sind die Truppenverbände West und Nord im Einsatz. In den vergangenen 24 Stunden beliefen sich die Gesamtverluste des Gegners auf bis zu 415 Kämpfer, einen Schützenpanzer, zwei M113-Panzertransporter, sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, 37 Fahrzeuge, fünf Artilleriegeschütze, eine Abschussrampe für das MLRS-Mehrfachraketenwerfersystem, zwei Gegenartillerie-Stationen und mehrere Munitionsdepots.

Selenskij: US-Team will Treffen mit Vertretern aus Ukraine und Russland nächste Woche in USA

Die US-Vermittler wollen dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij zufolge nächste Woche in den USA trilaterale Gespräche mit Russland und der Ukraine über eine Beendigung des Krieges abhalten. Ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump sei nötig, unterstrich Selenskij nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters.

Der Politiker sagte zudem vor Journalisten, dass die Ukraine nicht die Unterstützung der gegen Iran kämpfenden USA verlieren wolle. Die Regierung in Kiew zeige ihre Bereitschaft, den USA und ihren Verbündeten in der Golfregion zu helfen, indem sie angeboten habe, ihr Fachwissen über Drohnen zu teilen.

"Wir hoffen stark, dass die USA sich wegen des Nahen Ostens nicht von der Frage des Ukraine-Krieges abwenden werden."

Frau im Gebiet Saporoschje bei Attacke aus Ukraine verletzt

Gouverneur Jewgeni Balizki teilt auf Telegram mit, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden zivile Objekte in fünf Bezirken des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Saporoschje unter Beschuss genommen habe. Eine ukrainische Drohne habe ein Einfamilienhaus in der Siedlung Werschina attackiert. Dabei sei eine 48 Jahre alte Frau verletzt worden. In mehreren Ortschaften sei es zu Stromausfällen gekommen. Die Stromversorgung sei teilweise wiederhergestellt worden.

Russische Luftabwehr zerstört weitere 125 ukrainische Drohnen

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 bis 12 Uhr MEZ 125 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

  • Gebiet Brjansk – 51,
  • Großraum Moskau – 38, davon 28 im Anflug auf die russische Hauptstadt,
  • Gebiet Kaluga – 19,
  • Gebiet Belgorod – 5,
  • Gebiet Tula – 5,
  • Gebiet Smolensk – 3,
  • Gebiet Wladimir – 2,
  • Gebiet Kursk – 1,
  • Gebiet Twer – 1.

Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Peskow im FT-Gespräch: "Die Europäer wollen dem Friedensprozess nicht helfen"

Der Kremlsprecher Dmitri Peskow hat in einem Interview für die britische Zeitung Financial Times den Besuch eines französischen Vermittlers in Moskau bestätigt. Dennoch gab der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu verstehen, dass dieses Treffen keinen Fortschritt mit sich gebracht hatte. Peskow wurde mit den Worten zitiert:

"Die Europäer wollen dem Friedensprozess nicht helfen. Als Frankreichs Vertreter kam, brachte er keine positiven Signale mit. Deswegen bekam auch er nichts Gutes zu hören."

Der hochrangige Beamte fügte hinzu, dass die EU einen Fehler mit negativen Folgen für ihre Zukunft begehe, indem sie auf der Fortsetzung der ukrainischen Kampfhandlungen gegen Russland beharre. Dabei verwies Peskow auf die jüngsten Erfolge der russischen Streitkräfte auf dem Schlachtfeld. Trotzdem sei Russland offen für eine diplomatische Lösung.

Wie das Blatt ferner unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen berichtete, habe die französische Seite den Kreml davon überzeugen wollen, dass sich Europa an Friedensgesprächen zur Lösung der Ukraine-Krise beteiligen müsse. Der russische Präsidentenberater Juri Uschakow habe aber diese Forderung ziemlich grob zurückgewiesen.

BSW-Chefin will Russlands Pipeline-Erdöl für PCK Schwedt

Nach der Entscheidung der USA für eine befristete Lockerung von Handelssperren für Erdöl aus Russland hat die Vorsitzende des Bündnis Sahra Wagenknecht, Amira Mohamed Ali, die Rückkehr zu russischen Lieferungen für die Raffinerie Schwedt in Brandenburg gefordert. Mit Blick auf die aktuell hohen Spritpreise sagte Mohamed Ali bei einem Parteitag des BSW Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin:

"Natürlich sollten wir wieder das preiswerte russische Öl über die Druschba-Pipeline nach Schwedt importieren."

Ein solcher Schritt werde nicht nur der PCK-Raffinerie in Schwedt helfen, sondern die Sprit- und Heizpreise insgesamt senken, hieß es.

Gouverneur meldet zwölf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 47 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 47 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen hat. Der Gegner habe mindestens 22 Geschosse abgefeuert und 190 Drohnen eingesetzt, von denen 97 abgeschossen worden seien.

In der Statistik berichtet der Politiker über zwölf Verletzte. Ein Einwohner der Siedlung Wessjolaja Lopan sei zu Schaden gekommen, als eine ukrainische FPV-Drohne sein Auto angegriffen habe. Bei einer ähnlichen Attacke in der Siedlung Rschewka sei ein Mann verletzt worden. Ein weiterer Zivilist habe bei der Detonation einer gegnerischen FPV-Drohne auf dem Gelände eines Betriebs in der Siedlung Maximowka schwere Verletzungen erlitten. In der Siedlung Nowaja Tawolschanka seien ein Mann und eine Frau bei einer Drohnenattacke auf einen Kleintransporter verletzt worden. Ein Angehöriger der lokalen Verteidigungseinheit Orlan habe bei der Ausübung seines Dienstes in der Stadt Schebekino Verletzungen erlitten. Sechs weitere Einwohner seien bei Drohnenattacken auf einen Betrieb und ein Geschäft verletzt worden.

