Der Leiter des russischen Katastrophenschutzministeriums, Alexander Kurenkow, hat die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) zum ersten Mal besucht und sich dort mit seinem Amtskollegen Kim Chol-nam getroffen. Hochrangige Regierungsvertreter haben einen Plan für gemeinsame Aktivitäten für die Jahre 2027 bis 2029 unterzeichnet. Darüber berichten russische Staatsmedien am Montag.
Geplant sei unter anderem, dass die Fachkräfte der Katastrophenschutzbehörde der DVRK die Möglichkeit erhalten, in Russland ihre Aus- und Weiterbildung abzuschließen. Russlands Behörde für den Bevölkerungsschutz werde Pjöngjang bei der Beschaffung von Feuerwehr- und Rettungstechnik aus russischer Produktion unterstützen, wie Medien berichten.
Wie es heißt, seien darüber hinaus gegenseitige Besuche von Delegationen der Katastrophenschutzbehörden vorgesehen. Russische Fachleute wollten sich mit den Erfahrungen ihrer Kollegen in der DVRK vertraut machen. Diese hätten vor, bei ihrem Besuch in Russland Gespräche über die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit zu führen.
Laut Kurenkow entwickelt sich die bilaterale Kooperation im Bereich Katastrophenschutz konsequent im Einklang mit dem Vertrag über die umfassende strategische Partnerschaft zwischen der Russischen Föderation und der DVRK.
"Ich bin davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit zwischen den Katastrophenschutzbehörden Russlands und der DVRK im beiderseitigen Interesse liegt und unerlässlich für unsere Länder ist", betonte der russische Minister beim Treffen in Pjöngjang.
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