Außerdem teilt der Politiker mit, dass am Samstag zwei Männer medizinische Einrichtungen aufgesucht hätten, nachdem sie bereits am 13. März bei ukrainischen Drohnenattacken auf die Siedlung Grusskoje beziehungsweise die Stadt Graiworon Barotraumata erlitten hätten.

Gladkow meldet darüber hinaus viele Sachschäden. Demnach sind in den vergangenen 24 Stunden mehrere Energieanlagen, zwölf Wohnungen in sechs Mehrfamilienhäusern, 15 Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, zwei Geschäfte, ein Verwaltungsgebäude, zwei Infrastrukturobjekte, eine Produktionshalle, ein Landwirtschaftsbetrieb, eine Scheune, ein Traktor, fünf Lkw, zwei Kleintransporter, ein Minibus und 36 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kijaniza, Sapselje, Wolnaja Sloboda und Berjosa im Gebiet Sumy sowie Petschengi, Mitrofanowka, Tscherkasskaja Losowaja, Manuilowka, Werchnjaja Pissarewka und Olschany im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 250 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, eine Flugabwehrkanone, eine Selbstfahrlafette, zehn Wagen, ein Artillerieaufklärungsradar und neun Materiallager zerstört.

Der Truppenverband West habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Krasny Liman in der DVR sowie Borowaja, Ossinowo, Palamarewka, Gruschewka und Berjosowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Die russische Behörde schätzt die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 200 Soldaten. Ein Schützenpanzer, ein Transportpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 24 Wagen, drei Geschütze, zwei Artillerieaufklärungsradare und vier Munitionslager seien zerstört worden.

Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen, wobei er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Konstantinowka, Nikiforowka, Piskunowka, Kaleniki und Slawjansk in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 200 Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das ukrainische Militär habe darüber hinaus drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Wagen, drei Geschütze, ein Artillerieaufklärungsradar, ein Aufklärungsradar, ein Munitionslager, zwei Treibstoffdepots und sechs Lager mit Kriegszubehör verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Marjewka, Dobropolje, Torezkoje, Nowoalexandrowka, Belizkoje, Grischino und Schewtschenko in der DVR sowie Raipole, Nowopodgorodnoje und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe mehr etwa 300 Armeeangehörige verloren. Dabei seien zwei Transportpanzer, elf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Wagen und vier Geschütze außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und zuletzt Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Podgawrilowka, Pissanzy und Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Ljubizkoje, Lesnoje, Kopani und Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje getroffen. Das russische Ministerium beziffert die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 310 Kämpfer. Dabei seien drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen und zwei Geschütze außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Grigorowka, Orechow und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 60 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem elf Wagen, zwei Geschütze, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Artillerieaufklärungsradar sowie drei Lager mit Treibstoff und Kriegszubehör zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energieanlagen, Verkehrsinfrastruktur, Drohnenbasen und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den vergangenen 24 Stunden habe die russische Luftabwehr dagegen zwei Neptun-Marschflugkörper, vier Lenkbomben, zwölf HIMARS-Raketen und 605 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

Nach russischen Angaben hat die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor gut vier Jahren insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 123.500 Drohnen, 652 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.276 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.690 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.864 Geschütze und Mörser verloren.

Whistleblower veröffentlicht kirchliche Kriegsvorbereitungen

Dass die beiden deutschen Großkirchen sich auf die Seelsorge im Kriegsfall vorbereiten, ist schon länger bekannt. Nun kam erstmals ein wichtiger Bestandteil des sogenannten "Geistlichen Operationsplans Deutschland" an die Öffentlichkeit.

Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Astrid Sigena auf unserer Website.

Trump lehnt Selenskijs Drohnen-Unterstützung ab: "Wir brauchen die Hilfe nicht"

Die USA sollen die Ukraine um Hilfe im Kampf gegen iranische Drohnen gebeten haben. Nach der folgenden Hilfszusage von Präsident Wladimir Selenskij behauptet der US-Präsident Donald Trump nun aber, dass man allein zurechtkomme. Im Gespräch mit dem Fernsehsender Fox News sagte der Republikaner:

"Wir brauchen ihre Hilfe bei der Drohnenabwehr nicht. Wir wissen mehr über Drohnen als jeder andere. Wir haben tatsächlich die besten Drohnen der Welt."

Außerdem verteidigte Trump die Lockerung von US-Sanktionen gegen Russland wegen der sich zuspitzenden Erdölkrise infolge des Iran-Kriegs. Dem Fernsehsender NBC News sagte der US-Präsident:

"Ich will Erdöl für die Welt haben."

Ferner forderte der Republikaner, dass Selenskij ein Abkommen mit Russland schließen solle, denn der russische Präsident Wladimir Putin sei dazu bereit.

"Ich bin überrascht, dass Selenskij kein Abkommen schließen will."

Trump bedauerte, dass es mit dem ukrainischen Staatschef es weitaus schwieriger sei, eine Einigung zu erzielen.

Ein Opfer und Sachschäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über andauernde Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 14. März bis 5 Uhr MEZ am 15. März 37 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 33-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus neun Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

Chinschtein meldet ein Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein 61 Jahre alter Einwohner der Stadt Obojan habe ein Barotrauma im Ohr erlitten. In der Ortschaft seien ein Gebäude und drei Autos beschädigt worden, in der Siedlung Wischnewo ein Betrieb. In der Siedlung Beliza sei ein Wohnhaus beschädigt worden.

Zwei Wohnhäuser im russischen Gebiet Kaluga durch herabfallende Drohnenteile beschädigt

Gouverneur Wladislaw Schapscha berichtet auf der Plattform MAX über einen massiven ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Kaluga, das an den Großraum Moskau angrenzt. Demnach hat die russische Luftabwehr am Samstagabend und in der vergangenen Nacht über der Region insgesamt 15 Drohnen zerstört. Durch herabfallende Drohnenteile seien zwei Wohnhäuser beschädigt worden. Es gebe aber keine Opfer. Der Politiker sagt den Betroffenen Unterstützung bei den Reparaturarbeiten zu.

Beschuss von Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 14. März 25 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahlen der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Nowaja Kachowka – 5,
  • Golaja Pristan – 4,
  • Dnjeprjany – 4,
  • Kachowka – 7,
  • Pestschanowka – 5.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Korsunka, Welikaja Lepeticha und Podstepnoje seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

DVR meldet einen ukrainischen Angriff in den letzten 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik drei Geschosse abgefeuert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 14. März bis 0 Uhr am 15. März (Ortszeit) wurden keine Opfer gemeldet. Durch den Beschuss kamen zwei Wohnhäuser zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dementsprechend wurden weder Opfer unter der Zivilbevölkerung noch Schäden an der Infrastruktur gemeldet.

Stagflation, Rezession, Sanktionen? Experten über den Zustand der russischen Wirtschaft

Nach Jahren des Erfolgs im Kampf gegen die Sanktionen zeichnet sich in der russischen Wirtschaft eine Krise ab. Der Westen will darin die Folgen seiner Sanktionen sehen, in Wirklichkeit handelt es sich um interne Probleme.

Mehr dazu in dieser Analyse von Dora Werner auf unserer Website.

EU einigt sich bei Russland-Sanktionen

Die EU-Staaten haben sich nach wochenlangen schwierigen Diskussionen doch noch rechtzeitig auf eine Verlängerung von Sanktionen gegen Russland geeinigt. Ein Kompromiss sieht vor, dass die zwei sogenannten Oligarchen Alischer Usmanow und Michail Fridman entgegen Forderungen der Slowakei und Ungarns vorerst mit Strafmaßnahmen belegt bleiben. Die Sanktionen gegen die beiden und insgesamt rund 2.600 weitere Personen und Organisationen werden allerdings nur um sechs und nicht wie ursprünglich geplant um zwölf Monate verlängert. Ohne die Verlängerungsentscheidung wären die Sanktionen an diesem Sonntag ausgelaufen.

Zudem werden die Sanktionen gegen zwei Personen nicht verlängert, bei denen es nur sehr schwache Hinweise auf eine Unterstützung des russischen Vorgehens gegen die Ukraine gibt. Ihre Namen hat der Rat der EU-Mitgliedsstaaten zunächst aber nicht bekannt gegeben.

Herabfallende Drohnenteile lösen Brand in Erdölraffinerie in Region Krasnodar aus

Der Krisenstab der Region Krasnodar meldet Sachschäden nach einer ukrainischen Drohnenattacke. Wie die Behörde auf der Plattform Telegram mitteilt, sei es auf dem Gelände einer Erdölraffinerie am Rande der Stadt Tichorezk zu einem Brand gekommen. Als Ursache werden herabfallende Teile einer ukrainischen Drohne genannt. Es gebe weder Todesopfer noch Verletzte. Am Ort des Geschehens seien Feuerwehren und weitere Rettungskräfte im Einsatz.

Darüber hinaus gibt der Krisenstab bekannt, dass herabfallende Drohnenteile im Bezirk Tichorezk zwei Hochspannungsleitungen beschädigt hätten.

Ukrainische Drohne rammt Mehrfamilienhaus im südrussischen Gebiet Wolgograd

In der vergangenen Nacht hat die russische Luftabwehr unter anderem eine ukrainische Drohnenattacke auf das Gebiet Wolgograd im Süden des Landes zurückgeschlagen. Gouverneur Andrei Botscharow gab in den frühen Morgenstunden auf der Plattform Telegram bekannt, dass ein unbemanntes Luftfahrzeug in der Gebietshauptstadt Wolgograd ein Mehrfamilienhaus gerammt habe. In einzelnen Wohnungen seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Der Politiker meldete weder Todesopfer noch Verletzte.

Botscharow bezeichnete die Attacke als terroristisch und ordnete an, das Ausmaß der Schäden zu begutachten, die Folgen zu beseitigen und bei Bedarf provisorische Unterkünfte für die Betroffenen einzurichten. Weitere Einzelheiten wurden bislang nicht mitgeteilt.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 170 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MEZ am Samstag bis 5 Uhr MEZ am Sonntag 170 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien dabei über dem Schwarzen Meer, den Gebieten Twer, Brjansk, Belgorod, Kaluga, Kursk, Smolensk, Tula, Rostow, Wolgograd und Saratow, über der Region Krasnodar, über den Teilrepubliken Adygeja und Krim sowie über dem Großraum Moskau abgefangen worden. 20 unbemannte Luftfahrzeuge seien dabei im Anflug auf die russische Hauptstadt zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

14.03.2026 20:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

Russische Luftabwehr schlägt groß angelegten Drohnenangriff auf Moskau zurück

Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin teilt mit, dass die Abwehr der auf Moskau zusteuernden ukrainischen Drohnen fortgesetzt werde. Die Gesamtzahl der Drohnen, die heute beim Anflug auf die Hauptstadt bereits abgeschossen wurden, belief sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf 47.

FSB-Beamte neutralisieren ukrainische Sabotagegruppen bei Konstantinowka

Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdiensts FSB haben zwei Sabotage- und Aufklärungsgruppen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Stadt Konstantinowka in der DVR ausgeschaltet. Dies teilte der Pressedienst des FSB Russlands für die DVR mit:

"Kämpfer des FSB haben zwei Stellungen feindlicher Drohnenbetreiber sowie zwei Sabotage- und Aufklärungsgruppen des Gegners aufgespürt und neutralisiert, die versucht hatten, auf dem Weg der russischen Truppen Hinterhalte zu legen."

DVR-Chef: "Donbass-Kuppel" schießt wöchentlich bis zu 500 ukrainische Drohnen ab

Das System zur elektronischen Kampfführung "Donbass-Kuppel" schießt wöchentlich zwischen 200 und 500 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte ab. Dies gab der Chef der DVR, Denis Puschilin, bekannt:

"Wenn man nur von Drohnen spricht und diese zählt, werden dank der koordinierten Arbeit des Systems zur elektronischen Kampfführung Donbass-Kuppel und aller Sicherheitsbehörden zwischen 200 und 500 Drohnen abgeschossen."

Puschilin fügte hinzu, dass diese Maßnahme es ermögliche, das Risiko von Angriffen auf die Infrastruktur der DVR erheblich zu verringern.

"Hör auf": Ex-Präsident der Ukraine wendet sich an Orbán

Der ehemalige Präsident der Ukraine, Wiktor Juschtschenko, hat einen offenen Brief an den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán geschrieben. Darin argumentiert Juschtschenko, in der Politik gehe es nicht nur um Zahlen, Profit oder Gas. Es gehe vor allem um Werte:

"Indem Du Dich auf die Seite des Aggressors stellst, verrätst Du nicht nur die Ukraine – Du verrätst das Andenken Deines Volkes, das weiß, was sowjetische Panzer auf den Straßen von Budapest bedeuten. Viktor, hör auf und denk daran, wer Du einmal warst."

Er wies zudem darauf hin, dass die Ukraine für genau jene Werte "blutet", über die sie einst am Verhandlungstisch gesprochen hätten.

Weitere drei Drohnen im Anflug auf Moskau abgeschossen

Die russischen Luftabwehrkräfte haben drei weitere Drohnen abgeschossen, die auf Moskau zugeflogen sind. Dies teilte der Bürgermeister der Hauptstadt, Sergei Sobjanin, mit. Insgesamt wurden damit bereits 25 Drohnen zerstört.

Grünen-Chefin Brantner fordert Stopp für russische "Schattentanker"

Nach der Lockerung der US-Sanktionen gegen Erdöl aus Russland verlangt Grünen-Chefin Franziska Brantner ein härteres europäisches Vorgehen gegen russische Tanker. Russland exportiere einen Großteil seines Erdöls auf Schiffen seiner Schattenflotte, die täglich Nord- und Ostsee passierten, sagte die Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Wenn Kanzler Friedrich Merz (CDU) es ernst meine mit seiner Kritik an der Lockerung der Sanktionen, müsse er jetzt aktiv werden, forderte Brantner.

"Deutschland und Europa müssen jetzt die eigenen Hebel gegen Putins Kriegskasse bedienen und die Durchfahrt der Schattentanker durch unsere Gewässer stoppen."

Iran bezeichnet die Ukraine wegen Hilfe für Israel als "legitimes Ziel"

Das Territorium der Ukraine sei für Iran zu einem legitimen Ziel geworden, da das Land Israel bei einer Operation gegen Teheran unterstütze. Dies erklärte der Vorsitzende des Ausschusses für nationale Sicherheit des iranischen Parlaments, Ebrahim Azizi, auf der Plattform X:

"Durch die Unterstützung des israelischen Regimes mit Drohnen hat sich die am Boden liegende Ukraine faktisch in den Krieg verwickelt und gemäß Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen ihr gesamtes Territorium zu einem legitimen Ziel für den Iran gemacht."

Kiew habe Abfangdrohnen und Drohnenexperten zum Schutz der US-Stützpunkte in Jordanien entsandt, berichtete der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij der Zeitung The New York Times am 9. März.

Weitere Opfer bei ukrainischen Angriffen auf Grenzgebiet Belgorod

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf das russische Grenzgebiet Belgorod fort. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet erneut über Opfer unter der Zivilbevölkerung. Bei den jüngsten Attacken aus dem Nachbarland seien in der russischen Region insgesamt sieben Menschen, darunter ein Kämpfer der Verteidigungseinheit Orlan, verletzt worden.

Der Politiker berichtet über teils schwere Verletzungen. So habe ein Mann bei der Detonation einer FPV-Drohne auf dem Gelände eines Betriebs in der Siedlung Maximowka eine Bauch­wunde erlitten und eine Hand verloren. In der Stadt Schebekino habe ein Kämpfer der örtlichen Drohnenabwehr Orlan zahlreiche Splitterverletzungen erlitten. Der Gegner habe zudem in den Ortschaften Nowaja Tawolschanka und Wessjolaja Lopan zugeschlagen. Infolge der Attacken seien zudem ein Einfamilienhaus, eine Produktionshalle, ein Kleintransporter und zwei Autos beschädigt worden.

Rosatom-Chef und IAEO-Generaldirektor beraten in Moskau über nukleare Sicherheit

In Moskau hat sich Rosatom-Chef Alexei Lichatschow mit dem Generaldirektor der IAEO, Rafael Grossi, zu neuen Konsultationen getroffen. Im Mittelpunkt standen Sicherheitsfragen rund um das Kernkraftwerk Saporoschje in Energodar.

Lichatschow verwies dabei auf zunehmende "militärische Risiken" in der Region und nannte unter anderem Angriffe mit Drohnen und Artillerie. Grossi erklärte, Russland und die IAEO arbeiteten weiter eng zusammen, um die Sicherheit der Anlage zu gewährleisten. Als Beispiel nannte er eine vereinbarte Waffenruhe, die Reparaturen an einer externen Stromleitung ermöglicht habe.

Den Videobericht dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Orbán: Ungarn wird sich der Erpressung von Selenskij nicht beugen

Ungarn wird nicht zu einer ukrainischen Kolonie werden und sich den Drohungen und Erpressungsversuchen von Wladimir Selenskij nicht beugen. Dies erklärte der Ministerpräsident des Landes, Viktor Orbán. Er forderte alle Bürger auf, sich dem "Friedensmarsch" anzuschließen, der am 15. März in Budapest stattfindet, wenn der Nationalfeiertag – der Tag der Revolution von 1848 – begangen wird:

"Lasst uns gemeinsam der ukrainischen Erpressung die Stirn bieten. Ungarn wird keine ukrainische Kolonie sein, Selenskij hat hier nicht das Sagen!"

Der Ministerpräsident erinnerte an die Ölblockade, die Kiew verhängt hatte, um politischen Druck auf Ungarn auszuüben und das Land dazu zu zwingen, dem EU-Beitritt der Ukraine zuzustimmen:

"Selenskij blockiert weiterhin die Ölpipeline, obwohl er weiß, dass diese für Ungarn und die Slowakei lebenswichtig ist."

Orbán teilte mit, dass die ukrainischen Behörden einer Gruppe ungarischer Experten, die bereits am 11. März in Kiew eingetroffen ist, nach wie vor den Zugang zur Inspektion der Pipeline verweigern, über die der Transit von russischem Öl erfolgen soll.

Union will gegen steigende Zahl von Ukrainern in Deutschland vorgehen

Unter Verweis auf das Ausländerzentralregister des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) berichtet die Welt am Sonntag, dass die Zahl der ukrainischen Männer im Alter zwischen 18 und 63 Jahren in Deutschland innerhalb eines Jahres deutlich zugenommen hat. Demnach hielten sich zum Stichtag am 9. März insgesamt 1.340.362 Personen in Deutschland auf, die im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg eingereist waren. Darunter befanden sich 349.520 Männer im Alter zwischen 18 und 63 Jahren. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor waren es noch 297.660 Männer dieser Altersgruppe gewesen. Innerhalb von zwölf Monaten stieg ihre Zahl damit um rund 52.000 Personen.

Im August hatte die Regierung in Kiew die Ausreiseregelungen teilweise gelockert: Seither dürfen junge Männer im Alter unter 22 Jahren das Land verlassen. Wie das BAMF feststellte, wurde diese Möglichkeit ab Herbst intensiv genutzt.

Aus der Union wird Kritik laut. Die Welt am Sonntag zitiert den innenpolitischen Sprecher der Fraktion, Alexander Throm, mit den Worten:

"Wehrfähige junge Männer aus der Ukraine gehören nicht ins deutsche Sozialleistungssystem."

Die Linke-Innenexpertin Clara Bünger meint dagegen:

"Hochrechnungen gehen von Hunderttausenden getöteten Soldaten auf beiden Seiten aus. Ich habe Verständnis für jeden Menschen, der sich diesem Gemetzel durch Flucht entzieht."

Die Grünen sehen in der Aufnahme eine Zukunftsinvestition. Der Osteuropa-Beauftragte Robin Wagner wird mit den Worten zitiert:

"Wer heute hier lernt und arbeitet, kann morgen beim Wiederaufbau der Ukraine helfen. Deshalb liegt es auch in unserem europäischen Interesse, diesen Menschen Chancen zu eröffnen."

Der AfD-Innenpolitiker Gottfried Curio hingegen spricht von einer "Überleistung des deutschen Versorgungsangebots" für Ukrainer. Dieses müsse man revidieren.

Ende 2025 hatte das Kabinett eine rechtliche Neuerung auf den Weg gebracht, wonach die Ukrainer, die nach April 2025 nach Deutschland eingereist waren, künftig wie andere Asylbewerber behandelt werden sollten. Demnächst soll der Bundestag darüber entscheiden.

Zwei Verletzte durch ukrainische Attacken auf Gebiet Saporoschje

Gouverneur Jewgeni Balizki meldet auf Telegram weitere ukrainische Attacken auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Demnach nahm der Gegner in den vergangenen 24 Stunden die Region sechsmal gezielt unter Beschuss. Dabei wurden zwei Zivilisten verletzt.

Wie der Politiker mitteilt, schlug der Gegner in der Stadt Dnjeprorudnoje sowie in der Nähe der Siedlung Podgornoje zu. Dabei kamen eine 56-jährige Frau und ein 51-jähriger Mann zu Schaden. In der Stadt Wassiljewka gingen die Fensterscheiben eines Einfamilienhauses zu Bruch.

Ein Toter und acht Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 55 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 55 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens 40 Geschosse ab und setzte 210 Drohnen ein, von denen 108 abgeschossen wurden.

In der Statistik beklagt der Politiker den Tod eines Zivilisten in der Stadt Graiworon. Außerdem berichtet Gladkow über mehrere Verletzte. Auf der Landstraße zwischen Nikolskoje und Tawrowo wurden zwei Insassen eines Passagierbusses verletzt, als eine ukrainische Drohne das Fahrzeug angriff. In der Siedlung Bessonowka erlitt ein Einwohner schwere Verletzungen, als eine ukrainische Drohne sein Haus attackierte. Ein weiterer Zivilist kam in der Siedlung Grusskoje zu Schaden. Bei einem Drohnenangriff auf eine soziale Einrichtung in der Siedlung Malomichailowka erlitten zwei Frauen Barotraumata. Ferner wurde ein Ehepaar verletzt, als eine ukrainische Drohne ein Geschäft in der Nähe der Siedlung Butowo attackierte. Darüber hinaus suchte ein Mann am Freitag eine medizinische Einrichtung auf, nachdem er bei der Detonation einer FPV-Drohne in der Stadt Schebekino ein Barotrauma erlitten hatte.

Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden zerstört oder beschädigt: zwei Mehrfamilienhäuser, 18 Einfamilienhäuser, ein Museum, eine Kirche, drei soziale Einrichtungen, zwei Geschäfte, drei Betriebsgebäude, drei Energieanlagen, eine Bushaltestelle, zwei Gasleitungen, eine Stromleitung, ein Traktor, zwei Lkw, ein Bus, ein Kleintransporter, 17 Autos und ein Anhänger.

Russland bestätigt massiven Vergeltungsschlag gegen Ziele in der Ukraine

Das russische Verteidigungsministerium meldet auf der Plattform MAX einen massiven Angriff auf militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Die Behörde spricht dabei von einem Vergeltungsschlag, nachdem das ukrainische Militär zivile Objekte in Russland attackiert habe. Als Reaktion darauf habe das russische Militär in der Nacht hochpräzise boden-, luft- und seegestützte Langstreckenwaffen und Drohnen verwendet. Der Vergeltungsschlag habe Energieanlagen, die der Gegner zu militärischen Zwecken verwende, und Militärflughäfen gegolten. Alle anvisierten Ziele seien getroffen worden.

Ferner meldet die Behörde in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf 142 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dabei sei ein Mehrfachraketenwerfer des Typs HIMARS getroffen worden. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden zehn Lenkbomben und 285 Drohnen unschädlich gemacht.

Die ukrainischen Behörden teilen ihrerseits mit, dass im Umland von Kiew mindestens vier Menschen ums Leben gekommen seien. Die Anzahl der Verletzten belaufe sich auf 15. In Teilen der ukrainischen Hauptstadt sei der Strom ausgefallen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Miropolje, Pissarewka, Nowaja Setsch und Kondratowka im Gebiet Sumy sowie Udy, Woltschanskije Chutora und Werchni Saltow im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe mehr als 225 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe 16 Wagen, ein Geschütz, einen Mehrfachraketenwerfer, ein Artillerieaufklärungsradar sowie ein Munitions- und sieben Materiallager zerstört.

Der Truppenverband West habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Nowoossinowo und Gruschewka im Gebiet Charkow sowie Jazkowka, Rubzy und Krasny Liman in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe dabei bis zu 190 Kämpfer verloren. Darüber hinaus seien ein Schützenpanzer, zwei Transportpanzer, sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 21 Wagen, drei Geschütze, eine Panzerhaubitze, ein Artillerieaufklärungsradar und vier Munitionslager zerstört worden.

Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Konstantinowka, Druschkowka, Alexejewo-Druschkowka, Nowossjolowka und Alexandrowka in der DVR getroffen. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 140 Soldaten. Der Gegner habe außerdem einen Transportpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, drei Geschütze, einen Mehrfachraketenwerfer sowie fünf Munitions- und Materiallager verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Sergejewka, Dobropolje, Schewtschenko, Grischino, Nowonikolajewka und Nowogrigorowka in der DVR sowie Gawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 290 Kämpfer verloren. Acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Wagen und drei Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.     

Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Welikomichailowka, Kolomijzy und Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Wosdwischenka und Nowossjolowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Das russische Ministerium schätzt die Personalverluste des Gegners auf mehr als 225 Armeeangehörige. Neun gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und zwölf Wagen seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Orechow, Grigorowka und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Der Gegner habe dabei bis zu 65 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe darüber hinaus drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, ein Geschütz, sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie vier Lager mit Munition und Kriegszubehör zerstört.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor gut vier Jahren insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 122.895 Drohnen, 651 unbemannte Luftfahrzeuge, 651 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.250 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.690 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.839 Geschütze und Mörser verloren.

Exklusiv aus dem Donbass: Wie russische Aufklärer Informationen gewinnen

Der Dienst von Aufklärern gilt als besonders gefährlich und anspruchsvoll. Trotz moderner technischer Aufklärung müssen Soldaten weiterhin direkt in feindliches Gebiet vordringen, um Informationen zu gewinnen.

Über die Aufgaben und Herausforderungen russischer Aufklärer berichtet RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij. Seine Reportage finden Sie hier auf unserer Webseite.

Russische Luftabwehr zerstört weitere 37 ukrainische Drohnen

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 bis 9 Uhr MEZ 37 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Zahl der zerstörten unbemannten Luftfahrzeuge listet die Behörde wie folgt auf:

  • Gebiet Brjansk – 29
  • Gebiet Belgorod – 6
  • Gebiet Kursk – 1
  • Gebiet Smolensk – 1

Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge feuerte die ukrainische Artillerie im Laufe des 13. März 20 Geschosse auf vier Ortschaften ab. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Golaja Pristan — 5,
  • Sagi — 5,
  • Aljoschki — 6,
  • Kardaschinka — 4.

Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Dnjeprjany, Pestschanowka, Gornostajewka und Solonzy wurden insgesamt 21 Geschosse abgefeuert.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Zwei Verletzte bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 13. März bis 5 Uhr MEZ am 14. März 47 ukrainische Drohnen abgeschossen. Darüber hinaus nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 58-mal evakuierte grenznahe Ortschaften unter Beschuss. Es gab außerdem zwei Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.

Chinstein meldet zwei Opfer unter der Zivilbevölkerung. Demnach wurden zwei Einwohner der Stadt Rylsk verletzt, als eine ukrainische Drohne die Stadt attackierte. Der 52 Jahre alte Mann und die 48 Jahre alte Frau erlitten jeweils eine Splitterverletzung am Kopf und eine Quetschung.

Selenskij: USA wollen Dreiergespräche verschieben

Die USA wollen nach ukrainischen Angaben die nächste Runde der Dreiergespräche über ein mögliches Kriegsende verschieben. Die US-Vertreter dürften wegen der Lage im Nahen Osten derzeit nicht reisen, zitieren ukrainische Medien den Präsidenten Wladimir Selenskij.

Die Suche nach einem Verhandlungsort gleiche einer "Seifenoper", so der Staatschef. Die Ukraine sei ​zu Treffen in Miami, Washington, der Schweiz, der Türkei oder den Vereinigten Arabischen Emiraten bereit. Russland lehne jedoch die USA als Verhandlungsort ab und bevorzuge die Türkei oder die Schweiz – was die USA wiederum ablehnten. Die Entscheidung liege nun bei den USA.

DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 13. März bis 0 Uhr am 14. März (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen dementsprechend nicht vor.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person erlitt dabei Verletzungen. Zwei Wohnhäuser wurden beschädigt.

Schweden entert Tanker mit angeblichen Verbindungen zu Russland

Zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit haben die schwedischen Sicherheitsbehörden ein Schiff geentert, das unter dem Verdacht steht, zur sogenannten russischen Schattenflotte zu gehören. Der russische Kapitän des Tankers "Sea Owl I", der vor der südschwedischen Küste nahe Trelleborg durchsucht worden war, sei festgenommen worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitagabend mit.

"Im Laufe des Tages haben wir die Durchsuchung des Schiffes fortgesetzt und Besatzungsmitglieder befragt."

Am Wochenende soll der Kapitän des Schiffs erneut vernommen werden. Der Tanker, der unter der Flagge der Komoren fuhr, hatte laut der schwedischen Küstenwache in den vergangenen Jahren Ölprodukte zwischen Russland und Brasilien transportiert und war den Angaben zufolge auf dem Weg nach Russland. Der russische Botschafter in Stockholm sicherte der Besatzung des Schiffes am Freitag "jegliche notwendige konsulare Unterstützung" zu.

AfD kritisiert Russland-Sanktionen: USA lockern – Merz bleibt hart

Die US-Regierung hat nach Angaben von Finanzminister Scott Bessent die Sanktionen gegen russisches Öl kurzfristig gelockert. Demnach gilt eine befristete Genehmigung ausschließlich für russisches Öl, das bereits im Transit ist – mit dem Ziel, die Versorgung zu stabilisieren und Spannungen am globalen Energiemarkt zu dämpfen.

Mehrere Länder, darunter Indien und Thailand, signalisieren Interesse an entsprechenden Käufen. Bundeskanzler Friedrich Merz lehnt eine Lockerung der Russland-Sanktionen hingegen weiterhin ab. Aus der deutschen Opposition kommt Kritik: Vertreter der AfD verweisen darauf, dass Europa trotz Sanktionen weiterhin russische Energieträger – teils über Umwege – beziehe. Sollten Lieferungen aus dem Persischen Golf länger ausfallen und die Preise weiter steigen, werde der Druck wachsen, wieder direkt russisches Öl und Gas zu importieren, heißt es.

Den Videobericht dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Drei Einwohner der südrussischen Region Krasnodar bei ukrainischer Drohnenattacke verletzt

In der zurückliegenden Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte erneut die Region Krasnodar im Süden Russlands mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium sprach von 16 abgeschossenen Drohnen. Der örtliche Krisenstab bestätigte die Attacke auf der Plattform Telegram. In der Regionalhauptstadt Krasnodar und der Schwarzmeer-Hafenstadt Noworossijsk wurde Luftalarm ausgerufen.

Wie die örtlichen Behörden mitteilten, galt die Attacke unter anderem dem Hafen Kawkas im Bezirk Temrjuk. Beim dortigen Angriff wurden drei Menschen verletzt. Durch herabfallende Drohnenteile wurde ein Schiff beschädigt. An einer Anlegestelle brach ein Feuer aus, das schnell gelöscht wurde.

Ukrainische Drohnenattacke löst Brand in Erdölraffinerie in Südrussland aus

Das ukrainische Militär hat erneut eine Energieanlage in Russland angegriffen. Der Krisenstab der südrussischen Region Krasnodar berichtet auf Telegram über einen Brand in der Afipski-Erdölraffinerie im Bezirk Sewerskaja. Demnach sei das Feuer durch herabfallende Drohnenteile ausgelöst worden. Es gebe weder Todesopfer noch Verletzte. Um den Brand zu löschen, wurden entsprechende Maßnahmen ergriffen, heißt es.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht über der Region Krasnodar 16 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 87 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 18 Uhr MEZ am Freitag bis 5 Uhr MEZ am Samstag 87 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

  • Region Krasnodar – 16,
  • Teilrepublik Krim – 8,
  • Gebiet Brjansk – 7,
  • Gebiet Belgorod – 6,
  • Gebiet Rostow – 5,
  • Gebiet Samara – 3,
  • Gebiet Kursk – 2,
  • Gebiet Astrachan – 1,
  • Gebiet Wolgograd – 1,
  • Gebiet Tula – 1,
  • Asowsches Meer – 31,
  • Schwarzes Meer – 6.

Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

13.03.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Mehrfachraketenwerfer nimmt ukrainische Stellungen im Raum Saporoschje auseinander (Video)

Nachdem die Aufklärungskräfte des russischen Truppenverbands Ost die gegnerischen Standorte identifiziert hatten, übermittelten sie die Zielkoordinaten an die Artillerie. Diese griff die Stellungen der ukrainischen Armee mit dem leistungsfähigen Mehrfachraketenwerfer vom Typ TOS-1A "Solnzepjok" an, der thermobarische 220-Millimeter-Geschosse abfeuert. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

JD Vance: Darum strebt Trump Einigung im Ukraine-Konflikt an

Bei einem Auftritt im Bundesstaat North Carolina äußerte sich US-Vizepräsident JD Vance zu den Friedensbemühungen von Präsident Donald Trump im Ukraine-Konflikt.

"Was Russland und die Ukraine betrifft, hat der US-Präsident deutlich gemacht, dass er das Töten beenden will", erklärte Vance. "Er will den Handel wieder aufnehmen."

Kiew kritisiert Lockerung der Öl-Sanktionen gegen Russland durch USA

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat die Lockerung der Öl-Sanktionen gegen Russland durch die USA vor dem Hintergrund des Iran-Krieges kritisiert.

"Dies wird auf jeden Fall zu einer Stärkung der Position Russlands führen", sagte Selenskij nach einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris.

TASS: Einwohner des Gebiets Charkow unterstützen Russland

Viele Einwohner im von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Charkow vertreten nicht nur prorussische Ansichten, sondern kooperieren auch aktiv mit russischen Geheimdiensten. Dies hat ein ehemaliger Soldat der ukrainischen Spezialeinsatzkräfte bestätigt, der mit seiner Einheit in einer der Ortschaften einquartiert worden sei. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet darüber unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands. 

Außerdem habe die lokale Bevölkerung, darunter auch jene Personen, die sich mittlerweile im Ausland aufhielten, praktisch damit aufgehört, die ukrainische Armee finanziell zu unterstützen. Wie es heißt, konnten kürzlich nach vier Tagen aktiver Spendenaktionen in allen sozialen Netzwerken nur 1.000 Griwna (circa 20 Euro) gesammelt werden.

Szijjártó: Ungarn lässt sich nicht von Selenskij erpressen

"Der litauische Außenminister hat heute erklärt, er würde sich schämen, in einem Land zu leben, das billiges russisches Öl kauft", schreibt Ungarns Außenminister Péter Szijjártó auf Facebook. Laut dem litauischen Spitzendiplomaten bedeute der Kauf von billigem russischem Öl den Verlust der Autonomie.

"Mein Kollege hat die Situation falsch eingeschätzt!", befindet Szijjártó. Die baltischen Staaten spielten dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij schon lange in die Hände und tanzten nach seiner Pfeife, fügt er hinzu.

Und weiter:

"Niemand kann uns vorschreiben, wo wir Öl kaufen dürfen und wo nicht, und niemand kann uns zwingen, Öl zu einem höheren Preis als zuvor zu kaufen! Denn im Gegensatz zu den baltischen Staaten widersetzen wir uns Selenskijs Erpressung und verteidigen unsere Souveränität!"

Russische Drohnenpiloten treffen Ziele an gesamter Front (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Ost, Nord, West, Süd und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, zerschlugen sie ukrainische Sabotagegruppen und setzten Kampfgerät, unbemannte Luftfahrzeuge, eine Drohnenleitstelle, Ausrüstung und Erdbunker samt Personal außer Gefecht.

Trump: USA brauchen keine Hilfe der Ukraine bei Drohnenabwehr

Die Ukraine leistet den USA keinerlei Hilfe bei dem Abschuss der iranischen Drohnen im Nahost-Konflikt, erklärt Präsident Donald Trump gegenüber Fox News. Trump betont zudem, dass die USA keine Unterstützung der Ukraine bei der Drohnenabwehr brauchen:

"Wir wissen über Drohnen mehr als jeder andere. Wir haben tatsächlich die besten Drohnen der Welt."

Mehr zum Thema  Hilfloser Helfer: Selenskij will in Nahost bei der Drohnenabwehr unterstützen

Russische Drohnenpiloten unterstützen Luftstreitkräfte im Raum Dnjepropetrowsk (Video)  

Die Besatzung einer Skat-350M-Aufklärungsdrohne des russischen Truppenverbands Mitte lenkte Feuer bei einem Luftangriff im Frontabschnitt Dnjepropetrowsk. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

"Wir sind dabei, die Luftaufklärung durchzuführen", berichtet ein Drohnenpilot im Video. Beim Angriff auf Stellungen der ukrainischen Armee wurden tonnenschwere FAB-250-Bomben eingesetzt.

Rosatom-Chef: Kiew versucht, Atmosphäre der Angst in Energodar zu schaffen

Die Anzahlt der ukrainischen Angriffe auf Energodar hat in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Dabei setzen Kiews Kräfte Artilleriegeschütze, Granatwerfer und Drohnen ein. Alexei Lichatschow, Leiter des russischen Staatskonzerns Rosatom, erklärte das im Anschluss an die Beratungen mit der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA. In der Stadt befindet sich das Kernkraftwerk Saporoschje.

Lichatschow sagte wörtlich:

"All dies deutet darauf hin, dass das Kiewer Regime die Situation eskaliert und versucht, in Energodar eine Atmosphäre der Angst zu schaffen, was sich natürlich direkt auf die Sicherheit des Atomkraftwerks auswirkt."

In dem Zusammenhang erwähnte der Rosatom-Chef den ukrainischen Drohnenangriff auf eine Schule in Energodar am 20. Februar, als sich rund 600 Kinder im Schulgebäude aufhielten. Außerdem seien Wohngebiete der Stadt wiederholt beschossen worden, wodurch Zivilisten zu Schaden gekommen seien.